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Der Wunsch nach Presse – und Meinungsfreiheit ist groß, gerade in diesen Tagen. Pressefreiheit ist das große Ziel, doch diese Freiheit hat man eigentlich nur im Internet, als freier und unabhängiger Autor, schreibt man allerdings für eine große Zeitung, so sieht das schon ganz anders aus.

Diese Erfahrung durfte auch ein ehemaliger Spiegel TV-Reporter machen. In einem Interview äußert sich der heutige Tagesspiegel-Redakteur Harald Schumann ungewohnt offen über die wahre „Pressefreiheit“ in Deutschland, die in Wirklichkeit gar keine ist.

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/24/reporter-ohne-grenzen-pressefreiheit-in-deutschland-hat-sich-verschlechtert/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/29/unsere-freie-presse-verrat-wir-verhandeln-im-hinterzimmer-geheime-dinge/

Es dürfte eigentlich keine große Überraschung sein, dass das Bundesverfassungsgericht die Klagen der Euro-Skeptiker wegen der milliardenschweren Euro-Hilfen Deutschlands für Griechenland, andere EU-Pleitegeierstaaten und dem Euro-Rettungsschirm abgewiesen hat.

Das heißt, überraschend war es wohl nur noch für die armen Seelen, die immer noch an einen freien und souveränen (Rechts-)Staat glauben, alle anderen fühlen sich hingegen nur mal wieder bestätigt in ihrem Wissen um die Scheindemokratie und die BRD-GmbH Deutschlands.

Da werden ohne das eigene Volk zu fragen Milliarden Steuergelder verschwendet, nur um den Albtraum EU und geeintes Europa aufrecht zuerhalten.

Wie können also Richter, die einen Eid abgelegt haben für das deutsche Volk (Im Namen des Volkes!) und die Bundesrepublik Deutschland so dagegen verstoßen?

Oder ist es etwa rechtens, dass leider immer noch verblendete, deutsche Bürger mit ihren Steuergeldern nun andere Pleitegeierstaaten durchfüttern müssen, weil es die diktatorische EU so befiehlt?

Und warum wird der deutsche Bürger nicht gefragt, ob er einverstanden ist dass mit seinen hart erarbeiteten Steuergeldern nun nicht das eigene Land unterstützt wird, sondern eben völlig fremde?

Das Geld hätte gut für die eigenen Bedürftigen im Land verwendet werden können, aber nein, Millionen deutsche Kinder müssen auch weiterhin in Armut leben!

DAS ist die ach so freie Demokratie in der wir heute leben, in der die EU mehr zählt als der eigene Staat, und der eigene Staat mehr zählt als das eigene Volk. Traurig.

Aber wie können sogenannte „Richter“ behaupten, diese Milliardenhilfen seien nicht verfassungswidrig? Was ist deren fadenscheinige Begründung, dass dies mit dem Grundgesetz vereinbar sei?

Hier die Antwort (Welt Online):

„Die Verfassungshüter unterstützten dagegen die Auffassung der Bundestagsmehrheit, dass die Milliardenhilfen für den Bundeshaushalt tragbar seien.

Der Bundestag habe damit auch nicht den ihm zustehenden Einschätzungsspielraum überschritten. Dies gelte auch für die Erwartung des Parlaments, dass sich bei einem Totalverlust der Kredite der Ausfall über Einnahmesteigerungen, Ausgabenkürzungen und Staatsanleihen kompensieren lasse.“

Tragbar sein? Das ist alles?! Auch wenn der Bundeshaushalt diese unglaublichen Milliardenspenden aushält (von dem ich noch nicht wirklich überzeugt bin, aber das wird die Zukunft zeigen), wie soll man das dann ohne schlechtes Gewissen dem eigenen Volk erklären?

Das ist Volksverrat, und diese Marionettenrichterleins sind schuldig im Sinne der Anklage!

