Archiv für die Kategorie ‘Lybien’

 
 
Der frühere US-Senator William Fullbright sagte 1973:

„Die Israelis kontrollieren die US-Politik im Kongress und im Senat.“

 
Siehe dazu auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/16/es-ist-offiziell-zionisten-kontrollieren-die-usa/

 
Nun nähern wir uns dem Ende des Jahres 2011, und passend dazu tauchen wieder überall die tollen Jahresrückblicke auf, ob Jauch bei RTL, Kerkeling beim ZDF,Kerner bei Sat1 oder jetzt Maischberger in der ARD, jeder Sender kaut uns noch einmal die wichtigsten Ereignisse des Jahres vor – natürlich nur in einer politisch-korrekten, der Mainstream angepassten, und von der Regierung vorgegebenen Sichtweise – ja, so sind sie, die Systemmedien.

Dabei darf natürlich ein besonderes Ereignis nicht fehlen, nämlich der von der CIA-instruierte Arabische Frühling. Man schwärmt von den friedlichen Rebellen, die angeblich nach Freiheit strebten und schimpft auf die ach so bösen Diktatoren.

Die Wahrheit, vor allem im Hinblick auf Libyen, wird gerne vertuscht, so wie es die US-Regierung seinen Vasallenstaaten und deren Systemmedien auch vorschreibt.

Dass Gaddafi vielleicht sogar völlig unschuldig war und nur das Beste für sein Land wollte, wird verheimlicht. Dass die Rebellen von der CIA ausgebildet wurden, und dass der Übergangsrat und die neue Regierung, wie Muammar Al-Gaddafis Tochter Aisha Gaddafi jetzt erst kürzlich sagte, an Bord eines NATO-Flugzeugs ins Land eingeschleust wurden, liest man nur in wenigen Medien. Genauso verschwiegen wird die Aussage von Gaddafis Sohn Saif Gaddafi, dass es den Westmächten nur ums Öl ging, wie er in einem Interview klarstellte. Im selben Interview versprach Saif Gaddafi unter anderem auch, Libyen demokratisch und mit freien Wahlen gestalten zu wollen, aber auch das ging in der deutschen Berichterstattung völlig unter.

Nur dass Gaddafi brutal und qualvoll von den Tieren Aufständischen hingerichtet worden ist, dies konnten sie uns, aufgrund der vielen Videobeweise auf YouTube, nicht verheimlichen.

Doch eines ist trotz all der guten, alternativen Berichterstattung von Russia Today und Co im Internet wohl untergegangen, zumindest findet man keinen Hinweis darauf.

Denn gestern abend war Peter Scholl-Latour auch bei Maischberger zu Gast. Dieser wurde natürlich hauptsächlich zu den Nahost-Themen, also zum Arabischen Frühling befragt.

Und auf die Frage von Maischberger, ob es schade um Mubarak, Ben Ali und Gaddafi wäre, antwortete Scholl-Latour, Zitat:

„Es ist um keinen schade, nur hätte ich dem Gaddafi eine Kugel in den Kopf gegönnt, und nicht dass er gepfählt(!) worden ist mit einer Eisenstange, ich mein das ist ’ne Sauerei gewesen.“

Maischberger, ganz die perfekt-indoktrinierte US-Vasallenjournalistin, sagte daraufhin völlig kalt und emotionslos, Zitat:

„Es ist Krieg!“ Sie sagen doch immer im Krieg passieren diese Dinge…“

Peter Scholl-Latour, sichtlich geschockt von Maischbergers Kühlheit, antwortete:

„Ja entschuldigen Sie ich bin kein Folterer! Stellen Sie sich das mal vor, der ist gepfählt worden, nicht wahr – im Zeichen der Demokratie!“

Es ist dermaßen schockierend und widerlich, was diese Rebellen da gemacht haben. Und noch schlimmer ist es, dass der Westen dies billigte.

