Archiv für die Kategorie ‘Bürgerkrieg’

 
Nun nähern wir uns dem Ende des Jahres 2011, und passend dazu tauchen wieder überall die tollen Jahresrückblicke auf, ob Jauch bei RTL, Kerkeling beim ZDF,Kerner bei Sat1 oder jetzt Maischberger in der ARD, jeder Sender kaut uns noch einmal die wichtigsten Ereignisse des Jahres vor – natürlich nur in einer politisch-korrekten, der Mainstream angepassten, und von der Regierung vorgegebenen Sichtweise – ja, so sind sie, die Systemmedien.

Dabei darf natürlich ein besonderes Ereignis nicht fehlen, nämlich der von der CIA-instruierte Arabische Frühling. Man schwärmt von den friedlichen Rebellen, die angeblich nach Freiheit strebten und schimpft auf die ach so bösen Diktatoren.

Die Wahrheit, vor allem im Hinblick auf Libyen, wird gerne vertuscht, so wie es die US-Regierung seinen Vasallenstaaten und deren Systemmedien auch vorschreibt.

Dass Gaddafi vielleicht sogar völlig unschuldig war und nur das Beste für sein Land wollte, wird verheimlicht. Dass die Rebellen von der CIA ausgebildet wurden, und dass der Übergangsrat und die neue Regierung, wie Muammar Al-Gaddafis Tochter Aisha Gaddafi jetzt erst kürzlich sagte, an Bord eines NATO-Flugzeugs ins Land eingeschleust wurden, liest man nur in wenigen Medien. Genauso verschwiegen wird die Aussage von Gaddafis Sohn Saif Gaddafi, dass es den Westmächten nur ums Öl ging, wie er in einem Interview klarstellte. Im selben Interview versprach Saif Gaddafi unter anderem auch, Libyen demokratisch und mit freien Wahlen gestalten zu wollen, aber auch das ging in der deutschen Berichterstattung völlig unter.

Nur dass Gaddafi brutal und qualvoll von den Tieren Aufständischen hingerichtet worden ist, dies konnten sie uns, aufgrund der vielen Videobeweise auf YouTube, nicht verheimlichen.

Doch eines ist trotz all der guten, alternativen Berichterstattung von Russia Today und Co im Internet wohl untergegangen, zumindest findet man keinen Hinweis darauf.

Denn gestern abend war Peter Scholl-Latour auch bei Maischberger zu Gast. Dieser wurde natürlich hauptsächlich zu den Nahost-Themen, also zum Arabischen Frühling befragt.

Und auf die Frage von Maischberger, ob es schade um Mubarak, Ben Ali und Gaddafi wäre, antwortete Scholl-Latour, Zitat:

„Es ist um keinen schade, nur hätte ich dem Gaddafi eine Kugel in den Kopf gegönnt, und nicht dass er gepfählt(!) worden ist mit einer Eisenstange, ich mein das ist ’ne Sauerei gewesen.“

Maischberger, ganz die perfekt-indoktrinierte US-Vasallenjournalistin, sagte daraufhin völlig kalt und emotionslos, Zitat:

„Es ist Krieg!“ Sie sagen doch immer im Krieg passieren diese Dinge…“

Peter Scholl-Latour, sichtlich geschockt von Maischbergers Kühlheit, antwortete:

„Ja entschuldigen Sie ich bin kein Folterer! Stellen Sie sich das mal vor, der ist gepfählt worden, nicht wahr – im Zeichen der Demokratie!“

Es ist dermaßen schockierend und widerlich, was diese Rebellen da gemacht haben. Und noch schlimmer ist es, dass der Westen dies billigte.

 
Jemanden zu pfählen ist mit das Grausamste, was man einem Menschen antun kann. Diese Rebellen kennen weder Menschlichkeit, noch Mitgefühl. Mit „Allahu Akbar“-Rufen scheint sich jeder noch so grausame Mord zu legitimieren, nur, mit dem islamischen Glauben hat das gar nichts mehr gemein, das ist purer Extremismus und Fanatismus.

Gaddafi selber war immer für einen gemäßigten Islam, er machte sich für die Rechte der Frauen stark, galt als liberal. Dies hat aber jetzt ein Ende, denn jetzt kommt der Gottesstaat, auch wieder gebilligt von USA, EU und Co.

Das war der Arabische Frühling – US-Propaganda at its best.

Quellen: http://youtu.be/kKs0F1dX1Us

http://www.youtube.com/watch?v=tvk4yxLlSug

http://www.youtube.com/watch?v=UlX-Q4kp6-I

http://www.welt.de/politik/ausland/article13742085/Aischa-Gaddafi-fordert-Rache-fuer-den-Tod-ihres-Vaters.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2011/10/21/videobeweis-gaddafi-wurde-erst-nach-seiner-festnahme-getotet/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/09/05/die-schockierende-wahrheit-uber-gaddafi-was-die-massenmedien-verheimlichen/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/08/24/putin-wer-gibt-der-nato-das-recht-gaddafi-zu-toten/

Es ist mehr als bezeichnend, was sich die letzten Wochen und Monate abgespielt hat. Um den Euro zu retten, um Griechenland zu retten wurden zwei EU-Rettungsschirme beschlossen, mit denen die Steuerzahler geschröpft und das ach so tolle Europa gerettet werden sollte, so zumindest verkaufte man uns die ganze Tragödie.

Doch das ist natürlich eine Lüge. Denn die Wahrheit ist, dass wir in erster Linie nur die Banken retten, und nicht die Staaten und den Euro.

