Archiv für die Kategorie ‘ProSiebenSat.1 Media AG’

 
Nur noch drei Tage dann ist Weihnachten, und dementsprechend dürftig fallen auch die Nachrichten aus, gibt halt um die Feiertage nicht so viel zu berichten.

Und um diese Lücke, dieses Weihnachtsloch zu füllen, muß einer jetzt besonders herhalten, mit einem Skandälchen, dass wenn mehr in der Welt los wäre es allenfalls für eine Nebenstory gereicht hätte, aber da man nicht viel zu berichten hat, nimmt man halt diese kleine Story, bauscht sie zu einem großen Skandal auf und schnüffelt lieber weiter in dem Privatleben eines Politikers.

Die Rede ist natürlich von Bundespräsident Wulff und seiner Kreditaffäre. Mitte Dezember wurde bekannt, dass das Ehepaar Wulff am 25. Oktober 2008 von der befreundeten Unternehmergattin Edith Geerkens einen Privatkredit über eine halbe Million Euro zu einem jährlichen Zinssatz von vier Prozentin Form eines durch Egon Geerkens ausgestellten und durch das Girokonto seiner Frau gedeckten anonymen Bundesbankschecks entgegengenommen, dies bei einer Befragung im niedersächsischen Landtag am 10. Februar 2010 in seiner Antwort vom 18. Februar 2010 jedoch nicht angegeben hatte.

Soweit so gut, und man mag von der Sache an sich ja halten was man will, aber wirklich interessant ist doch eigentlich, wer die Sache publik gemacht hat, also welche Zeitung da eigentlich hinter steckt.

Und surprise, surprise – es ist natürlich die Bildzeitung! Diese führt seit der Bekanntmachung einen regelrechten propagandistischen Feldzug gegen Wulff, ohne Gnade. Doch die eigentliche Frage ist doch warum? Warum haut die Bildzeitung die Story gerade jetzt raus? Schließlich weiß die Bild wohl schon länger darüber und noch über andere Dinge bezüglich Wulffs Ehefrau Bescheid, aber da im scheindemokratischen Deutschland ja Presse und Politik wunderbar zusammenarbeiten und kooperien („Was darf das deutsche Volk wissen, und was nicht“), wurde lange darüber geschwiegen – bis jetzt.

Aber auf die Frage „Warum veröffentlicht die Bild gerade jetzt die Story“ gibt nun ein anderer Journalist nun endlich eine Antwort, die Rede ist vom Focus-Chefredakteur Helmut Markwort.

Dieser verriet in seiner Sendung „Der Sonntags-Stammtisch“ im Bayerischen Rundfunk warum Springers Bild die Story nun preisgab, denn der Politiker wollte wohl nicht so parieren wie es die unfreie Gazette gerne gehabt hätte.

Angeblich hatte Christian Wulff wohl einem Journalisten des Springerblatts eine Homestory verweigert, naja, und das war halt die Strafe dafür, doch hören wir uns doch mal das Zitat von Markwort an, denn auf die Frage von Dieter Hanitzsch, ob die ganze Sache nicht auf die Eitelkeit eines Journalisten beruhe, dem Wulff mal eine Homestory verweigert hat, antwortete Markwort, Zitat:

„Das ist eine kluge Frage Herr Hanitzsch, dafür gibt es Indizien.

Aber da ich selber in diesem Wettbewerb(!) drin bin, kann ich nur sagen, ja, es gibt Indizien von beleidigten Journalisten, die gesagt haben – „Jetzt packen wir das Ding mal aus!“

Wenn ich das jetzt näher begründe dann bin ich wieder mit im Wettbewerb drin, aber es ist was dran.“

Somit hat sich die Bild an Wulff gerächt weils keine Homestory gab, echt unglaublich wie sehr Politik und Medien miteinander verstrickt sind. Da wird nicht frei und investigativ journalistisch gearbeitet, sondern es wird größtenteils mit den Politikern ausgehandelt, was denn nun veröffentlicht wird und was nicht! Gewiss nicht in allen Fällen, aber doch in so einigen.

