Archiv für die Kategorie ‘Pentagon-Papiere’


Vielleicht ist Ron Paul ja doch nicht der Heilsbringer, für die ihn die Trutherszene auf der ganzen Welt hält und feiert. Vielleicht entpuppt er sich schneller als man denkt als eine Mogelpackung, die sich, endlich an die Macht gekommen, von den anderen Einheitsbrei-Politikern kaum unterscheidet.

Zumindest könnte man das denken, wenn man sich dieses Video anschaut. Im Präsidentschaftswahlkampf 2008 wurde Ron Paul in der Wahlkampfdebatte um South Carolina gefragt, ob er die vielen 9/11-Truther die ihn unterstützen nicht belehren oder sie gar als Unterstützer von seiner Kandidatur ausschließen will, darauf antwortet Ron Paul, Zitat:

„I can’t tell people what to do but I’ve abandoned those viewpoints. I don’t believe that. That’s the only thing that’s important, so I don’t endorse anything they say ..but I would like to take an opportunity to talk about the issue that we’ve been debating here the last 20 minutes …“

Da wird er auf einmal vom Moderator unterbrochen.

Ganz klar, er versucht sich rauszureden, mit dieser Frage hatte er nicht gerechnet. Doch anstatt zu seinen Unterstützern zu stehen, und selbst noch einmal in aller Öffentlichkeit zu sagen, dass er selber die offizielle 9/11-Version anzweifelt verleugnet und betrügt er seine Unterstützer.

Denn der Moderator lässt nicht locker und fragt weiter, ob Paul die Truther an diesem Abend noch fragen würde, ob sie seinetwegen mit Einstellung und den Aussagen 9/11 betreffend aufhören könnten, darauf antwortete Paul dann, Zitat:

„Well, it doesn’t do me any good so if they care about me they should .

But the only thing I have control over is what I believe and what I say . I can’t tell them what to do.

So I don’t endorse what they say and I don’t believe that.. so please could I participate in the current debate?“

Ja, schnell ablenken bevor es brenzlig wird.

Nun hört man die besonders gläubigen Ron Paul-Anhängern unter den Truthern Sätze sagen wie „er wollte eben in der Öffentlichkeit nicht schlecht dastehen“ und „das ist jetzt vier Jahre her, nun steht er endlich zu uns“ – aber denen kann man nur sagen, dass sie auch mit diesen Mutmaßungen und Wunschvorstellungen völlig falsch liegen.


Denn Ron Paul wurde im Januar 2012 in der ABC Sendung „This Week“ noch einmal nach seiner Verbindung zu den 9/11-Truthern befragt, und wieder verleugnet er seine Anhänger, Zitat Ron Paul:

“That’s complete nonsense … I never bought into that stuff and I never talked about it.

About the Conspiracy of Bush – of Bush knowing about this?

No, no, come on. Come on. Let’s be reasonable… That’s just off-the-wall.”

Das ist natürlich eine große Enttäuschung für all die Truther, die eben ihn wegen seiner Ansichten speziell wenn es um Kriege und den internationalen Terrorismus geht, favorisierten, sie erhofften sich wegen seiner Kritik bezüglich des Irakkriegs auch eine kritische Haltung zu 9/11.

Aber Fakt ist auch, dass Ron Paul sicherlich nicht der Heilsbringer ist, für den ihn viele halten. Denn auch wenn er in Sachen Außenpolitik positiv hervorsticht, so sind seine Ansichten bezüglich der Sozialpolitik oder gar des Gesundheitssystems einfach nur grauenvoll.

Zuviel Libertarismus ist auch nicht gut, denn dabei bleiben die Armen und die Sozialschwachen auf der Strecke.

Quellen: http://youtu.be/OsSpNm8QUlA

http://youtu.be/DaX4IrcO48A

http://abcnews.go.com/blogs/politics/2012/01/ron-paul-calls-911-conspiracy-charge-nonsense/

http://de.wikipedia.org/wiki/Ron_Paul#Innenpolitik

http://www.rense.com/general80/spin.htm

http://www.washingtonpost.com/blogs/election-2012/post/ron-paul-denies-911-trutherism-accusation/2012/01/01/gIQAWe2NUP_blog.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2011/08/17/das-ist-amerikanische-demokratie-eine-meinungsdiktatur-durch-die-medien/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/07/13/jon-huntsman-wurde-von-den-bilderbergern-fur-die-prasidentschaftswahlen-2012-ausgewahlt/

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Dieses Video zeigt, wie viele Personen die irgendwie mit dem 11.September in Verbindung standen und die offizielle Version in Frage stellten oder in Frage hätten stellen können, auf doch recht mysteriöse und seltsame Art und Weise ums Leben kamen.