 
Jemanden zu pfählen ist mit das Grausamste, was man einem Menschen antun kann. Diese Rebellen kennen weder Menschlichkeit, noch Mitgefühl. Mit „Allahu Akbar“-Rufen scheint sich jeder noch so grausame Mord zu legitimieren, nur, mit dem islamischen Glauben hat das gar nichts mehr gemein, das ist purer Extremismus und Fanatismus.

Gaddafi selber war immer für einen gemäßigten Islam, er machte sich für die Rechte der Frauen stark, galt als liberal. Dies hat aber jetzt ein Ende, denn jetzt kommt der Gottesstaat, auch wieder gebilligt von USA, EU und Co.

Das war der Arabische Frühling – US-Propaganda at its best.

Quellen: http://youtu.be/kKs0F1dX1Us

http://www.youtube.com/watch?v=tvk4yxLlSug

http://www.youtube.com/watch?v=UlX-Q4kp6-I

http://www.welt.de/politik/ausland/article13742085/Aischa-Gaddafi-fordert-Rache-fuer-den-Tod-ihres-Vaters.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2011/10/21/videobeweis-gaddafi-wurde-erst-nach-seiner-festnahme-getotet/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/09/05/die-schockierende-wahrheit-uber-gaddafi-was-die-massenmedien-verheimlichen/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/08/24/putin-wer-gibt-der-nato-das-recht-gaddafi-zu-toten/

Seit mehr als einer Woche nun verschärfen die israelische Regierung und ihre Massenmedien Drohgebärden gegen den Iran. Diese gipfeln in Ankündigungen eines militärischen Angriffs auf den Iran, um eine angebliche „atomare Bedrohung“ durch den Iran abzuwenden.

Die unter Kontrolle der imperialistischen Länder wie USA, Frankreich und Großbritannien stehende „Internationale Atomenergieorganisation“ (IAEA) soll nun angebliche Beweise dafür haben, dass der Iran in der Lage ist, in seinen Atomanlagen auch waffenfähiges Plutonium anzureichern. Der israelische Präsident und „Friedensnobelpreisträger“ Shimon Peres erklärte gegenüber der israelischen Zeitung „Hayom“:

„Ein Militärschlag gegen den Iran ist nun wahrscheinlicher als die diplomatische Option.“

Und auch wenn er im Parlament dafür noch keine Mehrheit hat, so scheint der Krieg doch unausweichlich, denn vergangene Woche wurden in Israel bereits groß angelegte „Zivilschutzübungen“ durchgeführt, israelische Kampfflugzeuge trainieren auf einem Nato-Luftwaffenstützpunkt auf Sardinien Langstreckenmanöver, wie es notwendig wäre, um den Iran mit Kampfflugzeugen zu erreichen.

Man hatte in den vergangenen Monaten immer mal wieder gehört, dass die USA und Israel einen Militärschlag gegen den Iran nicht ausschließen würden, allerdings hat man diese Idee dann auch schnell wieder verstummen lassen, so dass das jetztige Statement, falls der Bericht der IAEA positiv über vorhandenes Plutonium des Iran ausfallen sollte man auf jeden Fall den Iran angreifen wolle, doch ein wenig überraschend.

Aber was für manche vielleicht eine Überraschung gewesen sein könnte, war indes schon seit Jahren geplant. Ende November 2010 kam durch Wikileaks heraus, dass Israel schon lange einen Krieg gegen den Iran plant.

Israels Generalstabschef Gabi Aschkenasi hat laut von Wikileaks veröffentlichten US-Dokumenten erklärt, die Armee seines Landes auf einen größeren Krieg im Nahen Osten vorzubereiten. Es sei leichter, einen größeren Einsatz „zu einer kleineren Operation zurückzufahren als umgekehrt“, wird Aschkenasi in einer Depesche der US-Botschaft in Tel Aviv zitiert.

Er machte die Äußerungen demnach Ende 2009 bei einem Besuch einer Delegation des US-Kongresses.

Schon Ende November waren während der ersten Wikileaks-Veröffentlichungen pikante Details zum Israel-Iran-Prozess bekannt geworden. So drängte Israel genauso wie arabische Verbündete die USA zu einem Militärschlag gegen den Iran.

