Archiv für Januar, 2011

Nachdem der Iran angeblich jegliche Atomgespräche abgelehnt und sich gegen eine Einigung mit dem Westen gestellt hatte, wurden immer mehr Stimmen aus allen möglichen Ländern laut, die die Sanktionen gegen den Iran verschärfen wollen.

Aus Deutschland äußerte sich Philipp Mißfelder von der Union dazu:

„Wie oft will man sich eigentlich noch vertrösten lassen?“

Für ihn ist Iran’s Verhalten nur eine Düpierung und Hinhalttatik gegenüber der westlichen Welt. Deshalb muß die Wirkungskraft der Sanktionen dringend überprüft und an eine Verschärfung und bessere Durchsetzung gedacht werden.

Auch in Frankreich sollen die Sanktionen gegenüber dem Iran verschärft werden. Sarkozy sagte am Montag in einer Pressekonferenz im Pariser Elysee Palais:

„Ich bin der Meinung, dass die Sanktionen beginnen, ihre Früchte zu tragen, sie sollten jedoch verstärkt werden.“

 „In der Situation der Globalisierung der heutigen Welt sollte eigentlich jeder Diktator wissen, dass er einmal zur Verantwortung gezogen wird“.

Dem französischen Staatschef zufolge nimmt Frankreich eine viel zu zurückhaltende Position in Bezug auf eine eventuelle Gewaltanwendung ein.

In den USA versucht man es weiterhin mit Sanktionen, Obama will eigentlich keinen Krieg mit dem Iran aber er wird von Opposition und Lobbies unter Druck gesetzt, selbst die Medien fordern mehr Härte von ihrem Präsidenten. So titelt die Washington Post etwa:

„30 years later, Iran still holds us hostage“

Und in einem anderen Artikel wird die zionistisch-dominierte Washginton Post diesbezüglich schon etwas klarer, Zitat:

„Obama should become more direct: The United States will use military force if needed to halt Iran’s nuclear ambitions, and, more important, we stand with the people of Iran who seek a democratic government that respects human rights and wants a normal relationship with the outside world.“

Die Washington Post fordert hier also die Regierung auf, einen Krieg gegen den Iran zu beginnen, natürlich wegen vermuteter Atomwaffen, natürlich im Namen der ScheinDemokratie – und woran erinnert uns das? – Richtig, an den Irak! Dem Iran soll also ein ganz ähnliches Schicksal zuteil werden.

Unterstützung erhält die zionistische US-Presse aus England, und zwar von keinem geringeren als dem Ex-Premierminister von Großbritannien, Tony Blair.

Tony Blair mußte sich mal wieder vor dem Untersuchungsausschuss bezüglich des Irakkrieges verantworten – und gab den Geläuterten. Denn nachdem er mit seiner Aussage „ich bereue nichts“ bezüglich des Irakkrieges haufenweise Kritik und sich die Wut des englischen Volkes einhandelte, sprach er nun vom „großen Bedauern für jedes Opfer“, doch auch dieses geheuchelte Mitleid scheiterte kläglich, das Publikum antwortete mit Zwischenrufen dass sein unechtes Bedauern doch jetzt schon viel zu spät sei – Recht haben sie.

Doch ausgerechnet nach dieser schrecklichen Bilanz des Irakkrieges, und nach seinem geheuchelten Mitleid, startet Blair kurioserweise seinen nächsten Propagandaclou.

Völlig unbeeindruckt von den zum Teil anwesenden Angehörigen der toten Soldaten wirbt der einstige Premier für einen erneuten Krieg, diesmal gegen den Iran:

„We have to get our head out of the sand. They disagree fundamentally with our way of life and will carry on unless met with determination and, if necessary, force.“

„Wir müssen endlich den Kopf aus dem Sand nehmen. Sie [der Iran] sind grundlegend mit unserer Art zu leben nicht einverstanden und werden weitermachen, es sei denn man begegnet ihnen mit der erforderlichen Entschlossenheit, und, wenn nötig auch mit Gewalt.“

 Die Sun titelte daraufhin:

„Blair: Prepare for war in Iran“

Auch der Mirror hofft gerade zu auf einen Militarschlag gegen den Iran:

„Tony Blair calls for Britain and US to launch new attack on Iran“

Es ist schon wirklich schockierend zu sehen, wie hier Medien und Politik geradezu nach einem Militärschlag lechzen, es wird mobil gemacht, jede Aussage, jede Handlung des Irans auf die Goldwaage gelegt, zur Not wird der Geheimdienst auch mal einen Kriegsgrund erfinden und instruieren.

