Jeden Mittwoch gibt’s einen neues „Zitat der Woche“, und diesmal nehmen wir eins, welches zwar die meisten von euch sowieso schon kennen, aber die Aussage dessen ist trotzdem so wichtig und interessant, dass wir es hier trotzdem nochmal erwähnen werden.

Der Multimilliardär Warren Buffett sagte zwei Jahre vor(!) der Weltwirtschaftskrise zur New York Times, Zitat:

„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“

Und dass er das vor der Weltwirtschaftskrise gesagt hat, ist schon bezeichnend, als wüsste er schon, wer für die von Bänkern und anderen reichen Bonzen verursachte Wirtschaftskrise in Wirklichkeit büßen muß – richtig, die kleinen Leute!

 Herr Buffet sollte sich schämen, so einen Blödsinn von sich zu geben, anscheinend hat der Typ kein Gewissen, und keinen Respekt davor, wie gut es ihm eigentlich geht. Und da hilft die ach so großzügige Spende, an der er sich mit anderen Milliardären jüngst beteiligt hat, auch nicht mehr viel.

Fakt ist, die kleinen Leute müssen zahlen, und die eigentlichen Verursacher der Finanzkrise kommen davon, und können auch weiterhin im Geld baden – das ist Kapitalismus, wie er im Buche steht.

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/21/george-soros-vs-angela-merkel-die-bosen-deutschen-schaden-europa-und-dem-rest-der-welt/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/11/17/david-icke-uber-die-elite/

Und die anderen Zitate der Rubrik: https://deinweckruf.wordpress.com/category/zitat-der-woche/

Kommentare
  1. Raoul Duke sagt:

    Was für ein Wichser…Nur weil die Bonzen Geld haben, gewinnen die den „Klassenkampf“, sonst aus keinem anderen Grund.

  2. Das-Herz-schlägt-links sagt:

    Warum gibt es eigentlich unter den Reichen nur so viele Ekelpakete?
    Wenn Geld wirklich so etwas abartiges aus dir macht dann will ich niemals reich sein!

    Ach, was red ich, ich will sowieso niemals zu diesem Yuppie-Abschaum gehören – scheiß Kapitalismus!

  3. Realist sagt:

    Das hat nichts mit Klassenkampf zu tun, denn es war doch schon von vornherein klar, dass nur die kleinen Leute für die Krise, die die reichen Bonzen und Bänker verursacht haben, bezahlen müssen!

    Das ist ein Trauerspiel, während die immer reicher werden, werden wir immer ärmer, und das Schlimme ist: Wir lassen uns das auch noch gefallen!

    Ich glaube zwar noch an unser Land, aber wenn nicht bald mal etwas passiert und sich wenigstens ein kleines bißchen Widerstand für wichtige Dinge (und nicht für einen Bahnhof oder Atommüll) regt, werde ich wohl verzweifeln…😦

  4. […] Jeden Mittwoch gibt's einen neues "Zitat der Woche", und diesmal nehmen wir eins, welches zwar die meisten von euch sowieso schon kennen, aber die Aussage dessen ist trotzdem so wichtig und interessant, dass wir es hier trotzdem nochmal erwähnen werden. Der Multimilliardär Warren Buffett sagte zwei Jahre vor(!) der Weltwirtschaftskrise zur New York Times, Zitat: „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, … Read More […]

  5. alraune19 sagt:

    @realist
    Buffett selbst hat von „Klassenkrieg“ gesprochen, da ist ja keine Einschätzung einer der vorherigen Schreiber. Und (so leid es mir tut, das sagen zu müssen,) so unrecht hat er mit dieser Aussage nicht mal.
    Dass das einer der mächtigsten, weil reichsten, Grosskapitalisten aber so offen und unverblümt zugibt und der ganz überwiegende Teil der Menschen das trotzdem nicht wissen (wollen), gibt einem schon zu denken über den geistigen Zustand der Menschen und Völker.
    Verzweiflung hilft da leider nicht weiter, denkenden Menschen müssen geeignete Möglichkeiten zur Bekämpfung dieser Pest einfallen, und diese müssen dann mit aller zu Gebote stehenden Härte umgesetzt werden!
    Gruss Alraune19

  6. besorgter Bürger sagt:

    Fehlt nur noch das die reiche Elite die Armen (uns alle) von Ihren Privatarmeen erschiessn lässt – Grund Schutz der inneren Sicherheit/Terrorabwehr. Dann hätten sie den Planeten für sich alleine.