Das Schlimme daran ist aber, dass die deutsche Presse nur ein williger Untertan und eine wichtige Funktion dieser BRD-Gmbh ist, das heißt die Medien spielen dieses hinterhältige Spiel brav mit. Glauben Sie nicht, dass sie von den Mainstreammedien über alles informiert werden, dass was nicht zur Gesinnung des BRD-Systems passt, wird entweder fälschlich dargestellt oder doch besser lieber gleich verschwiegen. In Hinterzimmern besprechen dann alle Medien und deren Vertreter, was an die Öffentlichkeit weitergegeben darf und was nicht, so wie wir es in diesem Artikel auch schon nachweislich darstellten.

Trotzdem schön, wenn durch Zufall solche geheimen Machenschaften versehentlich aufgedeckt werden, denn dann bekommt man die wahre Fratze dieser Systemmedien zu Gesicht, und die ist alles andere als schön.

Quellen: http://youtu.be/VPwX6qFAsqY

http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Wulff#Kreditaff.C3.A4re

http://www.berliner-zeitung.de/politik/kredit-affaere-wulff-bedauert,10808018,11314656.html

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/29/unsere-freie-presse-verrat-wir-verhandeln-im-hinterzimmer-geheime-dinge/

http://marialourdesblog.wordpress.com/2011/12/18/affare-wulff-vorleben-von-bettina-wulff-escort-service-prostitution-und-liebe/

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/29/unsere-freie-presse-verrat-wir-verhandeln-im-hinterzimmer-geheime-dinge/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/08/haim-saban-die-medienindustrie-ist-eine-sehr-politisierte-branche/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/01/prozionistische-medien-teil-1-der-axel-springer-verlag/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/24/reporter-ohne-grenzen-pressefreiheit-in-deutschland-hat-sich-verschlechtert/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/04/13/fernsehreporter-gunther-koch-medien-werden-gesteuert-von-den-machtigen-und-reichen-die-an-den-hebeln-sitzen/

 
Der Wunsch nach Presse – und Meinungsfreiheit ist groß, gerade in diesen Tagen. Pressefreiheit ist das große Ziel, doch diese Freiheit hat man eigentlich nur im Internet, als freier und unabhängiger Autor, schreibt man allerdings für eine große Zeitung, so sieht das schon ganz anders aus.

Diese Erfahrung durfte auch ein ehemaliger Spiegel TV-Reporter machen. In einem Interview äußert sich der heutige Tagesspiegel-Redakteur Harald Schumann ungewohnt offen über die wahre „Pressefreiheit“ in Deutschland, die in Wirklichkeit gar keine ist.

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/24/reporter-ohne-grenzen-pressefreiheit-in-deutschland-hat-sich-verschlechtert/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/29/unsere-freie-presse-verrat-wir-verhandeln-im-hinterzimmer-geheime-dinge/

Willkommen in der Meinungsdiktatur!

 
Wer kennt ihn nicht, den „Presseclub“ jeden Sonntag mittag auf ARD. Da versammelt sich dann alles was in der Mainstreampresse Rang und Namen hat und debattiert über politische Ereignisse.

Das heißt, von einer wirklichen Debatte kann wohl kaum die Rede sein, denn eigentlich sind sich die Pressevertreter in den meisten Fragen grundsätzlich sowieso immer einig.

Und genau diese Gleichschaltung, diese Einigkeit mit dem zustimmenden „Abnicken“ bezüglich der Tagespolitik stießen dem Anrufer Herr Becker aus dem Münsterland bei der anschließenden „Presseclub Nachgefragt“-Runde sauer auf.

Das Thema der Sendung war übrigens „Wenn der Bürger nicht mehr will – Die entfremdete Politik im Superwahljahr 2011“.

Herr Becker scheint ein Mann der klaren Worte zu sein, der nicht um den heißen Brei herum redet, denn er kommt gleich zur Sache und sagt, was er von Politik und Medien wirklich hält, Zitat Becker:

„Man kann es gewissen Medien und Sendungen vernehmen, dass Politik und Medien zueinander stehen wie ein monolithischer Block.