Aber spätestens sobald die USA endlich den lästigen Obama losgeworden sind, sollte es auf jeden Fall mit dem lang ersehnten Krieg klappen.

Quellen: http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/news/3364334/Blair-Prepare-for-war-in-Iran.html?OTC-RSS&ATTR=News

http://www.mirror.co.uk/news/politics/2011/01/22/tony-blair-calls-for-britain-and-us-to-launch-new-attack-on-iran-115875-22866642/

http://nachrichten.rp-online.de/politik/union-will-schaerfere-sanktionen-gegen-iran-1.328839

http://de.rian.ru/politics/20110124/258157077.html

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2011/01/23/AR2011012300253.html

http://voices.washingtonpost.com/right-turn/2011/01/and_what_about_foreign_policy.html

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&Alias=wzo&cob=539430

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11995063/492531/Tony-Blair-verteidigt-den-Irak-Krieg-Endlich-den.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/29/iraks-ehemaliger-ministerprasident-rechnet-auch-mit-einem-krieg-gegen-den-iran/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/21/kriegspropaganda-bei-springers-welt-die-amerikanische-mission-im-irak-ist-unvollendet-und-der-iran-ist-als-nachstes-dran/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/07/25/israel-bekommt-grunes-licht-fur-krieg-gegen-den-iran/

–> https://deinweckruf.wordpress.com/category/iran/page/2/

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In der letzten Sendung von Maybrith Illner vom 13.01.2011 ging es um das Thema „Neues Deutschland, altes Ziel? Die Linke und der Kommunismus“, natürlich basierend auf die jüngsten Äußerungen der Parteivorsitzenden der Linken Gesine Lötzsch.

Schon beim Anblick der Runde sollte eigentlich jedem klar geworden sein, dass Frau Lötzsch dort auf verlorenem Posten stand, einzig den politisch links orientierten Intendanten Claus Peymann stellte man ihr zur Seite.

Und auch wenn sie von allen Seiten angegriffen wurde machte Gesine Lötzsch trotzdem noch eine ganz gute Figur.

Hier das Video dazu:

 Vor allem die Äußerungen zur angeblichen Demokratie in Deutschland ließen einen aufhorchen. Denn auch die Linkenpolitikerin und der Theaterregisseur sehen die Demokratie in Deutschland gefährdet.

Claus Peymann fragte diesbezüglich:

„Haben wir wirklich noch eine demokratische Gesellschaft in Deutschland?“

 Und trifft damit voll ins Schwarze. Denn Deutschland ist keine echte Demokratie, sondern eine Scheindemokratie. Das heißt es sieht zwar so aus wie eine Demokratie, aber in Wirklichkeit ist es eine gut ausgetüftelte Diktatur, in denen andere die Fäden ziehen, bestimmen wie Deutschland weiterhin regiert wird, die Wahlen und die Bananenrepublik-Politiker sind nämlich nur eine Farce.

Für Peymann ist der Fakt des undemokratischen Systems genauso deutlich, Zitat:

„Die Demokratie in Deutschland ist in höchster Gefahr!“

Und auch das die Linken nicht an der Finanzkrise Schuld sind, und das die Kommunismus-Debatte und Hetze nur reines, kalkuliertes Ablenkungsmanöver sind, scheint der politisch aktive Intendant erkannt zu haben.

Jedenfalls warnte Peymann die Politiker vor einem baldigen Aufstand des Volkes, und wenn die Regierung auch in Zukunft weiterhin das eigene Volk an der Nase rumführt, könnte Peymann mit seiner Aussage durchaus Recht haben.

Die politische Verräterelite sollte auf jedenfall gewarnt sein.

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=zJJ_GGwfUGo

Siehe auch:  https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/11/hans-herbert-von-armin-uber-die-scheindemokratie-in-deutschland/

 

In einem Interview mit der FAZ spricht der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG über die 68er, deren Beziehung zum Verlag und über die SED.

Eine Aussage, die er in diesem Interview getätigt hat, bezog sich eigentlich auf die Macht der SED und wie sie die Geschichte beeinflusst haben könnte, doch schon alleine, dass der Springer-Chef und ehemaliger Teilnehmer an den Bilderbergkonferenzen sich vorstellen kann, dass man die Menschheit über Jahrzehnte lang belügen und somit Geschichtsfälschung betreiben konnte, sollte einem schon zu denken geben.