Besonders hervorzuheben ist da natürlich auch der Fall der Deborah Palfrey, die sich angeblich selber erhängte obwohl sie doch noch kurze Zeit vorher in der Alex Jones Show sagte, sie würde definitiv keinen Selbstmord begehen.

Auf jeden Fall bekommt man beim Anschauen des Videos ein mulmiges Gefühl, da man mit den hinterhältigen Machenschaften dieser NWO-Elite konfrontiert wird und sich dabei doch ziemlich machtlos fühlt.

Siehe auch: http://en.wikipedia.org/wiki/Deborah_Jeane_Palfrey

http://youtu.be/lt6O0ruFmfE

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/10/05/operation-northwoods-beweist-eine-inszenierung-von-terroranschlagen-ist-durchaus-moglich/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/09/12/benjamin-netanyahu-911-war-gut-fur-israel/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/07/15/titel-thesen-temperamente-wie-die-usa-auch-10-jahre-nach-den-anschlagen-die-wahrheit-verschweigen-und-wie-ein-herr-broder-sein-wahres-gesicht-zeigt/

Wenn man sagt Deutschland stände auch heute noch unter der Regie ihrer damaligen US-amerikanischen Besatzer, so heißt das natürlich nicht gleich, dass es hier in der BRD nur so von amerikanischen Aufpasser wimmelt, die uns tagtäglich und für jeden Bürger ersichtlich auf die Finger gucken.

Nein, eine stetige Überwachung und Kontrolle Deutschlands darf natürlich nicht auffällig sein, denn der deutsche Michel soll ja keinen Verdacht schöpfen, dass Deutschland immer noch unter Kontrolle ihrer damaligen Besatzer steht.

Und wen  schickt man für solche Geheimoperationen am besten ins Rennen? Richtig, die CIA.

So berichtet der Spiegel in einer Ausgabe von 1995 völlig unverblümt über das Wirken der CIA in Deutschland:

„Bislang hatten die Geheimdienstler der Siegermacht USA, die sich nach Kriegsende mit Hilfe des Nazi-Generals Reinhard Gehlen im Bundesnachrichtendienst (BND) in Pullach ihr deutsches Ziehkind schufen, in der Bundesrepublik ungehemmt agiert wie auf dem eigenen Hinterhof.

 In den heißen Jahren des Kalten Krieges tummelten sich mehrere hundert hauptamtliche Späher der US-Agentenzentrale auf bundesdeutschem Boden mit Operationszentralen in Bonn und West-Berlin, im Frankfurter IG-Farben-Hochhaus und in München.“

Ein hochraniger, Kölner Verfassungsschützer weiß darüber zu berichten, Zitat:

„Die Amerikaner machten bei uns, was sie für richtig hielten.“

Und ein erfahrener Pullacher Nachrichtendienstler registrierte, daß es den transatlantischen Kundschaftern nicht bloß um Ost-Aufklärung ging, sondern auch um die politische und wirtschaftliche Ausforschung der Bundesrepublik.

Laut dem BND-Mann hätten sich dafür genügend Deutsche als Informanten zur Verfügung gestellt – und für viel Geld auch Bonner Politiker(!), Zitat:

„Die stiegen teuer ein.“

So wurden Politiker in der Nachkriegszeit für ihre Dienste von der CIA bezahlt, also kann man davon ausgehen, dass vieles was die Politiker außen- sowie innenpolitisch ansetzten, in Wirklichkeit von der CIA instruiert wurde, und sowohl BND als auch die Bonner Politiker haben die CIA = USA über Deutschlands Politik auf dem Laufenden gehalten.