Israels Verteidigungsminister Ehud Barak habe im Juni 2009 geäußert, es gebe ein „Zeitfenster von sechs bis 18 Monaten“, in dem ein militärisches Eingreifen zur Zerstörung der Nuklearanlagen im Iran günstig sei, berichtete damals der „Guardian“. US-Quellen bezeichneten das Drängen der Israelis auf eine militärische Lösung als „größer denn je“. Nach Ablauf dieser Zeit wäre ein Militärschlag mit nicht mehr akzeptablen Kollateralschäden verbunden, so Barak.

Und so ist das jetzige Kriegstreiben und die Propaganda absolut keine Überraschung, denn Israel hatte sich lange und gründlich darauf vorbereitet, und jetzt sind sie endlich soweit – deswegen der große Paukenschlag der durch die Medien schallte.

Die unter Kontrolle der imperialistischen Länder stehende IAEA hat natürlich auch das gewünschte Ergebnis erbracht, wie sollte es auch anders sein?

Also können wir uns alle auf einen Krieg im Jahr 2012 einstellen. Und wer wegen der Offensichtlichkeit eines kalkulierten Machtkrieges immer noch nicht aufgewacht ist, der möge auch die nächsten 20 Jahre weiterschlafen.

Quellen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,796212,00.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,796162,00.html

http://www.focus.de/politik/ausland/wikileaks-israel-bereitet-soldaten-offenbar-auf-grossen-krieg-vor_aid_586352.html

http://wikileaks.org/origin/41_0.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2011/11/04/der-iran-ist-als-nachstes-dran/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/01/25/tony-blair-fordert-england-und-die-usa-auf-macht-euch-bereit-fur-einen-krieg-gegen-den-iran/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/29/iraks-ehemaliger-ministerprasident-rechnet-auch-mit-einem-krieg-gegen-den-iran/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/21/kriegspropaganda-bei-springers-welt-die-amerikanische-mission-im-irak-ist-unvollendet-und-der-iran-ist-als-nachstes-dran/

 
Die britische Zeitung „Guardian“ berichtete am Donnerstag unter Berufung auf ungenannte Quellen im Londoner Verteidigungsministerium, die militärische Führung bereite sich darauf vor, den Vereinigten Staaten im Fall eines Militärschlags gegen Iran beizustehen.

Die US-Regierung will eine Intervention weil sie fürchtet, dass Teheran seine Nuklearanlagen nicht nur zur Stromerzeugung nutzt, sondern auch Atomwaffen bauen will – auch wenn der Iran dies seit jeher bestreitet, aber man glaubt dem bösen Ahmadinedschad einfach nicht.

Oder will ihm nicht glauben, weil man einen weiteren Kriegsgrund braucht?

Tony Blair jedenfalls übte schon im Januar 2011 Druck auf die USA aus, der Westen solle sich endlich auf einen Krieg gegen den Iran vorbereiteten, siehe dazu hier:

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/01/25/tony-blair-fordert-england-und-die-usa-auf-macht-euch-bereit-fur-einen-krieg-gegen-den-iran/

 
 
Gestern war es dann soweit: Nach monatelangem Nato-Terror und Kämpfen der von den CIA ausgebildeten und instruierten Aufständischen hat die Jagd auf Gaddafi nun ein Ende, das langjährige Staatsoberhaupt von Libyen tot. Sie fassten ihn in seiner Geburtsstadt Sirten. Gaddafi selber hatte immer gesagt, dass er nicht aus Libyen fliehen werde, und das hat er auch so eingehalten.

Soweit so gut, doch es gibt eine Ungereimtheit in der Story, und das ist die Sache wie und wann Gaddafi denn ums Leben kam.

Denn anscheinend haben die libyschen Rebellen und ihre CIA-Hintermänner diesbezüglich nicht ganz die Wahrheit gesagt, dies beweisen zumindest zwei Videoaufnahmen.

