Archiv für die Kategorie ‘Gazastreifen’

Siehe dazu auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/15/palastina-die-holle-auf-erden/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/29/israelischer-rabbi-wunscht-palastinensern-die-pest/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/28/neue-youtube-gruppe-fuck-palestine-palastinenser-sind-schweine-und-sollen-durch-einen-atomaren-holocaust-vernichtet-werden/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/31/asr-die-synagoge-am-anderen-ground-zero/

Es ist doch immer wieder interessant zu sehen, wie schnell die Antisemitismus-Rufmordmaschinerie in Gang gesetzt wird, sobald man Israel kritisiert und auf die mächtige Israellobby in den Vereinigten Staaten zu sprechen kommt.

Man wird als Antisemit diffarmiert, mundtot gemacht. Und sollte man in einer höheren Position stehen wie einst der FDP-Politiker Jürgen Möllemann oder der CDU-Politiker Martin Hohmann so kann es passieren, dass man auf mysteriöse Weise ums Leben kommt oder aber so medial durch den Dreck gezogen wird, dass die politische Karriere für immer zerstört ist.

Und eben wegen diesen traurigen Fakten in einer angeblich freien Demokratie ist es schon eine durchaus positive Überraschung, wenn eine normale, angesehene und nicht rechtsextreme Zeitung den Mut hat, die traurigen Fakten bezüglich der zionistischen Lobby offen darzulegen.

Die Rede ist von der Badischen Zeitung. Zwar handelt es sich bei dem Mini-Artikel „nur“ um einen Leserbrief, aber schon alleine der Mut der Badischen Zeitung, diesen nicht mainstream – und der allgemeinen Meinungsmache – konformen Leserbrief zu veröffentlichen, ist in Zeiten der diktatorischen USrael-Propaganda schon etwas besonderes.

So veröffentlichte die Badische Zeitung den Leserbrief von Hans Nieleck, und titelt:

„Pro-Israel-Bewegung in den USA: Gegen diese Lobby kann kein Präsident etwas tun“

Und wie Recht er damit hat, scheinen manche Menschen immer noch nicht begreifen zu wollen. Doch es geht noch präziser:

Diese [Lobby] bewirkt seit Jahrzehnten, dass Israel einen Freibrief für seine Taten hat und dazu von den USA jährlich 4,5 Milliarden Dollar zur freien Verfügung erhält, also auch zum Siedlungsbau, dazu zwei Milliarden Dollar Spenden und militärische Ausrüstungen.
 
Unglaublich, wenn man dazu noch bedenkt, dass kein anderer Staat von den USA so liebevoll gehegt, gepflegt und mit Geld versorgt wird wie Israel.

Amerika ist geradezu abhängig von Israel, zumindest scheint es so. Und die angebliche zionistische Weltverschwörung bekommt durch solche Fakten immer noch mehr Futter.

Bis hin zum Schutz vor möglichen Folgen bezüglich der israelischen Menschenrechtsverletzungen in Palästina unterstützt die US-Regierung seinen Liebling:

„So ist zu verstehen, dass die USA immer ein Veto eingelegt haben, wenn Israel durch die UNO „bestraft“ werden sollte.“

Das ist wahr. Israel kann machen was es will, die USA bleibt bei ihrer uneingeschränkten Solidarität, da ist selbst die UNO dann machtlos.

Auch die weiteren Worte sind durchaus zutreffend:

 „Kein US-Präsident kann etwas tun gegen diese mächtige Israel-Lobby, die aus vielen sehr reichen jüdisch-amerikanischen Bürgern besteht und aus Gruppen, die kritische Stimmen mundtot machen. Dieser Freibrief bewirkt, dass Israel auch gegen amerikanische Interessen handeln kann und sich dennoch jeder Unterstützung sicher sein darf.“

Allerdings ist es doch weit mehr als das. Denn diese Gruppen und jüdische US-Bürger machen hier alleine „den Kohl noch nicht fett“, die US-Regierung und der Präsident selber wollen nämlich auch keine kritischen Stimmen, da sie selber – komme was wolle – auf israelischer Seite stehen werden und mit diesen auch gemeinsam unter einer Decke stecken. Wobei der Antreiber wohl eher die israelische Seite ist, aber sie erfährt eben auch unglaublichen Zuspruch und Unterstützung durch die us-amerikanische Regierung.

 

Nur wie sollen diese traurigen Tatsachen an die Öffentlichkeit gelangen, wenn die den USA und Israel wohlgesonnene Mainstreampresse diese Fakten konsequent totschweigen?