Dies bestätigt jetzt auch der Hedgefond-Manager Karsten Schröder im Sterninterview. Völlig unverblümt spricht er Klartext, und dieses Interview sollte auch noch den letzten „Ach wir leben in einer perfekten Demokratie“-Träumer aufgeweckt haben.

Denn auf die Frage, ob die Bankenlobby die deutsche Politik im Griff hat, antwortet Schröder folgendes, Zitat:

„Ja, bisher war es so. Wenn ich die schlingernde Diskussion über den Schuldenschnitt für Griechenland und andere Staaten sehe, kann ich nur sagen: Es geht um Bankenrettung, nicht um die Rettung von Staaten. Da hat die Bankenlobby aus ihrer Sicht einen guten Job gemacht.“

Das ist ein Skandal! Warum wird uns in den Medien und von der Politik immer noch weisgemacht, es gehe um die Euro-Rettung und die Rettung von Staaten, wo doch hier ein bekannter Hedgefond-Manager offen zugibt, dass unsere Steuergelder für die sogenannten Rettungsschirme nur den Banken zugute kommen? Vielleicht war das ja die Gewissensfrage, an der Wolfgang Bosbach nicht vorbei kam, nämlich dass das eigene Volk von vorne bis hinten belogen und betrogen wird, und deren Steuergelder nur an dreiste Verbrecherbanken gehen?

Man kann nur hoffen, dass die Occupy-Proteste weiter andauern werden, und wir vielleicht irgendetwas erreichen können, allerdings wird das Finanzkapital wohl zu mächtig für uns sein – leider.

Quelle: http://www.stern.de/wirtschaft/news/hedgefonds-manager-schroeder-transaktionssteuer-ist-gefaehrlich-1745965.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/12/07/politiker-und-banker-busenfreunde-auf-schmusekurs/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/24/die-banker-geben-keine-mude-mark-fur-irland/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/12/22/politiker-sind-nur-marionetten-des-finanzwesens-ronald-reagan-machte-den-anfang/

Europa steckt in der Krise, das ist nicht zu verleugnen. Immer mehr Pleitegeierstaaten tauchen auf, denen wir jetzt helfen sollen. Und eigentlich läuft doch alles nur auf das Eine hinaus: Nämlich auf eine Fiskalunion, eine europäische Finanzregierung, und schlußendlich auch auf einen europäischen Bundesstaat.

Dass dieser Weg ohne die Krise gar nicht möglich gewesen wäre, ist klar. Schließlich würden die EU-Bürger sofort protestieren, wenn man ihnen ohne besondere Gründe eine plötzliche Einheit aufdrückt, doch mit der großen Krise und den vielen Pleitegeierstaaten hat man ja eine gute Begründung dafür.

Schon komisch irgendwie, oder? Wie man mit einer europäischen Krise seine Ziele durchsetzen kann – vielleicht wusste man ja auch schon Jahre vorher, dass diese Pleite gehen, und vielleicht hat man sie ja auch extra pleite gehen lassen, um endlich eine gemeinsame EU-Regierung durchsetzen zu können? Ein Schelm, der dabei Böses denkt…

Denn auch unserem Außenminister Guido Westerwelle scheint das ganze Euro-Debakel gerade recht zu kommen, zumindest schwadroniert er schon jetzt über eine Global Governance!

So geschehen vor 3 Wochen in einer Rede von Westerwelle vor Studierenden der Universität Leiden in der Societeit de Witte in Den Haag (am 04. Oktober 2011).

Und wie das von den MS-Medien ungehört bleiben konnte, ist mir schleierhaft, denn diese Rede, die unter den bezeichnenden Titel„Europäische Stabilitätsunion – globale Gestaltungsmacht“ vom Außenminister vorgetragen wurde, hat es wirklich in sich. Wenn so die Zukunft Deutschlands aussehen soll, dann gute Nacht.

Doch der Reihe nach, schauen wir uns die Rede mal im Detail an.

Der erste zitierte Satz aus der Rede weist uns Deutsche schon den Weg in ein „Vereinigte Staaten von Europa“, Zitat Westerwelle:

„[…]Nicht zuletzt spüren wir in Den Haag genauso wie in Berlin immer deutlicher, dass uns ein gemeinsamer „European Way of Life“ verbindet, den wir in der globalisierten Welt nur gemeinsam behaupten können.“

Soso, der „European Way of Life“ also, wie der in den Vereinigten Staaten von Amerika bekannten „American Way of Life“ – also noch eindeutiger kann man für die Vereinigte Staaten von Europa gar nicht mehr die Werbetrommel rühren, das hat Herr Westerwelle wirklich sehr gut gemacht! Allerdings ist es auch sehr auffällig, da es nicht nur die Haltung Westerwelles, sondern auch noch die Richtung der Bundesregierung offenbart.

Aber das wird noch öfter passieren, denn Westerwelles Rede ist nur darauf konzipiert.

Weiter im Text erklärt uns Westerwelle dann, warum es auf die Frage „Mehr oder weniger Europa?“ nur eine Antwort geben kann:

„[…]Die Gretchenfrage lautet: Brauchen wir mehr oder weniger Europa?

In dieser Frage dürfen wir dürfen nicht den Eindruck entstehen lassen, die Wahrung nationaler Interessen stehe in einem Gegensatz zur Fortentwicklung der europäischen Einigung. Wer so argumentiert, liegt falsch.

Renationalisierung ist ein gefährlicher Irrweg.