    • In einem Land in dem jeder alles tun kann sitzen die einen in der Ecke und warten auf Sozialhilfe. Die anderen sind in der Schule fleißig, am Arbeitsplatz fleißig, haben Ideen, machen sich selbständig und unabhängig. Manche werden reich oder wohlhabend manche scheitern und versuchens wieder. Ich bin aus einer Arbeiterfamilie mit sieben Kindern und habe es mit Fleiß und Wagemut zu Wohlstand gebracht. Dabei habe ich oft viel riskiert und wahnsinnig viel Steuern bezahlt. Einer meiner Nachbarn hatte sich furchtbar aufgeregt, weil ich in dem Jahr in dem ich neben ihm ein neues Haus gebaut habe auch noch zwei neue Fünfer BMW gekauft habe und ein neues Wohnmobil und dann kurz darauf auch noch einen Van. Da Platze ihm der Kragen und mit der guten Nachbarschaft war es von seiner Seite zu Ende. Als er immer giftiger wurde, eskalierte es. Ganz an der Spitze angekommen sagte ich zu ihm: Ich habe im Letzten Jahr 65.000 (DM damals) Steuern bezahlt, bekomme keine Eigenheimförderung und da ich keine Mitarbeiter habe arbeite ich 12 Stunden am Tag. Mein Sohn wird von mir zum lernen und mitarbeiten gezwungen. Während Du mittags schon im Garten sitzt und Fußball schaust. Deine Kinder im Garten Fußball spielen. Du erhälst im Jahr 9.500 DM Eigenheimförderung, obwohl Du für Dein Haus, das dank mir billig für 185.000 DM gekauft hast. Dank mir bezahlst Du hierfür nur 9.250 DM Zins und Tilgung pro Jahr. Du bezahlst keine Steuern und bekommst trotzdem 1050 DM Kindergeld im Monat. Was glaubst Du, wer das alles bezahlt? Und jetzt leck …. mit Deinem Sozialneid. Fazit: Wer zu faul ist seinen … zu bewegen, der hat in Deutschland immer noch zu viel.
      In anderen Ländern zahlen Gutverdiener weniger Steuern und Arme müssen irgendwas arbeiten weil es kein Geld vom Staat gibt. Also hört auf zu jammern. Entschuldigt Euere Faulheit nicht mit dem Slogan wer Reich ist, ist ein Schwein ich bleib lieber edel und arm. Ich muß meinen Rasen nach 12 Stunden Arbeit selber Mähen, weil ich legal (mit Sozialversicherung und Steuern) keinen finde, der das für unter 25 € macht. Mein Freund in Amerika zahlt hierfür legal 5 Dollar die Stunde. Wenn ich mit meinem Vermögen nach Amerika auswandere bezahle ich keine Steuern mehr. Nur die kommunale Grundstückssteuer von 2400 Dollar (für mein Haus) pro Jahr. Aber die wird ausschließlich in meiner Gemeinde in meiner Wohnsiedlung verwendet. Das Ghetto 5 Kilometer weiter bekommt davon nichts. Darum gibts es dort auch keine geteerten Straßen. Also macht weiter mit dem Sozialneid und wir Besserverdiener verschwinden mit unserem Geld dorthin wo es den (noch) nicht gibt. Dann könnt Ihr Euere leeren Geldbeutel aufmachen und schauen was Ihr verteilt. Sozialneid ist genauso verwerflich wie die dummen Sprüche von ein paar haltlosen Finanzjongleuren die jeden Bezug zur Realität verloren haben. Abgesehen davon hatte der Großvater von Warren nur einen kleinen Krämerladen und viel Arbeit. Erst Warrens Vater brachte es zu Geld. Also legt jetzt den Grundstein für den Reichtum Euerer Enkelkinder. Der Grundstein heißt Bildung und Fleiß. Aber Ihr denkt ja nicht weiter als bis zum Sofa und Fußballendspiel.

      • Maisbaer sagt:

        @ Charles der Selfmade Millionär

        Damit wird allen die nicht begütert sind unterstellt, Sie wären faul, in der Schule wie auch im Berufsleben, und/oder einfach nur unintelligent oder im besten Falle nicht engagiert.