Beim Bundesnachrichtendienst beobachtete man die hiesigen Aktivitäten der US-Behörde in Langley (Virginia) teils besorgt, teils neidvoll:

„Die US-Kollegen tummelten sich im Gelben vom Ei; die hatten tolle Zugänge und konnten ständig ins Kanzleramt und in die Parteizentralen marschieren.“

Ja, und das passierte nicht nur in den 50ern und 60ern, sondern ging weit bis in die 90er Jahre hinein.

Weiter berichtet der Spiegel über die dreisten Methoden der CIA nach dem Fall der Berliner Mauer 1989. So kassierten sie wichtige Dokumente und allerlei Stasi-Material, welches eigentlich dem BND zugestanden hätte.

Markus Wolf (ja, auch der taucht hier wieder auf…) erzählt sogar, dass man ihm Millionen für einen Wechsel geboten hatte:

„Die waren unglaublich forsch, die gingen mit hohen Chargen direkt unsere Mitarbeiter an und boten Überläufern Millionen.“

Die kauffreudigen Freunde von „Hortensie“, so das Pullacher Synonym für die CIA, schnappten sich in Ost-Berlin die besten Brocken.

Nun liegen diese Stasi-Dokumente in den Archiven von Langley. Die Deutschen bekommen nur begrenzt Einblick in die Original-Karteien.

Bonns herbeipilgernde Agentenjäger müssen sich mit herausgefiltertem Material begnügen und dürfen sich nur unter Aufsicht Notizen machen. Kein Wunder, daß da der Verdacht aufkam, die CIA habe inzwischen ein paar von Wolfs Top-Spionen für eigene Zwecke requiriert.

Soso, dann gab es für Markus Wolf’s Aussage, die CIA hätte seinen Leuten Millionen geboten wohl doch nicht so ganz haltlos, wenn schon der Verdacht aufkam die CIA habe sich ein paar von Wolfs Top-Agenten geholt.

Das bestätigt doch, dass Wolff im Geheimen auch für die CIA tätig war. Und auch für die CIA hatte er Barschel nach Genf gelockt – das sind keine Zufälle mehr, sondern ganz klare Fakten.

Aber unser Thema ist ja nicht Barschel, sondern die CIA und ihre Arbeit in Deutschland.

Da die Aktionen der CIA immer dreister wurden, fühlte sich die Bonner Regierung auf den Schlips getreten. Die Eingriffe der CIA in die Arbeit der BRD-Marionetten sorgte für nachhaltige Verstimmung beim Bonner Verbündeten. Ein BND-Spitzenmann äußerte sich wütend:

„Das war die letzte Aktion unkontrollierten Vorgehens der Amis bei uns.“

Ob sie mit diesen Drohgebärden allerdings was erreichen konnten, bleibt ungeklärt.

Fakt ist dass auch nach der Wende noch die Telefone deutscher Regierungsstellen abgehört worden sind, worauf sich das Kanzleramt angeblich in Washington darüber beschwert haben soll, Zitat:

„Ihr habt hier nicht mehr die Rechte wie vor 1989.“

Doch so eindeutig ist das indes nicht. Zwar wurde das Zusatzabkommen zum Nato-Truppenstatut, das die westdeutschen Geheimdienste zur nachrichtendienstlichen Zusammenarbeit mit „den alliierten Entsendestreitkräften“ verpflichtet, unterdessen geändert.

Aber auch nach Artikel 53 der Neufassung müssen(!) die Deutschen „die Erfordernisse der militärischen Sicherheit“ bei den hiesigen Nato-Kontingenten berücksichtigen, „insbesondere die Unverletzlichkeit von Räumen, Einrichtungsgegenständen und Schriftstücken, die der Geheimhaltung unterliegen“.

Was dann aber unter „Erfordernisse der Sicherheit“ verstanden werden kann, ist Ansichtssache, denn, wie jeder Geheimdienstprofi weiß:

„Da bleibt genügend Spielraum für Heimlichtuerei auf deutschem Boden.“

Zudem sind Amerikas Kundschafter nach dem Sieg über den Weltkommunismus dabei, sich in ihrem subversiven Wissensdrang neue Wirkungskreise zu erschließen: zum Beispiel auf dem Gebiet der Wirtschaftsspionage. Da geht es auch um Wettbewerbsvorteile gegenüber bisherigen Partnern, wie auch der damalige Hinauswurf von fünf US-Spionen aus Frankreich klar demonstrierte.