Ach ja wirklich? Wäre ‚Renationalisierung‘ wirklich so ein gefährlicher Irrweg, wie uns die Systempolitiker gerne weismachen wollen? Was würde wirklich passieren, wenn sich Deutschland, DAS Land welches die halbe Europäische Union auf seinen Schultern trägt, aus der EU zurückziehen würde? Sicher, die anderen Staaten müssten dann gucken wo sie bleiben, aber Deutschland wäre endlich wieder frei.

Und ist es wirklich so schrecklich, kein Mitglied mehr im Club der EU-Faschisten zu sein? Ich denke da an die Schweiz und Norwegen, und beiden Ländern geht es doch wirklich gut, die Wirtschaft boomt, die Exporte laufen, sie müssen keine Milliarden an andere Staaten zahlen, also wo ist da der Haken?

Der nächste Schritt wäre dann natürlich aus dem Euro auszutreten, und wieder eine eigene Währung zu gründen. Aber wie schmettern unsere Volksverrätervertreter diesen Vorschlag doch immer ab? Zu hohe Kosten? Nun, wenn man mehr als eine Billion Euro für die Rettung des Euros und für die EU-Pleitegeierstaaten zu zahlen bereit ist, warum ist das nicht auch für eine eigene Währung, sprich beispielsweise die gute, alte D-Mark möglich?

Aber das Problem ist ja ein anderes: Unsere Politiker wollen einen nationalen und eigenständigen Weg gar nicht, vermutlich dürfen sie auch gar nicht anders, deswegen wird man auch in Zukunft – komme was wolle – den antinationalen Kurs beibehalten.

Die Begründungen warum mehr Europa sind auch ziemlich lächerlich, und man spielt mal wieder die alte Trumpfkarte „Hitler/2.Weltkrieg“ aus, natürlich unter einem raffinierten Mäntelchen versteckt, Zitat Westerwelle:

„Umgekehrt wird ein Schuh daraus:

Die Antwort auf die Schuldenkrise und die Herausforderungen der Globalisierung liegt nicht in „weniger Europa“, sondern in „mehr Europa“.

Das ist die Botschaft, die wir jetzt senden müssen. Wir müssen klar und deutlich sagen, wo wir stehen.

Wir Deutsche wissen, dass unsere Nachbarn in Europa das gerade von uns erwarten.“

Anscheinend sitzen in der Bundesregierung alles nur noch Globalisten, anders kann ich mir diese gleichgültige Haltung gegenüber dem eigenen Vaterland nicht verstehen.

Und wie schon gesagt,  das „Wir Deutsche wissen was Europa von uns erwartet“ zielt doch nur wieder auf die alte Schuldfrage ab und es ist deswegen gerade zu widerlich, dass Westerwelle diesen Schuldkomplex ausnutzt um seine verbrecherische Politik zu propagieren und durchzusetzen!

Doch der Vertrag von Lissabon, den selbst Verfassungsrechtler und Parteienkritiker Hans-Herbert von Arnim als ‚undemokratisch‘ kritisierte, macht noch viel mehr möglich, wie auch unser Außenminister weiß:

„Die Krise eröffnet uns die Chance nachzuholen, was in Maastricht noch nicht machbar war: die Vollendung der Wirtschafts- und Währungsunion durch die Errichtung einer Europäischen Stabilitätsunion.“

Ja, das war mit Maastricht noch nicht möglich, aber mit Maastricht fing ja alles an, EU, Euro usw.

Und die hier angestrebte Wirtschaftsunion ist auch erst der Anfang, man arbeitet dann mit den Jahren darauf hin, einen europäischen Bundesstaat zu errichten, und dann werden all ihre Steuergelder in einen Topf geworfen und jedes EU-Land wird dann damit durchgefüttert, herrlich, nicht wahr?

Doch Moment mal – den Anfang dazu haben wir ja jetzt auch schon! Denn wir retten mit unseren Steuergeldern andere EU-Länder! Und in naher Zukunft werden dann mit ihren Steuergeldern nicht nur Länder vor der Pleite gerettet, sondern auch noch italienische Straßen bezahlt, oder griechische Polizisten – ist das nicht herrlich? Deutschland wird nicht nur seine nationale Souveränität verlieren, sondern auch noch all seinen Reichtum!

Aber darauf muß erstmal hingearbeitet werden, nicht dass die deutschen Bürger noch misstrauisch werden. Also wird erstmal der Weg zur Europäischen Stabilitätsunion angestrebt, und der sieht laut Westerwelle dann so aus, Zitat:

„Vier Punkte sind wesentlich. Erstens müssen wir in der Euro-Zone unsere Wirtschafts- und Finanzpolitiken enger koordinieren und eine verbindliche Kultur der Haushaltsdisziplin ausprägen. In den Eurostaaten muss sich eine verbindliche Kultur der Haushaltsdisziplin ausprägen. Fiskaldisziplin ist kein deutsches Hobby, sondern im gesamteuropäischen Interesse.

Zweitens, wir müssen Europa die Finanzverfassung geben, die es braucht.

Drittens, ohne Wachstum bleibt eine Stabilitätskultur auf Dauer unfruchtbar; deshalb brauchen wir einer Strategie für mehr Wettbewerbsfähigkeit in Europa.

Viertens, um die Schuldenspirale zu durchbrechen und den Weg in eine echte Stabilitätsunion zu schaffen, reichen die bisher unternommenen Schritte nicht aus. Wir müssen den Stabilitätspakt weiter stärken in Richtung automatischer Sanktionen. Vor allem aber müssen wir dem Grundsatz, dass sich Solidarität und Solidität gegenseitig bedingen, echten Biss geben.

