Archiv für die Kategorie ‘Nationalsozialismus’

 Am 20.7.1932 schrieb die „Jüdische Weltliga“ (Bernat Lecache):

Deutschland ist unser Staatsfeind Nr. 1. Es ist unsere Sache, ihm erbarmungslos den Krieg zu erklären.“  

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/23/deutschland-befindet-sich-seit-1871-mit-england-im-kriegszustand/

 

Marcel Reich Ranickis Frau, Teofila Reich-Ranicki starb 29. April  im Alter von 91 Jahren in Frankfurt. Teofila war seit 1942 mit dem knapp drei Monate jüngeren Kritiker und Autor verheiratet.

Sie hatte Marcel Reich-Ranicki am Tag des Selbstmordes ihres Vaters, der von den Nazis enteignet und gedemütigt worden war, im Warschauer Ghetto kennengelernt. Kurz vor Auflösung des Ghettos und der Ermordung aller Insassen gelang dem Paar 1943 die Flucht.

Interessant hierbei und warum ihr Tod auf diesem Blog überhaupt eine Meldung wert sei, ist die Aussage ihres Mannes, woran sie denn gestorben sei.

Denn das ZDF-Heute.de schreibt darüber folgendes:

[…] Geschätzt wurde sie wegen ihrer Klugheit, Güte, Geduld und ihres Humors.

Auf die Frage, woran seine Frau gestorben sei, antwortete Marcel Reich-Ranicki:

 „An Deutschland. Um 11.00 Uhr.“

An Deutschland? Aha, wie darf man denn das verstehen? Waren sie und ihr Mann mit der derzeitigen Regierung Deutschlands unzufrieden, so kann man die Aussage ja noch nachvollziehen, denn das sind wir alle.

Oder aber ist es, weil sie Deutschland, die Deutschen und alles Deutsche so hasste, dass sie meint davon krank geworden zu sein?

Fakt ist, es hat das Paar niemand gezwungen, in Deutschland zu leben. Sie hätten doch jederzeit nach Polen gehen können, wenn sie meinten, es unter Deutschen nicht aushalten zu können!

Ganz ehrlich für diesen Kommentar Reich-Ranickis habe ich nur wenig Verständnis. Sicher, beide haben viel durchmachen müssen während der Nazizeit, aber dafür können doch die heutigen Generationen nichts mehr!

Und jetzt wird diese Aussage Reich-Ranickis für antideutsche Propaganda missbraucht, wie man beispielsweise auch hier sehen kann.

Wenn das Pärchen so antideutsch eingestellt ist/war, dann hätten sie Deutschland besser verlassen sollen.

Also Herr Marcel Reich-Ranicki, bevor sie auch noch an Deutschland sterben, verlassen Sie besser dieses Land.

Noch ist es nicht zu spät!

Gefunden auf:  http://m.heute.de/http%3Awww.zdf.de/ZDFheute/mobil/0/0,6741,8235818,00.html

Robert Vansittart, äh Entschuldigung Lord Robert Vansittart war ein britischer Diplomat und ein bekennender Antideutscher.

Daraus machte er auch keinen Hehl, sondern ließ seinem Hass und seiner Abneigung gegenüber Deutschland freien Lauf. Schon der Spiegel brachte 1958 einen Artikel über ihn heraus, mit dem bezeichnenden Titel „der Antideutsche“, der über seine deutschfeindliche Einstellung keinen Hehl macht, und dies kann man auch an einer ganzen Reihe von Zitaten belegen, weshalb wir uns nicht nur auf eines beschränken werden.

Robert Vansittart hatte als britischer Diplomat während des 2. Weltkrieges einen starken Einfluss auf den damaligen, britischen Premier Winston Churchill, und das wird wohl einer der vielen Gründe sein, warum auch Churchill eine extrem deutschfeindliche Einstellung pflegte.

Vansittarts ganzes Leben war nur von einem Gedanken bestimmt – der Weltgefahr Deutschlands. Ja, Vansittart hatte große Angst davor, dass Deutschland irgendwann mal Weltmacht Nr. 1 werden könnte und mit diesem neuen Status die Weltpolitik bestimmen wird.

Deswegen schrieb er schon während des zweiten Weltkriegs, Zitat:

 „Der Wendepunkt der Weltgeschichte kam 1897. In jenem Jahr erklärte Deutschland der Welt den Krieg.“

Denn in jenem Jahr hatte mit der Berufung des Admirals von Tirpitz zum Staatssekretär des Reichsmarineamtes jene verhängnisvolle Flottenbaupolitik Deutschlands begonnen, die das Reich in einen immer schärferen Gegensatz zu England trieb.

Und wir erinnern uns: Schon 1871 plante die Elite drei Weltkriege, der Freimaurer Albert Pike schrieb in einem Brief über diesen Plan, der eine Neue Weltordnung einleiten sollte, dieser Brief kann übrigens heute noch in London besichtigt werden.

Außerdem war Margaret Thatcher der Ansicht, dass Deutschland sich schon seit 1871 mit England im Kriegszustand befinden würde, da Deutschland durch den Sieg über Frankreich 1870 zur zweitgrößten Industriemacht der Welt aufgestiegen ist, das konnte England natürlich nicht hinnehmen, und eben genau diese vielen, kleinen Umstände führten mit zum ersten und zum zweiten Weltkrieg.