        Wenn es heute jemandem gelingt, wirklich erfolgreich durch eigener Hände Arbeit (wobei Arbeit auch immer ein äußerst dehnbarer Begriff ist) zu Wohlstand zu kommen, dann ist das vorallem Glück. Das System der Klassentrennung hat dann nämlich versagt und einer kam durch (die Chance dafür liegt laut den meißten Studien zu diesem Thema im promille Bereich. Außerdem sollte eine solche Person dann wenigstens klug genug sein zu erkennen, dass es von der Gesellschaft protegiert ist. Die Arbeit Vieler ermöglicht es Wenigen, Wohlstand zu bilden. Das ist Kapitalismus. Ein Kapitalismus ohne Arbeiterschicht ist unmöglich. Ohne die die fleissig buckeln, könnte es keinen Reichtum geben. Wer die Möglichkeit hatte, ein dickes Polster auf die Seite zu legen, soll sich daran erfreuen, immerhin hat er aller Wahrscheinlichkeit irgend etwas dafür getan. Aber vorallem sollte er 3 Dinge zeigen. Demut und Dankbarkeit, für die Chance die Ihm geboten wurde. Und Respekt für Jene, die Selbstlosigkeit, Aufopferung und Mitgefühl über ein Leben in Wohlstand gestellt haben. (damit meine ich nicht mich, ich bin nicht sonderlich mit Nächstenliebe ausgefüllt)

        Jemand der von sich glaubt, nur auf Grund von Fleiß und Intellekt Erfolg zu haben, besitzt meist keines von Beidem. Deine Schwarz- /Weißmalerei von Sozialhilfeempfängern auf der einen, und erfolgreichen Unternehmern auf der anderen Seite lässt genau diesen Schluß auch bei dir zu.
        Es gibt dazwischen die große Masse der Gesellschaft. Diese stützt und erhält den Staat, von dem du mehr profitierst als die meisten anderen.
        Jene erledigt die notwendigen Arbeiten die ein millionenschwerer Geschäftsmann unter seiner Würde sähe.
        Wer ackert in den Krankenhäusern, und Pflegeheimen? Die die wirklich fleissig und mit unaufwiegbarem Engagement ihre Arbeit tun, und vorher noch ihre Ausbildung selbst finanzieren durften, oft sogar dafür Studiert haben. So ist unsere Gesellschaft. Nur Egoismus wird belohnt.
        Wer schafft die Grundlagen für den Reichtum weniger? Die Arbeiter in den Fabriken, die kleinen Zahnräder in den Büros. Die Müllwagen- und Busfahrer, Köche, Bauern, Handwerker oder die einfache Putzfrau. Diese Menschen haben nie große Möglichkeiten, Vermögen aufzubauen, inzwischen kaum noch um sich eine Wohnung zu mieten, doch an Ihrem Intellekt oder Fleiß liegt es sicher nicht.
        Na klar, eine Gesellschaft die sich ausschließlich aus Unternehmertum zusammen setzt ist denkbar. Dann würden wir alle verhungern, an Krankheiten sterben oder in unserem(n) Müll/Fäkalien schwimmen.
        Das schöne Geld würde dann nicht existieren und selbst wenn könnte man es nur zum Feuermachen verwenden.

        Vergleiche die Krankenschwester… hoch qualifiziert, sehr fleissig…mind. 60 – 70 Stunden die Woche im Schichtdienst. Blicke in Ihr Portemonaie……oder in Ihr Herz, wenn du diesen Hinweis in dem Zusammenhang überhaupt verarbeiten kannst.

        Und dann such dir einen der sagt, “Ich bin durch meiner Hände Arbeit reich geworden”.

        Die Eine opfert sich auf, rettet Leben und lindert Leid. Für Peanuts. Ausbildung selbst bezahlt.

        Der andere, ja der andere findet sich ziemlich gut und kriegt nen Ständer wenn er an die von Ihm geleistete Arbeit denkt, und er schreibt sein Loblied auf sich selbst hier darnieder.

        Wer von diesen beiden „verdient“ eine bessere Entlohnung? Das ist das Problem. Es heisst Verdienen. Welche Arbeit verdient Millionen zum Lohne? Hast du der Welt immerwährenden Frieden geschenkt? Den Krebs entgültig ausgerottet? Den Welthunger gelindert?
        Wie man es auch dreht und wendet. Dort wo am schwersten gearbeitet wird, am meisten Einsatz und ja…ganz romantisch „Nächstenliebe“ gelebt wird, ist die Brieftasche am dünnsten gepolstert.