Hier das Zitat des Springer-Chefs:

[…]Womöglich stellt sich heraus, dass wir seit 45, 50 Jahren mit einem Geschichtsbild leben, das im Wesentlichen von einem nichtdemokratischen System geprägt ist.“

Erklären tut der Neocon Döpfner das auch, Zitat:

 „Ich bin kein Anhänger von Verschwörungstheorien. Ich habe eigentlich auch immer geglaubt, Geheimdienste sind nicht so erfolgreich, dass ihnen solche Sachen gelingen. Aber wenn ich mir diese Details anschaue, die ja kein Stammtischgerede sind, sondern von Wissenschaftlern dokumentierte Fakten, dann bin ich überrascht, wie effizient bestimmte Dinge funktioniert haben. Und welcher Aufwand dabei getrieben worden ist.“

Nochmal, ja, er spricht hier zwar über das SED-Regime und speziell deren Geheimdienste, aber schon alleine der Fakt dass ein treuer Bilderberger so eine jahrzehntelange Geschichtsfälschung (von wem auch immer) für möglich hält, macht das Ganze irgendwie verdächtig.

Wer weiß, wie oft wir schon belogen wurden, und vor allem, bei welchen wichtigen, historischen Themen?

Doch noch ein weiteres Zitat von Döpfner hat uns geärgert, und da wir ihn in dieser Rubrik schon mal hatten (Link siehe unten), und diesen springerschen Hetzer so schnell nicht mehr wieder haben wollen, packen wir hier noch ein zweites Zitat mit hinzu.

Dieses ist übrigens noch gar nicht so lange her, er tätigte es im November 2010 in seiner neokonservativen Propagandaschrift „Die Welt“.

Unter dem Titel „Die Freitsfalle – Der Westen und das höhnische Lachen der Islamisten“ legte er richtig los, ich denke mal einige können sich vielleicht noch an diesen Artikel erinnern, ein Pamplet voller islamophober Hetze und Liebesbekundungen an die sogenannte Freiheit der USA und Israel.

Dabei machte er eine Aussage, durch die man ihm definitiv den Stempel „Kriegstreiber“ aufdrücken könnte, denn im Kampf für den US-Imperialismus und dessen scheindemokratische Freiheit geht ein Herr Döpfner auch mal gerne über Leichen, Zitat:

„Wo immer unfreiheitliche Energien auszumachen sind, vor allem dort, wo sie unsere Interessen berühren, muss mit Nachdruck und zur Not, als ultima ratio auch mit militärischen Mitteln die Freiheit verteidigt werden.“

 

 „Vor allem dort, wo sie unsere Interessen berühren“ – das heißt selbst wenn es nicht „unsere Interessen berührt“, ist Mathias Döpfner für einen imperialistischen Krieg im Namen von Usrael, und das ist ein Skandal.

Döpfner rechtfertigt hier pure Angriffskriege, um seine abstrakte Vorstellung von Freiheit durchzusetzen, völlig egal, ob die betroffenen Länder das auch so wollen, ob sie auch vollständig amerikanisiert werden wollen. Begründet wird das Ganze natürlich mit 9/11, Terrorismus, und Islamismus – na mit was denn sonst? Ist es doch die Standardausrede für jeden noch so unsinnigen Krieg.

Mathias Döpfner ist uneingeschränkt solidarisch mit den USA und Israel, diese beiden Länder sind ihm wichtiger als Deutschland, das macht er in mehreren Interviews immer wieder deutlich.

Deswegen ist es ihm auch egal, ob deutsche Soldaten in Afghanistan ihr Leben lassen, denn sie verlieren es ja für einen – aus seiner Sicht – guten Zweck, nämlich für die scheindemokratische Unfreiheit der USA und Israel.

Für dieses große antideutsche Engagement bekam Mathias Döpfner übrigens 2007 die  Leo-Baeck-Medaille (wir erinnern uns: die letzte Preisträgerin dieser Medialle war Angela Merkel), überreicht wurde ihm diese übrigens von seinem Bilderberg-Freund Henry Kissinger. Dieser ließ es sich dafür natürlich auch nicht nehmen, eine Dankesrede für Döpfner zu halten.

Verbrecher unter sich.

