Archiv für September, 2010

Nun, eigentlich wollten wir hier gar nicht auf den Anti-Islamisierungszug aufspringen, und das tun wir auch mit dem Posten dieses Zitats nicht, um das schon mal vorher klarzustellen.

Es ist einfach nur die doppelmoralische Heuchelei der Grünen, die uns hier aufregt.

Nun gut, also, der gute Cem Özdemir, Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen, hat die Islamisierung Deutschlands durchaus positiv aufgenommen, wie man an dem folgenden Zitat auch wieder sehen kann:

„Der deutsche Nachwuchs heißt jetzt Mustafa, Giovanni und Ali!“

Der deutsche Nachwuchs kann ja ruhig Mustafa, Giovanni und Ali heißen, nur dann sollte man wenigstens so fair sein und zu den zwei türkischen und dem einem italienischen Namen auch noch ein, zwei deutsche [Namen] nennen, denn so sieht es aus als wären dem Herrn Özdemir deutsche Kinder völlig egal, und er würde sich nur über muslimischen oder generell ausländischem Nachwuchs freuen – das von einem Politiker zu hören der eigentlich für das gesamte Volk in Deutschland eintreten müsste, ist schon wirklich beschämend.

Und da wundern sich die Grünen das viele Menschen Angst vor einer kompletten Islamisierung haben, denn mit so strunzdummen Aussagen wie diesen ist das ja wohl kein Wunder.

Aber was will man auch anderes erwarten von einer Partei, die sich von ihren damaligen Prinzipien komplett verabschiedet hat, und nun eine Partei der Besserverdienenden ist. Traurig.

Siehe dazu auch:

http://abseits-des-mainstreams.blogspot.com/2010/07/durchgeknallt-claudia-roth-und-ihre.html

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2010/09/29/umfragehoch-die-grunen-sind-auf-dem-weg-zur-beamtenpartei/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/16/zitat-der-woche-teil-3-joschka-fischer/

Und die anderen Zitate aus der „Zitate der Woche-Rubrik“: https://deinweckruf.wordpress.com/category/zitat-der-woche/

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Erstmal eines vorweg, mir geht es nicht um die Menschen an sich, die hier abgeschoben worden sind, sondern mir geht es ganz einfach ums Prinzip.

Nun zum Thema: Im Streit um die Massenabschiebungen von Romas will die Kommission nun rechtlich gegen Frankreich vorgehen. Allerdings bekommt Paris eine letzte Frist bis 15. Oktober, um seine Praxis zu ändern und geltendes EU-Recht umzusetzen.

Brüssel wirft Frankreich vor, die Regeln zur freien Niederlassung von EU-Bürgern verletzt zu haben. Bürger der Europäischen Union haben das Recht auf freien Aufenthalt in jedem anderen Mitgliedstaat. Dieses Recht garantieren zahlreiche Vorschriften, so auch der Lissabon-Vertrag.

So, meine erste Frage, warum hat die EU das Recht, sich in diese nationalen Angelegenheiten einzumischen? Eine Nation sollte selber über ihre Politik entscheiden dürfen. Und wieso hat die EU mehr Macht, als der eigentliche Nationalstaat? Denn, wir sollten uns keinen Illusionen hingeben, diese Klage gegen Frankreich von der EU-Kommission wird sicherlich erfolgreich sein, das brauchen wir nicht anzuzweifeln.

Interessant wird dabei nur die Tatsache sein, wie Frankreich auf die verlorene Klage reagieren wird, denn was passiert, wenn sie sich weigert der EU-Kommission nachzugeben? Wie will die EU dann ihr diktatorisches Recht auf „freie Niederlassung“ durchsetzen? Etwa mit Krieg und Gewalt?

Doch ich glaube nicht, dass es soweit kommen wird. Sarkozy wird sich dem Druck der EU beugen, und entweder in der ihm vorgesetzten Frist seine Abschiebungsgesetze zurückziehen, oder aber wegen der verlorenen EU-Klage nachgeben. 

Und das finde ich schade. Nicht wegen der Menschen, die abgeschoben werden sollen, darum geht es hier gar nicht, sondern um die schon vorhandene Macht der EU über die Nationalstaaten – und das alles dank dem undemokratischen Lissabon-Vertrags.

