Archiv für die Kategorie ‘Konrad Adenauer’

Über die sogenannte Souveränität der Bundesrepublik Deutschland, und dass diese gar nicht vorhanden ist, haben wir hier schon mehrfach gesprochen. Wir haben das Grundgesetz, das Berliner Übereinkommen und den Zwei-Plus-Vier-Vertrag auseinander genommen sowie auch den dazugehörigen Überleitungsvertrag, und bei all den Verträgen und Gesetzen sind wir immer nur zu dem einen Schluß gekommen, nämlich dass Deutschland seine Souveränität nicht zurückerlangt hat und somit auch weiterhin fremdbestimmt ist.

Doch es gab auch in der Vergangenheit Politiker, die eben zu selbigem Schluss gekommen sind und sich auch nicht davor scheuten, dies in der Öffentlichkeit zu äußern.

Wobei es sich meistens um ausländische und eben nicht um deutsche Politiker dabei gehandelt hat, da deutsche Politiker sich bei Regierungsantritt dazu verpflichtet haben, nicht über diese Dinge in der Öffentlichkeit zu sprechen.

Aber es gibt auch Ausnahmen. Einer davon ist Oskar Lafontaine. Dieser schrieb 2003 in seiner Kolumne bei der Bildzeitung bezüglich der Diskussion um einer deutschen Beteiligung am Irakkrieg  folgende, wahre Worte (wir berichteten):

[…]„Wenn Washington am Golf Krieg führt, ist Deutschland immer beteiligt, weil es der „Flugzeugträger“ der USA in Europa ist.

WIR SIND KEIN SOUVERÄNER STAAT.

Wir nehmen gezwungenermaßen an Angriffskriegen der Supermacht teil. Die Berliner Debatte über Beteiligung oder Nichtbeteiligung findet im Wolkenkuckucksheim statt.[…]„

Auch Kurt-Georg Kiesinger, der dritte Bundeskanzler der BRD, nahm diesbezüglich kein Blatt vor den Mund und sagte im Spiegel am 21.05.1958, Zitat:

„Wir sind doch faktisch ein Protektorat der Vereinigten Staaten.“

Doch genug der deutschen Petzer, denn jetzt kommen wir, wie im Titel schon angekündigt, zu dem früheren US-Sicherheitsberater und heutigen Politikwissenschaftler, Berater und Globalisierungsfan Zbigniew Brzezinski. Brzeziński ist übrigens von der Gefährlichkeit für freidenkende Menschen her gleichzusetzen mit dem ehemaligen US-Außenminister und Kriegsverbrecher Henry Kissinger, denn beide gelten laut Wikipedia als die „grauen Eminenzen“ unter den US-amerikanischen Globalstrategen.

Deswegen ist das, was er so von sich gibt nicht nur gefährlich, sondern entspricht auch definitiv (leider!) der Wahrheit. So auch die Ansichten in seinem Buch „Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft“. Darin gibt der US-Stratege Antworten aus der Sicht von Herrschern in den USA.

Schon der Titel des Buches zeigt, dass Brzezinski der Frage nachgeht, wie die USA ihre Vorherrschaft, ihre Hegemonie, über die ganze Welt erhalten und ausbauen können. In der Einleitung schreibt Brzezinski:

„[…]“Inwieweit die USA ihre globale Vormachtstellung geltend machen können, hängt davon ab, wie ein weltweit engagiertes Amerika mit den komplexen Machtverhältnissen auf dem eurasischen Kontinent fertig wird – und ob es dort das Aufkommen einer dominierenden, gegnerischen Macht verhindern kann.[…]“ (siehe Seite 15 im Buch!)

Im Gegensatz zu jeder modernen demokratischen Gesinnung teilt Brzezinski die Staaten, auch die demokratisch gesinnten, in eine Hierarchie von Vasallenstaaten, die militärisch von den USA abhängig bleiben müssen, von tributpflichtige Provinzen, die man fügsam halten muss, Protektoraten und Kolonien sowie Barbaren, die man an einem Zusammenschluss hindern muss (Seite 26, und Seite 65/66 im Buch!)

Neben der wirtschaftlichen und militärischen Überlegenheit der USA muß für die weitere Sicherstellung der Macht auch auf der ganzen Welt der sogenannte “american way of life„ als überlegen angesehen werden und jeder muss das Gefühl haben, er wolle ein Amerikaner sein, Zitat Brzezinski:

„Da der american way of life in aller Welt mehr und mehr Nachahmer findet, entsteht ein idealer Rahmen für die Ausübung der indirekten und scheinbar konsensbestimmten Hegemonie der Vereinigten Staaten.“ (Seite 48 im Buch!)

Der US-Kulturimperialismus in Deutschland und im Rest Europas ist also mit Sicherheit kein Zufall, sondern strategisches Kalkül.

Dabei spricht  Brzezinski vom Internet, den Hollywood-Filmen, von der Musik von Rock bis Techno, von der Gegenkulturbewegung, der Pop-Kunst, ebenso von der fast-food-Versorgung, von der Mode und von der Durchsetzung der Sprache mit Anglizismen. (Seite 45 im Buch!) 