Nach Ansicht von Erich Schmidt-Eenboom vom Weilheimer Forschungsinstitut für Friedenspolitik hatte die CIA für die Zukunft ein diskreteres Auftreten geplant: Sie schaffe „zur Spionage gegen befreundete Gastländer zunehmend illegale Residenturen in den Auslandsniederlassungen amerikanischer Konzerne“. Überdies, so der Geheimdienstkritiker, sei Deutschland „nicht mehr Frontstaat gegenüber Rußland, sondern östlichere Vorposten wie Litauen nehmen diese Funktion wahr“.

Der Artikel schlug damals hohe Wellen, bis in den Bundestag. So stellten Anneliese Buntenbach und die Fraktion Bündnis 90/Grünen bezüglich des Artikels des Spiegels eine Anfrage an die damalige Bundesregierung.

Offensichtlich war die damalige Opposition auch geschockt über die immer noch existierende Macht der Amerikaner -in Gestalt der CIA- über Deutschland.

Hier ist die Anfrage:

Ja, durchaus berechtigte Fragen, allerdings kann man damit rechnen, dass die Bundesregierung unter Bundeskanzler und USA-Fan Helmut Kohl ganz bestimmt nicht ehrlich darauf geantwortet hat, schließlich wäre es doch ein kleiner Skandal gewesen, zuzugeben dass Deutschland immer noch unter der Kontrolle und Beobachtung ihrer damaligen Besatzer steht.

Und das tun wir bis heute noch. Im März diesen Jahres deckte Wikileaks auf, dass die CIA mittels Propaganda die deutsche Bevölkerung in Kriegsstimmung bringen wollte, Amerika weiß also bestens darüber Bescheid, wie die Deutschen zum Thema Afghanistan – und aller anderen imperialistischen US-Kriege steht, so sehr werden wir immer noch kontrolliert und bespitzelt.

Und ohne eine Abnabelung von den Vereinigten Staaten wird sich das auch nicht ändern – leider. Ein Regierungswechsel muß also her, ansonsten sieht die Zukunft Deutschlands ziemlich schwarz aus.

Quellen: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9201820.html

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/13/025/1302542.pdf

http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=9201820&aref=image017/SP1995/029/SP199502900440048.pdf&thumb=false 

(Artikel des Spiegels im PDF-Format)

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/14/betrug-deutschland-steht-auch-weiterhin-unter-dem-besatzungsrecht/

 https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/04/wikileaks-propaganda-der-cia-um-die-europaer-in-kriegsstimmung-zu-bringen/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/22/die-cia-totete-uwe-barschel-und-die-bundesregierung-wusste-davon/

Sie zittern vor Wikileaks: Das US-Pentagon fordert die Medien auf, die neuen Dokumente von Wikileaks zu boykottieren. Anscheinend ist die Angst sehr groß, dass diesmal Dinge ans Tageslicht kommen, die die Welt schockieren könnten.

Es geht um hunderttausende geheime Militärakten über den Irak-Krieg. Nachdem die Internet-Plattform ja im Juli fast 77.000 Afghanistan-Dokumente ins Netz stellte, rechnet das amerikanische Verteidigungsministerium nun mit einer ähnlichen Aktion.

Diesmal hat Wikileaks laut US-Pentagon bis zu 400.000 Dokumente von einer Militärdatenbank zu Operationen im Irak.  Wikileaks-Sprecher Kristinn Hrafnsson sagte am Montag in der isländischen Hauptstadt Reykjavik der Nachrichtenagentur AFP, die Papiere sollten „sehr bald“ publik gemacht werden. Er trat gleichzeitig Vermutungen entgegen, denen zufolge die Veröffentlichung der rund 400.000 Dokumente für Montag geplant gewesen sein soll, Zitat:

„Diese Gerüchte sind offenkundig nicht richtig.“

Einen Zeitpunkt für die Veröffentlichung nannte Hrafnsson allerdings nicht. Derweilen spielt Wikileaks-Gründer Julian Assange die Gerüchte um eine erneute Veröffentlichung von geheimen Dokumenten herunter, via Twitter teilte er mit, die Informationen kämen von einem einzigen Boulevard-Blog, der schon viele Falschinformationen über WikiLeaks verbreitet habe. Allerdings halten Experten diese ungleichen Aussagen der beiden Wikileaks-Mitglieder für pure Taktik, um die US-Regierung zu verwirren.