Ich habe nur einen Punkt: Wie wäre es, wenn man die Europäische Union auflöst, und sich jeder Staat wieder um sich selber kümmert, auch mit eigener Währung, eigenen Exporten, eigener Politik, eigenen Grenzen etc?

DAS wäre der einzige, vernünftige Weg raus aus der EU-Diktatur.

Aber Westerwelle wünscht sich ja lieber weitere Verträge, die uns an die EU binden, wie er hier klarmacht:

„Sollte die Zeit für einen solchen Schritt trotz der Krise noch nicht für alle reif sein, dann müssten die Euro-Länder vorangehen, etwa im Rahmen eines völkerrechtlichen Vertrages. Dabei sollten wir immer das Ziel vor Augen haben, einen solchen Vertrag später in die EU-Verträge zu überführen, so wie es in der Vergangenheit auch beim Schengener Abkommens über die Reisefreiheit gelungen ist.“

Oh ja die Reisefreiheit! Dank der Öffnung der Grenzen bekommen wir immer mehr zuLauf von Menschen aus Osteuropa, die sich an Deutschlands Wohlstand bereichern wollen. Und viele kriminelle Roma passieren die ehemaligen Grenzübergänge, ganz zum Leidwesen der Deutschen und Muslime in unserem Land, die jetzt von Roma-Bettlerbanden, Prostituierten, Dieben und Betrügern belästigt werden, all das nur wegen der EU und den deutschen Politikern, die ihr eigenes Volk immer mehr verraten und verkaufen.

Und Westerwelle pocht auch weiterhin auf die EU und die Globalisierung, Zitat:

„Vor allem müssen wir jenseits der Zumutungen der Krise das große Bild sehen: Nur ein handlungsfähiges Europa auf festem wirtschaftlichem Fundament kann die Herausforderungen bewältigen, vor die uns die Globalisierung stellt.

Allein ist kein europäischer Staat diesen Herausforderungen gewachsen.

Wenn wir die Europäische Union nicht hätten, müssten wir sie deshalb heute erfinden als Antwort unseres Kontinents auf die Globalisierung.“

Das ist der größte Quatsch den ich je gehört habe! Wenn es kein europäisches Land alleine schafft, was ist dann mit England, der Schweiz und Norwegen? Zumindest den beiden letzteren geht es nach wie vor gut und sie leben im Wohlstand!

Jetzt aber zu dem Abschnitt, der mich doch ein wenig schockiert hat, da Westerwelle hier offen von der Global Governance spricht, Zitat Westerwelle:

„Eine solche weltweite Ordnungspolitik brauchen wir dringender denn je. Dabei ist Pionierarbeit zu leisten. Bewährte Musterlösungen gibt es nicht.

Sicher ist nur, dass die Vereinten Nationen mit ihrer weltumspannenden Legitimität eine Schlüsselrolle spielen müssen.

Was Global Governance darüber hinaus heißen soll, müssen wir Schritt für Schritt gemeinsam ausbuchstabieren.“

 
Global Governance?! Endlich rücken unsere Politiker mal raus mit der Sprache! Eine Weltregierung soll es also geben, das ist das Ziel, und wie Westerwelle gerade bestätigt hat, sollen die Vereinten Nationen eine Schlüsselrolle bekommen. Heißt im Klartext, dass die Vereinten Nationen als Weltregierung ausgebaut werden sollen.

Auch wenn sie sich die Global Governance in bestimmten Punkten noch von der Weltregierung unterscheidet, so ist die Global Governance nur der nächste Schritt, und sozusagen der Vorläufer der alles umfassenden Weltregierung werden!

Und genauso wünscht sich Westerwelle eine gemeinsame EU-Außenpolitik (dann kann er ja seinen Job als Außenminister auch an den Nagel hängen – endlich!), zumindest deutet er das an:

“ Wir müssen uns über gemeinsame Ziele und Strategien verständigen, die wir dabei verfolgen. Nur auf diesem Weg werden wir Europa in die Lage versetzen können, weltpolitisch mit einer Stimme zu sprechen.“

Das dürfte ja dann interessant werden, wenn Europa weltpolitisch nur noch mit einer Stimme spricht. Ich freue mich jetzt schon auf die Reaktionen der deutschen Bevölkerung, wenn es einen der NATO-Angriffskriege mittragen soll…Zumindest bei diesem Thema darf Deutschland wohl wieder ihr eigenes, kleines Stimmchen behalten, das heißt, nur so lange, wie der Protest der Deutschen diesbezüglich anhält, Resignation hingegen wäre dann für dieses Stimmchen das Todesurteil.

Der nächste Absatz hat es auch in sich, da vertieft Guido Westerwelle seinen vorherigen Punkt von der einen, europäischen Stimme nochmal:

„Als Stabilitätsunion kann die Europäische Union selbst globale Gestaltungsmacht sein. Das ist Vision, an der wir uns orientieren müssen. An ihr müssen wir in der Bewährungsprobe dieser Monate festhalten. Gerade jetzt müssen wir das politische Projekt Europa voranbringen und die Debatte über eine neue Verfasstheit Europas aufnehmen.

[…] Wir haben in Maastricht Seite an Seite die Währungsunion begründet.

An diese große Tradition müssen wir jetzt anknüpfen und das nächste Kapitel der europäischen Einigung schreiben. Mit unseren Freunden in Frankreich, Polen und den anderen Staaten Europas müssen eine europäische Stabilitätsunion als globale Gestaltungsmacht errichten.“

Deutschland ade, hier kommt die neue, globale Gesaltungsmacht! Und mit einer neuen, europäischen Verfassung, die den Vertrag von Lissabon in seiner nicht-demokratischen Ausrichtung nochmal übertreffen wird, kann Europa endlich zu einer globalen Macht werden – wer braucht da noch Nationalstaaten?