Das alles soll zu einer magnetischen Anziehungskraft führen, womit die Hegemonie der USA leicht aufrechterhalten werden kann.

Doch nun zu Deutschland: Im Gegensatz zu früheren Zentralmächten stützt die USA gemäss Brzezinski ihre Macht stärker auf die Methode der Einbindung in die amerikanische Machtsphäre ab wie im Fall Deutschland oder Japan, das Brzezinski als amerikanisches Protektorat bezeichnet, Zitat Brzezinski:

“ Frankreich erhofft sich durch Europa seine Wiedergeburt, Deutschland seine Erlösung, dabei ging das europäische Zeitalter der Weltgeschichte schon während des Zweiten Weltkriegs zu Ende.

Tatsache ist schlicht und einfach, dass Westeuropa und zunehmend auch Mitteleuropa ein amerikanisches Protektorat bleiben, dessen alliierte Staaten an Vasallen und Tributpflichtige von einst erinnern.

Deutschland steht unter der Zwangsherrschaft des US-Imperialismus, ist ein tributpflichtiger Vasallenstaat.“ (Seite 92 im Buch!)

Einerseits ist es gut, von so „hoher“ Seite die Bestätigung zu bekommen, dass Deutschland nichts weiter ist als das billige Schoßhündchen der USA, andererseits aber schmerzt es auch ein wenig.

Denn es tut weh, wenn der Traum von echter Demokratie und dass man in einem freien Land lebt, nun ausgeträumt ist.

Doch man kann diese US-Herrschaft noch durchbrechen, es ist noch nicht alles verloren. Wir haben hier ja schon einige Punkte zusammengestellt, wie Deutschland endlich wieder frei sein kann.

Wenn das Wissen über den Vasallenstaat weirerverbreitet wird, und auch die letzten deutschen Schlafschafe aufgeweckt werden, wäre es möglich, Deutschland zu befreien, man muß nur die Fakten auf den Tisch legen.

Ansonsten wird bald auch Deutschland vollständig amerikanisiert, denn wie wir jetzt sehen konnten, träumen die Amerikaner von der totalen Weltherrschaft.

Und die setzen sie durch mit angeblicher Freiheit und Demokratie – unglaublich, wie einfach sich die Menschen verblöden lassen.

Pure Naivität gepaart mit Gleichgültigkeit im Dienste der Supermacht.

Quellen: http://www.politik.de/forum/gus/202234-zbigniew.html

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41761463.html

http://www.amazon.de/Die-einzige-Weltmacht-Strategie-Vorherrschaft/dp/3596143586

http://www.friederich-mielke.de/archiv/Kritik%20am%20US-Imperium.htm

http://www.zeit.de/2003/07/Vasallen

http://de.wikipedia.org/wiki/Zbigniew_Brzezi%C5%84ski

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/17/oskar-lafontaine-deutschland-ist-kein-souveraner-staat/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/16/der-zwei-plus-vier-vertrag-ist-betrugerisch/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/04/bundesrepublik-deutschland-gibt-zu-uns-hat-es-nie-gegeben/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/14/betrug-deutschland-steht-auch-weiterhin-unter-dem-besatzungsrecht/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/02/16/das-berliner-ubereinkommen-befiehlt-alliierte-gesetze-bleiben-bestehen/

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Im Hinblick auf die derzeitigen Unruhen in Libyen, bin ich auf ein sehr interessantes Interview gestoßen, welches der Spiegel 1980 mit Muammar al-Gaddafi geführt hatte.

In diesem Interview kritisiert Gaddafi die Bundesrepublik Deutschland und den israelischen Geheimdienst scharf, Zitat Gaddafi:

„[…]Vergessen sie denn, daß ihr Territorium eine Spielwiese des israelischen Geheimdienstes ist? Die Bundesrepublik zum Beispiel, erinnert die sich denn nicht mehr daran, daß die Israelis 1960 einen Deutschen aus Argentinien entführten?“

Gaddafi kann nicht verstehen, warum Israel die Macht hat und warum ihnen erlaubt wird, einen Angehörigen der Bundesrepublik Deutschland problemlos aus Argentinien zu entführen.

Warum war Israel befugt, dieses zu tun, und warum hat die Bundesregierung diesbezüglich die Klappe zu halten?

Hätte er nicht in Deutschland vor ein Gericht gestellt werden müssen? Und wurde dieses Gesetz extra „übersehen“, weil man wußte, dass kein deutsches Gericht Adolf Eichmann hätte zum Tode verurteilen dürfen?

Versteht mich nicht falsch, ich will in keinster Weise Eichmann in Schutz nehmen, er war ein grausiger Verbrecher, ein Schreibtischtäter, ohne Gewissen und Reue, aber mir geht es hier alleine um die Rechtsmäßigkeit, die wegen Macht – und Rachegefühlen offenbar absichtlich verletzt wurden.