        Weißt du Karl… Sozialneid ist ein böses Wort. Es unterstellt einer Partei Gier nach den Gütern anderer. Das ist Naiivitismus oder

        Es verlangt mich nicht nach deinem Geld. Es verlangt mich aber danach mein Geld zu behalten.

        Ich möchte wetten, meine Qualifkation ist mindestens ebenso breit aufgestellt wie die Deine.

        Meine Firma verdient durch meine Arbeit viel Geld. Der Firmenwert des Unternehmens hat sich in der Zeit meiner Anstellung durch die Ideen und auch echte Arbeit meiner Kollegen und mir innerhalb von 4 Jahren verdoppelt.

        Wir arbeiten 6 Tage die Woche, Schichtbetrieb. Jeder muss alles können. Wir müssen Chemiker, Mathematiker, Ingenieure, Kundenbetreuer, Kundenberater und Disponenten in einem sein. Aber unser realer Lohn sinkt von Jahr zu Jahr. Krankenkassenbeiträge steigen, von nun an nur noch für die Arbeiter. Mieten steigen. Strom wird teurer. Wer gezwungen ist zu mieten, kann nichts mehr sparen. Für den Unterhalt einer Mietwohnung gehen heute im Schnitt 50-70% eines Einkommens drauf. So geht es dem Gros der Bevölkerung.

        Es tut mir leid, dass du deinen Rasen selbst mähen musst. Da haben wir es besser. Wir können uns kein Haus mit Garten leisten, daher haben wir keinen Rasen.

        „So gehe denn hin Atlas, und wirf die Welt von deinen Schultern.“

        Wenn du so fleissig und gebildet bist, wie du behauptest, verstehst du diesen Satz.

  7. alraune 19 sagt:

    @besorgter bürger
    Geht aber auch nicht. Sie hätten dann zwar den Planeten für sich allein, müssten dann allerdings auch selbst den ganzen Mist beseitigen, den sie selbst produziert haben.
    Und das wirst Du ihnen doch nicht zumuten (wollen)?
    Gruss Alraune 19

  8. Kubito sagt:

    Meine Fresse. Lest mal alles was der gute Mann in diesem Zusammenhang gsagt hat. Es sagte damit genau das Gegenteil aus!

  9. Tyler Durden sagt:

    Ebenfalls von ihm:

    „Es herrscht Klassenkampf, meine Klasse gewinnt, aber das sollte sie nicht.“ – Interview mit CNN, 19. Juni 2005, cnn.com

  10. Ahda sagt:

    Was er wirklich gesagt und gemeint hat, interessiert hier niemanden. Das könnte ja das geliebte Unterschichten-Wohlbefinden stören.
    Es wird bewusst falsch zitiert, um das eigene Weltbild zu zementieren. Wie nennt man das gleich wieder? Realitätsverweigerung.

  11. Thorsten Stier sagt:

    Jo, das der Zusammenhang in dem Warren Buffet das gesagt hat aber eigentlich genau das gegenteil bedeutet als es hier dargestellt wird, sollte man selbst in einem Blog, der vielleicht keinerlei journalistischen Anspruch an sich selbst hat, schon mitkommunizieren.
    Ohne die Lanze brechen zu wollen ist Warren Buffet noch einer der „guten“ Reichen…
    Er hat in diesem Zusammenhang auch gesagt, das die Klasse der Armen es nur noch gar nicht merkt,das es diesen Klassenkampf gibt und somit etwas zur Sprache gebracht ,was viel wichtiger ist – wir leben in einer Art „römischer Dekadenz“ um unsern Herrn Westewelle mal zu zitieren, wenn er für sonst nichts taugt….“panem und circenis“ für´s Volk, damit es genau das nicht merkt…….
    Und das will W. Buffet sagen, das wir nicht nur auf die bösen Reichen schimpfen dürfen ,sondern auch aufwachen müssen und was tun…..

  12. Hallo sagt:

    W.B. spricht die Wahrheit aus. Darüber sollte jeder mal nachdenken.

