Archiv für die Kategorie ‘Financial Times’

 
Wer sehen will wie weit es mit unserer kapitalistischen Gesellschaft schon gekommen ist, der sollte sich dieses Video anschauen.

Während die Anti-Wall Street Demonstranten geschlossen und friedlich durch die Straßen ziehen, sieht man ein Stockwerk höher die Wall Street-Gangster Bankster auf dem Balkon stehen, wie sie verächtlich und mit einem Glas Champagner in der Hand auf das niedere Fußvolk herabschauen – was für eine Symbolik! Die Reichen schauen auf die Ärmeren herab!

Das ist Klassenkampf! Und wie sagte Warren Buffett im Focus vor einigen Jahren doch so schön:

„Wenn in Amerika ein Klassenkampf tobt, ist meine Klasse dabei, ihn zu gewinnen.“

Wollen wir hoffen, dass Buffett damit nicht Recht behält…

Quellen: http://youtu.be/2PiXDTK_CBY

http://www.focus.de/finanzen/boerse/warren-buffett-milliarden-macher_aid_252047.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/18/zitat-der-woche-teil-16-warren-buffett-und-der-sieg-der-reichen/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/12/22/politiker-sind-nur-marionetten-des-finanzwesens-ronald-reagan-machte-den-anfang/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/12/22/give-us-some-more-it-will-make-you-feel-good/

 
Scharfzüngig wie eh und je kritisiert hier Oskar Lafontaine den Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann und rügt dessen Einfluss, und den anderer führender Bankster in der Politik.

Siehe dazu auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/12/07/politiker-und-banker-busenfreunde-auf-schmusekurs/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/30/fur-josef-ackermann-ist-europa-jeden-preis-wert-na-dann-bezahl-doch-selber/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/17/oskar-lafontaine-deutschland-ist-kein-souveraner-staat/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/12/22/politiker-sind-nur-marionetten-des-finanzwesens-ronald-reagan-machte-den-anfang/

 
Ein Interview der britischen BBC sorgt derzeit für Aufregung und Empörung. Der Sender hatte am Montag den Börsenhändler Alessio Rastani zur Wirtschaftskrise in Europa befragt.

Und Rastani redet ziemlich deutlich Klartext, Zitat:

„Nicht die Regierungen beherrschen die Welt.

Goldman Sachs regiert die Welt.“

Noch Fragen?

Quelle: http://www.stern.de/wirtschaft/news/goldman-sachs-regiert-die-welt-boese-beichte-eines-boersianers-1733035.html

Als Ronald Reagan an die Macht kam und Präsident der Vereinigten Staaten wurde, veränderte das alles – und das nicht nur in Amerika.

Reagan war es, der dem Kapitalismus eine größere Bühne gab als jemals zuvor, und er war wohl auch der Erste, dessen Politik enorm durch das Finanzsystem beeinflusst wurde.

Denn der Amtsantritt löste in der Wirtschaft Optimismus aus. Kein Wunder, wussten sie doch, dass Reagan eine für den Kapitalismus freundlichere Politik durchsetzen würde, unter anderem wurde die Reichensteuer gesenkt, so dass die Herzen der Reichen und Vermögenden höher schlagen konnten.

Und sie konnten auch höher schlagen, weil der neue Präsident einige bedeutsame Bankster und andere, einflussreiche Menschen aus dem Finanzwesen um sich scharte, sie waren der engere Kreis des Präsidenten und berieten ihn politisch in fast jeder Angelegenheit.

Einer von ihnen war Donald Regan. Donald Regan war zu der Zeit der Vorstandsvorsitzende der Merrill Lynch & Co Investmentbank. Und er war wohl so wichtig für Ronald Reagan, dass dieser ihn kurzerhand zum Finanzminister ernannte.

Doch Donald Regan war viel mehr als „nur“ der Finanzminister. Er wurde einer der engsten Berater Ronals Reagans und wich ihm nicht mehr von der Seite.

Das Donald Regan aber eigentlich der Strippenzieher und Präsident Ronald Reagan nur die Marionette war und somit viel weniger Macht als der Bankster hatte, beweist der nun folgende Videoausschnitt:

Denn bei einer Rede Ronald Reagans steht das Vorstandsmitglied der Merrill Lynch & Co Investmentbank direkt neben ihm. Und während der Präsident seine Rede vortrug flüsterte ihm Donals Reagan folgende Worte zu, Zitat Don Regan:

„[You have to] Speed it up!“

Deutsche Übersetzung:

„Machen Sie schneller!“

 Man muß sich das mal vorstellen – der Vorstandsvorsitzende einer Bank befielt hier dem Präsidenten der Vereinigten Staaten dass er mit seiner Rede aufhören und sich beeilen soll!