Der Spiegel jedenfalls wußte, auf wen Gaddafi da anspielte und fragte bewusst, ob er den Judenmörder Adolf Eichmann meine. Bewusst nutzten sie nämlich das Wort „Judenmörder“, mit welchem jegliche Kritik an Israels Vorgehen im Keim erstickt werden sollte.

Darauf antwortete Gaddafi:

„Ja, genau den. Er wurde aus Argentinien entführt und in Israel hingerichtet. Die Bundesrepublik billigte es. Warum hat sie denn Eichmann, einen Deutschen, nicht geschützt und vor ein deutsches Gericht gestellt?“

Das ist eine gute Frage. Aber sie lässt sich auch leicht beantworten: Die Bundesregierung selber hatten ja gar keine Befugnis und Entscheidungsgewalt, selbst wenn sie gewollt hätten, Deutschland war fremdbestimmt und dem Land fehlte es an Souveränität.

Diese fehlende Entscheidungsgewalt besaßen dafür aber die vier Siegermächte, und diese hatten beschlossen, Eichmanns Schicksal Israel zu überlassen um ihnen die Möglichkeit zu geben, endlich ihre Rachegelüste befriedigen zu können.

Nur rechtens ist das nicht, ganz gleich was für Morde ein Herr Eichmann auch in Auftrag gegeben haben soll. Unschuldig ist dieser Schreibtischtäter bestimmt nicht, und trotzdem verdiente auc h er ein rechtmäßiges Verfahren – in Deutschland.

Aber daran sieht man mal wieder, wie hörig Deutschland gegenüber den USA und Israel ist.

Ich wette dass es auch heutzutage nicht anders ablaufen würde, wenn sie irgendwo in Deutschland mal wieder einen Kriegsverbrecher entdeckt haben. Dieser würde dann sofort von der BRD nach Israel ausgehändigt, damit er dort den Rachegelüsten zum Opfer fällt nach israelischem Gesetz bestraft werden kann.

Auch der Rest des Interviews ist sehr interessant und auf jeden Fall lesenswert. Denn es stellt sich im Laufe des Interviews heraus, dass der Westen schon damals ein Auge auf Gaddafis Öl geworfen hatte, und Gaddafi versuchte darum zu kämpfen, drohte dem Westen, den Ölhahn zuzudrehen, Zitat Gaddafi:

„Die Welt besteht ja, Gott sei Dank, nicht bloß aus den USA und deren Verbündeten. Wir werden schon ohne Amerika auskommen. Hätte ich allein über den Erdöl-Boykott entscheiden können, so hätte ich den Ölhahn von einem Tag zum anderen zugedreht. Die USA und ihre Verbündeten in der Palästina-Frage hätten keinen Tropfen Öl mehr bekommen, aber darüber soll, wie erwähnt, der Volkskongreß entscheiden.“

 Fakt ist, den USA kommt, wie schon in einem anderen Artikel erwähnt, die Lybien-Krise sehr gelegen, muß sie doch, im Falle des Sturzes von Gaddafi höchst wahrscheinlich nicht mehr um das Öl bangen, denn Gaddafi könnte, wenn er denn nicht so abhängig von den Öleinnahmen wäre, den USA und seinen Verbündeten jederzeit den Ölhahn zudrehen. Amerika jedenfalls hofft jetzt, nach Gaddafis Sturz in Libyen kräftig mitmischen zu können.

Da kann man sich nur wünschen, dass Libyen sich da nicht reinreden lässt. Ansonsten hätte es Amerika mal wieder geschafft, die ganze Welt samt geheuchelter Moralisierung und Demokratisierung an der Nase herumzuführen.

Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14315712.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2011/03/08/ol-und-macht-libyen-krise-von-den-usa-gewollt/

Siehe auch die anderen Zitate aus der Rubrik:  https://deinweckruf.wordpress.com/category/zitat-der-woche/

Das Übereinkommen zur Regelung bestimmter Fragen in bezug auf Berlin, kurz Berlin-Übereinkommen, vom 25. September 1990 wurde zwischen der damaligen Bundesrepublik Deutschland und den drei Westalliierten USA, Großbritannien und Frankreich im Zusammenhang mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag geschlossen. Es trat am 3. Oktober 1990 vorläufig  und am 13. September 1994 endgültig  in Kraft.

Berlin bekam einen Sondersatus, da es zu Zeiten der Deutschen Teilung  offiziell nicht Bestandteil der Bundesrepublik war, auch wenn es genug Stimmen gab, die das anders sahen.  Somit unterlag Berlin als Viersektorenstadt einem besonderen völkerrechtlichen Status unter der Kontrolle der Alliierten Kommandantur.

Eigentlich sollte mit der Wiedervereinigung und der angeblich wiedergewonnenen Souveränität der Bundesrepublik Deutschland dieser Sonderstatus Berlins nun endlich enden.

Doch weit gefehlt – mit dem Berliner Übereinkommen wurde Deutschland dazu verpflichtet, dass die alten Rechte, Bestimmungen, Gesetze und Forderungen der Alliierten bestehen bleiben und somit nicht geändert werden dürfen.