  13. isaacascii sagt:

    Den Satz hätte ich gerne als Verschwörungtheorie abgetan, doch dann die Quelle….

    http://www.nytimes.com/2006/11/26/business/yourmoney/26every.html?_r=0

  14. maisbaer sagt:

    Bei diesem Zitat fehlt die Hälfte. Er sagte nämlich auch, dass Seine Klasse den Krieg eigentlich nicht gewinnen sollte/dürfte.
    Warren Buffet sprach diesen Satz mehrfach aus, zu einer Zeit als alle in den unglaublichen „Möglichkeiten“ der Finanzspekulation schwelgten. Er hat sich entschlossen seinen Reichtum nicht zu vererben und so die Kette zumindest innerhalb seiner Familie zu unterbrechen, sein gesamtes Vermögen wird in Stiftungen aufgehen wenn er das zeitliche segnet. Er verurteilt als einziger seiner „Klasse“ offen die grenzenlose Maßlosigkeit und Gier, ebenso die Dekadenz seines Gleichen. Anstatt Ihn anzuprangern sollten sich einige hier mal überlegen, wie eine solche Person, schlichtweg der Guru der Finanzspekulateure, sich zu solchen Äußerungen hinreissen lässt. Die meisten Hierzulande haben doch noch garnicht geblickt wie es wirklich zugeht. Die Situation auf die wir zusteuern ist von langer Hand geplant und dient nur dem Zwecke, die Klassen noch sicherer und strikter zu trennen.

  15. Maisbaer sagt:

    @ Charles der Selfmade Millionär.

    Damit wird allen die nicht begütert sind unterstellt, Sie wären faul, in der Schule wie auch im Berufsleben, und/oder einfach nur unintelligent.
    Wenn es heute jemandem gelingt, wirklich erfolgreich durch eigener Hände Arbeit (wobei Arbeit auch immer ein äußerst dehnbarer Begriff ist) zu Wohlstand zu kommen dann ist das vorallem Glück. Das System der Klassentrennung hat dann nämlich versagt und einer kam durch (die Chance dafür liegt laut den meißten Studien zu diesem Thema im promille Bereich. Außerdem sollte eine solche Person dann wenigstens klug genug sein zu erkennen, dass es von der Gesellschaft protegiert ist. Die Arbeit Vieler ermöglicht es Wenigen, Wohlstand zu bilden. Das ist Kapitalismus. Ein Kapitalismus ohne Arbeiterschicht ist unmöglich. Ohne die die fleissig buckeln, könnte es keinen Reichtum geben.

    Jemand der von sich glaubt, nur auf Grund von Fleiß und Intellekt Erfolg zu haben, besitzt meist keines von Beidem. Deine Schwarz- /Weißmalerei von Sozialhilfeempfängern auf der einen, und erfolgreichen Unternehmern auf der anderen Seite lässt genau diesen Schluß auch bei dir zu.
    Es gibt dazwischen die große Masse der Gesellschaft. Diese stützt und erhält den Staat, von dem du mehr profitierst als die meisten anderen.
    Jene erledigt die notwendigen Arbeiten die ein millionenschwerer Geschäftsmann unter seiner Würde sähe.
    Wer ackert in den Krankenhäusern, und Pflegeheimen? Die die wirklich fleissig und mit unaufwiegbarem Engagement ihre Arbeit tun, und vorher noch ihre Ausbildung selbst finanzieren durften, oft sogar dafür Studiert haben. So ist unsere Gesellschaft. Nur Egoismus wird belohnt.
    Wer schafft die Grundlagen für den Reichtum weniger? Die Arbeiter in den Fabriken, die kleinen Zahnräder in den Büros. Die Müllwagen- und Busfahrer, Köche, Bauern, Handwerker oder die einfache Putzfrau. Diese Menschen haben nie große Möglichkeiten, Vermögen aufzubauen, inzwischen kaum noch um sich eine Wohnung zu mieten, doch an Ihrem Intellekt oder Fleiß liegt es sicher nicht.
    Na klar, eine Gesellschaft die sich ausschließlich aus Unternehmertum zusammen setzt ist denkbar. Dann würden wir alle verhungern, an Krankheiten sterben oder in unserem(n) Müll/Fäkalien schwimmen.
    Das schöne Geld würde dann nicht existieren und selbst wenn könnte man es nur zum Feuermachen verwenden.

    Vergleiche die Krankenschwester… hoch qualifiziert, sehr fleissig…mind. 60 Stunden die Woche im Schichtdienst. Blicke in Ihr Portemonaie……

    Und dann such dir einen der sagt, „Ich bin durch meiner Hände Arbeit reich geworden“.

    Die Eine opfert sich auf, rettet Leben und lindert Leid. Für Peanuts. Ausbildung selbst bezahlt.

