Archiv für Juli, 2010

Fidel Castro hat den Durchblick, er weiß Bescheid, kennt seinen alten Feind nur zu gut. Er weiß, was die USA tun muß, um den Krieg gegen den Iran einzuleiten. Erstmal werden falsche News gestreut, dann die Medien manipuliert. Falsche oder nur teilweise richtige News sind dann zum Beispiel der Kampf gegen den Terrorismus, oder die angebliche Gefahr von einem atomaren Holocaust. Castro selber meint die USA würden die Drogen und den Drogenhandel als Vorwand nutzen, doch das trifft eher auf Afghanistan zu, nicht auf den Iran, und ist somit fraglich.

Klar ist aber dass der Terror nur ein Deckmantel für politische Machtbestrebungen ist, nicht mehr und nicht weniger. Casto erkennt diese Bestrebungen, er geht davon aus, dass auch im Iran und/oder Nordkorea ein Krieg vom Zaune brechen wird, weil sich der Lauf der Dinge immer wiederholt und sich die Bestrebungen der USA nicht geändert haben, auch wenn sie offiziell immer wieder unter einem anderen Deckmantel aufgeführt werden. Die USA geht nach Castro’s Ansicht verantwortungslos mit ihrer Macht um, der Terrorismus, die atomaren Waffen, die Drogen, all das sind nur Ausreden um bald einen imperialistischen Krieg gegen den Iran führen zu können, und um die Entwicklung neuer Waffen zu testen. Bei der Drogenpolitik darf aber auch nicht vergessen werden, dass die USA das Drogengeschäft genauso mit ankurbelt und aufrecht erhält, wie andere Staaten auch, ob gewollt oder nicht, das sei dahin gestellt. Der angebliche Kampf gegen den Terror aber ist immer ein gutes Druckmittel, denn nach der von der amerikanischen inszenierten 11. Septemberlüge lässt sich somit jeder noch so sinnlose Krieg rechtfertigen, und das war ja auch mit dem angeblichen Terroranschlag immer geplant gewesen.

Zwar zeigt sich der Iran nun erstmals wieder für Verhandlungen offen, die Frage ist aber, ob dem wirklich so ist und ob dann Kompromisse gefunden werden, mit denen beide Staaten leben können. Wohl eher nicht. Den Streit beobachtend ist festzustellen, dass sich die USA und der Iran wahrscheinlich schon aus Prinzip nicht einigen können und so werden die Spannungen wohl immer bleiben, bis sie sich irgendwann in einem Krieg entladen.

Bevor die USA aber Krieg mit Nordkorea oder dem Iran beginnen können, sollten sie wohl zusehen, dass zunächst die Lage in Afghanistan stabilisiert wird. Hier haben sich wohl alle Einsatzkräfte verschätzt und durch geschönte Berichte auch lange Zeit die Öffentlichkeit über die reale Lage am Hindukusch getäuscht.

Die USA ziehen ihren Kampf fort und bekämpfen nun also all die Kräfte, die früher von ihnen mit Waffen versorgt wurden. Ob Castro mit seinen Ankündigungen recht behalten wird, wird die Welt sicher erfahren, vielleicht sogar schneller als ihr lieb ist.

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/07/25/israel-bekommt-grunes-licht-fur-krieg-gegen-den-iran/

Stephan Petzner, Politiker der österreichischen BZÖ, äußerte sich mit sehr klaren Worten zur globalen Finanzkrise:

„Das verspekulierte Geld ist ja nicht weg, es hat nur jemand anderes. Nämlich Banker und Spekulanten an der Wall Street. Wenn man dann noch forscht, woher Goldmans und Lehmans so kommen, wird man auf spannende Ergebnisse stoßen.“

Auf die Frage, ob er damit „jüdische Wurzeln“ meine, antwortete Petzner:

„dass Herr Goldman und die Brüder Lehman schon eine Geschichte haben“.

Na, auch wenn seine Partei rechtspopulistisch ist, und er diese Aussage aus nicht ganz vorurteilsfreien Gründen getätigt hat, Unrecht hat er damit aber trotzdem nicht…

Das ganze Interview kann man übrigens hier nachlesen: http://regionaut.woche.at/klagenfurt/politik/ich-war-nie-am-grab-d9677.html

Tia, da hat der gute Herr Gysi mal wieder voll ins Schwarze getroffen, als er in einem etwas älteren Interview zu Horst Köhlers Rücktritt den wahren Grund des Krieges in Afghanistan offenbart.

Denn wer wirklich glaubt, wir führen diesen Krieg in Afghanistan um Frieden und Demokratie zu bringen, der scheint wirklich ziemlich naiv und blauäugig zu sein.