Auch wurde in dem Übereinkommen bestimmt, dass Angelegenheiten, die die in Berlin stationierten Truppen der Westalliierten betrafen und die vor dem 3. Oktober 1990 eingetreten waren, gar nicht oder nur stark eingeschränkt deutscher Gerichtsbarkeit unterliegen.

Ebenso hat sich Deutschland dazu verpflichtet, dass es auf Entschädigungsansprüche für Handlungen oder Unterlassungen, die die Westalliierten vor der Wiedervereinigung begangen haben, verzichten wird.

Dass Berlins und somit natürlich auch die Souveränität Deutschlands eben nicht vollständig zurückerlangt worden ist, beweist Artikel 2 des Berliner Übereinkommens.

Dort heißt es, Zitat:

Artikel 2

Alle Rechte und Verpflichtungen, die durch gesetzgeberische, gerichtliche oder Verwaltungsmaßnahmen der alliierten Behörden in oder in Bezug auf Berlin oder aufgrund solcher Maßnahmen begründet oder festgestellt worden sind, sind und bleiben in jeder Hinsicht nach deutschem Recht in Kraft, ohne Rücksicht darauf, ob sie in Übereinstimmung mit anderen Rechtsvorschriften begründet oder festgestellt worden sind. Diese Rechte und Verpflichtungen unterliegen ohne Diskriminierung denselben künftigen gesetzgeberischen, gerichtlichen und Verwaltungsmaßnahmen wie gleichartige nach deutschem Recht begründete oder festgestellte Rechte und Verpflichtungen.

 Das heißt also, dass alle auferlegten Gesetze und Verpflichtungen, die die Alliierten in den Jahren Besatzung den Deutschen auferlegt haben, auf jeden Fall in Kraft bleiben müssen, komme was wolle.

Also wenn das die viel beschworene, neu gewonnene Souveränität Deutschlands sein soll, dann kann doch da irgendwas nicht stimmen, oder?

In Artikel 4 wird das Ganze dann noch einmal bekräftigt, Zitat:

Artikel 4

Alle Urteile und Entscheidungen, die von einem durch die alliierten Behörden oder durch eine derselben eingesetzten Gericht oder gerichtlichen Gremium vor Unwirksamwerden der Rechte und Verantwortlichkeiten der Vier Mächte in oder in bezug auf Berlin erlassen worden sind, bleiben in jeder Hinsicht nach deutschem Recht rechtskräftig und rechtswirksam und werden von den deutschen Gerichten und Behörden wie Urteile und Entscheidungen deutscher Gerichte und Behörden behandelt.

„…bleiben in jeder Hinsicht rechtskräftig/bestehen“ – das heißt also das kein Gericht und keine deutsche Regierung es jemals ändern oder widerrufen kann. 

Also ist es egal welche Parteien nun in Deutschland das Zepter auch in die Hand nehmen, es bleibt ihnen verwehrt alliierte, auferlegte Gesetze jemals ändern zu können, denn wenn sie es tun können sie sich Ärger mit den Alliierten einhandeln.

Wenn das die so hoch gelobte, freie, demokratische und unabhängige Bundesrepublik Deutschland sein soll, ein Staat, der ja seine Souveränität mit dem Zwei-Plus-Vier-Vertrag zurückerlangt haben soll, dann ist mein Demokratieverständnis und mein Verständnis von nationaler Freiheit wohl ein anderes.

Quellen: http://archiv.jura.uni-saarland.de/BGBl/TEIL2/1990/19901274.2.HTML

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbereinkommen_zur_Regelung_bestimmter_Fragen_in_bezug_auf_Berlin

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/14/betrug-deutschland-steht-auch-weiterhin-unter-dem-besatzungsrecht/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/02/01/freies-deutschland-fehlanzeige-die-verpflichtung-gegenuber-den-alliierten-macht-eine-revolution-unmoglich/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/17/oskar-lafontaine-deutschland-ist-kein-souveraner-staat/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/16/der-zwei-plus-vier-vertrag-ist-betrugerisch/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/12/15/trugerische-einheit-wie-die-alliierten-die-wiedervereinigung-verhindern-wollten/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/04/bundesrepublik-deutschland-gibt-zu-uns-hat-es-nie-gegeben/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/24/die-cia-in-deutschland-auch-heute-noch-werden-wir-bespitzelt/

Wenn man sagt Deutschland stände auch heute noch unter der Regie ihrer damaligen US-amerikanischen Besatzer, so heißt das natürlich nicht gleich, dass es hier in der BRD nur so von amerikanischen Aufpasser wimmelt, die uns tagtäglich und für jeden Bürger ersichtlich auf die Finger gucken.

Nein, eine stetige Überwachung und Kontrolle Deutschlands darf natürlich nicht auffällig sein, denn der deutsche Michel soll ja keinen Verdacht schöpfen, dass Deutschland immer noch unter Kontrolle ihrer damaligen Besatzer steht.

Und wen  schickt man für solche Geheimoperationen am besten ins Rennen? Richtig, die CIA.