Man muß aber nicht nur die Artikel der Massenmedien zu Rate ziehen, sondern kann sich das Urteil doch lieber gleich selbst ansehen. Und darin findet sich ein weiterer, schöner Satz, der die Unfähigkeit des deutschen Volkes im Hinblick auf die Entscheidungen der sogenannten Volksvertreter wunderbar beschreibt, Zitat aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts:

„Art. 38 GG fordert in Verbindung mit den Grundsätzen des
Demokratieprinzips (Art. 20 Abs. 1 und Abs. 2, Art. 79 Abs. 3 GG), dass
die Entscheidung über Einnahmen und Ausgaben der öffentlichen Hand als
grundlegender Teil der demokratischen Selbstgestaltungsfähigkeit im
Verfassungsstaat in der Hand des Deutschen Bundestages bleibt.“

„Teil der demokratischen Selbstgestaltungsfähigkeit“? Wo dürfen wir denn etwas gestalten? Wir wählen alle paar Jahre und das wars, dann dürfen diese „gewählten“ Politiker machen was sie wollen, ohne Rücksicht oder gar Interesse was das eigene Volk will.

Professor Hans-Herbert von Arnim hat das einmal sehr schön auf den Punkt gebracht, Zitat:

Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde.

Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen.“

Das ist leider die traurige Wahrheit, und dieses Beispiel der abgeschmetterten Klage ist der beste Beweis dafür, dass von Arnim vollkommen Recht hat. Leider.

Nun sollte man sich aber zusätzlich auch noch die Richter des Bundesverfassungsgerichts angucken. Denn auch das sind – herrlich scheindemokratisch – von den Parteien ausgesucht worden, natürlich ganz ohne Hintergedanken.

Die meisten „Richtersteller“ sind natürlich die Christdemokraten (CDU) mit 7 Richtern, und die Sozialdemokraten (SPD) mit ebenfalls 7 Richtern, FDP und die Grünen durften jeweils einen Richter nominieren.

Einzig die Linken gingen natürlich leer aus, aber wen wunderts, denn ein von den Linken gewünschter und nominierter Richter könnte sich ja gegen den elitären Plan wenden und womöglih noch Kapitalismuskritik betreiben, nein da unterstützt man die Linken doch lieber nicht und hält sie bei Personaldebatten klein.

Als  Richter des Bundesverfassungsgerichts werden übrigens meist Rechtsprofessoren und Bundesrichter gewählt, manchmal aber auch Politiker(!). Ich denke das sagt alles über dieses hohe Gericht aus.

Und vermutlich werden all diese tollen Richter für ihre rechtswahrenden Tätigkeiten gut bezahlt, wahrscheinlich so gut, dass das Urteil meist schon von vornherein feststand.

Schlußendlich kann man immer nur wieder mit dem Kopf schütteln, wie sehr wir uns eigentlich verarschen lassen. Demokratie? *Lach* – guter Witz!

Wir leben in einer Scheindemokratie, die ihren Schein für Desinteressierte wahrt. Und so lange das möglich ist, wird sich in diesem Land auch nichts ändern, im Gegenteil, es wird von Tag zu Tag schlimmer.

Quellen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article13589733/Karlsruhe-weist-Klagen-der-Euro-Skeptiker-ab.html

http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg11-055.html

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&dig=2010%2F11%2F10%2Fa0090&cHash=264bdf4df8

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/11/hans-herbert-von-armin-uber-die-scheindemokratie-in-deutschland/

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/27/die-eu-diktatur-setzt-sich-durch-und-das-war-erst-der-anfang/

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesverfassungsgericht#Senate

http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Artikel/2011/09/2011-09-07-bverfg-Urteil.html

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/15/neues-von-hans-herbert-von-arnim-die-europawahl-war-verfassungswidrig/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/02/bundeskanzlerin-angela-merkel-gibt-zu-deutschland-ist-zwar-unser-vaterland-aber-europa-ist-die-zukunft/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/10/die-ratifizierungen-von-eu-abkommen-sind-wichtiger-als-das-deutsche-grundgesetz/

Bei Welt Online bzw. ja eigentlich bei allen Springerblättern braucht man sich eigentlich gar nicht mehr zu wundern, wenn sie mit pro-amerikanischer und neokonservativer Propaganda ihre Leserschaft zu beeinflussen versuchen.

Doch dieser Artikel schießt eindeutig den Vogel ab. Nun sollte man vielleicht erstmal den Autor dieser meinungsmachenden Schrift vorstellen, und zwar ist das kein geringerer als Hannes Stein. Hannes Stein ist deutsch-jüdischer Journalist und (große Überraschung!) Mitglied von Broders neokonservativen Hetzwerk „Die Achse des Guten“. Man kann sich also von vornherein bei dem Artikel auf pro-amerikanisches Geschwätz einstellen.