 Quellen: http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EF16BFBE40C7940E19F55F965E2E57FCB~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.welt.de/debatte/article11148187/Der-Westen-und-das-hoehnische-Lachen-der-Islamisten.html

http://my.opera.com/skunks/blog/2007/11/15/bilderberger-gives-bilderbergerleo-baeck-medaille-to-mathias-dopfner-in-new-york

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/08/zitat-der-woche-teil-6-matthias-dopfner/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/23/angela-merkel-ausgezeichnet-fur-die-vorarbeit-der-abschaffung-des-deutschen-staates/

Und die anderen Zitate der Rubrik:

https://deinweckruf.wordpress.com/category/zitat-der-woche/

Auch im Bundestag misstraute man den Bilderbergkonferenzen. Aus einem Dokument aus dem Jahre 1988 geht hervor, dass die Grünen, durch einen Bericht aus „der Zeit“ darauf aufmerksam geworden, sich bei der damaligen Bundesregierung erkundigt haben, was es mit diesen Konferenzen eigentlich auf sich hat und wer aus der Regierung denn daran teilgenommen hat.

Das Bundeskanzker Helmut Kohl einer der Teilnehmer war, war den Grünen aufgrund des Berichtes „der Zeit“ schon bekannt.

Es scheint wohl doch mehr an den Bilderbergtreffen dran zu sein als bloß nur eine krude Verschwörungstheorie, denn ansonsten hätten die Grünen dieses Thema wohl nie ernst genommen und aufgegriffen.

Die Fragen der Grünen an die damalige Bundesregierung lauteten wie folgt:

Jede einzelne Frage hat ihre Berechtigung, denn nicht nur der Bundestag, sondern auch der Rest des deutschen Volkes hat ein Recht darauf zu erfahren, warum diese Treffen stattfinden, welchen Sinn sie haben, warum das Staatsoberhaupt und andere „important people“ aus aller Welt an diesen Konferenzen teilnehmen, und vor allem:

Warum sie so geheim sind.

So, und von den ganzen acht Fragen der Grünen wurden nur zwei beantwortet, und das auch nur sehr zugeknöpft.

Beantwortet hat das Ganze übrigens der damalige Bundesminister des Auswärtigen Amts, nämlich Hans-Dietrich Genscher (FDP).

Genscher ist ja auch heute noch ein Unterstützer der Neuen Weltordnung, wie man in diesem Video auch sehen kann:

Gehen wir aber nun mal zu den knappen Antworten des damaligen Außenministers, die Frage ob noch weitere Regierungsmitglieder an den Konferenzen teilgenommen haben, verneint er:

Die nächste Frage die er dann beantwortet, wird auch die letzte sein.Wirklich passen scheint die Antwort auf die Frage Nr. 2 zwar nicht, aber es ist leider Gottes auch die einzige Auskunft, die uns der Herr Genscher zu diesem verschwiegenen Thema gegeben hat, Zitat Genscher:

Soso, und was gibt es denn unter diesen „hochrangigen Persönlichkeiten“ denn so geheimes, privates zu besprechen, dass die Gäste und Veranstalter so ein großes Geheimnis daraus machen? Also das ist doch völliger Blödsinn! Natürlich werden dort politische Dinge besprochen und auch Entscheidungen gefällt, und es kommen Dinge ans Tageslicht, von denen der Rest der Welt wohl niemals erfahren wird, ist das gerecht, die eigene Bevölkerung so hinters Licht zu führen?

Dabei vom Meinungsaustausch zu sprechen ist schon ganz richtig, jeder Teilnehmer gibt seine Ansichten und Wahrnehmungen zu bestimmten Dingen preis und dann wird entschieden, wie man bei bestimmten Themen weiter verfahren wird.

So ist wohl bei der hier angesprochenen Bilderberg Konferenz 1988, an der ja wie schon erwähnt Helmut Kohl teilgenommen hatte, auch die Wiedervereinigung beschlossen worden.

Aber zurück zum Antwortschreiben, dort wurden nämlich alle anderen Fragen folgendermaßen abgeschmettert:

 

Und da wundern die sich, dass es soviele Verschwörungstheorien gibt, wenn sie so konsequent über diese ominösen Treffen schweigen?

Fakt ist, wenn die Treffen wirklich so harmlos und unwichtig wären, dann würden sie die Presse einladen und darüber berichten lassen.

Aber das Treffen der Giganten ist viel mehr als das…Es sind die geheimen Strippenzieher im Hintergrund, die über unsere Köpfe hinweg Entscheidungen treffen und das Weltgeschehen bestimmen.