So berichtet der Spiegel in einer Ausgabe von 1995 völlig unverblümt über das Wirken der CIA in Deutschland:

„Bislang hatten die Geheimdienstler der Siegermacht USA, die sich nach Kriegsende mit Hilfe des Nazi-Generals Reinhard Gehlen im Bundesnachrichtendienst (BND) in Pullach ihr deutsches Ziehkind schufen, in der Bundesrepublik ungehemmt agiert wie auf dem eigenen Hinterhof.

 In den heißen Jahren des Kalten Krieges tummelten sich mehrere hundert hauptamtliche Späher der US-Agentenzentrale auf bundesdeutschem Boden mit Operationszentralen in Bonn und West-Berlin, im Frankfurter IG-Farben-Hochhaus und in München.“

Ein hochraniger, Kölner Verfassungsschützer weiß darüber zu berichten, Zitat:

„Die Amerikaner machten bei uns, was sie für richtig hielten.“

Und ein erfahrener Pullacher Nachrichtendienstler registrierte, daß es den transatlantischen Kundschaftern nicht bloß um Ost-Aufklärung ging, sondern auch um die politische und wirtschaftliche Ausforschung der Bundesrepublik.

Laut dem BND-Mann hätten sich dafür genügend Deutsche als Informanten zur Verfügung gestellt – und für viel Geld auch Bonner Politiker(!), Zitat:

„Die stiegen teuer ein.“

So wurden Politiker in der Nachkriegszeit für ihre Dienste von der CIA bezahlt, also kann man davon ausgehen, dass vieles was die Politiker außen- sowie innenpolitisch ansetzten, in Wirklichkeit von der CIA instruiert wurde, und sowohl BND als auch die Bonner Politiker haben die CIA = USA über Deutschlands Politik auf dem Laufenden gehalten.

Beim Bundesnachrichtendienst beobachtete man die hiesigen Aktivitäten der US-Behörde in Langley (Virginia) teils besorgt, teils neidvoll:

„Die US-Kollegen tummelten sich im Gelben vom Ei; die hatten tolle Zugänge und konnten ständig ins Kanzleramt und in die Parteizentralen marschieren.“

Ja, und das passierte nicht nur in den 50ern und 60ern, sondern ging weit bis in die 90er Jahre hinein.

Weiter berichtet der Spiegel über die dreisten Methoden der CIA nach dem Fall der Berliner Mauer 1989. So kassierten sie wichtige Dokumente und allerlei Stasi-Material, welches eigentlich dem BND zugestanden hätte.

Markus Wolf (ja, auch der taucht hier wieder auf…) erzählt sogar, dass man ihm Millionen für einen Wechsel geboten hatte:

„Die waren unglaublich forsch, die gingen mit hohen Chargen direkt unsere Mitarbeiter an und boten Überläufern Millionen.“

Die kauffreudigen Freunde von „Hortensie“, so das Pullacher Synonym für die CIA, schnappten sich in Ost-Berlin die besten Brocken.

Nun liegen diese Stasi-Dokumente in den Archiven von Langley. Die Deutschen bekommen nur begrenzt Einblick in die Original-Karteien.

Bonns herbeipilgernde Agentenjäger müssen sich mit herausgefiltertem Material begnügen und dürfen sich nur unter Aufsicht Notizen machen. Kein Wunder, daß da der Verdacht aufkam, die CIA habe inzwischen ein paar von Wolfs Top-Spionen für eigene Zwecke requiriert.

Soso, dann gab es für Markus Wolf’s Aussage, die CIA hätte seinen Leuten Millionen geboten wohl doch nicht so ganz haltlos, wenn schon der Verdacht aufkam die CIA habe sich ein paar von Wolfs Top-Agenten geholt.

Das bestätigt doch, dass Wolff im Geheimen auch für die CIA tätig war. Und auch für die CIA hatte er Barschel nach Genf gelockt – das sind keine Zufälle mehr, sondern ganz klare Fakten.

Aber unser Thema ist ja nicht Barschel, sondern die CIA und ihre Arbeit in Deutschland.

Da die Aktionen der CIA immer dreister wurden, fühlte sich die Bonner Regierung auf den Schlips getreten. Die Eingriffe der CIA in die Arbeit der BRD-Marionetten sorgte für nachhaltige Verstimmung beim Bonner Verbündeten. Ein BND-Spitzenmann äußerte sich wütend:

„Das war die letzte Aktion unkontrollierten Vorgehens der Amis bei uns.“

Ob sie mit diesen Drohgebärden allerdings was erreichen konnten, bleibt ungeklärt.

Fakt ist dass auch nach der Wende noch die Telefone deutscher Regierungsstellen abgehört worden sind, worauf sich das Kanzleramt angeblich in Washington darüber beschwert haben soll, Zitat:

„Ihr habt hier nicht mehr die Rechte wie vor 1989.“

Doch so eindeutig ist das indes nicht. Zwar wurde das Zusatzabkommen zum Nato-Truppenstatut, das die westdeutschen Geheimdienste zur nachrichtendienstlichen Zusammenarbeit mit „den alliierten Entsendestreitkräften“ verpflichtet, unterdessen geändert.