Aber eigentlich schreibt Hannes Stein in dem Artikel ja über jemand ganz anderen, und zwar über Bill Emmott. Der britisch-jüdische Journalist und Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins „Economist“ Emmott hat nämlich ein buchlanges Essay geschrieben mit dem vielsagenden Titel „Vision 20/21“, und dieses versucht Stein zu rezensieren, allerdings merkt man im Laufe des Artikels eindeutig, dass Stein natürlich auf jeglicher Ebene einer Meinung mit Emmott ist, doch das ist nicht wirklich überraschend wenn zwei Zionisten ihre amerikanisch-israelische Ideologie offenlegen.

Aber genug jetzt von dem Autor, denn wir wollen mit dem Auseinanderpflücken des Artikels beginnen.

Angefangen wird mit einer kitschigen Einleitung, die Rede ist von einer „Silbrig-glänzenden Vierteldollarmünze“, die ja auf der einen Seite mit „Liberty“ beschriftet ist, und auf der anderen mit dem Geldwert und dem Adler der Vereinigten Staaten, und um genau das soll es in dem Essay wohl auch gehen.

Aber auch dafür bekommen wir eine nähere Erklärung von Hannes Stein, die ich hier gerne mit dem ersten Zitat belegen möchte:

„Die eine Seite der Münze, die Bill Emmott hier zwischen den Fingern hält und bis in die kleinste Schraffur befühlt, ist die politische.

Die Frage lautet: Wird das 21. Jahrundert ein amerikanisches sein? Werden die USA auch weiterhin über ihr nationales Interesse hinaus den Frieden, den Kapitalismus und die Demokratie verteidigen?“

Natürlich werden sie das! Und das 21. Jahrhundert ist schon ein amerikanisches, mit Hilfe von Israel bleibt die Supermacht auch weiterhin der stille Herrscher über der Welt!

Allerdings sind die Begriffe, Frieden, Kapitalismus und Demokratie nur Scheinbegriffe. In Wirklichkeit vertreten die USA anstatt dem „Frieden“ nur den Imperialismus und die heimliche Kolonialisierung, anstatt des konsumvergnügten Kapitalismus nur Armut, Elend und Raffgier, und anstatt der Demokratie nur eine diktatorische Scheindemokratie mit Vasallenstaaten – DAS ist das Ergebnis des amerikanischen Traums und des american way of life und nichts anderes!

Durchaus interessant ist hierbei auch, dass Stein für Deutschland, Frankreich und Co auch die Bezeichnung „Vasallenstaat“ verwendet, so wie wir es in der Vergangenheit auch schon von anderen „Insidern“ gehört haben, Zitat:

„[…]Trotzdem bleibt es wahr, dass die von den Amerikanern exportierten Werte ihre Vasallenstaaten nicht etwa schwächen, sondern stärken.[…]“

Natürlich, was denn auch sonst? Die dummen Vasallen werden gestärkt, aber wirklich profitieren tut nur die Supermacht, sowohl Stein als auch sein englisches Vorbild Emmott wissen das.

Besonders dick aufgetragen wird dann aber vor allem beim Thema Weltfrieden, für den Autor führt nur ein Land zum ewigen Frieden – unglaublich aber wahr, er meint Amerika, Zitat:

„Dieses merkwürdige Imperium basiert nicht auf Unterdrückung, sondern auf Kooperation: „Die Vereinigten Staaten“, schreibt Emmott, „sind die historisch erste Führungsmacht, deren Ideale sich, sofern sie sich auf breiter Basis durchsetzen, den Verlust der eigenen Vorherrschaft mit sich bringen würde.“

Sollte es künftig weniger Völkermorde, weniger Bürgerkriege, weniger ethnische Konflikte geben, dann nicht der UNO, sondern allein der USA wegen. Ein Frieden kann im 21. Jahrhundert nur eine Pax Americana sein.“

Eine Pax Americana für den ewigen Weltfrieden? Also das ist nun wirklich dreist! Die USA als Kriegsnation Nummer eins, die einen imperialistischen Krieg nach dem anderen führt, soll den Frieden bringen? Was ist mit Vietnam, Irak, Afghanistan, Libyen usw? Dort sind tausende von Menschen durch amerikanische Waffen und Bomben gestorben, und gerade diese Nation wird nun als Friedensbringer für das 21. Jahrhundert erklärt? Das ist nicht nur zynisch, nein es verhöhnt auch all die Toten, die Opfer amerikanischer Kriegspolitik geworden sind.