Doch das ist natürlich nicht das einzigste, bekannte Zitat von Vansittart, denn er hatte noch eine ganze Reihe anderer, deutschfeindlicher Ausbrüche auf Lager, die wir, ähnlich wie bei Churchills Zitat der Woche, selbstverständlich nicht vorenthalten wollen, hier mal ein paar davon:

„Der Deutsche … war immer der Barbar, der Bewunderer des Krieges, der Feind – heimlich oder offen – der Menschenfreundlichkeit, des Liberalismus und der christlichen Zivilisation, und das Hitler-Regime ist kein zufälliges Phänomen, sondern die logische Konsequenz der deutschen Geschichte, des Deutschen in excelsis.”

„Wenn Hitler scheitert, wird sein Nachfolger der Bolschewismus sein; wenn er Erfolg hat, wird er innerhalb von fünf Jahren einen europäischen Krieg bekommen.“

„Wenn Deutschland zu stark wird, muss es zerschlagen werden.

„Deutschland muss wieder besiegt werden und diesmal endgültig.“

„Karl der Große führte jedes Jahr einen Krieg, weil er nach der Weltherrschaft gierte… Achthundert Jahre sind seitdem vergangen, aber der deutsche Instinkt ist in dieser Hinsicht immer der gleiche geblieben“

Der Feind ist das Deutsche Reich und nicht etwa der Nazismus, und diejenigen, die das bislang noch nicht begriffen haben, haben überhaupt nichts begriffen.“

Ja, schon heftig, da weiß man mal, woher Chruchill seine Propaganda her hat. Aber es gibt noch ein Zitat von Vansittart, welches belegt, was mit die wahren Gründe Großbritanniens waren, in den Krieg einzutreten, Zitat Vansittart:

„Was wir wollen, ist eine restlose Vernichtung der deutschen Wirtschaft.“

Damit ist doch vollkommen klar, warum England hauptsächlich in den Krieg eingetreten ist, denen ging es nämlich weiß Gott nicht nur um Menschenrechte oder Hitler, sondern um die Gefahr, Deutschland könne zu einer wirtschaftlich-mächtigen Weltmacht werden. Und genau das wollten die Engländer natürlich verhindern.

Denn die Welt sollte keinerlei deutsch-imperialistischen Einflüsse bekommen, sondern nur englische und amerikanische.

Die Kontrolle über die deutsche Wirtschaft bekamen sie ja durch die Besatzung auch.

Schade also, dass über die Geschichte bzw. über die Kriegsschuldfrage immer nur so einseitig berichtet wird. Denn auch in eher linken Kreisen sollte man endlich anerkennen, dass Deutschland nicht in allen Dingen alleine schuldig ist.

Quellehttp://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41761367.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/28/zitat-der-woche-teil-13-winston-churchill/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/02/plane-des-grauens-gasangriffe-auf-deutschland/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/29/die-elite-plante-schon-1871-drei-weltkriege/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/12/21/wurden-wir-belogen-benjamin-freedman-und-die-wahrheit-uber-die-weltkriege/

Und die anderen Zitate aus der Rubrik: https://deinweckruf.wordpress.com/category/zitat-der-woche/


Dass die Grünen für die deutsche Nation nie viel übrig hatten und wohl noch immer nicht haben, ist eigentlich bekannt. Joschka Fischer sagte ja nicht grundlos, Zitat:

„Deutsche Helden müßte die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen, dies zeigt unsere Geschichte ganz sicher.“

Und auch nicht umsonst schwärmt dieser vom Europäischen Förderalismus und will die Nationalstaaten abschaffen. Das ist alles Teil der grünen Ideologie, Nationalismus, Patriotismus oder sonst irgendein Nationalstolz sind den Grünen völlig fremd. Denn sie verkörpern eher den typischen „Mainstream-Linken“ – antinational und auch ein bißchen antideutsch.

Deswegen ist der Druck, den sie mit ihrem Schreiben auf die damalige Bundesregierung ausübten, auch nicht wirklich überraschend.

So stellte die Grünenfraktion am 06.03.1990 folgende Bedingungen an die Bundesregierung:

Das war übrigens erst der erste Teil unseres „Grünen-Forderungenkatalogs“, der zweite kommt gleich.

Aber ist es nicht interessant zu sehen, wie gleichgültig den Grünen eigentlich Deutschland ist? Da wird ja ohne Wenn und Aber alles abgetreten, selbst die Würde Deutschlands geht bei so einer „Reudiger-Hund-Haltung“ fast verloren.

Naja, machen wir mal weiter mit dem Rest:

Das sie so ablehnend gegenüber Deutschland sind, hängt mit ihrem Anti-Nationalismus zusammen. Die Grünen wollten schon immer am liebsten alles Deutsche abschaffen, und, wie man jetzt am jüngsten Beispiel auch wieder sieht, Deutschland als nationalen, eigenständigen Staat abzutreten, den Weg frei machen für die „Vereinigten Staaten von Europa“.

Deswegen spielte die Oder-Neiße-Grenze auch eine Rolle – je kleiner Deutschland wird, desto besser. Und wie die Deutschen eigentlich darüber dachten, die vielen Vertriebenen, die ihre Heimat verloren haben, war ihnen völlig egal. Hauptsache, die Deutschen tun Buße, hauptsache, die Deutschen werden entmachtet und tun alles, was von den Alliierten von ihnen verlangt wird.