Und ich zweifele daran, dass aus diesem Block heraus substanziell politisch kritische beziehungsweise dem Medienkonsumenten aufklärende, substanziell aufklärende Beiträge erfolgen.“

Daraufhin fragt Jörg Schönenborn ganz geschockt:

„Und Sie meinen uns? – Wie wir hier sitzen?“

Dabei kennt Schönenborn die Antwort eigentlich schon. Denn, wie er später auch noch einmal erwähnt, weiß Schönenborn um die vielen den Medien und der Politik grundsätzlich misstrauisch eingestellten Menschen schon Bescheid, dass Gästebuch sei wohl voll mit Kritik in dieser Richtung. Es scheint wohl schon mehreren Deutschen aufgefallen sein, dass die Medien mit der Politik unter einer Decke stecken.

Herr Becker lässt sich von Schönenborns vorwurfsvollen Fangfrage, ob er mit seiner Kritik an den Medien etwa auch den seriösen und tollen Presseclub meint, jedenfalls nicht beeindrucken, und spricht weiter Klartext, Zitat:

„Auch Sie – selbstverständlich!

Daraufhin blickt man in ertappte Gesichter, doch Herr Becker ist noch lange nicht fertig mit seinem kleinen Rundumschlag gegen die mächtigen Pressevertreter:

„[…]Und wir alle wissen, dass es so etwas wie Political Correctness gibt, und warum debattieren wir nicht mal darüber, diese Sprachregelung auch aus den Sendungen zu verbannen, und wirklich über Wahrheit und Wahrhaftigkeit zu sprechen.[…]“

Nachdem Herr Becker dann auch noch mit einem anderen Thema anfängt, reicht es dem Moderator Schönenborn, und er greift ein, Zitat Schönenborn:

„[…]Der andere Punkt, ich finds ja gut wie Sie sagen: Die die wir hier sitzen, und so hab ich Sie verstanden, ja  was – wir reden nicht Klartext, oder wir trauen uns nicht, oder was ist? Was vermuten Sie, was werfen Sie uns vor?“

Man spürt förmlich die Anspannung im Presseclub, als hätte man sie alle ertappt, enttarnt, als nicht innovative und unsouveräne Journalisten, die nur zu einem einzigen Zweck da sind, nämlich um der Politik, nein um dem System in der Bundesrepublik Deutschland zu dienen.

Aber nun zu Herrn Beckers Antwort, was wirft der böse Anrufer den edlen Journalisten eigentlich vor? Hier die Antwort, Zitat Becker:

„Ja ich vermute dass über allen bei Ihnen Political Correctness im Grunde genommen eine gewisse Vorgabe gibt!

Joschka Fischer hat einmal gesagt- Zitat: „Die Mehrheiten mögen sich nach den Wahlen ändern, die Richtung bleibt aber die gleiche.“

Also sprechen wir doch von einem politischen System.“

Schönenborn versucht daraufhin die Flucht nach vorne, Zitat:

„Möchten Sie eine Replik von jemandem aus der Runde? Es kann ja auch sein, dass Sie sagen „Nein, das nehme ich Ihnen dann sowieso nicht ab!“

Und die Antwort von Herrn Becker hierauf finde ich einfach nur großartig, denn er sagte folgendes:

„Im Grunde genommen sind Sie alle in diesem System gefangen, von daher…tut sich da inhaltlich sicherlich nicht viel…“

Doch Frau Bettina Gaus von der taz möchte unbedingt darauf antworten, allerdings scheint sie nicht wirklich verstanden zu haben, was Herr Becker mit seiner Kritik eigentlich meinte, oder aber sie wollte einfach nicht darauf eingehen. Jedenfalls sagt sie nur etwas zum Thema „Political Correctness“ und findet dies positiv, dabei wird dann das Beispiel „Folter“ ausgepackt, von wegen es sei politisch korrekt gegen Folter zu sein, und deswegen wäre Political Correctness ja gut, und somit wurde jegliche Kritik, mit eigentlich für jeden selbstverständlichen und offensichtlichen Grundrechten in Deutschland, einfach abgeschmettert.