Quellen: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/11/026/1102692.pdf (Anfrage der Grünen zur Bilderberg Konferenz)

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/11/027/1102768.pdf (Antwort des Bundesministers des Auswärtigen Amts, Hans-Dietrich Genscher)

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/15/die-brd-und-die-bilderberger/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/08/bilderberger-gegen-deutsche-fuhrungsrolle-deutschland-wird-nie-wieder-eine-unabhangige-fuhrungsmacht-sein/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/14/henry-kissinger-um-chaos-zu-vermeiden-brauchen-wir-eine-neue-weltordnung/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/09/die-strahlenden-prinzen-churchill-roosevelt-bush-und-co-sind-alle-miteinander-verwandt/

 

Eine demokratische Kongressabgeordnete ist bei einem Attentat im US-Bundesstaat Arizona schwer verletzt worden. Mehrere Menschen seien getötet worden, sagte Präsident Barack Obama ohne genauere Angaben zu machen. Er verurteilte die „sinnlose Tat“. Die Demokratin Gabrielle Giffords sei bei dem Anschlag schwer verletzt worden. Sie wurde in ein Krankenhaus geflogen und wird dort operiert. Zunächst hatten US-Medien übereinstimmend ihren Tod gemeldet.

Nach Angaben eines Krankenhauses verstarb ein 9-jähriges Mädchen kurz nach der Einlieferung. Insgesamt seien zehn Menschen dorthin gebracht worden, darunter Giffords.

Von diesen zehn Patienten befänden sich fünf in einem kritischen Zustand und würden derzeit operiert. Die Kongressabgeordnete habe eine Schusswunde im Kopf erlitten.

Der Anschlag fand während einer öffentlichen Veranstaltung der Politikerin in einem Einkaufszentrum in der Stadt Tucson, Arizona, statt. Der Täter stürmte auf die 40-Jährige zu und schoss aus kurzer Distanz auf sie. Danach soll der Mann in die Menge gefeuert haben. Der Attentäter wurde nach Informationen des Radiosenders NPR von Umstehenden überwältigt.

Der Täter selber ist 21 Jahre alt und heißt Jared Lee Loughner.

Die Gründe für das Attentat sind natürlich noch nicht bekannt, doch Fox News und andere Konservative suchen natürlich nach Gründen, die nicht auf sie selber zurückfallen können, wie zB ein junger Konservativer der wegen der demokratischen Politik und der neuen Gesundheitsreform, aufgehetzt durch Fox News und Co, sich zu diesem Attentat berufen fühlte – nein, diesen Schwarzen Peter wollen sie natürlich nicht zugeschoben bekommen.

Deswegen wird erstmal das Internet durchforstet, um Entlastungsmaterial zu finden.

Und siehe da – man wird fündig! Das YouTube-Profil des Attentäters. Ein Glückstreffer für die Konservativen, denn nun können sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen!

Denn was sind die Lieblingsbücher des Täters, na? – Richtig, „Mein Kampf“ und „das kommunistische Manifest“.

Und in seinen selbst erstellten Videos glaubt er auch noch an eine Verschwörung seitens der Reigerung, siehe Screenshot:

In den Favoriten hat er dann noch ein Video mit Namen „Your Last Memory in a Terrorist“.

Hmm, also irgendwie kommt das einem doch komisch vor, oder nicht? Ich meine, das ist doch schon alles ein komischer Zufall, oder?

Sieht fast so aus, als hätte man das Profil extra dafür erstellt, um einen Gegenbeweis zu haben…Denn der YouTube-Account wurde erst am 25.Oktober 2010 erstellt.

Es bleibt abzuwarten, ob das Profil wirklich zu ihm gehört.

Fox News jedenfalls hat sofort die beiden Lieblingsbücher aufgegriffen, um dem Täter einen „bösen“ Grund zu verschaffen.

Arizona-Senatorin Linda Lopez beschuldigte wohl auf Fox News die erzkonservative Tea-Party für eine Mitschuld am Attentat.

Auch seine Vorstellungsvideos sind verdächtig:

Man könnte wirklich annehmen, dass Loughner nur der „gemachte Täter“ ist. Denn, sollte das YouTube-Profil denn wirklich zu ihm gehören, sind es schon seltsame Zufälle, dass er „Mein Kampf“, „das kommunistische Manifest“ gleichzeitig liest und dazu noch Terroristenvideos mag und an eine Verschwörung seitens der Regierung glaubt, oder?