Deswegen übten die Grünen damals im Bundestag so vehement Druck auf die Bundesregierung aus, um sie mit ihren Forderungen einzuschüchtern und zum Einlenken zu bewegen.

Die Oder-Neiße-Grenze – auch heute noch ein Thema zum fassungslosen Kopfschütteln, zumindest bei allen national geprägten Deutschen.

Quelle: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/11/065/1106591.pdf

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/10/045/1004569.pdf

Siehe auch:  https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/14/wir-leben-im-deutschen-reich-nur-ohne-die-verschenkten-ostgebiete/

James V. Forrestal war der letzte Marineminister und wurde 1947 zum ersten Verteidigungsminister der USA.

Er hatte eine lange Karriere hinter sich, als Marineminster führte er die Marine durch das Ende des Zweiten Weltkrieges und die darauffolgende Demobilisierung.

Danach arbeitete er beim National Security Act mit bis zu seiner Ernennung als Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten von Amerika.

Interessant sind allerdings seine Äußerungen in dem Tagebuch „The Forrestal Diaries“, darin berichtet er auf Seite 122 über die Auffassung des US-Botschafters in London, Joseph Patrick Kennedy (Vater des Präsidenten):
 

“Weder die Franzosen noch die Briten würden Polen zum Kriegsgrund gemacht haben, wenn es nicht dauernd von Washington gedrängt worden wäre….
Chamberlain, sagte Kennedy, erklärte, daß Amerika und die Juden England in den Krieg gezwungen haben.”

Sehr gewagt, denn das Aussprechen dieser bitteren Wahrheit war natürlich absolut tabu, Joseph Kennedy hätte dies bestimmt nicht so ohne weiteres in der Öffentlichkeit ausgesprochen, doch Forrestal, der sein Land liebte und noch immer naiv an Recht, Freiheit und Gerechtigkeit glaubte, fühlte sich verpflichtet, die Welt darüber aufzuklären. Und so notierte er Kennedys Aussage in seinem Tagebuch.

Das Tagebuch kam in den Staaten erst nur zensiert heraus, bis man sich dann doch dazu entschloss das Tagebuch vollständig zu veröffentlichen.

Eine zensierte Stelle ist da besonders interessant. Und zwar geht es um eine Aussage, die Harry S. Truman, der damalige Präsident der Vereinigten Staaten, getätigt hat.

Und zwar hätte der US-Präsident ein von den Russen dominiertes Europa auch gut gefunden, Zitat:

 

 „The result is we shall have a Slav Europe for a long time to come. I don’t think it is so bad.“

(Deutsche Übersetzung):

„Das Ergebnis ist das wir in Zukunft für längere Zeit ein sowjetisches Europa bekommen werden. Und ich finde das gar nicht so schlimm.“

Schon nachvollziehbar, warum dieser Abschnitt aus dem Tagebuch entfernt wurde, hätte das doch in der damaligen Zeit definitiv einen Riesenskandal ausgelöst.

Doch zurück zu James Forrestal, und seine nach Gerechtigkeit-strebende One-Man-Show. Forrestal war was Nahost und die Juden anging, von Anfang an gegen die Gründung eines jüdischen Staates, eben weil er den dort vorhandenen, islamischen Widerstand als eine Gefährdung der nationalen Interessen der USA sah.

Forrestal war der Mann mit Entscheidungsgewalt in der Truman-Regierung, der zu sagen wagte, dass es für die Interessen von Amerika und der Freien Welt absolut notwendig sei, den Zionisten nicht zu erlauben, die US-Politik im Mittleren Osten zu bestimmen.

Forrestals strategische Ansichten wurden von George C. Marshall, dem Erfinder des Deutschland unterdrückenden Marshallplans geteilt. Nichtsdestotrotz entschloss sich Präsident Truman in der entscheidenden Stunde lieber, den Juden nachzugeben, und diese Handlung zeigt ganz klar und deutlich, wer bei der US-Politik eigentlich das Zepter in der Hand hält.

Als man den Teilungsplan Palästinas plante, notierte sich Forrestal, Zitat:

„Ich wiederholte meinen Vorschlag, den ich schon mehrere Male zuvor gemacht hatte, dass man versuchen sollte, das Palästinaproblem aus der amerikanischen Parteipolitik herauszuheben.

Keine Gruppe in diesem Land sollte in der Lage sein, unsere Politik so zu beeinflussen, dass sie unsere eigene, nationale Sicherheit gefährdet.“

Wie Recht Forrestal doch damit hat, man kann dieses Zitat auch heute noch sowohl für die USA, als auch für Deutschland anwenden, denn es ist auch heute noch von verblüffender Aktualität, und es passt perfekt zu den Israel hörigen Staaten.

Der jüdische Journalist Drew Pearson war über diese Aussagen so verärgert, dass er zu seinem Kollegen Jack Anderson sagte, Zitat:

„James Forrestal ist der gefährlichste Mann in Amerika. Wenn er nicht aus seinem Amt entlassen wird, wird er einen neuen Weltkrieg beginnen.“

Pearson sah Forrestal als Bedrohung für den in Planung stehenden, neuen Staat Israel. Deswegen startete er eine Schmierenkampagne gegen ihn, die er nach seinem Rücktritt nochmal besonders intensivierte.