Aber auch nach Artikel 53 der Neufassung müssen(!) die Deutschen „die Erfordernisse der militärischen Sicherheit“ bei den hiesigen Nato-Kontingenten berücksichtigen, „insbesondere die Unverletzlichkeit von Räumen, Einrichtungsgegenständen und Schriftstücken, die der Geheimhaltung unterliegen“.

Was dann aber unter „Erfordernisse der Sicherheit“ verstanden werden kann, ist Ansichtssache, denn, wie jeder Geheimdienstprofi weiß:

„Da bleibt genügend Spielraum für Heimlichtuerei auf deutschem Boden.“

Zudem sind Amerikas Kundschafter nach dem Sieg über den Weltkommunismus dabei, sich in ihrem subversiven Wissensdrang neue Wirkungskreise zu erschließen: zum Beispiel auf dem Gebiet der Wirtschaftsspionage. Da geht es auch um Wettbewerbsvorteile gegenüber bisherigen Partnern, wie auch der damalige Hinauswurf von fünf US-Spionen aus Frankreich klar demonstrierte.

Nach Ansicht von Erich Schmidt-Eenboom vom Weilheimer Forschungsinstitut für Friedenspolitik hatte die CIA für die Zukunft ein diskreteres Auftreten geplant: Sie schaffe „zur Spionage gegen befreundete Gastländer zunehmend illegale Residenturen in den Auslandsniederlassungen amerikanischer Konzerne“. Überdies, so der Geheimdienstkritiker, sei Deutschland „nicht mehr Frontstaat gegenüber Rußland, sondern östlichere Vorposten wie Litauen nehmen diese Funktion wahr“.

Der Artikel schlug damals hohe Wellen, bis in den Bundestag. So stellten Anneliese Buntenbach und die Fraktion Bündnis 90/Grünen bezüglich des Artikels des Spiegels eine Anfrage an die damalige Bundesregierung.

Offensichtlich war die damalige Opposition auch geschockt über die immer noch existierende Macht der Amerikaner -in Gestalt der CIA- über Deutschland.

Hier ist die Anfrage:

Ja, durchaus berechtigte Fragen, allerdings kann man damit rechnen, dass die Bundesregierung unter Bundeskanzler und USA-Fan Helmut Kohl ganz bestimmt nicht ehrlich darauf geantwortet hat, schließlich wäre es doch ein kleiner Skandal gewesen, zuzugeben dass Deutschland immer noch unter der Kontrolle und Beobachtung ihrer damaligen Besatzer steht.

Und das tun wir bis heute noch. Im März diesen Jahres deckte Wikileaks auf, dass die CIA mittels Propaganda die deutsche Bevölkerung in Kriegsstimmung bringen wollte, Amerika weiß also bestens darüber Bescheid, wie die Deutschen zum Thema Afghanistan – und aller anderen imperialistischen US-Kriege steht, so sehr werden wir immer noch kontrolliert und bespitzelt.

Und ohne eine Abnabelung von den Vereinigten Staaten wird sich das auch nicht ändern – leider. Ein Regierungswechsel muß also her, ansonsten sieht die Zukunft Deutschlands ziemlich schwarz aus.

Quellen: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9201820.html

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/13/025/1302542.pdf

http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=9201820&aref=image017/SP1995/029/SP199502900440048.pdf&thumb=false 

(Artikel des Spiegels im PDF-Format)

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/14/betrug-deutschland-steht-auch-weiterhin-unter-dem-besatzungsrecht/

 https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/04/wikileaks-propaganda-der-cia-um-die-europaer-in-kriegsstimmung-zu-bringen/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/22/die-cia-totete-uwe-barschel-und-die-bundesregierung-wusste-davon/

Immer wieder hört man in den Nachrichten, Deutschland sei Führungsmacht in Europa, und man könnte dies noch weiter ausweiten. Dass das natürlich völliger Quatsch ist, und von den Medien übertrieben aufgebauscht wurde, sollte jedem Insider bekannt sein.

Auch wenn Deutschland in den Medien als neue Führungsmacht Europas gilt, so heißt das noch lange nicht, dass sie dieses auch unabhängig sind. Denn das Deutschland niemals eine freie Führungsmacht sondern nur eine Marionette ist, zeigen die nun folgenden Beispiele hier sicher:

Clinton’s Einsatz für eine Führungsrolle Deutschlands kostete ihn sein Amt

Bill Clinton geriet bei den Republikanern schon vor seiner Kandidatur in Verruf. Was hatte er nicht alles vor – die Einführung einer allgemeinen Krankenversicherung zur Beseitigung der Probleme im Gesundheitssystem, die Bekämpfung von Drogenmissbrauch, Waffengewalt und Armut. Außenpolitisch hielt er sich eher bedeckt, wobei er deutlich mehr Vertrauen in andere Nationalstaaten steckte als seinVorgänger.