    Der andere, ja der andere findet sich ziemlich gut und kriegt nen Ständer wenn er an die von Ihm geleistete Arbeit denkt, und er schreibt sein Loblied auf sich selbst hier darnieder.

  16. Sven Remiszewski sagt:

    Es gab da diese Psychologische Studie: Man hat in mehreren Versuchsgruppen jeweils 6 Menschen Monopoly spielen lassen. Bei einigen dieser Gruppen wurde das Anfangskapital manipuliert, so dass einige doppelt so viel hatten, wie die anderen. In allen Gruppen gewannen diejenigen, die vom Start ab mehr Geld hatten. Und ebenso war es in jeder Gruppe, das eben diese absolut davon überzeugt waren, es durch eigene Arbeit geleistet zu haben. Sie haben sich gar noch selbst erhoben über die Unfähigkeit der anderen. Dies und der Kommentar von Charles legen das Dilemma offen…

  17. Sven Remiszewski sagt:

    Wer reich werden will, muss anderen etwas abnehmen, das nämlich, was er jetzt noch nicht hat. Und reich wir nur, wer sich an der Arbeit anderer bereichert; durch eigene Arbeit kannste dich ernähren; erst Fremdarbeit rauben macht reich. „Lassen Sie ihr Geld für sich arbeiten.“ ist ein Werbespruch der Sparkasse, lief, glaub ich, in den 90ern. Aber Geld arbeitet nicht. Menschen arbeiten. Aber hätten sie mit dem Slogan geworben: „Lassen Sie doch die Anderen die Drecksarbeit machen.“ tja, das wäre wohl ehr aufgefallen. Ich verstehe sowieso nicht, warum einige Menschen der Meinung sind, eine Stunde ihres Lebens sei mehr Wert als tausende Stunden anderer Menschen. Vielleicht deshalb, weil der Arbeiter nicht müde wird, den Spielmännern und Gauklern, den Minnesängern und Fußballspieleren, den Bänkern und Rattenfängern Millionen und Abermillionen ihres Geldes in den Arsch zu blasen… Zins und Zinseszins; da baut ein Bauer Kartoffeln an, da züchtet ein Hühnerzüchter Hühner; der Bauer gibt dem Hühnerzüchter, was er in einer Stunde schuf, der Hünerzüchter dem Bauern ebenso. Dass nannte man eine Leistungseinheit, darauß machte man zwecks besserer Handhabbarkeit ein Symbol, einen Geldschein… für 1 Schein gabs 30 Kartoffeln oder eben ein Huhn… Und dann kam der Bänker. Er sprach: Ich verwahre deinen Schein, brauchst mir nur ne Kartoffel dafür zu überlassen, oder ein Ei… So waren es also drei; zwei die Produzierte, einer der bloß konsumierte um zu verwalten. Und dann kam der Zins; aber bitte, wie soll aus einer Kartoffel 1,2 Kartoffeln werden? Wie soll sich Wert und Wohlstand mehren, wenn keiner diese erschafft? Man kann noch so viele Zinsen nehmen, ein Huhn bleibt ein Huhn, eine Stunde bleibt eine Stunde. Wo soll der Mehrwert herkommen, den sich die Herren Großkapitalisten beständig einverleiben; und zwar in einem Maße, dass sie gar nicht mehr wissen, wie sie ihr Geld ausgeben sollen. Und da gehts dann los, wenn einer schon so viel Geld hat, dann richtet sich sein Blick auf etwas anderes; MACHT. Oh ihr kleinen, allzukleinen Seelne, dass ihr dies noch nötig habt! Geht, verlasst meinen Planeten… Und wenn ihr euch fragt, wo all der Reichtum hin ist: Den hat es nie gegeben… das sind alles nur Geldscheine, da gibt es einfach keinen realen Gegenwert mehr auf der Welt… weil mehr und mehr Bänker werden wollten, nicht mehr eherlich arbeiten; dass ist ja pfui… und wenn nun heute ein jeder sein Geld in Wert umwandeln wollte, ihr würdet euch erschrecken; nicht einen Apfel gäb´s für ne Million. Euer Geld ist nichts mehr wert, wir tun bloß alle so… und irgendwann, da platzt die Blase. Hoffe ihr setzt euch dann nicht in die Ecke und sterbt einfach, weil es kein Geld mehr gibt, ich hoffe ihr besinnt euch eurer Hände und schafft wieder Werte…

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