Überhaupt, ‚Nationen‘, wer braucht das schon? Am besten wir zerstören alle Nationen in dem wir sie erst „durchmischen“ und dann auflösen, und schon haben die Nationen im Geschichtsbuch ausgedient! Wer braucht schon nationale Identität, Kultur und Geschichte?

Abschließend kann man nur hoffen, dass man das Endergebnis dieser Weltregierung nicht mehr miterleben muß. Denn die Auswirkungen wären fatal.

Quellen: http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?pfach=1&n_firmanr_=109207&sektor=pm&detail=1&r=468276&sid=&aktion=jour_pm&quelle=0

http://de.wikipedia.org/wiki/Weltregierung

http://de.wikipedia.org/wiki/Global_Governance

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/09/die-bundesregierung-schwarmt-von-der-global-governance-teil-1/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/20/der-deutsche-bundestag-gab-ende-2009-zu-eine-neue-weltordnung-wird-kommen/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/07/12/joschka-fischer-angesichts-der-entstehenden-neuen-weltordnung-ware-die-renationalisierung-europas-eine-katastrophe/

 
 
Gestern war es dann soweit: Nach monatelangem Nato-Terror und Kämpfen der von den CIA ausgebildeten und instruierten Aufständischen hat die Jagd auf Gaddafi nun ein Ende, das langjährige Staatsoberhaupt von Libyen tot. Sie fassten ihn in seiner Geburtsstadt Sirten. Gaddafi selber hatte immer gesagt, dass er nicht aus Libyen fliehen werde, und das hat er auch so eingehalten.

Soweit so gut, doch es gibt eine Ungereimtheit in der Story, und das ist die Sache wie und wann Gaddafi denn ums Leben kam.

Denn anscheinend haben die libyschen Rebellen und ihre CIA-Hintermänner diesbezüglich nicht ganz die Wahrheit gesagt, dies beweisen zumindest zwei Videoaufnahmen.

Das erste Video wurde nur gekürzt im deutschen Fernsehen gesendet. Es zeigt einen noch lebenden Gaddafi, der an den Beinen – wie seltsamerweise von den Massenmedien mehrfach behauptet – nicht verletzt ist, er sieht zwar blutig aus, aber er lebt, spricht sogar und scheint auch noch einigermaßen wach zu sein, ohnmächtig ist er jedenfalls nicht.

Im weiteren Verlauf des Videos sieht man dann nur noch ein ziemliches Durcheinander von Rebellen, die „Allahu Akbar!“ rufen, die Kamera schwenkt dann weg von Gaddafi, und man hört plötzlich mehrere Schüsse. Diese Schüsse könnten dann gezielt auf Gaddafi abgefeuert worden sein, was mich auch zum zweiten Video bringt.

Denn im zweiten Video sieht man auf einmal Gaddafi auf dem Boden liegen, offensichtlich tot und mit weit geöffneten Augen liegt er in einer Blutlache. Um ihn herum stehen die Rebellen, brüllen und jubeln, ja sogar einige treten ihn.

Es sieht also ganz danach aus, als wäre Gaddafi erst nach seiner Festnahme getötet worden, die unzensierten Videos stützen diese Ansicht.

Ob das allerdings rechtens ist, darf bezweifelt werden. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordert nun eine Untersuchung der Todesumstände.

Aber USA und Nato wird das sowieso nicht interessieren, denn sie haben ihr Ziel erreicht – das damals noch von Gaddafi verstaatlichte Öl, um das Land zu modernisieren und dem Volk zu Reichtum zu verhelfen, ist nun in ihrer Hand, genauso wie der Rest Libyens.

Also auf gehts westliche Imperialisten und Kriegsverbrecher! Weiter zum nächsten Land – Syrien wartet!

Quellen: http://youtu.be/75YhFScM5sU

http://www.focus.de/politik/ausland/konflikte-video-mit-offenbar-noch-lebend-gefangenem-gaddafi_aid_676704.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,793044,00.html

http://www.tagesschau.de/cia150.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2011/09/05/die-schockierende-wahrheit-uber-gaddafi-was-die-massenmedien-verheimlichen/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/03/22/alles-nur-fur-mehr-freiheit-und-demokratie-in-libyen-fehlanzeige-der-ol-krieg-war-schon-seit-10-jahren-geplant/

http://deinweckruf.wordpress.com/2011/07/01/westliche-medien-schweigen-uber-pro-gaddafi-massendemonstration/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/03/12/zitat-der-woche-teil-23-muammar-al-gaddafi-uber-die-widerspruchlichkeit-der-damaligen-regierung-im-falle-eichmann/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/03/08/ol-und-macht-libyen-krise-von-den-usa-gewollt/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/08/23/der-nato-krieg-um-libyens-ol-und-gold-hat-nun-ein-ende/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/09/21/kritische-worte-zur-nato-interview-mit-einem-rebell/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/03/21/libyen-warum-mus-gaddafi-weg/

Auch jetzt wieder aktuell: Wer gibt den NATO-Streitkräften das Recht, Gaddafi zu eliminieren? Das ist die Frage die Vladimir Putin während eines offiziellen Besuchs in Dänemark gestellt hatte.

Und wie Recht er doch damit hat, jetzt, wo schon ein Kopfgeld auf Gaddafi ausgesetzt wurde – unglaublich.