Und so sprach sich Ex-Präsident Bill Clinton 1994 auch für eine Führungsrolle Deutschlands aus. Er sah Deutschland neben den USA als eine der dominaten Staaten in der Welt, und für ihn war Deutschland die führende Macht Europas, die sich aber noch weiter entwickeln und etablieren müsse.

Dass er sich damit keine Freunde machen würde, war klar. Doch die Reaktionen der weltregierenden Elite fiel noch extremer aus. Einer der Bilderberger, nämlich Henry Kissinger, fand klare Worte für Clinton’s verbalen Ausrutscher.  Denn für ihn sollte Deutschland nie wieder eine dominante Rolle in der Weltpolitik bekommen, die zwei Weltkriege seien eben nur dafür geführt worden, um eine dominante Führung Deutschlands zu verhindern.

So äußerte sich Henry Kissinger 1994 in der Welt am Sonntag kritisch:

‚Präsident Clintons Gedanke von den Führungspartnern USA und Deutschland war nicht gerade weise, denn dies ist eines jener Schlagworte, die nichts Gutes bringen. Tatsächlich treibt dieser Gedanke alle auf die Barrikaden, denn letztendlich wurden zwei Weltkriege geführt, um eben das, eine dominante Rolle Deutschlands, zu verhindern.

 Kissingers Geständnis macht keinerlei Unterschied zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg, und er sagt klar, daß es nicht Deutschlands Herrschaftsanspruch war, der die Alliierten zum Angriff auf Deutschland bewog, sondern die Absicht, Deutschlands dominante Rolle in Europa zu verhindern.

Es ging um die Konkurrenz, um Imperialismus, nämlich um die Weltherrschaft der überstaatlichen Mächte, vor allem der mosaistisch-freimaurerischen. Diesem Streben stand vor allem Deutschland im Wege.

1998 dann machte Bill Clinton Schlagzeilen mit der Lewinsky Äffare, und sein Ruf war für immer ruiniert. Es war klar, dass er nicht wiedergewählt werden würde.

Irgendwie passt das alles gut zusammen, schon zu gut wenn ihr mich fragt. Erst ernennt Clinton Deutschland als Führung in Europa, dann beschwert sich Kissinger darüber, und ein Jahr später wird Clinton mit der Lewinsky-Affäre politisch lahmgelegt. Es ist ja auch in Verschwörungskreisen schon lange ein Thema, dass eventuell die Republikaner bzw. die Bilderberger Clinton die Monika Lewinsky auf den Hals gehetzt haben, aus mehreren Gründen, und es könnte gut möglich sein, dass sein Ernennen Deutschlands zur Führungsmacht einer von diese Gründen gewesen sein könnte.

Nun liegt das Zitat Kissingers schon einige Jahre zurück, man könnte also annehmen, er hätte seine Meinung geändert – Fehlanzeige! Natürlich ist er auch weiterhin gegen ein dominantes, nicht von den US-Imperialisten kontrolliertes Deutschland.

Bilderberger Kissinger auch weiterhin gegen eine Führungsrolle Deutschlands

Denn in einem Artikel der Welt, welcher übrigens von keinem geringeren als Ernst Cramer geschrieben wurde, geht es um die Frage ob Deutschland wieder eine Führungsmacht werden könnte und sollte, und darin kommt Kissinger auch zu Wort. Doch erstmal zum Artikel,  schon die Überschrift ist verräterisch:

„Die schwierigen Deutschen“

Für die Welt am Sonntag hingegen wurde die Überschrift übrigens geändert in:

„Der unausgeglichene Charakter der Deutschen“

Warum sie das geändert haben, ist unklar. Zumindest wird im Artikel erwähnt, dass selbst Konrad Adenauer vor dem „unausgeglichenen Charakter“ der Deutschen gewarnt haben soll. So, unausgeglichen? Kann und darf man denn alle Deutschen charakteristisch pauschalisiernd in eine Ecke stellen?

Machen wir uns nichts vor, der jüdische Autor Ernst Cramer hatte zu Lebzeiten immer noch Probleme mit den Deutschen. Als einer der engsten Freunde Axel Springers kann man auch nur eine deutschfeindliche Einstellung erwarten.

Deswegen ist der ganze Artikel ein einziges Gehetze gegen die Deutschen, und warum sie nicht zu unkontrollierter Führung fähig wären.

Ernst Cramer musste seinem Freund Lord George Weidenfeld in dem Artikel leider widersprechen, denn für Cramer sind die Deutschen immer noch brandgefährlich:

„Deutschland muss führend sein“, forderte Lord George Weidenfeld am 9. November 2009. Dem muss klar widersprochen werden. „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“, hatte der national-konservative Dichter Emanuel Geibel einmal gesagt. Wohin das führte, konnte die ganze Welt im vergangenen Jahrhundert sehen.  Dass George Weidenfeld, wenn er von Führung spricht, diese nur unter Verantwortung, Gewissenhaftigkeit und Pflichttreue sieht, ist jedem, der den britischen Verleger kennt, selbstverständlich. Aber in der Vergangenheit haben, wenn Deutschland eine führende Rolle übernahm, oft Ethos und Moralität gefehlt. Konrad Adenauer warnte vor dem „unausgeglichenen Charakter“ der Deutschen.