Einzig hervorzuheben ist die Ansicht, dass wir, in dem widerlichen Kapitalismus in dem wir heutzutage nun mal leben, auch dafür Sorge tragen müssen, dass die Ärmsten nicht zu kurz kommen und auch versorgt werden müssen, diese Einschätzung teile ich auch. Stein schreibt dazu, Zitat:

„[…]Ein anderes Problem des Kapitalismus ist, dass er Ungleichheit erzeugt. Zwar hat sich die marxistische Prognose, dass in den Industrieländern immer größere Menschenmassen dem Elend verfallen würden, sichtlich nicht bewahrheitet, aber eine Minorität von Armen hat am allgemeinen Wohlstand nicht teil. Dadurch sei das Problem „sperriger geworden“.

Emmott schreibt: „Wer etwas gegen die Armut unternehmen will, benötigt öffentliche Mittel, und die kommen stets von der Mehrheit, sodass diese im Rahmen der Demokratie einmal von ihren eigenen Interessen absehen müsste, um jener Minderheit zu helfen.““

Das wäre mal ein guter Ansatz, allerdings sperren sich die meisten Parteien leider immer noch dagegen, endlich eineVermögensssteuer einzuführen. Oder was ist mit den Bankstern, warum werden die endlich mal zur Kasse gebeten? Fakt ist doch, denen geht es besser als vorher, während die Mittel – und Unterschicht deren Gierigkeit nun ausbaden muß, ist das Gerechtigkeit? Nein, das ist die Fratze des Kapitalismus, und die kann niemals gerecht sein.

Das Schlimmste am ganzen Artikel ist allerdings der letzte Absatz, in welchem die Globalisierung und der Abbau von Nationalstaaten und Grenzen als „betörende Vision“ beschrieben werden, aber lesen Sie selbst:

„Gewiss, es gibt vieles, das schief gehen kann: Irre mit Atombomben könnten – unterstützt von totalitären Ländern – Chicago, Neu Delhi oder Tel Aviv angreifen. Das Riesenreich China könnte in einem Bürgerkrieg versinken. Genmanipulierte Monster könnten gezüchtet werden.

Aber all diesen Schrecken steht eine „betörende Vision“ gegenüber: „Sie heißt Globalisierung, die Abschaffung aller Handelsschranken, freier Kulturaustausch und (leider in geringerem Maße) Personenverkehr, der Abbau von Behörden, Nationalstaaten und Grenzen.“

Globalisierung und Abbau von Nationalstaaten und Grenzen sind für den Autor und seinen Rezensenten also „betörende Visionen“, dann wissen Sie also jetzt, was uns in diesem Jahrhundert alles bevorstehen könnte – wenn wir uns nicht endlich dagegen wehren!

Das Volk muß auf die Barrikaden gehen, denn mit der im Volk herrschenden Gleichgültigkeit und Politikverdrossenheit können die verbrecherischen Politiker und Eliten weiter ihren dunklen Plänen fröhnen.

Nur wenn wir weiter warten, könnte es irgendwann zu spät sein.

Quelle: http://www.welt.de/print-welt/article478280/Globalisierung_ist_geil.html

http://en.wikipedia.org/wiki/Bill_Emmott

http://www.amazon.de/Vision-21-Die-Weltordnung-Jahrhunderts/dp/3100170121

http://de.wikipedia.org/wiki/Hannes_Stein

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/author/hstein

http://www.hannesstein.de/

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2011/08/05/us-publizist-jim-hoagland-die-bundesrepublik-deutschland-ist-nur-ein-provisorium/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/07/19/us-sicherheitsberater-zbigniew-brzezinski-deutschland-ist-ein-amerikanisches-protektorat-und-ein-tributpflichtiger-vasallenstaat/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/07/26/der-spiegel-deutete-im-jahr-1997-an-deutschland-hat-seine-volle-souveranitat-nur-sporadisch-zuruckerlangt-und-ist-ein-treuer-vasall-amerikas/