Auch der angebliche Kampf gegen den Terrorismus ist nur eine weitere (gut inszenierte) Lüge um den Krieg in Afghanistan zu rechtfertigen.

Wer jetzt behauptet von wegen „in Afghanistan gibt es kein Öl“, für den zitiere ich doch gerne von Energieverbraucher.de, denn dort heißt es unter anderem:

„[…] Es gibt zwar kein Öl in Afghanistan. Aber das Land hält die Schlüssel zu den Reichtümern Zentralasiens in den Händen. Die Öl- und Gasvorkommen rund um das Kaspische Meer sind die zweitgrößten nach denen im persischen Golf. Sie spielen für Weltenergieversorgung der kommenden zwei Jahrzehnte eine wachsende Rolle: Die zehn Mrd. Tonnen gesicherten Reserven in der kaspischen Region stellen gut zehn Prozent der weltweiten Ölvorräte (Persischer Golf: 85 Mrd. Tonnen, Nordsee: 2,5 Mrd. Tonnen). Man hält es für möglich, dass noch dreimal mehr Reserven in der Region lagern. Bei Erdgas verfügt allein Turkmenistan mit 15 Biollionen Kubikmeter über zehn Prozent der Weltreserven. In Chinas islamischer Provinz Xinjing lagern weitere elf Milliarden Tonnen Erdöl.

Die USA als weltgrößter Energieverbraucher sowie China und Indien stehen im Wettstreit um die Nutzung dieses Reichtums. Alle diese Staaten sind Atommächte. Alle Industriestaaten suchen angesichts zunehmender Instabilität in Saudi-Arabien, sowie politischer Probleme im Irak und Iran ernsthaft nach alternativen Lieferanten von Erdöl und Erdgas, so Paul Sampson, Herausgeber der Londoner Ölbusiness-Zeitschrift „Nefte Compass“.
Der ehemalige Verteidigungsminister Caspar Weinberger sagte folgerichtig, dass die Ölfelder Zentralasiens zum vitalen Interesse der Vereinigten Staaten gehören. Auch deshalb wird die „National Energy Policy Task Force“ der USA von Vizepräsident Dick Cheney geleitet. Der Völkerrechtler Boyle vermutet in Spiegel Online, dass sich die US-Regierung schon vor dem 11. September für einen Krieg gegen Afghanistan entschieden hatte. Die Erschließung neuer Erdöl- und Erdgasvorkommen in den Ländern Aserbaidschan, Turkmenistan und Usbekistan mit Pipelines durch Russland, den Iran, Türkei, Georgien und auch durch Afghanistan stehen im Mittelpunkt des Interesses. Bisher liefen alle Pipelines nach Norden und verschafften den neuen unabhängigen Staaten Russlands ein Monopol.[…]“

Außerdem berichtete auch die Tagesschau vor einiger Zeit über die Entdeckung von Bodenschätzen in Afghanistan:

„In Afghanistans Boden sollen Bodenschätze im Wert von Hunderten Milliarden Dollar ruhen. Besonders Lithium ist für die Computerindustrie interessant. Es ist ein Hoffnungsschimmer für das bitterarme Krisenland, doch zugleich könnte es der Auftakt für neue Konflikte sein.

Was Saudi Arabien fürs Öl ist, könnte Afghanistan für Lithium werden, so zitiert die angesehene Zeitung „New York Times“ aus einem Bericht des amerikanischen Verteidigungsministeriums. Sie bestätigt damit Berichte des Britischen Geologischen Instituts aus dem Jahr 2008. Damals hatten die britischen Forscher Afghanistan auf Platz zwei bei den weltweiten Lithium.Vorkommen gesehen, direkt hinter Kanada.

Weitere Metalle vorhanden

Doch nicht nur Lithium, das für Batterien und Computer von großer Bedeutung ist, auch andere Rohstoffe listet das amerikanische Verteidigungsministerium auf. Besonders groß sind die Kupfer- und Eisenerz-Vorkommen in Afghanistan. Zusammen haben sie im Moment einen Wert von 700 Milliarden Dollar, heißt es nach Angaben der „New York Times“ in Papieren des Pentagons.

Vorkommen schon länger bekannt

Dabei sind diese Informationen nicht ganz neu. Afghanische Geologen ließen Anfang der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts während des afghanischen Bürgerkriegs und der Herrschaft der Taliban die Landkarten mit den Rohstoffvorkommen verschwinden. 2004 gaben sie ihre Informationen an die Amerikaner weiter, die jetzt, da der Krieg gegen die Taliban nicht so recht vorankommt, damit in die Öffentlichkeit gingen und die Papiere der „New York Times“ zuspielten. […]“

Dazu gibt es auch ein Video:

Und da wollen die einem noch ernsthaft erzählen der Afghanistankrieg wäre ein Krieg für den Frieden?