Nur warum pocht die EU so auf das „freie Niederlassungsrecht“ bzw. die Vermischung der Nationalitäten? Nun, die EU will die Nationalstaaten abschaffen, und dafür muß erstmal – ich entschuldige mich schon im Vorraus bei meinen linken Kollegen für meine jetztige Wortwahl – kräftig durchgemischt werden.

Dieses „Durchmischen“ wird gemacht, um einen EU-Staat für alle zu machen, denn man soll die Nationalstaaten nicht mehr daran erkennen, welches Land und welche Kultur sie gerade sind. In Frankreich sollen halt nicht nur zum Großteil Franzosen leben, sondern beispielsweise eben auch sehr viele Sinti und Romas. Multi Kulti halt, wie es schon seit mehreren Jahrzehnten in Europa angewandt wurde – Vorbereitung auf „die eine Welt“.

So und nicht anders schafft man die Nationalstaaten ab.

Und so und nicht anders werden wir bald alle in einem dikatatorischen EU-Staat leben, wenn wir nicht endlich etwas dagegen unternehmen.

Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/roma170.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/13/das-zdf-wirbt-schon-mal-fur-die-abschaffung-der-nationalstaaten/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/25/henry-kissinger-europa-ist-noch-zu-nationalstaatlich/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/18/drei-von-der-muppetshow-uber-die-europaische-union-und-eine-neue-weltordnung/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/27/die-zukunft-deutschlands-und-der-eu/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/08/der-vertrag-von-lissabon-unser-weg-in-die-eu-diktatur/

 

 Dieses Video bestätigt einmal mehr die nicht vorhandene Pressefreiheit in Deutschland. Zu Anfang sieht man schweigende Journalisten bei der Bundespressekonferenz, die anscheinend weder Fragen zur Chemikalienverordnung haben, noch zum Konjunkturpaket.

Doch der Schein trügt.

Ulrich Deupmann, Journalist bei Springers Propagandablatt „Bild am Sonntag“ klärt uns auf:

„Die wirklich kitzligen Dinge passieren nicht hier bei der Bundespressekonferenz, sondern in Cafes oder Hinterzimmern.“

Solche „Hinterzimmer“ gibt es in Deutschland überall, aber filmen darf das ZAPP-Team da natürlich nicht.

Warum das so ist, dass verrät uns eine Journalistin:

Wir verhandeln geheime Dinge. Wir wollen Politik verstehen, und das muß ein Zuschauer oder Leser nicht erfahren, sondern er muß dann nur verstehen was wir sagen„. (Anmerkung deinweckruf: Und was wir sagen ist Programm, völlig egal ob es die Wahrheit ist oder nicht, wir Journalisten und Medien haben eine Aufgabe, die Bevölkerung so gut es geht zu belügen, betrügen und manipulieren.)

Achso, und ich dachte immer, dass es die Aufgabe der Journalisten wäre, dieses Politikverständnis dem Leser näher zu bringen, aber der Aussage nach scheint wohl das Gegenteil der Fall zu sein – wir werden belogen, manipuliert und verschaukelt.

Die Wahrheit wird die kleinen Bürger nämlich nicht erreichen, denn in den Hinterzimmern wird überlegt, wie man den Menschen bevorstehende, undemokratische Dinge am besten verklickern kann, vom freien Journalismus also und von wahren Informationen kann keine Rede sein.

Zum Schluß verrät uns dann noch eine andere Journalistin:

„Der Mehrwert besteht dann einfach darin das wir die Wahrheit erfahren, und diese dann, so bitter es dann auch ist für manche, nicht schreiben oder senden dürfen.“

So, und wer jetzt immer noch glaubt die Medien würden nicht von Politik u.ä. kontrolliert, dem können wir auch nicht mehr helfen. Dieses Video zeigt doch klar und deutlich, dass man der Mainstreampresse nicht trauen kann weil sie uns manipulieren und verschaukeln will.

Tut uns ja leid, auch wir wünschten es wäre anders, aber die meisten sogenannten Verschwörungstheorien entpuppen sich doch oftmals als Wahrheit.

Und diese Wahrheit ist bitter.