Außerdem fand Forrestal noch heraus, dass  jüdische Quellen einen beachtlichen Teil der Spenden zum Nationalen Komitee der Demokratischen Partei beitrugen. Viele dieser Beiträge wurden mit der ausdrücklichen Erwartung gegeben, das die Meinung der Spender zu Problemen wie der aktuellen Palästinafrage gehört und auch in Betracht gezogen würde.  Dazu kam noch der Eindruck unter den Juden, dass die Vereinigten Staaten nicht all das taten was sie tun sollten um in der Vollsammlung Stimmen für die Teilung Palästinas zu werben. Die Juden erwarteten weiter, dass die Vereinigten Staaten jedes Mittel nutzen würden um die Teilungslösung bei der Abstimmung in der UN durchzusetzen, wenn nötig sogar mit Gewalt.

Forrestal aber blieb bei seiner Position und betonte, dass dies nicht nur die Araber im Mittleren Osten betraf, sondern die gesamte islamische Welt ins Spiel bringen könnte.

Er wurde daraufhin zu einem Treffen mit Bernard Mannes Baruch, einem sehr einflussreichen, jüdischen Finanzier und Börsenspekulant eingeladen. Baruch  repräsentierte die wirkliche Macht, wirtschaftlich, politisch und militärisch.

Forrestal notierte zu diesem Treffen folgende, beunruhigende Sätze:

 „Er riet mir, in dieser speziellen Angelegenheit nicht aktiv zu werden. Meine Meinung würe bereits bekannt und wir einigten uns, dass Widerstand gegen die Politik der Vereinten Nationen in Bezug auf Palästina nicht in meinem eigenen Interesse sei. Er sagte, bei einem Versuch, die Politik der Regierung zu ändern, könne die Demokratische Partei nur verlieren.“

Doch aus diesem Rat wurde eine ganz klare Warnung, als wüsste Baruch schon, welches Schicksal Forrestal ereilen könnte, sollte er nicht gehorchen. Er sagte zu Forrestal, dass es nicht in seinem eigenen Interesse sei, zu versuchen, die Palästinafrage aus der lokalen US-Politik herauszunehmen.

Damit wollte Baruch andeuten, dass die Juden im Kongress genug Einfluss hatten, Forrestal die legislative und finanzielle Unterstützung zu entziehen, die er ja nun mal brauchte um das neue Verteidigungsministerium erfolgreich aufzubauen.

Am 31. Dezember, eine Woche nachdem Israel den Waffenstillstand gebrochen und ein Offensive zur Zerstörung der ägyptischen Armee in der Negev begonnen hatte, schrieb Forrestal in sein Tagebuch, dass er von einer unerwarteten Anforderung des Außenministeriums erfahren hätte, 6000 amerikanische Soldaten als „Schutztruppen im Jerusalem zu nutzen, angeblich wohl nur um die Umsetzung des Friedensplanes von Bernadotte zu unterstützen.

Doch Forrestal durchschaute diese Friedenslüge, mit Bitterkeit merkte er an, dass dies ein weiteres Beispiel für unangemessene politische Entscheidungen sei.

Er wiederholte auch seine seit langer Zeit vertretene Ansicht, dass Amerikas Palästinapolitik auf „schmutzigen politischen Gründen“ basierte. Er beendete seinen Eintrag mit der Hoffnung, dass er eines Tages in der Lage sein würde, seine Position in dieser Angelegenheit klarzustellen.

Angewidert von der heuchlerischen, von Hintermännern gelenkten US-Politik, trat Forrestal dann am 28. März 1949 zurück.

Daraufhin wurde natürlich sofort die Antisemitismusmaschinerie in Gang gesetzt, um das öffentliche Bild des ehemaligen Verteidigungsministers zu beschädigen, eine Schmierenkampagne, die heutzutage bestimmt noch krasser ausgefallen wäre.

Dazu wurde eine angebliche Geisteskrankheit erfunden, Forrestal sei paranoid, und das obwohl Paranoia nie in den offiziellen Untersuchungen seines Geisteszustandes erwähnt wurden war.

Sie erfanden diese Geschichte um seine Aussagen, er würde von israelischen Geheimagenten verfolgt und abgehört, als unwahr darstellen zu können. Dabei wurde später bekannt, dass  auch andere Regierungsbeamte mit ähnlichen Ansichten über Israel wie Forrestal beschattet wurden.

Fünf Tage nach seinem Rücktritt ging er in das Bethesda Marinehospital. Sein Zustand wurde offiziell als körperliche und geistige Erschöpfung beschrieben. Forrestal schien auf dem Weg der Erholung, als sein Körper am Morgen des 22. Mai am Dach des dritten Stockes gefunden wurde, unterhalb der Küche im 16.Stock, die am selben Korridor lag wie sein Zimmer.

Der Leichenbeschauer nannte dies wenige Stunden nach dem Tod einen Selbstmord. Die offizielle Untersuchungskommission der Marine schloß ihre Anhörungen am 31 Mai ab, verzögerte die Freigabe ihres zusammenfassenden Berichtes aber bis zum 12. Oktober. Die Ankündigung sagte nur, dass Forrestal durch den Sturz aus einem Fenster gestorben war. Sie sagte nichts über die Ursache des Falls oder über den Gürtel eines Bademantels, der um seinen Hals geknotet war. Es gab Berichte von Paranoia und von unfreiwilliger Einlieferung ins Krankenhaus, sowie Vermutungen über die Details und Umstände seines Todes, die zu verschiedene Verschwörungstheorien führten.