Und über diesen „unausgeglichenen Charakter“ der Deutschen weiß der ja mittlerweile verstorbene Ernst Cramer auch noch mehr zu berichten, Zitat:

„Wenn Lord Weidenfeld wissen möchte, ob die Deutschen bereit sind, in der Weltpolitik eine „größere, bedeutendere Rolle zu spielen“, wenn er gar fragt: „Werden sie einen gesunden Nationalstolz entwickeln?“, dann muss daran erinnert werden, dass sich in der Vergangenheit allzu oft solches Wertgefühl in Anmaßung, Überheblichkeit und Arroganz verwandelte. Von da ist der Weg zum Unrecht nicht mehr weit.“

Wow, das könnte man glatt für unsere „Zitat der Woche“-Rubrik verwenden, denn als antideutsches Zitat macht es schon viel her.

Wir Deutschen dürfen also keinen Nationalstolz entwickeln, weil wir dann Zitat „anmaßend“, „arrogant“ und „überheblich“ werden? Da sollte man sich mal fragen, welches Volk hier wirklich arrogant und überheblich ist, schließlich bezeichnen wir uns nicht als das „auserwählte Volk“.

Und wo wir gerade dabei sind: Sollten nicht gerade Juden Pauschalisierungen und Vorurteile gegenüber anderen vermeiden, eben weil sie auch Opfer von Vorurteilen wurden? Aber da sieht man es mal wieder, mit den Deutschen darf man alles machen, besonders, wenn man jüdischer oder amerikanischer Herkunft ist.

Nun kommen wir aber zu der versprochenen Passage, in der Kissinger seine erneute Ablehnung einer deutschen Führungsrolle Ausdruck verleiht. Da dies nur eine Nacherzählung ist, und Welt Online das komplette Interview bzw. die Diskussionsrunde mit Weidenfeld und Kissinger gelöscht hat, muß ich auch hier den erzählerischen Teil wiedergeben:

„Da Weidenfeld das heutige Großbritannien nicht mehr als Zukunftshoffnung sieht, sucht er dafür Ersatz.

[…]Auf der Suche nach der neuen Ordnungsmacht landete Weidenfeld bei den Deutschen. Henry Kissinger widersprach sofort; er erinnerte an deutsche „Selbstherrlichkeit“ und meinte, das, was Weidenfeld vorschwebe, sei „zu viel verlangt“.“

Soso, wir Deutschen sind also selbstherrlich, Herr Kissinger? Interessant, dass Sie dies so verallgemeinern, und vor allem auch interessant, dass Sie den Deutschen immer noch ihre Vergangenheit nachtragen, denn ansonsten hätten Sie uns nicht als selbstherrlich bezeichnet.

Aber das beweist doch ganz klar, dass Deutschland keine Führungsmacht ist und auch nie eine sein wird. Ja, die Medien und auch die Politik lassen es so aussehen, als sei Deutschland eine Führungsmacht, doch das haben die Bilderberger sehr raffiniert eingefädelt damit der dumme Michel den Anschein bekommt, Deutschland hätte in Europa und im Rest der Welt wirklich etwas zu sagen, die Wahrheit aber ist dass wir nur dumme Marionetten sind, Marionetten in den Händen der bilderbergerischen Eliten.

So ist übrigens auch Cramers Fazit ausgefallen, Zitat:

„Fazit: Die Deutschen müssen in der sich neu ordnenden Welt mehr Verantwortung übernehmen. Das ist richtig. Eine führende Rolle aber sollten sie weder anstreben noch annehmen.“

Ja, Verantwortung übernehmen für die Bilderberger und deren Interessen, denn selbst als Marionette muß man verantwortungsbewusst die Ziele der Strippenzieher ausführen, eigene Interessen hingegen bleiben da auf der Strecke – ohne eigene Identität ist das natürlich auch kein Wunder.

 

Quellen: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article6075767/Die-schwierigen-Deutschen.html

http://www.welt.de/die-welt/debatte/article5290039/Der-unausgeglichene-Charakter-der-Deutschen.html

http://www.welt.de/die-welt/politik/article5151650/Als-Kissinger-einmal-ueberrascht-war.html

Siehe auch: Artikel mit der Aussage George Weidenfeld „Deutschland muß endlich wieder führen“ vom 15.11.2009 wurde vom Springerblatt enfernt: http://suche.welt.de/woa/result.html?cpi=9&query=henry+kissinger&timeframe=&fromDate=tt.mm.jjjj&toDate=tt.mm.jjjj&sort=date&source=&fsk=0

 

„Am 25. September 1949 hielt Konrad Adenauer jene Rede, die vom berühmten Zwischenruf Kurt Schumachers „Sie sind der Kanzler der Alliierten!“ unterbrochen wurde.“

Herrlich…Und wie recht er doch damit hatte.