Siehe auch:

 https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/08/haim-saban-die-medienindustrie-ist-eine-sehr-politisierte-branche/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/01/zitat-der-woche-teil-5-mike-nichols/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/01/prozionistische-medien-teil-1-der-axel-springer-verlag/

Haben wir nicht alle darauf gewartet? Es wurde auch langsam Zeit, mal wieder die gut wirkende Terrorwaffe auszupacken, denn diese wird ja gerne als Grund für imperialistische Kriege benutzt, um die Otto-Normalbürger davon zu überzeugen.

Und so zweifeln wir nun auch die neueste Terrormeldung berechtigterweise an.

Ausgerechnet Geheimdienste(!) haben einem Medienbericht zufolge Terroranschläge auf Deutschland, Frankreich und Großbritannien verhindert. Die Anschläge seien von Pakistan aus geplant worden, berichtete der britische Fernsehsender Sky News unter Berufung auf Geheimdienstkreise. Die Anschlagspläne wurden wohl entdeckt, nachdem die Geheimdienste in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA ihre Informationen austauschten. Und das US-Militär hat daraufhin angeblich geholfen, die Hintermänner in Pakistan aufzuspüren.

Warum wir Geheimdiensten keinen Glauben mehr schenken, dürfte eigentlich bekannt sein, wir haben darüber auch schon berichtet. Denn dank Wikileaks(!) kamen schockierende Details ans Tageslicht.

Die CIA und auch andere Geheimdienste haben nämlich perfekt ausgetüftelte Pläne entworfen, um die Europäer in Kriegsstimmung zu bringen, vor allem Deutschland und Frankreich, zwei kriegsmüde, kritische Länder kamen den Geheimdienstmitarbeiter dabei ins Visier.

Da Deutschland wohl große Angst vor einem Terroranschlag hätte, sollte darauf mit Manipulation aufgebaut werden, um mehr Unterstützung für die Kriegseinsätze zu bekommen.

Und deswegen sind wir bei Geheimdienstberichten immer sehr kritisch. Es könnte nämlich gut sein, dass dieser angeblich geplante Terroranschlag nur eine Farce und zur Manipulation der kriegsgegnerischen Bürger gedacht worden war, um sie in Kriegsstimmung zu bringen, denn außer den Aussagen der Geheimdienste gibt es für diesen vereitelten Terroranschlag keinerlei Beweise.

Man darf also zu Recht misstrauisch sein.

Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article9941631/Terroranschlaege-auf-deutsche-Staedte-verhindert.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/04/wikileaks-propaganda-der-cia-um-die-europaer-in-kriegsstimmung-zu-bringen/

Wir sind von Welt Online ja einiges gewöhnt, wir wissen dass sie sich an Grundsätze halten müssen, und somit keine freien und unabhängigen Journalisten sind. Wir wissen auch, dass sie den Bilderbergern, Banken, Lobbyisten, Neokonservativen in den USA, und in Deutschland der schwarz-gelben Regierung nahe stehen, aber mit diesem Artikel schießen sie doch eindeutig den Vogel ab.

Autor dieser widerlichen Propagandaschrift ist Andrea Seibel, sie ist stellvertretende Chefredakteurin der Welt, und somit Kursangeber der Springer-Jünger.

Andrea Seibel ist wie Stefan Aust, Kai Diekmann und Mathias Döpfner auch Mitglied im Beirat des M100 Sanssouci Colloquium.

Hier mal die offizielle Erklärung zu den M100:

Das M100 Sanssouci Colloquium, initiiert von einer Gruppe führender Persönlichkeiten aus Medien und Politik, ist ein einzigartiges Forum, das Europas tonangebende Redakteure, Kommentatoren und Medienbesitzer (Print, TV und Internet) sowie öffentliche Schlüsselfiguren zusammen bringt, um die Rolle und den Einfluss der Medien in europäischen und internationalen Angelegenheiten zu untersuchen.

Das reicht ja schon, um sich von der Dame ein Bild machen zu können, ist doch die M100-Truppe ähnlich aufgebaut wie die Bilderberg-Konferenzen.