Und ich dachte immer, der Präsident der USA wäre der mächtigste Mann der Welt und könnte somit selber entscheiden, wann nun seine Rede zu Ende ist, nein – dieser Videoausschnitt belegt eindeutig, dass der Präsident selber kaum was zu sagen und zu entscheiden hat, sondern gelenkt wird von kapitalistischen Investmentbanken, wie eine Marionette!

Es ist wirklich traurig, aber das Sprichwort:

„Geld regiert die Welt“

kann man durchaus wörtlich nehmen. Denn der Kapitalismus hat gesiegt.

Siehe auch: http://en.wikipedia.org/wiki/Donald_Regan

http://en.wikipedia.org/wiki/Ronald_Reagan

 https://deinweckruf.wordpress.com/2010/12/07/politiker-und-banker-busenfreunde-auf-schmusekurs/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/24/die-banker-geben-keine-mude-mark-fur-irland/

George Soros (Bilderberg 1994), Milliardär und einflussreiches Mitglied der amerikanischen Elite, spricht im Interview mit Crystia Freel von der Financial Times über die Zukunft des Dollars und der neuen Weltordnung.

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/21/george-soros-vs-angela-merkel-die-bosen-deutschen-schaden-europa-und-dem-rest-der-welt/

 

Ja, die Reichen und ihre Sorgen, haben Milliarden auf dem Konto, und trotzdem kriegen sie den Hals nicht voll.

So zumindest geht es dem Milliardär George Soros. Dieser macht sich um etwas, für ihn unglaublich Wichtiges, Sorgen. Na, worum wohl? Richtig, um Geld. Besser gesagt: um die Wirtschaft.

Deswegen beschwert er sich natürlich lauthals, Zitat:

„Wir müssen mehr Geld in die Wirtschaft pumpen. Nur so kann die US-Wirtschaft wieder in Schwung kommen.“

Wir? Oder vielleicht doch eher „die Politiker“? George Soros Forderung ist natürlich an die Politik gerichtet, erst beschwert er sich in der „Financial Times“, dann vor laufenden Kameras.

Und nicht nur die amerikanischen Politiker kommen bei Soros nicht gut weg, sondern auch die deutschen, in diesem Fall ist das Angela Merkel, an die seine Kritik gerichtet ist.

Soros Meinung nach schadet die deutsche Sparpolitik der Weltwirtschaft:

„Deutschland bedroht Europa mit Deflationsspirale.“

Ja sicher, wir sind wieder an allem Schuld. Da hat er mal was vom Sparpaket gehört und schon sind wir Schuld an einer Deflationsspirale!

Doch Soros geht noch weiter, Zitat:

„Die Deutschen sparen nicht nur selbst, sondern fordern auch noch von ihren europäischen Nachbarn Ausgabendisziplin. „Das ignoriert alle Erkenntnisse aus der Zeit der Großen Depression.“

Tun wir das wirklich? Und selbst wenn, ist es nicht verständlich dass man nach der Pleite Griechenlands verschwenderische Ausgaben etwas skeptischer sieht? Ja, ich weiß, als Milliardär kennt man diese Sorgen nicht, da sorgt man sich höchstens um den geliebten Kapitalismus!

Aber das war noch lange nicht alles, denn unser Bonze hat noch mehr zu meckern über Deutschland:

“ Der Euro hat seine Existenzkrise zwar überstanden, aber zum Feiern ist es viel zu früh, weil die sich herausbildende gemeinsame Haushaltspolitik von Deutschland diktiert wird und Deutschland festhängt an einer falschen Doktrin einer makroökonomischen Stabilität, die nur die Gefahr der Inflation wahrnimmt und die Möglichkeit einer Deflation ignoriert.“

Das war eine Warnung an Deutschland, von einem Superreichen, der genauso wie Rockefeller und Co in der Weltwirtschaftspolitik mitmischt, und das, obwohl er nur ein Investor und eigentlich kein Politiker ist. Das sollte einem mal zu denken geben.

George Soros, der mit seinen 14 Milliarden Dollar auf Platz 35. der reichsten Menschen der Welt steht, ermahnt öffentlich das sparende Deutschland zu mehr Gehorsam, und man kann als einfacher Bürger darüber nur den Kopf schütteln.

Quellen: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/zum-feiern-ist-es-zu-frueh/1950618.html

http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-10/einflussnahme-millionaere-usa

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/George_Soros