Solange die Medien nicht darüber berichten, wird sich diesbezüglich nicht der geringste Widerstand erheben.

Und deswegen ist die Veröffentlichung dieses Leserbriefes von der Badischen Zeitung schon mal ein kleiner Anfang – zur Wahrheit.

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/leserbriefe-68/gegen-diese-lobby-kann-kein-praesident-etwas-tun–39119894.html 

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/12/21/wikileaks-enthullt-die-amerikaner-achten-auf-pro-amerikanische-und-israelische-politiker/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/14/shimon-peres-obama-hat-gesagt-dass-israels-sicherheit-fur-die-amerikanische-politik-an-erster-stelle-steht/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/16/es-ist-offiziell-zionisten-kontrollieren-die-usa/

Ja, auf YouTube tummeln sich schon manchmal komische Gestalten, allerdings finde ich diesen Fall hier besonders abartig.

Denn auf YouTube wurde von Israelis eine Gruppe gegründet, die „Fuck Palestine“ heißt und sich folgendermaßen beschreibt, Zitat:

Und da fällt einem doch noch mehr auf als nur das grottenschlechte Englisch, oder? Denn wie kann es sein, dass ein Volk, welches im Zweiten Weltkrieg  selber teilweise von der Erde gefegt wurde, einem anderen Volk nun dasselbe wünscht?

Denn auch ein atomarer Holocaust ist nichts anderes als ein Völkermord, und es ist absolut unverständlich, dass eben gerade das Volk, um welches heute sogar noch ein regelrechter Schuldkult praktiziert wird, nun einem anderen Volk dasselbe wünscht.

Oder nutzt man den Holocaust nur für finanzielle Zwecke aus, wie es ein Herman Rosenblat getan hat (siehe Video)?

Bei soviel Heuchelei und Widerwärtigkeit kann man nur noch den Kopf schütteln…

Quelle: http://www.youtube.com/group/fuckpalestinefuck

Siehe auch: http://en.wikipedia.org/wiki/Herman_Rosenblat

Der israelische Rabbiner Ovadia Jossef der orthodoxen Schas-Partei wünscht den Palästinensern den Tod. So sagte er in einem öffentlichen Gebet:

„[…]Mögen all die Bösen, die Israel hassen, wie „Abu Masen“ und alle Palästinenser, von unserer Welt verschwinden. Möge die Pest sie befallen.[…]“

Die ultraorthodoxe Schas-Partei, zu der er angehört ist auch Teil der israelischen Regierung. Er selber ist das Oberhaupt dieser Partei, welche der Regierungskoalition von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu angehört.

Sowohl Jossef als auch seine „Partei“ sind sehr einflussreich, und das nicht nur in Israel. Man konnte also davon ausgehen, dass seine Worte, welche er im israelischen Rundfunk getätigt hat, ganz bestimmt nicht auf taube Ohren gestoßen sind. Denn damit hat er nicht nur die israelischen Bürger beeinflusst, sondern schürte auch noch Hass.

Das Ganze wurde dann nochmal besonders untermalt, in dem ein anderer Schah-Abgeordneter im Radio auftrat und Jossef‘ Äußerungen mit der Religion bzw. mit dem Talmud rechtfertigte, Zitat:

“ Unser Rabbiner Jossef hat den Talmud zitiert, um den Wunsch Gottes auszudrücken. Der Wunsch Gottes ist es dass für den Frieden Israels, alle Feinde von der Welt verschwinden müssen.“

Super Propaganda, Respekt! So beeinflusst man also die mehrheitlich sehr gläubigen Israelis, in dem man den Wunsch nach dem Tod der Ungläubigen mit Gott und dem Talmud rechtfertigt, und das auch noch öffentlich!

Es ist übrigens nicht der erste Verbalausfall des Rabbiners, Ovadia Jossef hatte bereits 2001, während des Palästinenser-Aufstands, zur Vernichtung der Araber aufgerufen, allerdings redete er sich später raus und behauptete, er hätte nur Terroristen gemeint.