Das erste Video wurde nur gekürzt im deutschen Fernsehen gesendet. Es zeigt einen noch lebenden Gaddafi, der an den Beinen – wie seltsamerweise von den Massenmedien mehrfach behauptet – nicht verletzt ist, er sieht zwar blutig aus, aber er lebt, spricht sogar und scheint auch noch einigermaßen wach zu sein, ohnmächtig ist er jedenfalls nicht.

Im weiteren Verlauf des Videos sieht man dann nur noch ein ziemliches Durcheinander von Rebellen, die „Allahu Akbar!“ rufen, die Kamera schwenkt dann weg von Gaddafi, und man hört plötzlich mehrere Schüsse. Diese Schüsse könnten dann gezielt auf Gaddafi abgefeuert worden sein, was mich auch zum zweiten Video bringt.

Denn im zweiten Video sieht man auf einmal Gaddafi auf dem Boden liegen, offensichtlich tot und mit weit geöffneten Augen liegt er in einer Blutlache. Um ihn herum stehen die Rebellen, brüllen und jubeln, ja sogar einige treten ihn.

Es sieht also ganz danach aus, als wäre Gaddafi erst nach seiner Festnahme getötet worden, die unzensierten Videos stützen diese Ansicht.

Ob das allerdings rechtens ist, darf bezweifelt werden. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordert nun eine Untersuchung der Todesumstände.

Aber USA und Nato wird das sowieso nicht interessieren, denn sie haben ihr Ziel erreicht – das damals noch von Gaddafi verstaatlichte Öl, um das Land zu modernisieren und dem Volk zu Reichtum zu verhelfen, ist nun in ihrer Hand, genauso wie der Rest Libyens.

Also auf gehts westliche Imperialisten und Kriegsverbrecher! Weiter zum nächsten Land – Syrien wartet!

Quellen: http://youtu.be/75YhFScM5sU

http://www.focus.de/politik/ausland/konflikte-video-mit-offenbar-noch-lebend-gefangenem-gaddafi_aid_676704.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,793044,00.html

http://www.tagesschau.de/cia150.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2011/09/05/die-schockierende-wahrheit-uber-gaddafi-was-die-massenmedien-verheimlichen/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/03/22/alles-nur-fur-mehr-freiheit-und-demokratie-in-libyen-fehlanzeige-der-ol-krieg-war-schon-seit-10-jahren-geplant/

http://deinweckruf.wordpress.com/2011/07/01/westliche-medien-schweigen-uber-pro-gaddafi-massendemonstration/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/03/12/zitat-der-woche-teil-23-muammar-al-gaddafi-uber-die-widerspruchlichkeit-der-damaligen-regierung-im-falle-eichmann/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/03/08/ol-und-macht-libyen-krise-von-den-usa-gewollt/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/08/23/der-nato-krieg-um-libyens-ol-und-gold-hat-nun-ein-ende/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/09/21/kritische-worte-zur-nato-interview-mit-einem-rebell/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/03/21/libyen-warum-mus-gaddafi-weg/

Noch vor 10 Jahren griff die Vernebelungstaktik. Es hieß, die EU wolle aus Europa eine Zitadelle machen für den Kampf mit den USA und Japan auf Biegen und Brechen. Heute ergibt sich durch die Öffnung der US-Archive eine völlig neue Sicht.

Jetzt sieht das Bild so aus: Die EU ist eine Kreation der USA. Die Vereinigten Staaten haben massiven Druck ausgeübt, um Europa zur Integration zu zwingen. EU plus Nato sind der verlängerte Arm der USA.

Die Idee von Europa als dritter Kraft zwischen den USA und der Sowjetunion, aber im Schlepptau Amerikas, quasi als „Juniorpartner der USA für das globale Kräftemessen“ , stammt von General Eisenhower (1890-1969). Der Republikaner Dwight David Eisenhower war 1945 Oberbefehlshaber der US-Truppen in Europa, 1950 bis 52 NATO-Oberkommandierender und 1953 bis 61 US-Präsident. Eisenhower und seine Nachfolger haben diese Idee mit Hilfe einiger Freunde in Europa durchgesetzt. Oder wie es Beate Neuss in ihrer Habilitationsschrift „Geburtshelfer Europas“ etwas verschämt ausdrückt:

„Am Anfang des Weges zu einer Europäischen Union standen die Vereinigten Staaten von Amerika.“

Was waren die Gründe für das Powerplay der USA in Europa?