Quellen: http://www.youtube.com/user/Classitup10#p/a (Sein YT-Account!)

http://www.huffingtonpost.com/2011/01/08/jared-lee-loughner-gabrielle-giffords-shooter_n_806243.html

http://www.businessinsider.com/jared-lee-loughner-2011-1

James V. Forrestal war der letzte Marineminister und wurde 1947 zum ersten Verteidigungsminister der USA.

Er hatte eine lange Karriere hinter sich, als Marineminster führte er die Marine durch das Ende des Zweiten Weltkrieges und die darauffolgende Demobilisierung.

Danach arbeitete er beim National Security Act mit bis zu seiner Ernennung als Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten von Amerika.

Interessant sind allerdings seine Äußerungen in dem Tagebuch „The Forrestal Diaries“, darin berichtet er auf Seite 122 über die Auffassung des US-Botschafters in London, Joseph Patrick Kennedy (Vater des Präsidenten):
 

“Weder die Franzosen noch die Briten würden Polen zum Kriegsgrund gemacht haben, wenn es nicht dauernd von Washington gedrängt worden wäre….
Chamberlain, sagte Kennedy, erklärte, daß Amerika und die Juden England in den Krieg gezwungen haben.”

Sehr gewagt, denn das Aussprechen dieser bitteren Wahrheit war natürlich absolut tabu, Joseph Kennedy hätte dies bestimmt nicht so ohne weiteres in der Öffentlichkeit ausgesprochen, doch Forrestal, der sein Land liebte und noch immer naiv an Recht, Freiheit und Gerechtigkeit glaubte, fühlte sich verpflichtet, die Welt darüber aufzuklären. Und so notierte er Kennedys Aussage in seinem Tagebuch.

Das Tagebuch kam in den Staaten erst nur zensiert heraus, bis man sich dann doch dazu entschloss das Tagebuch vollständig zu veröffentlichen.

Eine zensierte Stelle ist da besonders interessant. Und zwar geht es um eine Aussage, die Harry S. Truman, der damalige Präsident der Vereinigten Staaten, getätigt hat.

Und zwar hätte der US-Präsident ein von den Russen dominiertes Europa auch gut gefunden, Zitat:

 

 „The result is we shall have a Slav Europe for a long time to come. I don’t think it is so bad.“

(Deutsche Übersetzung):

„Das Ergebnis ist das wir in Zukunft für längere Zeit ein sowjetisches Europa bekommen werden. Und ich finde das gar nicht so schlimm.“

Schon nachvollziehbar, warum dieser Abschnitt aus dem Tagebuch entfernt wurde, hätte das doch in der damaligen Zeit definitiv einen Riesenskandal ausgelöst.

Doch zurück zu James Forrestal, und seine nach Gerechtigkeit-strebende One-Man-Show. Forrestal war was Nahost und die Juden anging, von Anfang an gegen die Gründung eines jüdischen Staates, eben weil er den dort vorhandenen, islamischen Widerstand als eine Gefährdung der nationalen Interessen der USA sah.

Forrestal war der Mann mit Entscheidungsgewalt in der Truman-Regierung, der zu sagen wagte, dass es für die Interessen von Amerika und der Freien Welt absolut notwendig sei, den Zionisten nicht zu erlauben, die US-Politik im Mittleren Osten zu bestimmen.

Forrestals strategische Ansichten wurden von George C. Marshall, dem Erfinder des Deutschland unterdrückenden Marshallplans geteilt. Nichtsdestotrotz entschloss sich Präsident Truman in der entscheidenden Stunde lieber, den Juden nachzugeben, und diese Handlung zeigt ganz klar und deutlich, wer bei der US-Politik eigentlich das Zepter in der Hand hält.

Als man den Teilungsplan Palästinas plante, notierte sich Forrestal, Zitat:

„Ich wiederholte meinen Vorschlag, den ich schon mehrere Male zuvor gemacht hatte, dass man versuchen sollte, das Palästinaproblem aus der amerikanischen Parteipolitik herauszuheben.

Keine Gruppe in diesem Land sollte in der Lage sein, unsere Politik so zu beeinflussen, dass sie unsere eigene, nationale Sicherheit gefährdet.“

Wie Recht Forrestal doch damit hat, man kann dieses Zitat auch heute noch sowohl für die USA, als auch für Deutschland anwenden, denn es ist auch heute noch von verblüffender Aktualität, und es passt perfekt zu den Israel hörigen Staaten.