US-Verteidigungsminister Robert Gates behauptet in Bezug auf die im Juli veröffentlichten Afghanistan-Dokumente, sie hätten angeblich keinerlei hochbrisanten Informationen verraten. Dennoch sind Enthüllungen dieser Art eine Gefährdung der amerikanischen Interessen, weswegen auch viele Beobachter Robert Gates Äußerung als Versuch werteten, die Wichtigkeit der Dokumente herunterzuspielen, um die Enthüllungen von Wikileaks als nichtig und nicht gefährdend für die us-amerikanische Regierung aussehen zu lassen.

Das Militär ist sich nicht sicher, ob WikiLeaks bei der erwarteten Enthüllung wieder mit den Medien kooperiert wie bei der letzten Aktion im Juli, als die „New York Times“, der „Guardian“ und „Der Spiegel“ WikiLeaks-Dokumente zum Afghanistan-Krieg veröffentlichten.

 Deswegen rief das US-Verteidigungsministerium die Medien am Montag dazu auf, die Veröffentlichung der Irak-Unterlagen nicht zu unterstützen. Der Pentagon-Sprecher ermahnte die Medien:

 „Die Medien sollen gewarnt sein. Man darf Wikileaks nicht den „Anschein von Rechtmäßigkeit“ verleihen.“

Mit dieser Warnung will man den Medien Angst machen und sie unter Druck setzen. Anscheinend befürchtet die US-Regierung die Veröffentlichung der Dokumente könnte diesmal schlimmere Folgen haben, man hat Angst es könnte etwas herauskommen, was die ganze Welt zutiefst schockiert und die USA und ihre imperialistischen Kriege mal wieder in ein schlechtes Licht rücken könnte.

Man darf also gespannt sein, was die neuen Enthüllungen so alles ans Tageslicht bringen werden, aber, dass die Vereinigten Staaten große Kriegsverbrecher sind, das wissen wir auch jetzt schon.

Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/wikileaks144.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/02/wikileaks-wichtige-aufklarer-der-volkerrechtsverletzenden-us-kriegsverbrechen/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/04/wikileaks-propaganda-der-cia-um-die-europaer-in-kriegsstimmung-zu-bringen/

Am Sonntag versammelten sich rund 80 Demonstranten vor der Militärbasis in Quantico, Virginia, wo Manning derzeit inhaftiert ist, um ihn zu unterstützen und ihre Solidarität für seine Person zum Ausdruck zu bringen.

Bradley Manning wird als einer der Wikileaks Whistleblower verdächtigt und soll mehrere Dokumente an Wikileaks weitergeleitet haben, darunter auch dass  im Internet veröffentlichte Video „Collateral Murder“.  Dieses Video sorgte vor Kurzem für große mediale Aufmerksamkeit und teils heftige Kritik, da es den Angriff eines amerikanischen Helikopters auf mehrere Zivilisten zeigt, unter den Zivilisten waren wohl auch zwei Kinder(!) in dem Video zu sehen.

Er steht auch unter Verdacht, das afghanische Kriegstagebuch „Afghan War Diary“ weitergegeben zu haben. Das Tagebuch ist eine Sammlung von über 76.00 Dokumenten, die aussagen, wie schlecht die Lage für die USA und ihre westlichen Verbündeten in Afghanistan eigentlich sind. Mehr dazu hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Afghan_War_Diary

Manning selber wurde ja bekanntlich von Adrian Lamo an das FBI verraten, woraufhin er in Haft genommen wurde.