Die USA waren die eigentlichen Gewinner des Weltkriegs. Die Europäer, auch England und Frankreich, hatten sich gegenseitig zerfleischt. So konnten sich die USA als „Ordnungsmacht“ etablieren und ihre „neue Weltordnung“ durchsetzen. Eine eigenständige Rolle war für Kontinental- Europa nicht vorgesehen. Washingtons Europapolitik ist bis heute gleichgeblieben.

Warum waren die USA an der Etablierung eines europäischen Zusammenschlusses nach 1945 so interessiert? Sie wollten vor allem drei Ziele erreichen:

– Den Aufbau eines europäischen Blocks gegen die Sowjetunion

– Die Eingliederung des wieder aufstrebenden Deutschlands in diesen Block mit dem Hintergedanken, dass es nie wieder so dominant werden dürfe wie vor dem Krieg und

– Die Etablierung eines profitablen Absatzmarktes mit der Chance für Direktinvestitionen

Die Haupthebel zur Durchsetzung der Machtpolitik der USA gegenüber Europa waren die Finanz-, die Energie- und die Sicherheitspolitik. Die eingesetzten Mittel lassen sich unter Erpressung und Manipulation einordnen:

– Koppelung der Finanzhilfe an die Europäische Integration

– Einsatz von Kristallisationspunkten für die europäische Integration

– Massiver Lobbyismus

Die Koppelung der Finanzhilfe an die Europäische Integration ist untrennbar verbunden mit dem Namen ihres Dirigenten George Catlett Marshall (1880-1959). Er war 1939 bis 45 Generalstabschef der US-Streitkräfte, 1947 bis 49 US-Außenminister und 1951/52 Verteidigungsminister. 1953 erhielt Marshall zusammen mit Albert Schweitzer den Friedensnobelpreis. Er war hochrangiger Freimaurer wie Winston Churchill (1940-45 und 1951-55 britischer Premierminister) und Harry Truman (1945-53 US-Präsident).

Der nach Marshall genannte Plan verlangte ausdrücklich eine europäische „enonomic federation“, eine Wirtschaftsgemeinschaft, als Basis für finanzielle US-Hilfe und er forderte den Ersatz des alten europäischen Systems souveräner Staaten durch Vereinigte Staaten von Europa nach US-Muster.

Marshalls Instrument sind die ERP-Mittel (ERP = European Recovery Program = Europäisches Wiederaufbau-Programm). In den Jahren 1948–51 waren ERP-Mittel von 20 Milliarden Dollar vorgesehen. Eine ernorme Summe. Sie wurde in jährlichen Raten ausgezahlt und Verweigerung der nächsten Rate angedroht, wenn die Europäer nicht spuren wollten.

Die zweite Achse des amerikanischen Drucks in Richtung einer europäischen Integration war die Schaffung von Kristallisationspunkten:

– EGKS (Montanunion)

– NATO-Mitgliedschaft

– Euratom

EGKS steht für Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Sie wurde am 18. April 1951 gegründet. Dirigent war wieder George Catlett Marshall. Sein Ziel: ein Vereintes Europa als Vasall der USA.

Bundeskanzler Konrad Adenauer spielte mit, aber ein kategorisches Nein von SPD-Chef Kurt Schuhmacher drohte die Montanunion zu kippen. Darauf reagierten die USA mit Erpressung: Ohne Unterschrift unter den EGKS-Vertrag gebe es kein Ende des Besatzungsregimes und der außenpolitischen Beschränkungen der Bundesrepublik. So wurde Schuhmacher gefügig gemacht.