Der jüdische Journalist Drew Pearson war über diese Aussagen so verärgert, dass er zu seinem Kollegen Jack Anderson sagte, Zitat:

„James Forrestal ist der gefährlichste Mann in Amerika. Wenn er nicht aus seinem Amt entlassen wird, wird er einen neuen Weltkrieg beginnen.“

Pearson sah Forrestal als Bedrohung für den in Planung stehenden, neuen Staat Israel. Deswegen startete er eine Schmierenkampagne gegen ihn, die er nach seinem Rücktritt nochmal besonders intensivierte.

Außerdem fand Forrestal noch heraus, dass  jüdische Quellen einen beachtlichen Teil der Spenden zum Nationalen Komitee der Demokratischen Partei beitrugen. Viele dieser Beiträge wurden mit der ausdrücklichen Erwartung gegeben, das die Meinung der Spender zu Problemen wie der aktuellen Palästinafrage gehört und auch in Betracht gezogen würde.  Dazu kam noch der Eindruck unter den Juden, dass die Vereinigten Staaten nicht all das taten was sie tun sollten um in der Vollsammlung Stimmen für die Teilung Palästinas zu werben. Die Juden erwarteten weiter, dass die Vereinigten Staaten jedes Mittel nutzen würden um die Teilungslösung bei der Abstimmung in der UN durchzusetzen, wenn nötig sogar mit Gewalt.

Forrestal aber blieb bei seiner Position und betonte, dass dies nicht nur die Araber im Mittleren Osten betraf, sondern die gesamte islamische Welt ins Spiel bringen könnte.

Er wurde daraufhin zu einem Treffen mit Bernard Mannes Baruch, einem sehr einflussreichen, jüdischen Finanzier und Börsenspekulant eingeladen. Baruch  repräsentierte die wirkliche Macht, wirtschaftlich, politisch und militärisch.

Forrestal notierte zu diesem Treffen folgende, beunruhigende Sätze:

 „Er riet mir, in dieser speziellen Angelegenheit nicht aktiv zu werden. Meine Meinung würe bereits bekannt und wir einigten uns, dass Widerstand gegen die Politik der Vereinten Nationen in Bezug auf Palästina nicht in meinem eigenen Interesse sei. Er sagte, bei einem Versuch, die Politik der Regierung zu ändern, könne die Demokratische Partei nur verlieren.“

Doch aus diesem Rat wurde eine ganz klare Warnung, als wüsste Baruch schon, welches Schicksal Forrestal ereilen könnte, sollte er nicht gehorchen. Er sagte zu Forrestal, dass es nicht in seinem eigenen Interesse sei, zu versuchen, die Palästinafrage aus der lokalen US-Politik herauszunehmen.

Damit wollte Baruch andeuten, dass die Juden im Kongress genug Einfluss hatten, Forrestal die legislative und finanzielle Unterstützung zu entziehen, die er ja nun mal brauchte um das neue Verteidigungsministerium erfolgreich aufzubauen.

Am 31. Dezember, eine Woche nachdem Israel den Waffenstillstand gebrochen und ein Offensive zur Zerstörung der ägyptischen Armee in der Negev begonnen hatte, schrieb Forrestal in sein Tagebuch, dass er von einer unerwarteten Anforderung des Außenministeriums erfahren hätte, 6000 amerikanische Soldaten als „Schutztruppen im Jerusalem zu nutzen, angeblich wohl nur um die Umsetzung des Friedensplanes von Bernadotte zu unterstützen.

Doch Forrestal durchschaute diese Friedenslüge, mit Bitterkeit merkte er an, dass dies ein weiteres Beispiel für unangemessene politische Entscheidungen sei.

Er wiederholte auch seine seit langer Zeit vertretene Ansicht, dass Amerikas Palästinapolitik auf „schmutzigen politischen Gründen“ basierte. Er beendete seinen Eintrag mit der Hoffnung, dass er eines Tages in der Lage sein würde, seine Position in dieser Angelegenheit klarzustellen.

Angewidert von der heuchlerischen, von Hintermännern gelenkten US-Politik, trat Forrestal dann am 28. März 1949 zurück.

Daraufhin wurde natürlich sofort die Antisemitismusmaschinerie in Gang gesetzt, um das öffentliche Bild des ehemaligen Verteidigungsministers zu beschädigen, eine Schmierenkampagne, die heutzutage bestimmt noch krasser ausgefallen wäre.