Schönenborn will das Thema nicht beenden, ohne nicht selber auch noch etwas dazu zu sagen:

„Ich hab viel im Gästebuch darüber gelesen, also es schreiben viele, die sagen „Aber ihr Medien habt doch das gleiche Problem, ihr hängt mit der Politik eng zusammen, ihr sagt ja auch nicht was Sache ist“ – ich will das nicht weiter kommentieren, ich glaube wir müssen nur alle auch wahrnehmen, dass das eine breite Strömung ist, die sich, wie man an der Sarrazin-Debatte auch gesehen hat, nicht nur gegen die politischen Parteien richtet.“

Es ist ja gut, dass die Medienvertreter das auch mal wahrnehmen, allerdings fördert das „unkommentiere Stehenlassen“ nicht gerade zu einer Abkehr dieser Ansichten.

Aber vielleicht wurde es auch gerade deswegen nicht kommentiert, weil man mit der Kritik voll ins Schwarze getroffen hat.

Denn es ist doch wohl ein unwiderlegbarer Fakt, dass so gut wie alle Mainstreammedien gleichgeschaltet sind. Sicher, da gibt es vielleicht mal eine eher linke und eine eher rechte „angehauchte“ Zeitung, aber schlußendlich haben sie nun mal alle eines gemeinsam:

Sie dienen dem System.

Quellen: http://www.phoenix.de/content/348069

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/15/die-cdu-will-die-medien-noch-mehr-kontrollieren/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/12/springers-welt-uber-reeducation-das-fernsehen-unser-effektivster-erzieher/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/05/spiegel-online-kampft-um-die-brd-scheindemokratie-zu-viel-volk-schadet-deutschland/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/24/reporter-ohne-grenzen-pressefreiheit-in-deutschland-hat-sich-verschlechtert/

Ganz klar, die deutschen Medien und vor allem das deutsche Fernsehen glänzen sicherlich nicht mit seriöser, niveauvoller und intellektueller Berichterstattung und Unterhaltung, soviel ist sicher. Und man darf sich ruhig mehr Qualitätsjournalismus wünschen, keine Frage. Doch betreffend dem jetzigenVorhaben der CDU werden wohl vor allem die Privaten Sturm laufen, da es bei diesen ja fast hauptsächlich nur um Quote und Marktanteil geht.

Doch zu den Öffentlich-Rechtlichen hier erstmal ein kleiner Rückblick: Wir erinnern uns an den Fernsehjournalisten und ZDF-Urgestein Nikolaus Brender, welcher dank der CDU-Lobby im ZDF-Verwaltungsrat den Sender verlassen musste, dem CDU-nahen Verwaltungsrat missfiel die forsche, freche und unparteiische Art des Journalisten. Allen voran war es übrigens Roland Koch, der dies ermöglichte.

Das ist Vergangenheit, aber nun will die CDU noch mehr die öffentlich-rechtlichen Medien beherrschen. Und auch die Privaten sollen jetzt mehr kontrolliert werden. Warum? Nun, es steht schlecht um die CDU. Die Umfragewerte ihrer schwarz-gelben Koalition sind im Keller, ihre beharrliche Sturheit bezüglich Stuttgart 21 und das Regieren „am Volke vorbei“ hat ihnen geschadet, genauso wie das Ekelpaket Wolfgang Schäuble, der seinen Mitarbeiter wie Dreck behandelte, dann die lächerliche Erhöhung des Hartz 4-Regelsatzes um nur 5 Euro, jetzt die arbeitgeber – und pharmafreundliche Gesundheitsreform, und und und – Fakt ist, dass Ansehen der CDU ist im Eimer. Und das weiß die CDU selber natürlich auch.

Dazu kommt aber noch ein größeres Problem: Nämlich die Medien, die völlig unverblümt über diese Ereignisse und Fehlschläge der Union berichten, ohne damit wirklich hinterm Berg zu halten. Ja, auch die Öffentlich-Rechtlichen, sei’s ARD, ZDF oder Phoenix berichten sehr offen und freizügig über Stuttgart 21 oder die Castor-Transporte, und auch Wolfgang Schäuble’s Fehltritt wird von diesen detailliert thematisiert.