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2011/07/27/anders-breivik-nazi-oder-nur-islamhasser-geisteskrank-oder-vollkommen-bose-dieses-foto-konnte-auf-beides-schliesen/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/07/26/anders-behring-breivik-macht-es-moglich-endlich-totaluberwachung/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/07/24/das-kranke-video-des-attentaters-von-norwegen/

Der ehemalige Gouverneur von Utah und US-Botschafter in der Volksrepublik China, der Republikaner Jon Huntsman, hat seine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2012 angekündigt. Wie schon Reagan gab er seine Kandidatur am Liberty State Park in Jersey City bekannt. 

Für ihn ist die Kandidatur, Zitat:

„…die größte Ehre die einem amerikanischen Bürger zuteil wird.“

Doch wer ist eigentlich dieser Mann? Nun, John Huntsman hat schon eine große politische Karriere hinter sich. Neben den schon erwähnten Tätigkeiten als Gouverneur in Utah und US-Botschafter in China bekleidete der Republikaner sein erstes politisches Amt als Mitglied im Stab von US-Präsident Ronald Reagan. Unter dessen Nachfolger George Bush amtierte Huntsman als Unterstaatssekretär im Handelsministerium sowie als Botschafter der USA in Singapur von 1992 bis 1993. Im Jahr 2009 wurde Huntsman von Präsident Barack Obama zum Botschafter der Vereinigten Staaten in China berufen und ist im April 2011 von diesem Posten zurückgetreten.

Und nun wird die Werbetrommel schon ordentlich gerührt für den nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten. Henry Kissinger höchstpersönlich ist ein Fürsprecher Huntsmans, und ist auch nicht abgeneigt dies in der amerikanischen Presse herauszuposaunen, Zitat Kissinger:

„Ich denke er ist sehr intelligent. Huntsman hat einen guten Job in China gemacht. Er ist sicherlich ein guter Kandidat.“

Zwar könnte Huntsman es bei der Tea-Party-Bewegung schwer haben, aber mit Kissingers Unterstützung, und der der Bilderberger, dürften seine Chancen gar nicht so schlecht stehen.

Und auch in Deutschland wird der Mann schon in den höchsten Tönen gelobt, und von welcher Presse natürlich? – Richtig, dem Springerverlag! Denn auf Welt Online kommt man bezüglich Huntsman aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus, Zitat Welt Online:

„[…]Selbst seine Frau und sieben Kinder, davon zwei adoptierte Mädchen aus China und Indien, sind so märchenhaft attraktiv, dass das Weiße Haus die einzig angemessene Adresse für die Huntsmans zu sein scheint.[…]“

Hach, wie traumhaft, nicht? Doch es kommt noch besser: Im weiteren Verlauf des Artikels kommt man gar zu dem Schluss, dass Huntsman gar zu gut für die Republikaner und für das Amt des Präsidenten wäre! Also wenn man so keine gezielte Propaganda schürt, wie denn dann?

Doch nun zum eigentlichen Hammer, und da müssen wir zurück zum Kriegsverbrecher Kissinger: Denn laut einigen Behauptungen im Netz zufolge, soll Henry Kissinger beim letzten Treffen der Bilderberger in der Schweiz Jon Huntsman als Nachfolger von Obama bereits abgenickt haben. Huntsman selber war zwar nicht bei dem Treffen zugegen, dafür aber James Steinberg, stellv. Staatssekretär und enger Mitarbeiter von Huntsman.

Und auch ein Video scheint einigen Bloggern dabei sauer aufgestoßen zu sein, denn in diesem Video ist Huntsman mit Kissinger im Dialog. Und das sie über das freie Internet sprechen, heizt die Gerüchteküche nur weiter an. Denn Jon Huntsman spricht sich dort für das Internet2 aus, welches von vielen als das die Waffe der Bilderberger angesehen wird, um die Freiheit und freie Meinungsäußerung im Internet weiter einschränken zu können.