An der Demonstration beteiligten sich zahlreiche Friedensaktivisten, wie auch Medea Benjamin, Gründerin der Friedensgruppe „Code Pink“. Benjamin erklärte:

„Wir sind hier um sagen, dass wenn er es wirklich war, wir sehr stolz auf ihn sind. In dem Amerika das ich kenne und liebe ist Transparenz etwas gutes.“

Ray McGovern, ein angeblicher EX-FBI-Analytiker, lobte Manning für die Veröffentlichung von Informationen über Amerikas „brutalen, aggressiven Krieges„:

„Bradley Manning gab uns die Möglichkeit endlich zu realisieren was hier eigentlich vorgeht“

Natürlich gab es auch ein paar Meter weiter einige Gegendemonstranten, die unter anderem Plakate Mannings mit blutigen Händen hochhielten, für sie ist Manning nichts weiter als ein Verräter. Jim Hanson, der für die pro-militärische Seite ‚BlackFive‘ schreibt, meint:

„Wenn es wirklich Bradley Manning war, der die Dokumente weitergegeben hat, dann hat er das Leben unserer Soldaten damit gefährdet. Ich denke, das Militär und die Regierung haben einige Dinge, die geheim gehalten werden sollten. Die Öffentlichkeit weiß das… Es gibt kein Recht, einfach so Geheiminformationen zu erfahren.“

Im Internet selber äußerte sich die Mehrheit zwar positiv zu Mannings Tat, trotzdem gibt es auch nicht wenige, meist republikanische Gegenstimmen, die Manning als Verräter bezeichnen und nicht nur ihn, sondern auch Wikileaks scharf kritisieren.

Ich selber sehe Manning und auch Wikileaks als ganz klare Helden für die Freiheit und gegen den Krieg, aber man darf auch nicht vergessen, welchen Preis sie dafür bezahlt haben. Manning wird zu den IT-Verbrechen nämlich auch noch die Schwächung der Moral der US-Streitkräfte und die Schädigung des Rufs der Streitkräfte vorgeworfen. Beides ist übrigens unter dem „US Espionage Act“ strafbar, und dem 22jährigen drohen bis zu 52(!) Jahren Haft! Einige US-Politiker wollten sogar die Todesstrafe, doch diese „fixe Idee“ wurde zum Glück wieder ganz schnell verworfen.

Und trotzdem, Manning muß einen hohen Preis für seine Taten zahlen, sollte er denn verurteilt werden. Nicht jeder würde so etwas in Kauf nehmen, deswegen ist Manning, zumindest in meinen Augen, schon ein kleiner Held.

Quelle: http://edition.cnn.com/2010/CRIME/08/08/virginia.manning.rally/index.html#fbid=rIlnNq7Ckt-&wom=false

 Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/07/27/danke-wikileaks/

 

 

Frank Rich, Kolumnist von der New York Times, hat den Nagel auf den Kopf getroffen: Da ist wirklich eine gewisse Parallele zwischen den Pentagon Papers von 1971, und der Wikileaks-Veröffentlichung der Afghanistan Warlogs, Zitat Frank Rich:

„Die Logs werden den eigentlichen Kurs unseres Krieges in Afghanistan nicht verändern, genauso wie die Pentagon Papers den Kurs des Vietnamkrieges damals nicht verändert haben. Aber dafür hat der Leak den sinkenden Trend des offiziellen Kriegsberichts bestätigt, Wikileaks dürfte genau das auch wiederholt haben.Vielleicht sind die Leaks schon die ersten Anzeichen für ein baldiges Ende der Arbeit Amerikas in Afghanistan, genauso wie die Pentagon Papers damals, die nämlich heutzutage als bahnbrechend und entscheidend für unseren Abzug aus Vietnam gelten.“

Obwohl ich nicht finde dass der Vietnamkrieg durch die Pentagon Papiere endete, sondern eher durch den starken vietnamesischen Widerstand, der damals einen Kriegsgewinn für die USA unmöglich machte.

Besonders spannend fand ich an den damaligen Enthüllungen der Pentagon Papiere, dass es der US-Regierung niemals um die Sicherung der Demokratie in Vietnam gegangen ist!

Deswegen halte ich jegliche Behauptungen, die amerikanische Regierung wolle den Afghanen die Demokratie bringen, für ausgemachten Blödsinn. Leute wacht auf, der Afghanistankrieg wird nicht aus Friede, Freude, Eierkuchen und Gutmenschentum geführt, sondern da geht es in erster Linie um Macht, Geld, Wirtschaft und Schürfrechte!

Quelle: http://www.nytimes.com/2010/08/01/opinion/01rich.html?hp

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Pentagon-Papiere   https://deinweckruf.wordpress.com/2010/07/27/danke-wikileaks/