Da ist es doch nicht wirklich überraschend, dass die CDU, bei all diesen politischen Niederlagen nun ihre ganz eigenen Konsequenzen daraus zieht.

Und so fordert jetzt die CDU, allen voran der Vorsitzende des Arbeitskreises Kultur und Medien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börsen, eine Kontrolle der Medien. Wie? Durch einen Ältestenrat, wie Börsen es auf der CDU/CSU-Homepage nennt, hier mal ein Teil seines Schreibens:

„Die Qualität der Medien geht uns alle an

Hochwertige und unabhängige Berichterstattung unerlässlich

Die Arbeitsgruppe Kultur und Medien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich mit dem ehemaligen Intendanten des DeutschlandRadio Ernst Elitz zu einem Meinungsaustausch über Fragen der Qualität der Medien getroffen. Dazu erklärt der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen (Bönstrup):

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird die Zukunft des Qualitätsjournalismus zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit machen. Hochwertige und unabhängige Berichterstattung über politische, wirtschaftliche und kulturelle Themen ist für das Funktionieren unserer Demokratie unerlässlich.

 Ein wichtiger Aspekt ist der Qualitätsanspruch der öffentlich-rechtlichen Programme und seine Einlösung. Kontrollieren ließe sich dieser Anspruch durch eine Art Ältestenrat zur Evaluation der Medien. Wir werden daher die Berufung eines solchen Ältestenrates prüfen. Er dürfte sich nicht nur mit den über 50 Radio- und 19 Fernsehprogrammen der öffentlich-rechtlichen Anstalten befassen, sondern müsste auch die privaten Anbieter einbeziehen.“

Das heißt also, dass die CDU vorhat, noch einen stärkeren Einfluss als sie es eh schon – zumindest auf die Öffentlich-Rechtlichen- hat, auszuüben. Und auch die Privaten sollen miteinbezogen werden. Das Ganze soll dann durch einen Ältestenrat überprüft und ja, wortwörtlich kontrolliert werden!

Aber um das mal klarzustellen, wir halten die deutschen Medien auch jetzt schon für absolut unfrei und unneutral, da sie alle mit dem gleichen Kurs, mit der gleichen, angepassten Meinung mitschwimmen, es gibt kein Medium welches wirklich von diesem Kurs abweicht. Das gilt vor allem für die Außenpolitik, für die USA und Israel beispielsweise, oder für die EU, alle drei erleben eine durchweg positive Berichterstattung, und auch der außenpolitischen Richtung der Bundesregierung wird ohne großes Zögern gefolgt. Diesbezüglich leistet unsere Systempresse wirklich gute Arbeit für die wahren Strippenzieher Deutschlands, auch unter dem Deckmantel „Demokratie“ wird einiges geduldet. Allerdings sind sich die Medien innenpolitisch hingegen nicht ganz so einig, wie denn auch – es gibt ja einige Systemparteien zur Auswahl, und da wird dann die eher linkslastige TAZ die Grünen oder die SPD in ihrer Berichterstattung logischerweise bevorzugen, während man beim Springer-Hetzkonzern eher der CDU oder der FDP den Vortritt gibt.

Und das sich die Medien in Sachen Stuttgart 21 und Castor-Transporte/Atompolitik deutlicher auf die Seite der Gegner bzw. des Volkes gestellt haben, dürfte der auch gerade dadurch(!) schwer angeschlagenen CDU so überhaupt nicht passen.

Also nimmt man sich als Vorwand „die Qualität des Fernsehens“ zur Brust, um dann dank niveaulosen Sendungen wie „Das Supertalent“ und Co ihren kontrollierenden Ältestenrat vielleicht auch durchzukriegen. Nur tun sie dies bestimmt nicht wegen dem Trash-TV, denn das sogenannte Trash-TV brauchen sie ja gerade um die Volksverdummung und Politikverdrossenheit weiter zu fördern, damit sie auch in Zukunft weiterhin ihre unsoziale, am Volk völlig vorbeigehende Lobby-Politik fortsetzen können, also ist „Die Qualität des Fernsehens“ nur ein raffinierter Vorwand. In Wahrheit wird sich der Ältestenrat dann nämlich nicht das Unterhaltungsfernsehen zur Brust nehmen, sondern die kritischen Politikformate. Denn unter einer kritischen Berichterstattung in Funk und Fernsehen leiden die Parteien ja, sie wissen um die Macht des Fernsehens. Das Fernsehen beeinflusst und formt den Menschen über die Jahre hinweg mehr als alles andere, wie die selbsternannte Fernsehkritikerin schon sagte:

„Das Fernsehen ist die beste Reeducation, der effektivste Erzieher.“

Bleibt nur abzuwarten, ob Börnsen und seine CDU damit durchkommen. Die ersten kritischen Pressestimmen gab es jedenfalls schon, der NDR beispielsweise will keinen Ältestenrat zur Qualitätsüberprüfung. Die Vorsitzende  des NDR Rundfunkrates, Dagmar Gräfin Kerssenbrock, sieht auch keine Notwendigkeit für die Einführung eines Ältestenrats, Zitat:

„Wir brauchen für diese Aufgabe Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, aber keinen abgehobenen Ältestenrat.“

Ja, richtig. Nur würden Menschen „aus der Mitte der Gesellschaft“ ja nicht den propagandistischen Zweck erfüllen, den sich die CDU ja von diesem Ältestenrat erhofft, deswegen wird die CDU diesen Vorschlag bestimmt sehr schnell wieder „weglächeln“, als wäre er nie dagewesen.

Abschließend wäre nur noch zu sagen, dass es für uns vermutlich keinen großen Unterschied machen würde, denn wir wissen ja jetzt schon, dass die Systemmedien weder unabhängig noch innovativ sind. Doch für die „Normalos“, die sich nicht ihre News von Alternativmedien aus dem Internet holen, dürften CDU-dominierende Medien schon eine Beeinflussung sein.

Nur dafür muß die CDU ihren Ältestenrat ja erstmal durchkriegen. Und das haben sie auch schon vor 16 Jahren mit der Weizäcker-Kommission nicht geschafft. Gott sei Dank.

Quellen: http://www.cducsu.de/Titel__pressemitteilung_die_qualitaet_der_medien_geht_uns_alle_an/TabID__6/SubTabID__7/InhaltTypID__1/InhaltID__17029/Inhalte.aspx

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,728323,00.html

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-11/18510825-vorsitzende-des-ndr-rundfunkrates-gegen-einfuehrung-eines-aeltestenrates-zur-evaluation-der-medien-007.htm

Siehe auch:

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/24/reporter-ohne-grenzen-pressefreiheit-in-deutschland-hat-sich-verschlechtert/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/29/unsere-freie-presse-verrat-wir-verhandeln-im-hinterzimmer-geheime-dinge/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/12/springers-welt-uber-reeducation-das-fernsehen-unser-effektivster-erzieher/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/13/das-zdf-wirbt-schon-mal-fur-die-abschaffung-der-nationalstaaten/

 Dieses Video bestätigt einmal mehr die nicht vorhandene Pressefreiheit in Deutschland. Zu Anfang sieht man schweigende Journalisten bei der Bundespressekonferenz, die anscheinend weder Fragen zur Chemikalienverordnung haben, noch zum Konjunkturpaket.

Doch der Schein trügt.

Ulrich Deupmann, Journalist bei Springers Propagandablatt „Bild am Sonntag“ klärt uns auf:

„Die wirklich kitzligen Dinge passieren nicht hier bei der Bundespressekonferenz, sondern in Cafes oder Hinterzimmern.“

Solche „Hinterzimmer“ gibt es in Deutschland überall, aber filmen darf das ZAPP-Team da natürlich nicht.

Warum das so ist, dass verrät uns eine Journalistin:

Wir verhandeln geheime Dinge. Wir wollen Politik verstehen, und das muß ein Zuschauer oder Leser nicht erfahren, sondern er muß dann nur verstehen was wir sagen„. (Anmerkung deinweckruf: Und was wir sagen ist Programm, völlig egal ob es die Wahrheit ist oder nicht, wir Journalisten und Medien haben eine Aufgabe, die Bevölkerung so gut es geht zu belügen, betrügen und manipulieren.)