Das alles ist schon sehr verdächtig, und es sprechen einige Dinge dafür, dass Jon Huntsman der neue Präsident der Vereinigten Staaten wird. Den Segen von Kissinger und den anderen Bilderberg-Strippenziehern hat er dafür schon. Der Anfang für Huntsman zur totalitären, globalen Macht ist also schon gemacht.

Quellen: http://wearechangenewjersey.com/?p=1720

http://www.thenewamerican.com/usnews/politics/8001-henry-kissinger-jon-huntsman-qa-good-candidateq-for-president

http://www.reuters.com/resources_v2/flash/video_embed.swf?videoId=215927621

http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13445722/Der-vornehme-Gegner-Obamas.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/us-wahl-jon-huntsman-ex-botschafter-will-obama-herausfordern-1.1111194

http://scaruffi.blogspot.com/2011/06/bilderberg-approves-huntsman-2012-they.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2011/06/15/zitat-der-woche-teil-26-henry-kissinger-und-seine-neue-weltordnung/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/04/zitat-der-woche-teil-14-henry-kissinger-und-wer-regiert-die-welt/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/01/12/selbst-im-bundestag-misstraute-man-den-bilderbergkonferenzen/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/08/die-geheime-regierung-teil-1-die-bilderberger/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/06/12/peer-steinbruck-und-seine-bilderberg-freunde-werden-ausgebuht/

Willkommen in der Meinungsdiktatur!

 
Wer kennt ihn nicht, den „Presseclub“ jeden Sonntag mittag auf ARD. Da versammelt sich dann alles was in der Mainstreampresse Rang und Namen hat und debattiert über politische Ereignisse.

Das heißt, von einer wirklichen Debatte kann wohl kaum die Rede sein, denn eigentlich sind sich die Pressevertreter in den meisten Fragen grundsätzlich sowieso immer einig.

Und genau diese Gleichschaltung, diese Einigkeit mit dem zustimmenden „Abnicken“ bezüglich der Tagespolitik stießen dem Anrufer Herr Becker aus dem Münsterland bei der anschließenden „Presseclub Nachgefragt“-Runde sauer auf.

Das Thema der Sendung war übrigens „Wenn der Bürger nicht mehr will – Die entfremdete Politik im Superwahljahr 2011“.

Herr Becker scheint ein Mann der klaren Worte zu sein, der nicht um den heißen Brei herum redet, denn er kommt gleich zur Sache und sagt, was er von Politik und Medien wirklich hält, Zitat Becker:

„Man kann es gewissen Medien und Sendungen vernehmen, dass Politik und Medien zueinander stehen wie ein monolithischer Block.

Und ich zweifele daran, dass aus diesem Block heraus substanziell politisch kritische beziehungsweise dem Medienkonsumenten aufklärende, substanziell aufklärende Beiträge erfolgen.“

Daraufhin fragt Jörg Schönenborn ganz geschockt:

„Und Sie meinen uns? – Wie wir hier sitzen?“

Dabei kennt Schönenborn die Antwort eigentlich schon. Denn, wie er später auch noch einmal erwähnt, weiß Schönenborn um die vielen den Medien und der Politik grundsätzlich misstrauisch eingestellten Menschen schon Bescheid, dass Gästebuch sei wohl voll mit Kritik in dieser Richtung. Es scheint wohl schon mehreren Deutschen aufgefallen sein, dass die Medien mit der Politik unter einer Decke stecken.

Herr Becker lässt sich von Schönenborns vorwurfsvollen Fangfrage, ob er mit seiner Kritik an den Medien etwa auch den seriösen und tollen Presseclub meint, jedenfalls nicht beeindrucken, und spricht weiter Klartext, Zitat:

„Auch Sie – selbstverständlich!