Wie wichtig den Amerikanern die Montanunion – die erste Stufe zur EU – war, zeigt sich u.a. daran, dass die US-Regierung dem deutschen Außenamt großzügige Finanzhilfen für eine Kampagne gewährten, um die öffentliche Meinung in Deutschland für die Montanunion positiv zu beeinflussen. Die Gehirnwäsche in Sachen EU hat also eine lange Tradition.

Der zweite Kristallisationspunkt war die Nato. (Nato = North Atlantic Treaty Organization = Nordatlantikpakt; gegründet am 4. April 1949 von Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Island, Italien, Kanada, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Portugal und USA)

Der Weg zu den „Vereinigten Staaten von Europa“ führte und führt für die USA über Deutschland. Nicht nur die Auszahlung von ERP-Mitteln, auch die Wiederbewaffnung Deutschlands und die weitgehende Wiederherstellung seiner Souveränität wurden an den Nato-Eintritt gebunden.

Der erzwungene Beitritt Deutschlands zur Nato erfolgt 1955. Über die gemeinsame Verteidigungspolitik war und ist Europa an der langen Leine Washingtons.

EU plus Nato sind der verlängerte Arm der USA. Diese Politik reicht bis zu den Kriegen im Irak, Afghanistan, Libyen, und bald sicher auch bis Syrien und dem Iran. Der Nato-Beitritt der osteuropäischen Länder ist die Eintrittskarte für ihren EU-Beitritt. Deshalb ist der Druck für die Osterweiterung der EU enorm: Die Vereinigten Staaten schaffen sich damit noch bessere Verbündete als in Westeuropa. Gleichzeitig reift damit ein respektabler Spaltpilz für EU und Nato heran.

Der dritte Kristallisationspunkt waren Euratom plus EWG. (Euratom steht für Europäische Atomgemeinschaft, EWG für Europäische Wirtschaftsgemeinschaft.) Euratom wurde zum Zweck der Bildung und Entwicklung von Atomindustrien, zur Versorgung der Mitglieder mit spaltbarem Material am 25. März 1957 gegründet – mit Sitz in Brüssel.

Der Euratom-Vertrag trat zusammen mit der EWG, dem Gemeinsamen Markt, am 1. Januar 1958 in Kraft.

Einer der Helfershelfer der USA bei der erzwungenen europäischen Integration und ihrer Verkettung mit der Atomenergie war Franz Joseph Strauß, bekannt für seine Amigo-Politik. Zunächst Minister für Atomenergie spielt Strauß nicht nur eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung von Euratom. Mit Konrad Adenauer stellt er ein Junktim, eine zwingende Verbindung, mit dem Gemeinsamen Markt in Europa her – natürlich mit Unterstützung der USA.

Vergegenwärtigen wir uns nochmals die historische Situation nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Am 12. April 1945 stirbt US-Präsident Franklich D. Roosevelt und der Demokrat Harry Spencer Truman wird Präsident (bis 1953). Die Sowjetunion kassiert Osteuropa und der Kalte Krieg beginnt.
John Foster Dulles, damals noch außenpolitischer Berater der Republikaner und US-Delegierter bei den UN, 1953 bis 59 Außenminister unter Eisenhower, sagt schon 1947 in einer Rede:

„Europe must federate or perish“ – Europa muss sich verbünden oder verschwinden.

Das ist der Ball, den wie kein zweiter Jean Monnet aufnimmt. Der gebürtige Franzose lebt während des 2. Weltkriegs die meiste Zeit in den USA. Er ist dort Mitglied des britisch-amerikanischen Verbindungsbüros und unterhält enge Beziehungen zu US-Präsident Roosevelt, den er zur Aufgabe der amerikanischen Neutralität drängt.

Jean Monnet ist vor allem Geschäftsmann und Bankier und arbeitet politisch hinter den Kulissen. Christophe Réveillard, Historiker an der Sorbonne, sagt ihm einen geradezu „leidenschaftlichen Hang zum Geheimen“ nach. Monnets Ziel ist eine zentralistische Weltordnung und die Schaffung immer größerer Einheiten. Zu Recht wird er als „amerikanischer Agent“ und als „Vater der Europäischen Gemeinschaft“ bezeichnet.