Quellen: http://youtu.be/Iw5Ij_RFJ1Q

http://www.bild.de/politik/ausland/muammar-gaddafi/libyen-krise-liveticker-wo-ist-muammar-gaddafi-schlacht-um-tripolis-19564772.bild.html

Endlich ist es soweit – die NATO hat fast gewonnen, Ghaddafi der böse Diktator wurde verjagt, und man ist endlich im Besitz von Libyen. Imperialismus und Kolonialismus erfolgreich abgeschlossen, könnte man sagen.

In den gleichgeschalteten Medien liest man heute überall, wie die Rebellen den Kampf gegen die Diktatur gewonnen haben – „die Rebellen“ heißt es dort, haben sich ihre Revolution hart erkämpft, aber dass die NATO ordentlich mitgebombt hat, und es ohne diese gar nicht möglich gewesen wäre, das erwähnen die Mainstreammedien nur am Rande. Auch die Opferzahlen der durch die NATO getöteten Zivilisten verschweigt man da lieber ganz, denn es könnte ja das wundervolle Bild des „Arabischen Frühlings“ zerstören.

Genauso wird dabei verschwiegen, dass der Krieg gegen Libyen schon von langer Hand geplant war, und dass die sogenannten Aufständischen und Rebellen im Auftrag der CIA arbeiten, die Mainstreammedien wissen das, die Bundesregierung natürlich auch, aber sie müssen sich ja an den Plan der Eliten halten, und dieser sieht vor, dass das eigene Volk mit dem Märchen von Demokratie und Freiheit getäuscht werden muß, und ja, die meisten sind wirklich so naiv und lassen sich auch täuschen.

Doch die deutsche Regierung wusste auch, dass eine Beteiligung am Libyenkrieg erheblichen Widerstand in der eigenen Bevölkerung ausgelöst hätte, denn ganz so dumm ist der deutsche Michel dann doch nicht, er weiß dass bei so einem Krieg dann auch im Namen Deutschlands tausende Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder, getötet werden, und das will man dann doch nicht verantworten.

Deswegen entschloss sich die Bundesregierung auch lieber gleich, an dem Krieg gegen Libyen nicht teilzunehmen. Nun, dafür muß sie nun die Häme einiger Springerautoren einstecken, aber das passiert nun mal, wenn man sich gegen die diktatorischen Westbündnisse stellt.

Genauso wie der Krieg gegen den Irak und der Sturz Mubarraks, auch mit Hilfe der CIA, war der Krieg gegen Libyen nur eine Frage der Zeit. Muammar al Ghaddafi, der sich nichts von den Westmächten sagen lassen wollte, dieser störrische und manchmal auch recht wirre Mann, war schon lange ein Dorn im Auge der USA. Und nun hatte man den perfekten Plan, wie man ihm und einigen anderen nun endlich den Garraus machen kann. Denn es werden noch viele folgen: Assad, Syriens Machthaber, und irgendwann dann auch mal Ahmadinedschad, man will nun endlich auch all die islamischen Länder kontrollieren können.

Laut dem US-General Wesley Clark war der Krieg gegen Libyen schon seit 10 Jahren geplant, aber nicht nur gegen Libyen, Zitat Wesley Clark:

Er griff unter seinen Schreibtisch, nahm ein Papier hervor und sagte:

Ich hab das gerade von unten, vom Verteidigungsministerium bekommen und das ist ein Memo, das beschreibt, wie wir 7 Länder innerhalb von fünf Jahren ausschalten, angefangen mit dem Irak, dann Syrien, Libanon, Lybien, Somalia, Sudan, und schlussendlich Iran.“

Das heißt also, dass wir uns in den nächsten Jahren auf weitere Kriege voller Aufständische und Rebellen im wunderbaren Arabischen Frühling freuen können, natürlich alles nur im Namen von Freiheit und Demokratie…

Doch zurück zu Libyen: Denn nun hat die NATO endlich freie Bahn, sie dürfen ans Öl!

Versucht haben sie dies allerdings schon am Anfang August diesen Jahres. Denn Kommandeure der NATO hatten einen Öltanker, der auf dem Weg nach Begnasi war, gekapert!

Nur leider wurden sie dabei erwischt, und mussten sich rechtfertigen. Tia, nicht alles was diese Kriegsverbrecher und Imperialisten im Geheimen so anstellen bleibt unentdeckt!

Genauso scharf waren die Imperialisten auch auf die 144 Tonnen Gold, die in Libyens Besitz waren, nun können sie dieses Vermögen auch endlich an sich reißen!

Es gibt soviele Stimmen und Beweise, die besagen dass es in dem Krieg um Libyen nur um Öl, Macht und Schürfrechte geht, genauso wie beim Krieg gegen den Irak, dessen Ölvorkommen noch heute von den USA kontrolliert wird.

Der Kriegskorrespondent Keith Harmon Snow beispielweise erklärte mehrfach, dass die Einheimischen in Libyen extra gegeneinander ausgespielt wurden, damit ein Bürgerkrieg und ein Aufstand gegen die Regierung erwacht. Das Ganze wird dann als Revolution bezeichnet und als Kampf für Freiheit und Demokratie. Und genau das ist das Startzeichen für die Westmächte, um eingreifen und sich endlich an die Ölvorkommen ranmachen zu können. Es ist nicht nur Öl, welches als Bodenschatz von Interesse ist, auch andere Mineralvorkommen stehen für die Imperialisten durchaus im Vordergrund.

Keith Harmon Snow hält den Kriegsgrund, im Auftrag der Humanität zu handeln und einen „Warlord“ zu beseitigen für absoluten Nonsense, denn wenn das der wirkliche Grund wäre dann gäbe es in afrikanischen Ländern viel brutalere Kriegsverbrecher, die sich die USA als Ziel hätte aussuchen müssen.