Daraufhin blickt man in ertappte Gesichter, doch Herr Becker ist noch lange nicht fertig mit seinem kleinen Rundumschlag gegen die mächtigen Pressevertreter:

„[…]Und wir alle wissen, dass es so etwas wie Political Correctness gibt, und warum debattieren wir nicht mal darüber, diese Sprachregelung auch aus den Sendungen zu verbannen, und wirklich über Wahrheit und Wahrhaftigkeit zu sprechen.[…]“

Nachdem Herr Becker dann auch noch mit einem anderen Thema anfängt, reicht es dem Moderator Schönenborn, und er greift ein, Zitat Schönenborn:

„[…]Der andere Punkt, ich finds ja gut wie Sie sagen: Die die wir hier sitzen, und so hab ich Sie verstanden, ja  was – wir reden nicht Klartext, oder wir trauen uns nicht, oder was ist? Was vermuten Sie, was werfen Sie uns vor?“

Man spürt förmlich die Anspannung im Presseclub, als hätte man sie alle ertappt, enttarnt, als nicht innovative und unsouveräne Journalisten, die nur zu einem einzigen Zweck da sind, nämlich um der Politik, nein um dem System in der Bundesrepublik Deutschland zu dienen.

Aber nun zu Herrn Beckers Antwort, was wirft der böse Anrufer den edlen Journalisten eigentlich vor? Hier die Antwort, Zitat Becker:

„Ja ich vermute dass über allen bei Ihnen Political Correctness im Grunde genommen eine gewisse Vorgabe gibt!

Joschka Fischer hat einmal gesagt- Zitat: „Die Mehrheiten mögen sich nach den Wahlen ändern, die Richtung bleibt aber die gleiche.“

Also sprechen wir doch von einem politischen System.“

Schönenborn versucht daraufhin die Flucht nach vorne, Zitat:

„Möchten Sie eine Replik von jemandem aus der Runde? Es kann ja auch sein, dass Sie sagen „Nein, das nehme ich Ihnen dann sowieso nicht ab!“

Und die Antwort von Herrn Becker hierauf finde ich einfach nur großartig, denn er sagte folgendes:

„Im Grunde genommen sind Sie alle in diesem System gefangen, von daher…tut sich da inhaltlich sicherlich nicht viel…“

Doch Frau Bettina Gaus von der taz möchte unbedingt darauf antworten, allerdings scheint sie nicht wirklich verstanden zu haben, was Herr Becker mit seiner Kritik eigentlich meinte, oder aber sie wollte einfach nicht darauf eingehen. Jedenfalls sagt sie nur etwas zum Thema „Political Correctness“ und findet dies positiv, dabei wird dann das Beispiel „Folter“ ausgepackt, von wegen es sei politisch korrekt gegen Folter zu sein, und deswegen wäre Political Correctness ja gut, und somit wurde jegliche Kritik, mit eigentlich für jeden selbstverständlichen und offensichtlichen Grundrechten in Deutschland, einfach abgeschmettert.

Schönenborn will das Thema nicht beenden, ohne nicht selber auch noch etwas dazu zu sagen:

„Ich hab viel im Gästebuch darüber gelesen, also es schreiben viele, die sagen „Aber ihr Medien habt doch das gleiche Problem, ihr hängt mit der Politik eng zusammen, ihr sagt ja auch nicht was Sache ist“ – ich will das nicht weiter kommentieren, ich glaube wir müssen nur alle auch wahrnehmen, dass das eine breite Strömung ist, die sich, wie man an der Sarrazin-Debatte auch gesehen hat, nicht nur gegen die politischen Parteien richtet.“

Es ist ja gut, dass die Medienvertreter das auch mal wahrnehmen, allerdings fördert das „unkommentiere Stehenlassen“ nicht gerade zu einer Abkehr dieser Ansichten.

Aber vielleicht wurde es auch gerade deswegen nicht kommentiert, weil man mit der Kritik voll ins Schwarze getroffen hat.

Denn es ist doch wohl ein unwiderlegbarer Fakt, dass so gut wie alle Mainstreammedien gleichgeschaltet sind. Sicher, da gibt es vielleicht mal eine eher linke und eine eher rechte „angehauchte“ Zeitung, aber schlußendlich haben sie nun mal alle eines gemeinsam:

Sie dienen dem System.

Quellen: http://www.phoenix.de/content/348069

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/15/die-cdu-will-die-medien-noch-mehr-kontrollieren/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/12/springers-welt-uber-reeducation-das-fernsehen-unser-effektivster-erzieher/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/05/spiegel-online-kampft-um-die-brd-scheindemokratie-zu-viel-volk-schadet-deutschland/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/24/reporter-ohne-grenzen-pressefreiheit-in-deutschland-hat-sich-verschlechtert/