Weitere Zweifel wurden durch die Freigabe der Marineuntersuchung im Jahr 1004 gestreut. Einer der Unterschiede zwischen dem Bericht und den wesentlichen Biographien von Forrestal war, dass zerbrochenes Glas in Forrestals Bett gefunden worden war.

Im Jahr 1975 erzählte eine Krankenschwester, die mit unheilbarem Krebs im Sterben lag, einen Journalisten, dass sie am Tag des Selbstmordes im Krankenhaus gearbeitet hatte. Sie sah zwei Männer in Forrestals Zimmer gehen. Danach gab es eine angeregte Diskussion, und dann Stille. Die zwei Männer  gingen weg, und Minuten später wurde sein Körper gefunden, nachdem er angeblich aus dem Fenster gesprungen war.

Es wurde außerdem noch eine letzte Nachricht von ihm gefunden, die Teil eines Gedichtes ist. Das eigentlich Seltsame daran ist aber, dass es nicht von Forrestal geschrieben sein konnte, da die Handschrift eine völlig andere ist.

Hier mal der Vergleich:

 

Hier ein Originalschreiben von Forrestal an Harry Truman zum Vergleich: Und hier das angeblich letzte Schreiben, das Abschiedsgedicht von Forrestal, welches offensichtlich die Selbstmordtheorie verstärken soll:

 

Es ist wohl selbst für Laien offensichtlich, dass die Handschrift nicht identisch ist und der Abschiedsbrief somit nicht von Forrestal sein kann.

Fakt ist, der Name James Forrestal wird heutzuztage von Politik und Medien gänzlich totgeschwiegen – warum? Weil er als einzigster, regierender US-Politiker die im Hintergrund agierenden Strippenzieher nicht nur benannt, sondern auch noch kritisiert hatte. Denn sein Verständnis von Recht, Gerechtigkeit und Demokratie war nun mal ein anderes, und dafür mußte er bezahlen.

Nicht nur mit Rufschädigung und öffentlicher Demütigung, sondern auch mit seinem Leben.

Kein Wunder also, weshalb die restlichen US-Politiker seit nun schon über 60 Jahren dieses hinterhältiges Schmierentheater immer noch mitspielen.

Quellen: http://www.dcdave.com/article4/041120a.html

http://en.wikipedia.org/wiki/James_Forrestal

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/01/oliver-stone-zuviel-wahrheit-tut-weh/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/10/israel-droht-un-kommission-mit-boykott/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/07/17/fluch-kollektivschuld-fur-immer-in-israels-hand/

Zitat Benjamin Freedman zum ersten Weltkrieg:

„Es gab eine Verschwörung zwischen England, Frankreich und Russland, dass wir „Deutschland beseitigen müssen“, weil es keinen einzigen Historiker in der Welt gibt, der einen berechtigten Grund finden würde, wieso diese drei Länder entschieden haben könnten, Deutschland von der Landkarte zu fegen.“

Mehr dazu im Video (mit deutschen Untertiteln.)

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/29/die-elite-plante-schon-1871-drei-weltkriege/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/23/deutschland-befindet-sich-seit-1871-mit-england-im-kriegszustand/

 

Geheimakte Deutschland. Vor 20 Jahren: Wie Europas Politiker die Einheit Deutschlands verhindern wollten, titelte jüngst Der Spiegel.

Denn hinter den Kulissen sah die Welt ganz anders aus, die Großmächte wollten die Einheit verhindern oder zumindest so gut es geht hinauszögern.

Bei den Alliierten gab es keine Freude 1989 über den Fall der Mauer, sie waren alarmiert eine vollständige Einheit mit allen Mitteln zu verhindern, dies belegen bislang unbekannte Dokumente.

Margarethe Thatcher, zuletzt Premierministerin in Großbritannien, war die erste die sich entschieden gegen eine Einheit wehrte, in einem Gespräch mit Michail Gorbatschow fand sie dafür deutliche Worte, Zitat Thatcher:

 „Ich bin entschieden gegen ein vereinigtes Deutschland.“

Mit dieser Haltung stand sie nicht alleine. Thatcher behauptete, sie wisse dass dies der damalige, französische Präsident, François Mitterrand, genauso sieht.

Und nicht nur er, laut sowjetischer Mitschrift erklärte sie sogar, dass angeblich ganz Westeuropa auf ihrer Seite wäre. Die Nato würde zwar in ihren veröffentlichten Kommuniqués das Gegenteil behaupten, aber das möge der Gastgeber bitte „nicht ernst nehmen“.

Denn das was man „öffentlich“ äußert, muß nicht immer der Wahrheit entsprechen, die Wahrheit wird dann lieber hinter verschlossenen Türen besprochen, diese Vorgehensweise wurde natürlich auch bis ins 21. Jahrhundert übertragen.

Die konservative Thatcher verabscheute die sowjetische Diktatur, doch Moskaus Truppen sollten möglichst lange in Ostdeutschland bleiben, Zitat Thatcher:

 „Vielleicht brauchen wir eines Tages die Sowjetunion, um ein vereintes Deutschland in Schach zu halten“.

In dem Gespräch mit der Sowjetunion, so belegen es die Dokumente, stimmt Gorbatschow der britischen Premierministerin zu. Es sei gut, dass sie gesprochen hätten und jetzt beide die Ansichten des anderen in dieser „delikaten Angelegenheit“ kennen würden. Er wolle die deutsche Einheit „genauso wenig wie die Briten“.