Siehe auch: http://www.energieverbraucher.de/de/Umwelt-Politik/Frieden-und-Energie/Krieg-in-Afghanistan__812/

http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan1858.html

Video wieder verfügbar!

NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN! Ab 2.15 min sieht man Leichen übereinander liegen, ein paar Sekunden später zieht die Polizei dann eine weg, also wer sehr empfindlich ist, sollte das Video an der Stelle lieber ausschalten!

Diese Amateuraufnahmen aus der Vogelperspektive zeigen das ganze Ausmaß der Loveparade. Man sieht tote und bewusstlose Menschen auf dem Boden liegen, Rettungshelfer versuchen sie wiederzubeleben, versuchen zu retten was zu retten ist.

Man hört zwei junge Männer reden, der eine kommentiert das Geschehen:

“ Alles Tote! Wie im Horrorfilm! Wie im Horrorfilm!“

Der andere antwortet ihm zustimmend:

„Das ist wie ein Horrofilm! Aber wir können nichts dafür, dass ist der Mann in Schuld der diese Scheiße hier organisiert hat!“

Nach einiger Pause hört man wieder einen der beiden sprechen, dieser mit einer Stimme, die deutlich um Fassung ringt:

„Guck mal da! Das arme Mädchen liegt da, sie ist tot, sie ist tot!“

Es herrscht Chaos, die Kamera geht weiter, man sieht leblose Körper, nah beieinander liegend – und ich selber sitze hier am Computer und werde wieder wütend, bin schockiert, traurig, und fassungslos wie so ein Unglück nur passieren konnte.

Ich hoffe das die Verantwortlichen hart bestraft werden, und dass sie ein Leben lang unter dieser entsetzlichen Tragödie zu leiden haben, so wie die vielen Angehörigen der Opfer ihr Leben lang nur noch leiden werden.

Das größte Freiluftgefängnis der Welt

Endlich werden auch Stimmen aus den „höheren Riegen“ der Politik  laut, die den Gaza-Streifen und damit Israels Abschottungspolitik kritisieren. So auch geschehen beim britischen Premierminister David Cameron, der während seines Türkei-Besuchs in Ankara für den Gazastreifen klare Worte fand:

„Um es klar zu formulieren: Die Situation im Gaza-Streifen muss sich ändern. Der abgeriegelte Küstenstreifen „kann und darf kein Gefangenenlager bleiben.“

Außerdem forderte der Premierminister auch eine sofortige Aufhebung der Blockade.

Trotz mehrfacher Relativierungsversuche Israels und seiner Unterstützer, mit angeblichen Bildern vom Gazastreifen die ein Schlaraffenland mit Lebensmittel und anderen Gütern in Hülle und Fülle zeigen (wer glaubt die Bilder seien tatsächlich vom Gazastreifen der ist wirklich ganz schön naiv…), ist und bleibt Gaza ein völkerrechtsverletzendes, unmenschliches Freiluftgefängnis, und die Verantwortung für dieses Verbrechen trägt ganz alleine Israel.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,708776,00.html

Das schmerzerfüllte Gesicht brannte sich in unser aller Gedächtnis.

Ich hatte mich schon die ganze Zeit gefragt, ob der Mann auf dem Bild die Massenpanik überlebt hat, denn sein schmerzerfülltes Gesicht hat mich sehr geschockt und sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt, aber es gibt eine gute Nachricht: Er lebt!

Er überlebte die Katastrophe und soll kurz danach auch von Sanitätern versorgt worden sein.

Quelle: http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/26/loveparade-dieser-mann-ueberlebte/die-loveparade-hoelle.html

Laut derwesten.de ist die Todesursuche der 20 Opfer der Loveparade nun geklärt:

 „Die 20 Todesopfer des Unglücks während der Duisburger Loveparade sind ausnahmslos an Brustquetschungen gestorben. Hannelore Kraft wies damit frühere Meldungen zurück, wonach die meisten Opfer zu Tode stürzten.“

Das macht mich wütend. Denn was hatten unsere vier Verantwortlichen auf der Pressekonferenz am Sonntag gesagt,  von wegen die Opfer wären von der Treppe gestürzt und dadurch umgekommen?! Damit wollten sie dann indirekt die Schuld den Opfern in die Schuhe schieben, weil diese unerlaubt die Wände und Treppen hochgeklettert sind – Wie unglaublich schamlos und pietätlos ist das denn?

Quelle: http://www.derwesten.de/nachrichten/Alle-Opfer-wurden-zu-Tode-gequetscht-id3293433.html#1137957

Siehe auch: http://www.derwesten.de/nachrichten/Die-schlimmste-Luege-von-Dietmar-Seher-id3294181.html