Ja ja, hätte ein Palästinenser, ein Deutscher oder sonst wer derartige Äußerungen über Israelis gemacht, wäre sicherlich die halbe Welt aus allen Wolken gefallen, aber als Jude hingegen passiert einem sowas natürlich nicht, ein Mensch „jüdischen Glaubens“ darf ja bekanntlich alles. Danke, Holocaust.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,714442,00.html

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat mit dem Boykott der UN-Untersuchungskommission zur blutigen Erstürmung der Gaza-Hilfsflotte gedroht. Sein Land werde nicht zulassen, dass die UN-Ermittler israelische Soldaten befragen, erklärte Netanjahu am Montagabend nach Angaben seines Sprechers, Zitat:

„Israel arbeitet nicht zusammen und nimmt nicht teil an einem Gremium, das israelische Soldaten verhören will.“

Nentanjahu weiß wohl selber nicht so recht, was er will. Erst stimmt er der UN-Untersuchung zur genauen Überprüfung der eigentlichen Ereignisse des blutigen Angriffs auf die Gaza-Hilfsflotte zu, jetzt auf einmal will er sie sogar boykottieren, falls israelische Soldaten verhört werden sollen.

Das Ganze scheint eine Antwort auf die Ankündigungen von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zu sein, welcher bestritten hatte,  dass das UN-Expertengremium keine an der Kommandoaktion beteiligten israelischen Soldaten befragen dürfe, Moon betonte vor einigen Journalisten in New York:

„Eine solche Vereinbarung ist mit Israel ’nicht hinter den Kulissen‘ getroffen worden.“

Anscheinend will sich Nentanjahu nichts von der UN vorschreiben lassen, und trotzdem, ich finde Nentanjahu macht sich mit solchen Drohungen verdächtig, als wenn er Angst davor hat, dass israelische Soldaten sich zum Nachteil Israels äußern bzw. wenn nicht sich sogar ‚verplappern‘ könnten…

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,711003,00.html

Israel kritisiert den Palästinenserpräsident Mahmud Abbas für seine Forderungen, die er als Bedingung für direkte Friedensgespräche mit Israel stellt. Dies sind Bedingungen, die Israel für „unmöglich“ hält. Abbas verlangt, dass die Verhandlungen wieder dort aufgenommen werden, wo sie Ende 2008 unter Ex-Regierungschef Ehud Olmert gestanden haben.

Doch schauen wir uns erstmal die Bedingungen an, die Israel so konsequent abgelehnt hat.  Erstmal wünscht sich Abbas einen vollständigen Abzug Israels aus den Westjordanland und Ost-Jerusalem, verständlich denn die Palästinenser fühlen sich nicht zu Unrecht um ihr Land betrogen. Desweiteren verlangt Abbas dass der Bau von weiteren jüdischen Siedlungen gestoppt wird, aber auch da will Israel weiterhin seinen „Dickkopf“ durchsetzen, obwohl sie dafür auch schon mehrfach von den USA kritisiert wurden. Das Bauvorhaben weiterer jüdischer Siedlungen ist das Streitthema im Nahostkonflikt, doch Israel ist nicht bereit, diesbezüglich einen Schritt auf Palästina zuzugehen, und da Israel durch den 6-Tage-Krieg eigentlich schon genug Schaden angerichtet hatte, sind auch auf palästinensischer Seite die Fronten verhärtet.

Womit wir auch schon bei der nächsten Bedingung Palästinas sind. Palästinenserpräsident Abbas nächste und somit auch letzte Forderung ist die Rückkehr und somit die Wiederherstellung der alten Grenzen von 1967. Wer über den 6-Tage-Krieg Bescheid weiß, kann auch diese Forderung Abbas verstehen. Denn die Eroberungen neuer Gebiete Israels 1967 waren weder erklärbar, noch präventiv, dieser 6-Tage-Krieg war nichts weiter als ein eiskalter Angriffskrieg, ein imperialistischer Feldzug zur Eroberung neuer Gebiete. Man kann den 6-Tage-Krieg nicht rechtfertigen, und jegliche Behauptungen, der 6-Tage-Krieg wäre ein unausweichlicher Präventivkrieg gewesen, stellten selbst einige israelische Politiker im Nachhinein als unwahr da – und trotzdem, dieses Gerücht hält sich immer noch hartnäckig.

Fakt ist, die Bedingungen Palästinas für Friedensgespräche sind absolut nachvollziehbar, zumindest für die, die sich mit der Materie auskennen, und sich nicht von israelischer Propaganda blenden lassen.

Quelle: http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/friedensgespraeche-israel-nennt-abbas-bedingungen-unmoeglich_aid_535283.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/07/16/der-6-tage-krieg-ein-eiskalter-angriffskrieg/

                        http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,704900,00.html