Nun gut, gehen wir erstmal weiter auf ihren Hetz-Artikel ein, denn schon die Überschrift verrät einiges:

„Regierung setzt dem ruinösen Sozialstaat ein Limit“

 Ruinös? Was der Sozialstaat ruiniert haben soll, darauf gibt sie uns auch noch eine Antwort, auf jeden Fall wird der Artikel begleitet mit einer fröhlichen Zensursula Ursula von der Leyen, die ihren Daumen hoch hält aus dem Fenster eines Bonzenautos, mit einem Lächeln das zeigen soll: „Jetzt wird alles besser. Wir sind die Besserbetuchten, die Elite, die den bösen kleinen Hartz 4 Empfängern eine Grenze aufzeigen will.“

Ursula von der Leyen, die Retterin der Nation.

Weiter geht es im Artikel mit schwarz-gelber Polemik und neoliberalen Geschwätz a la:

„Der Sozialstaat hat die Länder an den Rand des Bankrottes gebracht.“

Schon hebt das Geschrei an, ob bei den Sozialverbänden oder rot-rot-grün: Skandal! Herzlosigkeit! Die Regierung hat die Hartz-IV-Sätze „nur“ um fünf Euro erhöht.

„Nur“ soll suggerieren: „5 Euro sind verdammt viel Geld! Soviel bezahle ich meiner Putzfrau für meine Villa die Stunde!“

Und damit die Putzfrau zu Hause auch ja keine Chance auf einen Mindestlohn bekommt, findet man für die Agenda 2010 positive Worte, und spricht in bester Propaganda-Manier von einer „großen Errungenschaft“:

„Man könnte von Mut sprechen, dass Merkel sich zu einer marginalen Erhöhung der Sätze entschied, um das Lohnabstandsgebot zu den Geringverdienenden zu halten, damit diese große Errungenschaft der Agenda 2010 nicht zerschellt.“

Gleichzeitig stärkt unsere Welt-Chefredakteurin noch der Atompolitik und Stuttgart 21 den Rücken:

 „Wer regiert, scheint zu verlieren. Schwarz-gelb zeigt dennoch ungewohnte Standfestigkeit – beim Atom oder bei Stuttgart 21.“

 

Nun kommt aber das Unglaubliche, über das sich nicht nur wir, sondern wie man in der Kommentarspalte lesen kann, auch viele andere aufgeregt haben, denn, unglaublich aber wahr, das Springerhetzblatt sieht den Sozialstaat als wahren Schuldigen der Finanzkrise:

„Nicht die Banken- und Finanzkrise hat unsere Länder an den Rand des Bankrottes gebracht, sondern der Sozialstaat.“

Damit stößt Andrea Seidel nicht nur die Millionen Hartz 4 Empfänger vor den Kopf, sondern ächtet sie auch noch in aller Öffentlichkeit als „die Schuldigen der Finanzkrise in Deutschland“. Und sie relativiert die Schuld der Banken dadurch in dem sie die normalen, kleinen Leute dafür verantwortlich macht – das ist geschmacklos!

Aber hauptsache ihre Elite ist gesichert.

Der letzte Satz ist der Versuch einer Manipulation der Welt Online-Leser:

 „56 Prozent der Deutschen sind einer Umfrage zufolge gegen die Aufstockung der Hartz-IV-Gelder. Das ist ein ermutigendes Zeichen.“

Damit versucht man die Meinung der Leser zu manipulieren, das ist bei den meisten Umfragen leider so.

Denn wenn die Mehrheit der Deutschen gegen eine Hartz 4-Erhöhung ist, suggeriert das dem Leser dass diese Mehrheit bestimmt recht haben muß.

Widerlich was sich Welt Online hier geleistet hat. Man kann sich für den Axel Springer-Verlag nur noch schämen.