Jean Monnet (1888-1979) war ein enger Freund von J. F. Dulles und auch enger Berater von Außenminister Robert Schuman, der schon in der 40er Jahren die europäische Einigung im Visier hat. Und er ist maßgeblich beteiligt am Schuman-Plan, der zur Errichtung der Hohen Behörde Montanunion führt.1952 wird er ihr Vorsitzender. (Der britische Staatssekretär im Kriegsministerium, Strachey, hat den Schuman-Plan übrigens ein „plot“ genannt, eine Verschwörung, und zwar des europäischen Großkapitals.) 1955 gründet Monnet das „Aktionskomitee für die Vereinigten Staaten von Europa“.

Zu den Schlüsselfiguren der US-Administration, die Monnet für die Etablierung der EU einspannt, zählen neben John Foster Dulles auch John McCloy, bis 1948 Präsident der Weltbank, dann US-Hochkommissar in Bonn und Harvard-Professor. (Später wurde McCloy „special consultant“ der Trilateralen Kommission – siehe unten) Die Deutschen und sicher auch die Briten ahnten nicht, wie eng hinter den Kulissen konspiriert wurde. Vor allem McCloy agierte geradezu als Interessenvertreter Monnets – und umgekehrt.

Souveränität ist, kurz gesagt, die Unabhängigkeit vom Einfluss anderer Staaten. Monnets spielte den mit der Integration untrennbar verbundenen Souveränitätsverlust herunter. Slogan: Souveränität ist ein Begriff aus längst versunkener Vergangenheit, eine überholte barocke Arabeske der Politik.

Das Ziel war schon damals klar: Nur die Vereinigten Staaten haben Anspruch auf Souveränität.

Folge in der Gegenwart: Die USA boykottieren den Internationalen Strafgerichtshof, führen ohne UN-Mandat Angriffs-Krieg im Irak, scheren sich nicht um internationale Vereinbarungen (Kyoto-Protokoll).

Die Rechnung ist voll aufgegangen: Heute werden in der EU 80% der Gesetze in Brüssel beschlossen.

Man könnte die nationalen Parlamente zusperren und keiner würde es merken. (Beweis: Als der österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel monatelange über eine neue Regierung verhandelte, die dann wieder die alte wurde, wurden Regierung und Parlament als höchst überflüssig vorgeführt.) England und Frankreich haben sich ihren Souveränitätsverzicht teuer abkaufen lassen. England verweigerte den Euro und zahlt nicht einmal ein Drittel von Deutschland in den Brüsseler Budgettopf („Britenrabatt“), Frankreich weniger als die Hälfte von Deutschland.

Um diese schier unglaublichen Vorgänge der mit dem Nato-Beitritt gekoppelten Osterweiterung der EU über die Bühne zu bringen, wurden schon früh Gremien gegründet, die hinter den Kulissen arbeiten und sich jeder demokratischer Kontrollen entziehen. Zu ihnen gehören die Trilaterale Kommission und die „Bilderberger“.

Die Trilaterale Kommission wurde 1973 von David Rockefeller gegründet und ist ein „Beratungsgremium auf hoher Ebene für globale Zusammenarbeit“. David Rockefeller, aus der „Dynastie“ der Erdölmagnaten und Industriellen stammend, ist Eigentümer der Chase Manhattan Bank und durch sie einer der Hauptaktionäre der Federal Reserve Bank.

Die konspirative Vereinigung zählt 100 Mitglieder aus den USA, Japan und der EU. Prominente Trilateralisten waren die amerikanischen Präsidenten Carter, George Bush Senior und Clinton. Aber auch Otto Graf Lambsdorff führte schon mal den Vorsitz. Nach dem irischen Nobelpreisträger Sean MacBride dient die Trilaterale Kommission vor allem den Interessen der großen US-Banken. Ihr Einfluss auf die Politik ist enorm.