Fakt ist, nicht die Rebellen haben es endlich geschafft, Gaddafi zu vertreiben, sondern die NATO. Und die NATO hat damit auch ihr imperialistisches Ziel erreicht, ohne große Probleme konnte sie der dummen Weltbevölkerung verkaufen, dass der Einsatz in Libyen nur aus humanitären Gründen und zur Einführung der Demokratie stattfand.

Ihre wahren Interessen hingegen verschweigt sie lieber. Aber wahrscheinlich könnten die meisten die Wahrheit sowieso nicht vertragen.

Quellen: http://www.citizensforaconstitutionalrepublic.com/chossudovsky3-9-11.html

 http://tv.globalresearch.ca/2011/03/why-libya-natos-war-oil

 http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/africaandindianocean/libya/8680546/Libya-Nato-carried-out-raid-on-Gaddafi-oil-tanker.html

http://www.zerohedge.com/news/battle-libya-almost-over-battle-its-144-tons-gold

http://www.irishtimes.com/newspaper/world/2011/0823/1224302862994.html

http://www.alternet.org/world/81573/

http://www.jungewelt.de/2011/08-05/056.php

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13559475/Deutsche-Aussenpolitik-hat-sich-gruendlich-blamiert.html

http://derstandard.at/1311802668968/Rebellen-bringen-gekaperten-Tanker-nach-Bengasi

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2011/03/22/alles-nur-fur-mehr-freiheit-und-demokratie-in-libyen-fehlanzeige-der-ol-krieg-war-schon-seit-10-jahren-geplant/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/04/05/amerikaner-bilden-libysche-rebellen-aus/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/06/07/auch-professor-michel-chossudovsky-kommt-zu-dem-schluss-dass-der-libyenkrieg-schon-lange-geplant-war/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/03/08/ol-und-macht-libyen-krise-von-den-usa-gewollt/

Bei Welt Online bzw. ja eigentlich bei allen Springerblättern braucht man sich eigentlich gar nicht mehr zu wundern, wenn sie mit pro-amerikanischer und neokonservativer Propaganda ihre Leserschaft zu beeinflussen versuchen.

Doch dieser Artikel schießt eindeutig den Vogel ab. Nun sollte man vielleicht erstmal den Autor dieser meinungsmachenden Schrift vorstellen, und zwar ist das kein geringerer als Hannes Stein. Hannes Stein ist deutsch-jüdischer Journalist und (große Überraschung!) Mitglied von Broders neokonservativen Hetzwerk „Die Achse des Guten“. Man kann sich also von vornherein bei dem Artikel auf pro-amerikanisches Geschwätz einstellen.

Aber eigentlich schreibt Hannes Stein in dem Artikel ja über jemand ganz anderen, und zwar über Bill Emmott. Der britisch-jüdische Journalist und Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins „Economist“ Emmott hat nämlich ein buchlanges Essay geschrieben mit dem vielsagenden Titel „Vision 20/21“, und dieses versucht Stein zu rezensieren, allerdings merkt man im Laufe des Artikels eindeutig, dass Stein natürlich auf jeglicher Ebene einer Meinung mit Emmott ist, doch das ist nicht wirklich überraschend wenn zwei Zionisten ihre amerikanisch-israelische Ideologie offenlegen.

Aber genug jetzt von dem Autor, denn wir wollen mit dem Auseinanderpflücken des Artikels beginnen.

Angefangen wird mit einer kitschigen Einleitung, die Rede ist von einer „Silbrig-glänzenden Vierteldollarmünze“, die ja auf der einen Seite mit „Liberty“ beschriftet ist, und auf der anderen mit dem Geldwert und dem Adler der Vereinigten Staaten, und um genau das soll es in dem Essay wohl auch gehen.

Aber auch dafür bekommen wir eine nähere Erklärung von Hannes Stein, die ich hier gerne mit dem ersten Zitat belegen möchte:

„Die eine Seite der Münze, die Bill Emmott hier zwischen den Fingern hält und bis in die kleinste Schraffur befühlt, ist die politische.

Die Frage lautet: Wird das 21. Jahrundert ein amerikanisches sein? Werden die USA auch weiterhin über ihr nationales Interesse hinaus den Frieden, den Kapitalismus und die Demokratie verteidigen?“

Natürlich werden sie das! Und das 21. Jahrhundert ist schon ein amerikanisches, mit Hilfe von Israel bleibt die Supermacht auch weiterhin der stille Herrscher über der Welt!

Allerdings sind die Begriffe, Frieden, Kapitalismus und Demokratie nur Scheinbegriffe. In Wirklichkeit vertreten die USA anstatt dem „Frieden“ nur den Imperialismus und die heimliche Kolonialisierung, anstatt des konsumvergnügten Kapitalismus nur Armut, Elend und Raffgier, und anstatt der Demokratie nur eine diktatorische Scheindemokratie mit Vasallenstaaten – DAS ist das Ergebnis des amerikanischen Traums und des american way of life und nichts anderes!

Durchaus interessant ist hierbei auch, dass Stein für Deutschland, Frankreich und Co auch die Bezeichnung „Vasallenstaat“ verwendet, so wie wir es in der Vergangenheit auch schon von anderen „Insidern“ gehört haben, Zitat:

„[…]Trotzdem bleibt es wahr, dass die von den Amerikanern exportierten Werte ihre Vasallenstaaten nicht etwa schwächen, sondern stärken.[…]“

Natürlich, was denn auch sonst? Die dummen Vasallen werden gestärkt, aber wirklich profitieren tut nur die Supermacht, sowohl Stein als auch sein englisches Vorbild Emmott wissen das.