Quellen:

http://www.welt.de/debatte/article9887774/Regierung-setzt-dem-ruinoesen-Sozialstaat-ein-Limit.html

http://www.m100potsdam.org/M100/Idee/idee_start.php

http://www.m100potsdam.org/Beirat/seibel.php

Siehe zum Thema Hartz 4 und Mindestlohn:

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/28/aufgeschnappt-immer-mehr-arbeitsagenturen-erklaren-langzeitarbeitslose-fur-geistig-behindert/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/12/selbst-schuld-aufstockung-der-niedriglohne-kostet-staat-milliarden-und-wo-bleibt-der-mindestlohn/

Siehe auch zum Thema Springer AG:

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/01/prozionistische-medien-teil-1-der-axel-springer-verlag/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/21/kriegspropaganda-bei-springers-welt-die-amerikanische-mission-im-irak-ist-unvollendet-und-der-iran-ist-als-nachstes-dran/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/08/zitat-der-woche-teil-6-matthias-dopfner/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/09/welt-online-wir-brauchen-eine-weltregierung/

Ja, heute mußte unser Außenminister in New York alles geben, um für Deutschland einen Sitz im UN-Sicherheitsrat zu werben.

So brüstete sich Guido Westerwelle mit „Frieden“, „globaler Verantwortung“, und einer „Welt ohne Massenvernichtungswaffen“, und bettelt gerade zu um einen Sitz in dem 15köpfigen UN-Sicherheitsrat für 2011 und 2012.  Denn zum Jahreswechsel werden fünf nichtständige Sitze frei, zwei davon für westliche Länder. Neben der BRD bewerben sich übrigens Kanada und Portugal.

Außer hohlen Phrasen a la „Sie können auf Deutschland zählen“ lügte der FDP-Chef Westerwelle weiterhin wie gedruckt:

„Deutsche Außenpolitik ist Friedenspolitik.“

Friedenspolitik?! Der Außenminister scheint wohl vergessen zu haben, an welchen Kriegen sich Deutschland beteiligt hat bzw. immer noch beteiligt ist, ein Blick nach Afghanistan sollte doch dafür schon genügen. Denn Deutschland ist ja leider so blöd solidarisch und gehorcht den wahren Weltregierungsbossen aufs Wort, leider.

Aber betrachten wir doch mal die Vereinten Nationen (UN) generell. Diese verstehen sich ja selbst als eine Organisation zur „Sicherung des Weltfriedens“. Schön und gut, aber wie kann eine Organisation, mit dieser Aufgabe, diesem Leitmotto, den Krieg im Irak und Afghanistan gutheißen und tolerieren? Müsste es nicht die erste Aufgabe von so einer Organisation überhaupt sein, den Frieden dort sicherzustellen und die US-Truppen zum Abzug und zum Stopp des Krieges zu bewegen? Doch was sie machen ist das genaue Gegenteil, in ihren erreichten Zielen ist nämlich nichts von all dem zu finden, Zitat Wikipedia:

  • sie wirkten bei der Gründung des Staates Israel 1947 bis 1949 mit
  • sie entschärften die Berlinkrise 1948–1949
  • sie entschärften die Kubakrise 1962
  • sie entschärften die Nahostkrise 1973
  • sie wirkten in Rhodesien 1976 auf die Einführung des Wahlrechts für Farbige hin
  • Beendigung des Ersten Golfkriegs 1988

Sie sicherten direkt den Frieden z. B. in

  • Kambodscha 1993
  • Mosambik 1994
  • Angola 1995
  • Guatemala 1996
  • Zypern

Warum aber ist das so? Nun, dafür gibt es eine ganz leichte Erklärung, denn die USA gehören nicht nur zu den Gründungsstaaten der Vereinten Nationen, nein sie sind neben dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Russland und China auch Teil der beständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats.

Und dadurch macht Amerika als ständiges Mitglied des Sicherheitsrats regen Gebrauch von ihrem Vetorecht, um Verurteilungen und Sanktionen gegen sich selbst oder befreundete Staaten abzuwenden, so auch geschehen bei 69 Konventionen zu Israel, dort legten die USA in 20(!) Fällen ein Veto ein.

Deswegen werden US-imperialistische Kriege von den UN komplett ausgeklammert. Ein guter Grund, an der Kompetenz und Glaubwürdigkeit dieser angeblichen UN-Friedensbringer zu zweifeln.