Der Spiegel schreibt zu den Einstellungen der beiden Politiker:

„Deutlicher geht es nicht. Es ist eine Allianz gegen Deutschland.“

Diese Anti-Haltung gegenüber der deutschen Einheit war aber nicht nur unter den Siegermächten verbreitet.

Auch Israel, das wohl größte deutschfeindliche Land überhaupt, war absolut gegen eine Einheit Deutschlands.

Der Spiegel hat das Zitat von Jitzchak Schamir nur zusammengefasst, wir veröffentlichen es aber vollständig. Denn der damalige israelische Ministerpräsident Jizchak Schamir sagte in einem Interview mit der amerikanischen Presse am 16. November 1989 über die Wiedervereinigung folgendes:

„Wir haben sehr ernste Zweifel an einer solchen Veränderung im Status Deutschlands.  Es ist zu früh, darüber zu sprechen. Ich glaube nicht, daß sie [die Einheit] kommen wird.

Wir erinnern uns daran, was die Deutschen uns angetan haben, als sie geeint und stark waren, militärisch stark – die große Mehrheit des deutschen Volkes beschloß, Millionen von Juden zu töten, und jeder von uns könnte denken, daß, wenn sie wieder die Gelegenheit hätten, und sie werden das stärkste Land in Europa sein und möglicherweise in der Welt, sie es wieder versuchen werden.“

Weiter geht es, mit Deutschlands sogenannten Freunden. Italiens damaliger Regierungschef Giulio Andreotti warnte vor einem neuen „Pangermanismus“, und der Ministerpräsident der deutschfeindlichen Niederlande Ruud Lubbers stellte sogar das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen in Frage, und Frankreichs Mitterrand hielt Europa sogar gar nicht reif für eine Wiedervereinigung.

Der Zweite Weltkrieg war offiziell nicht wirklich beendet, es fehlte ein Friedensvertrag, und die Uno-Charta erlaubte jedem Mitglied der Vereinten Nationen, zwischen Rhein und Oder einzumarschieren, sollten die Deutschen eine „aggressive Politik“ verfolgen.

Die Deutschen in Ost und West durften nicht ohne Zustimmung der vier Siegermächte über ihre Grenzen entscheiden, nicht gegen alliierten Willen einen einheitlichen Staat begründen, nicht ohne Placet der Sieger Berlin zur Hauptstadt machen. Die Sowjets behielten sich sogar das Recht vor, bei Bedarf die Vertretung der DDR sowohl international als auch gegenüber der Bundesrepublik zu übernehmen. Wie bei einem Vasallen.

Und wollte ein Bundeskanzler einem amerikanischen Präsidenten das geteilte Berlin zeigen, konnte er gern mit dem US-Staatsoberhaupt in den Westteil reisen – aber als Gast des Amerikaners. Und natürlich flogen Westdeutsche nur in Flugzeugen der Westmächte, also mit Pan Am, British Airways und Air France. Die Alliierten verboten der Lufthansa, von Hamburg, Köln oder München an die Spree zu steuern.

So war Deutschland vor der Wiedervereinigung, offensichtlich nur ein Spielball der Alliierten. Doch wer glaubt, dass heute alles anders ist, der irrt. Deutschland wird auch weiterhin kontrolliert und als Marionette benutzt, nur diesmal passiert das Ganze natürlich im Geheimen. Ein freies Deutschland gibt es auch heute noch nicht.

Auch die Amerikaner verfolgten mit kaltem Blick ihre Interessen und favorisierten dafür ein geeintes Deutschland in der Nato, was sie offen aussprachen. Als der Bonner Nato-Botschafter nachfragte, wie das zu deuten sei, entgegnete ein US-Kollege:

„Diese Forderung enthält ein Element der Warnung an alle Deutschen, die eine Neutralität ihres Landes befürworten.“

Natürlich fürchteten sie alle eine Wiederkehr der Geschichte, oder gar eine ganz neue Revolution Deutschlands, die dann die vollständige Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von den Besatzern fordern könnte, und das wäre dann ein großer Schock für die Siegermächte.

 Aber sie sorgten sich auch um die Wirtschaftskraft eines geeinten Deutschlands, weil sie wie viele Beobachter glaubten, die ostdeutsche Wirtschaft sei ein Rohdiamant, der bei westlicher Pflege bald hell gestrahlt hätte.

Beim EG-Gipfel im Straßburger Kongresspalast war Margaret Thatcher völlig außer sich über die Pläne der Wiedervereinigung, sie faucht, Zitat:

 „Zweimal haben wir die Deutschen geschlagen! Jetzt sind sie wieder da!“

Zwar hatten Bonns westliche Verbündete über Jahrzehnte hinweg erklärt, sie würden eine Wiedervereinigung begrüßen. Das hatte man aber angeblich nur getan, so argumentierte Thatcher, weil man geglaubt hatte, dazu würde es nie kommen.