Die „Bilderberger“ tragen ihren Namen nach dem ersten Treffen im holländischen Hotel de Bilderberg Mai 1954, das unter dem Schutz von Prinz Bernhard der Niederlande stand. Sie organisieren alljährlich zumindest eine Tagung und sind ein unter strengstem Ausschluss der Öffentlichkeit operierender Lenkungsausschuss von USA und EU, ein Kreis, in dem sich vor allem Großbankiers, Industrielle, Spitzen-Manager, ausgewählte Journalisten, Militärs, Geheimdienstleute und führende Politiker treffen. Fixteilnehmer ist stets auch der jeweilige Nato-Befehlshaber.

Bekannte deutsche Bilderberger waren bzw. sind: Rainer Barzel, Ludwig Erhard, Walter Leisler-Kiep, Gerhard Stoltenberg, Franz-Josef Strauß, Egon Bahr, Willy Brandt, Helmut Schmidt, Axel Springer. Aber auch Giovanni Agnelli (Fiat), Marcus Wallenberg, der skandinavische Multimilliardär, Prinz Philip, Prinz Charles (im Protokoll immer ohne Namensnennung) Edmond de Rothschild, Henry Ford II, Henry Kissinger oder George Bush (Vater) sind Mitglieder des konspirativen Kreises.

Und auch das kleine Österreich darf nicht fehlen. Ex-Staatssekretär Peter Jankowitsch war der Hauptverbindungsmann und werkte „in jenem Gremium, das die järhliche Einladungsliste zusammenstellt“. Georg Zimmer-Lehmann, früherer CA-Direktor, nahm dieses Aufgabe vor Jankowitsch wahr. Auch Ex- Bundeskanzler Franz Vranitzky und ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch waren ab und an mit von der Partie.

Die „Bilderberger“ vertreten die Interessen des Kapitals unter amerikanischer Führung. Natürlich ist David Rockefeller immer als Ehrengast willkommen. Der britische Autor Mike Peters vertritt sogar die Auffassung, dass die Europäische Union von den „Bilderbergern“ konzipiert wurde. Wenn nicht konzipiert, dann sicher gefördert – vor allem in den Jahren 1954 bis 57 – also von der Gründung der „Bilderberger“ 1954 bis zur Etablierung von EWG plus Euratom drei Jahre später.

Die EU ist eine Kreation der USA. Grundidee ist die Schwächung der europäischen Staaten durch Souveränitätsverlust, der Aufbau eines Vorfeldes gegen Osten. Das hat sich schon in den ersten Jahren nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gezeigt. Die Vereinigten Staaten übten massiven Druck aus, um die europäische Integration durchzusetzen. Staatschefs wurden über den Tisch gezogen, die Öffentlichkeit manipuliert.

Die USA sollten schließlich als einziges souveränes Land übrigbleiben, das die Welt beherrscht.

Das ist weitgehend gelungen, wie wir heute sehen. Aber der Prozess ist nicht unumkehrbar. Auch wenn es lange dauert. Wir sollten uns die verloren gegangene Souveränität durch zähe und friedfertige Arbeit wieder zurückholen!

 Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2011/07/19/us-sicherheitsberater-zbigniew-brzezinski-deutschland-ist-ein-amerikanisches-protektorat-und-ein-tributpflichtiger-vasallenstaat/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/14/betrug-deutschland-steht-auch-weiterhin-unter-dem-besatzungsrecht/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/07/05/wie-deutschland-endlich-wieder-frei-wird/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/07/26/der-spiegel-deutete-im-jahr-1997-an-deutschland-hat-seine-volle-souveranitat-nur-sporadisch-zuruckerlangt-und-ist-ein-treuer-vasall-amerikas/

https://deinweckruf.wordpress.com/2011/03/30/die-wahrheit-uber-die-brd-gmbh/

Nicht mehr viele nehmen der NATO ihre „wir-wollen-die-Libyer-retten“- Nummer ab. Ein kritisches Interview mit einem Rebell.