Doch dafür haben sie auch schon gesorgt, denn trotz der eigentlichen Aufgabe der UN, nämlich „der Sicherung des Friedens“, darf Krieg geführt werden, gemäß der Charta:

Trotz des allgemeinen Gewaltverbots schließt die Charta die Gewaltanwendung nicht völlig aus. Sie ist neben dem individuellen Selbstverteidigungsrecht jedes Landes auf den Sicherheitsrat konzentriert: Kollektive Maßnahmen gegen Friedensstörer unter Beachtung des Kapitels VII, wie wirtschaftliche, kommunikative und sonstige nichtmilitärische Sanktionen bis erforderlichenfalls hin zur Gewaltanwendung. Der Sicherheitsrat wird dadurch zum Träger des „Gewaltmonopols“. Bevor der Sicherheitsrat entsprechende Maßnahmen beschließen kann, muss er zunächst eine Bedrohung oder einen Bruch des Friedens oder eine Angriffshandlung feststellen. Sollte dies der Fall sein, so hat er grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Er kann sowohl Empfehlungen an die UN-Mitglieder als auch Zwangsmaßnahmen gegenüber dem Friedensstörer selbst sowie gegenüber allen anderen Mitgliedstaaten aussprechen.

Bei Zwangsmaßnahmen sind sowohl nichtmilitärische Sanktionen als auch ein direktes militärisches Eingreifen durch die UN selbst oder durch entsprechend mandatierte Mitglieder möglich. Das Aufstellen von Truppen unter dem direkten Kommando der UN ist in der Charta zwar vorgesehen, kam jedoch nie zustande. Zu den nichtmilitärischen Sanktionen gehören die „vollständige oder teilweise Unterbrechung der Wirtschaftsbeziehungen, des Eisenbahn-, See- und Luftverkehrs, der Post-, Telegraphen- und Funkverbindung sowie sonstiger Verkehrsmöglichkeiten und den Abbruch der diplomatischen Beziehungen“.

Also wird die Charta wohl auch die Kriege in Afghanistan und im Irak irgendwie rechtfertigen können, man muß es nur richtig auslegen und definieren.

Dabei müsste die UN eigentlich Sanktionen gegen die USA auferlegen, schließlich stören sie doch den Weltfrieden für Öl, Geld, Macht und Schürfrechte durch ihre zahlreichen Angriffskriege!

Aber nein, nicht ein Wort, eine Reaktion diesbezüglich von den Vereinten Nationen, aber das war ja klar, schließlich wird die UNO von diesem Staat und seinen weiteren Verbündeten dominiert. Nur dann braucht die UN sich auch nicht den Frieden zur Hauptaufgabe machen, denn damit hat das ja gar nichts mehr zu tun. Deswegen sind die UN auch nur ein heuchlerischer, widersprüchlicher Verein, der durch diese Unkompetenz keinerlei Anerkennung verdient hat.

Zusätzlich erwähnen sollte man bei den UN auch noch die Rolle Deutschlands. Deutschland selber hat bei den Vereinten Nationen so gut wie gar nichts zu sagen, sie sind nur das hörige Schoßhündchen, welches brav „Sitz“ macht wenn man es ihr befiehlt.

Deutschland selber wurde erst verspätet in die Vereinten Nationen aufgenommen, da sie zur Gründung der UN noch der Feind Nummer eins waren, womit wir schon beim Stichwort sind.

Wir haben das schon in einem anderen Artikel thematisiert, aber da es hier um die Vereinten Nationen geht sollte dies nun auch noch kurze Erwähnung finden. Denn noch heute, 65(!) Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs ist die Bundesrepublik Deutschland immer noch in der UN-Feindstaatenklausel eingetragen. Und durch diese UN-Feindstaatenklausel wird es laut Artikel 53 und 107 der UN-Charta jedem Unterzeichnerstaat erlaubt, gegen einen Feindstaat militärische Maßnahmen zu ergreifen, d.h. dass Deutschland dank dieser Klausel immer noch angegriffen werden kann, von ihren eigenen, angeblichen Verbündeten!

Deswegen ist Deutschlands Rolle bei der UN-Organisation der Schande nicht wirklich zählend und wichtig, Westerwelle’s peinliche Anbiederung an diese hingegen schon.

Quellen:  http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE68P03Y20100926

http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinte_Nationen

http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinte_Nationen#UN-Sicherheitsrat

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/16/der-zwei-plus-vier-vertrag-ist-betrugerisch/