Achso, und ich dachte immer, dass es die Aufgabe der Journalisten wäre, dieses Politikverständnis dem Leser näher zu bringen, aber der Aussage nach scheint wohl das Gegenteil der Fall zu sein – wir werden belogen, manipuliert und verschaukelt.

Die Wahrheit wird die kleinen Bürger nämlich nicht erreichen, denn in den Hinterzimmern wird überlegt, wie man den Menschen bevorstehende, undemokratische Dinge am besten verklickern kann, vom freien Journalismus also und von wahren Informationen kann keine Rede sein.

Zum Schluß verrät uns dann noch eine andere Journalistin:

„Der Mehrwert besteht dann einfach darin das wir die Wahrheit erfahren, und diese dann, so bitter es dann auch ist für manche, nicht schreiben oder senden dürfen.“

So, und wer jetzt immer noch glaubt die Medien würden nicht von Politik u.ä. kontrolliert, dem können wir auch nicht mehr helfen. Dieses Video zeigt doch klar und deutlich, dass man der Mainstreampresse nicht trauen kann weil sie uns manipulieren und verschaukeln will.

Tut uns ja leid, auch wir wünschten es wäre anders, aber die meisten sogenannten Verschwörungstheorien entpuppen sich doch oftmals als Wahrheit.

Und diese Wahrheit ist bitter.

Siehe auch:

 https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/08/haim-saban-die-medienindustrie-ist-eine-sehr-politisierte-branche/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/01/zitat-der-woche-teil-5-mike-nichols/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/01/prozionistische-medien-teil-1-der-axel-springer-verlag/

In einem älteren SPIEGEL-Online Interview sprach der amerikanisch-israelische (jetzt EX-)Inhaber der ProSiebenSat.1 Media AG, Haim Saban sehr offen über seine politischen Beziehungen und den Einfluss der Medien.

Der Multimilliardär kontrollierte einst mit ProSieben, Sat 1, N24 und Kabel 1 die Hälfte des bundesrepublikanischen Privatfernsehmarktes, vor kurzer Zeit hat er zwar das Unternehmen verkauft, trotzdem ist er aber noch gut im Geschäft. Haim Saban ist ein guter Freund von Rupert Murdoch, beide haben auch schon zusammen gearbeitet.

 Jedenfalls äußerte er sich in dem – zugegebenermaßen etwas veralteten – Interview zu seiner damaligen Übernahme des ProSiebenSat.1 – Medienkonzerns folgendermaßen:

„Mir war immer klar, dass die Medienindustrie eine sehr politisierte Branche ist. Das ist überall so, weltweit. Also habe ich zuallererst den ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Ehud Barak angerufen, er möge bei seinem Freund Gerhard Schröder mal vorfühlen, ob wir als Investoren willkommen wären. Auch mit Edmund Stoiber und seinen Ministern Huber und Wiesheu habe ich mich schon vor dem Deal getroffen, um sicherzustellen, dass sie unser Vorhaben unterstützen. Hätte man mir signalisiert, dass man versucht, das Unternehmen in deutschen Händen zu halten, hätte ich nicht mal ein Gebot abgegeben.“

Schröder soll ihn sogar aktiv zur Übernahme ermuntert haben:

„Er war sehr offen und hat sinngemäß gefragt: Sie wollen Geld ins Land bringen? Nur zu, willkommen. Das hat mir gefallen, so soll- te es sein.“

Und damit nicht genug, in dem Interview schilderte Saban auch noch, dass er darüber nachdenkt, nach dem Vorbild des Springer-Konzerns sämtliche Mitarbeiter zu verpflichten, in ihrer Arbeit die „Lebensrechte des israelischen Volkes“ zu unterstützen. Denn auf die Frage, ob er sich ein ähnliches Grundsatzmodell wie der Springer-Konzern für die ProSiebenSat1Media vorstellen könnte, zieht Saban grinsend die Springer-Grundsätze aus seiner vor ihm liegenden Mappe und antwortet:

„Komisch, dass Sie das fragen. Ich habe sie zu alleroberst in meinen ProSieben-Akten und finde die Idee absolut faszinierend. Aber für mich, als amerikanischen und israelischen Doppelstaatsbürger, der neu auf den Markt kommt, ist das natürlich eine etwas delikatere Frage. Ich muss darüber noch nachdenken und ein paar Meinungen und Ratschläge einholen. Bei uns in den USA könnte man das nicht machen. (Anmerkung deinweckruf: Aber hier im unfreien Betrügerdeutschland ist das natürlich kein Problem…)  Aber die Tatsache, dass ich die Essentials in meiner Mappe habe, zeigt, dass ich intensiv darüber nachdenke. Auf jeden Fall finde ich es großartig, dass Friede Springer und Mathias Döpfner ihr Haus auf diese Art im Sinne des Verlagsgründers weiterführen. Ich kann ihnen dazu gar nicht genug gratulieren.“

(Anmerkung zu Matthias Döpfner: Der Springer-Jünger Matthias Döpfner ist nicht nur ein guter Freund von Haim Saban, sondern er war damals auch noch Mitaktionär und hatte auch die Leitung des Prosieben-Konzerns mitübernommen.)

Die Springer-Grundsätze sind das Pendant für absolut parteiischen, abhängigen und unfreien Journalismus. Das damit dann auch eine halbwegs objektive Berichterstattung über die Menschenrechtsverletzungen durch Israelis an den Palästinenser ausbleiben wird, sollte jedem klar sein.

 Wer die Grundsätze nicht kennt für den poste ich sie nochmal:

  • Das unbedingte Eintreten für den freiheitlichen Rechtsstaat Deutschland als Mitglied der westlichen Staatengemeinschaft und die Förderung der Einigungsbemühungen der Völker Europas.
  • Das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen, hierzu gehört auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes.
  • Die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika.
  • Die Ablehnung jeglicher Art von politischem Totalitarismus.
  • Die Verteidigung der freien sozialen Marktwirtschaft.
  •  Sie sollen – Zitat: „keine Meinungen vorgeben, definieren aber gesellschaftspolitische Grundüberzeugungen“ – hmm, gesellschaftspolitische Grundüberzeugungen definieren zwar nicht unbedingt eine Meinung, aber dafür eine ideologische Ausrichtung. Und diese ideologische Ausrichtung, nämlich vermutlicherweise die eines Liberalen oder eines Neocons, sind definitiv an den Grundsätzen festzumachen. 

    Bin ich eigentlich der einzige, dem auffällt wie eng die einzelnen Medien und deren Imperatoren zusammenarbeiten? Von Rupert Murdoch, über Haim Saban, bis hin zu Matthias Döpfner, sie alle scheinen irgendwie miteinander verbunden zu sein.

    Das liegt daran, weil alle Medien gleichgeschaltet sind. Es gibt keine unabhängigen, und auch keine unterschiedlichen Medien mehr, sie alle arbeiten nach dem gleichen Prinzip – Gleichschaltung. Denn aus der Reihe tanzen tut – traurigerweise – schon seit Jahren keiner mehr.

    Abschließen möchte ich diesen Artikel mit einem wunderbar-treffenden Zitat von Mike Nichols aus unserer „Zitat der Woche-Rubrik“:

     „Eine Handvoll Menschen kontrollieren die Medien der Welt. Derzeit sind es etwa noch sechs solcher Menschen, bald werden es nur noch vier sein – und es wird dann alles erfassen: alle Zeitungen, alle Magazine, alle Filme, alles Fernsehen. Es gab einmal eine Zeit, da gab es verschiedene Meinungen, Haltungen in den Medien. Heute gibt es nur eine Meinung, die zu formen vier, fünf Tage dauert – dann ist sie jedermanns Meinung.“

     

    Quellen: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30748468.html

    http://www.axelspringer.de/artikel/Grundsaetze-und-Leitlinien_40218.html

    Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/01/zitat-der-woche-teil-5-mike-nichols/

    https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/01/prozionistische-medien-teil-1-der-axel-springer-verlag/

    http://de.wikipedia.org/wiki/Chaim_Saban