Besonders dick aufgetragen wird dann aber vor allem beim Thema Weltfrieden, für den Autor führt nur ein Land zum ewigen Frieden – unglaublich aber wahr, er meint Amerika, Zitat:

„Dieses merkwürdige Imperium basiert nicht auf Unterdrückung, sondern auf Kooperation: „Die Vereinigten Staaten“, schreibt Emmott, „sind die historisch erste Führungsmacht, deren Ideale sich, sofern sie sich auf breiter Basis durchsetzen, den Verlust der eigenen Vorherrschaft mit sich bringen würde.“

Sollte es künftig weniger Völkermorde, weniger Bürgerkriege, weniger ethnische Konflikte geben, dann nicht der UNO, sondern allein der USA wegen. Ein Frieden kann im 21. Jahrhundert nur eine Pax Americana sein.“

Eine Pax Americana für den ewigen Weltfrieden? Also das ist nun wirklich dreist! Die USA als Kriegsnation Nummer eins, die einen imperialistischen Krieg nach dem anderen führt, soll den Frieden bringen? Was ist mit Vietnam, Irak, Afghanistan, Libyen usw? Dort sind tausende von Menschen durch amerikanische Waffen und Bomben gestorben, und gerade diese Nation wird nun als Friedensbringer für das 21. Jahrhundert erklärt? Das ist nicht nur zynisch, nein es verhöhnt auch all die Toten, die Opfer amerikanischer Kriegspolitik geworden sind.

Einzig hervorzuheben ist die Ansicht, dass wir, in dem widerlichen Kapitalismus in dem wir heutzutage nun mal leben, auch dafür Sorge tragen müssen, dass die Ärmsten nicht zu kurz kommen und auch versorgt werden müssen, diese Einschätzung teile ich auch. Stein schreibt dazu, Zitat:

„[…]Ein anderes Problem des Kapitalismus ist, dass er Ungleichheit erzeugt. Zwar hat sich die marxistische Prognose, dass in den Industrieländern immer größere Menschenmassen dem Elend verfallen würden, sichtlich nicht bewahrheitet, aber eine Minorität von Armen hat am allgemeinen Wohlstand nicht teil. Dadurch sei das Problem „sperriger geworden“.

Emmott schreibt: „Wer etwas gegen die Armut unternehmen will, benötigt öffentliche Mittel, und die kommen stets von der Mehrheit, sodass diese im Rahmen der Demokratie einmal von ihren eigenen Interessen absehen müsste, um jener Minderheit zu helfen.““

Das wäre mal ein guter Ansatz, allerdings sperren sich die meisten Parteien leider immer noch dagegen, endlich eineVermögensssteuer einzuführen. Oder was ist mit den Bankstern, warum werden die endlich mal zur Kasse gebeten? Fakt ist doch, denen geht es besser als vorher, während die Mittel – und Unterschicht deren Gierigkeit nun ausbaden muß, ist das Gerechtigkeit? Nein, das ist die Fratze des Kapitalismus, und die kann niemals gerecht sein.

Das Schlimmste am ganzen Artikel ist allerdings der letzte Absatz, in welchem die Globalisierung und der Abbau von Nationalstaaten und Grenzen als „betörende Vision“ beschrieben werden, aber lesen Sie selbst:

„Gewiss, es gibt vieles, das schief gehen kann: Irre mit Atombomben könnten – unterstützt von totalitären Ländern – Chicago, Neu Delhi oder Tel Aviv angreifen. Das Riesenreich China könnte in einem Bürgerkrieg versinken. Genmanipulierte Monster könnten gezüchtet werden.

Aber all diesen Schrecken steht eine „betörende Vision“ gegenüber: „Sie heißt Globalisierung, die Abschaffung aller Handelsschranken, freier Kulturaustausch und (leider in geringerem Maße) Personenverkehr, der Abbau von Behörden, Nationalstaaten und Grenzen.“

Globalisierung und Abbau von Nationalstaaten und Grenzen sind für den Autor und seinen Rezensenten also „betörende Visionen“, dann wissen Sie also jetzt, was uns in diesem Jahrhundert alles bevorstehen könnte – wenn wir uns nicht endlich dagegen wehren!

Das Volk muß auf die Barrikaden gehen, denn mit der im Volk herrschenden Gleichgültigkeit und Politikverdrossenheit können die verbrecherischen Politiker und Eliten weiter ihren dunklen Plänen fröhnen.

Nur wenn wir weiter warten, könnte es irgendwann zu spät sein.

Quelle: http://www.welt.de/print-welt/article478280/Globalisierung_ist_geil.html

http://en.wikipedia.org/wiki/Bill_Emmott

http://www.amazon.de/Vision-21-Die-Weltordnung-Jahrhunderts/dp/3100170121

http://de.wikipedia.org/wiki/Hannes_Stein

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/author/hstein

http://www.hannesstein.de/

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2011/08/05/us-publizist-jim-hoagland-die-bundesrepublik-deutschland-ist-nur-ein-provisorium/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/07/19/us-sicherheitsberater-zbigniew-brzezinski-deutschland-ist-ein-amerikanisches-protektorat-und-ein-tributpflichtiger-vasallenstaat/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/07/26/der-spiegel-deutete-im-jahr-1997-an-deutschland-hat-seine-volle-souveranitat-nur-sporadisch-zuruckerlangt-und-ist-ein-treuer-vasall-amerikas/