 Thatcher verlangte – unterstützt von den anderen – ein Bekenntnis Bonns zu den bestehenden Grenzen, und Kohl vermutete zu Recht, dass sie damit auch die Mauer meint, weswegen er wütend und trotzig zu verstehen gab, dass dies nicht mit ihm zu machen sei, Zitat Kohl:

Nein, ich garantiere nichts, ich erkenne die gegenwärtigen Grenzen nicht an.“

Thatcher und Mitterrand trafen sich in Straßburg sogar heimlich. Es ging um die Deutschen, über das der französische Staatspräsident folgendes gesagt hat:

„Das deutsche Volk hat niemals seine wahren Grenzen gefunden.“

Und wenn man sich  eine Landkarte anschaut, auf der man die deutschen Grenzen im Laufe der Jahrhunderte eingezeichnet hat,hat Mitterand damit sogar nicht unrecht.

In Washington trafen sich hohe Beamte der Außenministerien von Bonn, Paris, Washington und London. Von deutscher Seite nahm der Westfale Dieter Kastrup teil.

Der Karrierediplomat empört sich noch heute über die „erheblichen Tendenzen“ der Siegermächte, welche ohne die Deutschen über die Deutschen zu sprachen.

Im Gespräch plädierten die US-Vertreter genauso wie Briten und Franzosen „für Erhaltung der Vier-Mächte-Verantwortung“, denn man wusste nicht, was in der DDR passieren würde, und da sei der Vier-Mächte-Mechanismus „potentiell politisch nützlich“.

Dieter Kastrup war darüber sehr verärgert:

„Es geht nicht an, dass im Jahr 1990 die Alliierten sich zusammensetzen und für uns entscheiden. Wir besitzen ein legitimes Recht, am Spiel teilzunehmen.“

Recht hat er, der Kastrup, nur leider ist dieses legitime Recht auch heute noch mit Einschränkungen verbunden. Denn die BRD ist kein souveräner Staat, auch wenn es als das gerne verkauft wird.

Derweilen stellte George H. Bush Anfang Dezember 1989 die höchste Hürde auf. Amerika wollte der Einheit nur zustimmen, wenn Gesamtdeutschland zur Nato käme. Britische Diplomaten rätselten, ob das ein Trick war, um „Deutschland einig Vaterland“ ins 21. Jahrhundert verschieben zu können.

Dennoch stimmte Kohl zu. Er war Anhänger einer Dominotheorie: Würde Deutschland neutral werden, würde auch die Nato zerfallen. Ohne den Nordatlantikpakt würden die Amerikaner aus Europa verschwinden, und die Atommächte Frankreich und Großbritannien sich daraufhin enger zusammenschließen. Das konnte sich kein Kanzler für sein Land wirklich wünschen.

Anfang 1990 war der Stand der Dinge dann so:

Die Europäer waren gegen eine Einheit, die Amerikaner verlangten Unmögliches, und die Sowjets blockierten.

Nur durch die Unruhen, die Ausreisen und den friedlichen Protest der Ostdeutschen kam die Einheit ins Rollen, andernfalls wäre der Traum von der Einheit wohl erstmal stangniert.

Doch die Aufbruchstimmung der Deutschen verunsicherten auch die Amerikaner, James Baker machte daraufhin seinen Machtanspruch geltend, und zeigte wer hier wirklich das Sagen hatte (und immer noch hat), Zitat:

„Die Deutschen wollen wohl die Einheit unter sich ausmachen – das läuft nicht!“

Und auch die Angst für einen ehrlichen, linksnationalen und amerikakritischen Politiker macht den Amerikanern Sorge. Die Rede ist von Oskar Lafontaine.

Die Nachricht, Oskar Lafontaine, der Nato-Kritiker würde Kanzlerkandidat werden, wühlte vor allem George Bush auf, O-Ton Bush :

„Alles, was ich über Herrn Lafontaine höre, macht mir Sorge.“

Kein Wunder, ist doch Lafontaine kein typischer Lakaie wie beispielsweise Helmut Kohl, der Amerika blinde Solidarität verspricht, dafür ist er ja ein ausgesprochener NATO-Kritiker.

Aber auch die Deutschen waren gegen die Nato:

Nicht einmal jeder fünfte Westdeutsche befürwortete damals die Nato-Mitgliedschaft eines geeinten Deutschlands, und die Amerikaner fürchteten einen Prozess, an dessen Ende der Rückzug der USA aus Europa stehen hätte können. Dann doch lieber den treuen Kohl mit allen Mitteln unterstützen, werden sich die Amerikaner bestimmt gedacht haben.

Als sich Thatcher und Mitterrand am 20. Januar berieten, jammerten sie zwar, ein geeintes Deutschland würde sicher Ungarn, Polen und die Tschechoslowakei dominieren, und:

 „…für uns bleiben nur noch Rumänien und Bulgarien übrig“.

Doch auch sie räumen ein, dass nur noch Gewalt die Einheit aufhalten könne, und das wollen nicht einmal die beiden Anti-Germanen.

Die europakritische Thatcher verfügt nicht über diese Option. Außer schlechter Stimmung trägt sie fortan wenig zum Spiel bei.

Mitterrand wußte immerhin, was er für Frankreich herausholen wollte. Er verlangte von Kohl, den Euro früher und zu anderen Konditionen einzuführen, als es sich der Kanzler eigentlich gewünscht hatte.

Auch Gorbartschow sah sich aufgrund der finanziellen Lage der DDR und der Probleme im eigenen Land dazu gezwungen, der Wiedervereinigung eine Chance zu geben, wenn auch sehr zögerlich.

Eine Viermächtekonferenz plus die zwei Besiegten gefiel Genscher überhaupt nicht, Zitat:

„Ich werde als deutscher Außenminister bei einer solchen Konferenz nicht erscheinen, schließlich hat jedes Volk seine Würde“.