Dazu wurde eine angebliche Geisteskrankheit erfunden, Forrestal sei paranoid, und das obwohl Paranoia nie in den offiziellen Untersuchungen seines Geisteszustandes erwähnt wurden war.

Sie erfanden diese Geschichte um seine Aussagen, er würde von israelischen Geheimagenten verfolgt und abgehört, als unwahr darstellen zu können. Dabei wurde später bekannt, dass  auch andere Regierungsbeamte mit ähnlichen Ansichten über Israel wie Forrestal beschattet wurden.

Fünf Tage nach seinem Rücktritt ging er in das Bethesda Marinehospital. Sein Zustand wurde offiziell als körperliche und geistige Erschöpfung beschrieben. Forrestal schien auf dem Weg der Erholung, als sein Körper am Morgen des 22. Mai am Dach des dritten Stockes gefunden wurde, unterhalb der Küche im 16.Stock, die am selben Korridor lag wie sein Zimmer.

Der Leichenbeschauer nannte dies wenige Stunden nach dem Tod einen Selbstmord. Die offizielle Untersuchungskommission der Marine schloß ihre Anhörungen am 31 Mai ab, verzögerte die Freigabe ihres zusammenfassenden Berichtes aber bis zum 12. Oktober. Die Ankündigung sagte nur, dass Forrestal durch den Sturz aus einem Fenster gestorben war. Sie sagte nichts über die Ursache des Falls oder über den Gürtel eines Bademantels, der um seinen Hals geknotet war. Es gab Berichte von Paranoia und von unfreiwilliger Einlieferung ins Krankenhaus, sowie Vermutungen über die Details und Umstände seines Todes, die zu verschiedene Verschwörungstheorien führten.

Weitere Zweifel wurden durch die Freigabe der Marineuntersuchung im Jahr 1004 gestreut. Einer der Unterschiede zwischen dem Bericht und den wesentlichen Biographien von Forrestal war, dass zerbrochenes Glas in Forrestals Bett gefunden worden war.

Im Jahr 1975 erzählte eine Krankenschwester, die mit unheilbarem Krebs im Sterben lag, einen Journalisten, dass sie am Tag des Selbstmordes im Krankenhaus gearbeitet hatte. Sie sah zwei Männer in Forrestals Zimmer gehen. Danach gab es eine angeregte Diskussion, und dann Stille. Die zwei Männer  gingen weg, und Minuten später wurde sein Körper gefunden, nachdem er angeblich aus dem Fenster gesprungen war.

Es wurde außerdem noch eine letzte Nachricht von ihm gefunden, die Teil eines Gedichtes ist. Das eigentlich Seltsame daran ist aber, dass es nicht von Forrestal geschrieben sein konnte, da die Handschrift eine völlig andere ist.

Hier mal der Vergleich:

 

Hier ein Originalschreiben von Forrestal an Harry Truman zum Vergleich: Und hier das angeblich letzte Schreiben, das Abschiedsgedicht von Forrestal, welches offensichtlich die Selbstmordtheorie verstärken soll:

 

Es ist wohl selbst für Laien offensichtlich, dass die Handschrift nicht identisch ist und der Abschiedsbrief somit nicht von Forrestal sein kann.

Fakt ist, der Name James Forrestal wird heutzuztage von Politik und Medien gänzlich totgeschwiegen – warum? Weil er als einzigster, regierender US-Politiker die im Hintergrund agierenden Strippenzieher nicht nur benannt, sondern auch noch kritisiert hatte. Denn sein Verständnis von Recht, Gerechtigkeit und Demokratie war nun mal ein anderes, und dafür mußte er bezahlen.

Nicht nur mit Rufschädigung und öffentlicher Demütigung, sondern auch mit seinem Leben.

Kein Wunder also, weshalb die restlichen US-Politiker seit nun schon über 60 Jahren dieses hinterhältiges Schmierentheater immer noch mitspielen.

Quellen: http://www.dcdave.com/article4/041120a.html

http://en.wikipedia.org/wiki/James_Forrestal

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/01/oliver-stone-zuviel-wahrheit-tut-weh/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/10/israel-droht-un-kommission-mit-boykott/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/07/17/fluch-kollektivschuld-fur-immer-in-israels-hand/

Wirklich herrlich wie hier Rainald Grebe unsere neokonservative, mit leichtem gelb-überhauchte aber ansonsten stockschwarze Bildzeitung auf die Schüppe nimmt – und  dessen Chefredakteur Kai Dieckmann noch gleich mit dazu.

Böse 68er aber auch.