Für ihn war die Würde allerings nicht verletzt wenn man das Ganze einfach umdreht: Nicht vier Sieger plus zwei Besiegte, sondern Bonn und Ost-Berlin plus die vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs.

Der deutsche Außenminister fürchtete, die Einheit könnte an westlichen Maximalforderungen scheitern. Wie die Teltschik damals vorenthaltenen und jetzt zugänglichen Papiere belegen, deutete Genscher gegenüber Schewardnadse immer wieder Kompromissbereitschaft an, auch in der Architektur der Nato.

Im Rückblick wird deutlich, dass Genscher die Härte Gorbatschows in den Verhandlungen überschätzt hat; am Ende gab Moskau in wesentlichen Fragen nach. Und ganz sicher hätte sich der FDP-Mann in keiner dieser Fragen gegen Kohl durchsetzen können.

In den Zwei-plus-Vier-Verhandlungen dominierten die Sowjets mit ihren Forderungen die Gespräche. Es ging nicht nur über Grenzen oder Viermächte-Status, sondern auch über das Verbot von Neonazis oder die Entschädigung sowjetischer Zwangsarbeiter.

Kastrup und US-Verhandlungsführer Zoellick drückten hingegen aufs Tempo: kurze Tagesordnung, schnelle Gespräche, rasche Einheit.

Laut Verhandlungsprotokoll versuchte Moskau immer wieder, einen (rangniederen) Sonderstatus für das geeinte Deutschlands festzuschreiben. Etwa als die Runde über einen Verzicht von Atomwaffen sprach. In der Sache war dieser Verzicht unumstritten.

Nur: Sollte der Verzicht als souveräner Akt der Deutschen erfolgen, die das dann öffentlich erklären? Oder sollte es eine gemeinsame Stellungnahme aller Verhandlungspartner geben, aus der sich ein Mitspracherecht der Alliierten ableiten ließe?

Nach einigen Monaten hatte sich die Runde gerade einmal auf eine Liste mit jenen 20 Punkten geeinigt, bei denen man sich nicht einig war.

Aber sie übersahen dabei Artikel 23 des Bonner Grundgesetzes. Den hatte seit 40 Jahren niemand beachtet, aber da studierten sie ihn alle mit großer Aufmerksamkeit. Artikel 23 erwies sich nämlich als ein großer Joker.

Denn er sieht vor, dass die Ostdeutschen jederzeit der Bundesrepublik beitreten können. Ein Beschluss der Volkskammer genügt. Und seit den freien Wahlen in der DDR am 18. März, bei der die einheitsbefürwortenden Parteien mehr als zwei Drittel der Stimmen erhielten, saßn dort ausreichend Abgeordnete, die den Beitritt angestrebt haben.

Ende Mai flog Gorbatschow nach Washington, und zur Überraschung der Gastgeber, die nicht mit einem derart frühen Einknicken rechneten, erklärte er plötzlich mitten in einer ziemlich wirren Diskussion mit Bush, die Deutschen hätten das Recht, über die Mitgliedschaft in einem Bündnis selbst zu entscheiden. Die Amerikaner glaubten, sich verhört zu haben. Wie Zeitzeugin Rice berichtete, drängten einige Berater den Präsidenten, er sollte Gorbatschow das wiederholen lassen.

Sechs Wochen später klärten Kohl und Genscher während eines Besuchs bei Gorbatschow die anderen großen Fragen:

Wann wird Deutschland souverän? – Zeitgleich mit der Einheit. (Anm.: Haha, Witz komm raus!) 

Wann ziehen die sowjetischen Truppen ab? – In maximal vier Jahren.

 Welchen militärischen Status bekommen die neuen Bundesländer? – Normales Nato-Gebiet, nur dürfen dort keine ausländischen Nato-Truppen und keine Atomwaffen stationiert werden.

Dafür mußte Deutschland seine eigenen Streitkräfte reduzieren! Und auch Gebiete opfern, die Oder-Neiße-Linie ist die öffentliche Ost-Grenze.

Doch das Schärfste kommt noch: Für die Wiedervereinigung mußte Deutschland natürlich blechen. Schlußendlich beliefen sich die Finanzleistungen an die Sowjetunion,  die im Zuge der Wiedervereinigung anfielen, auf rund 55 Milliarden Mark!

Fakt ist, dass die Einheit von keinem der Alliierten wirklich gewollt war, nicht wie Guido Knopp in seinen Dokumentationen immer so schön sagt „sie ließen der Geschichte ihren Lauf“. Die Einheit war ein langwieriger Prozess, voller Kompromisse und Pflichten, denen die Deutschen auch heute noch nachkommen müssen, das beweist nicht nur der betrügerische Zwei Plus Vier Vertrag, sondern auch die deutschfeindlichen Einstellungen der Alliierten.

Ein Kompromiss war das Deutschland nie wieder ein souveräner, und freier Staat wird, deswegen hört auf zu träumen, Deutschland steht nämlich auch heute noch unter dem Willen ihrer Besatzer von 1945.

Quelle:  http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73989790.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/23/deutschland-befindet-sich-seit-1871-mit-england-im-kriegszustand/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/16/der-zwei-plus-vier-vertrag-ist-betrugerisch/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/14/betrug-deutschland-steht-auch-weiterhin-unter-dem-besatzungsrecht/