Archiv für die Kategorie ‘Rechtsradikale’

Im Moment ist ja das große Thema „Thilo Sarrazin“, und eigentlich wollte ich mich nicht dazu äußern, allerdings habe ich bei Jürgen Elsässer eine These aufgeschnappt, die mich zum Nachdenken gebracht hat und der ich auch zustimme.

Aber hier erstmal die These, Zitat:

Und da stellst sich doch die Frage: Warum wurde diese kluge Frau aus dem Verkehr gezogen? Und warum wird umgekehrt Sarrazin gegypt? Nicht von den Etablierten gehypt, aber von Drahtziehern im Hintergrund? Immerhin ist sein Buch in einem mächtigen Verlag erschienen

 […]das ist ein gesteuertes buch, um zwietracht unter uns zu erreichen.

Könnte es sein, dass bestimmte Machtgruppen ein Interesse daran haben, den notwendigen Widerstand gegen Globalismus und Antiationalismus nach rechtsaußen zu drücken – und deswegen Personen wie  Sarrazin immer irrer schwadronieren zu lassen und Personen wie Heisig, die diesem Widerstand eine andere Richtung geben könnten,  zum Schweigen zu bringen?“

Elsässer selbst bezeichnet dies als eine Arbeitshypothese, und ich finde es mehr als treffend. Sarrazin, der mit seinen Äußerungen über die Stränge schlägt, provozierend und rassistisch ist, wird in den Medien geradezu vorgeführt, während konstruktive Kritiker wie zum Beispiel eine Kirsten Heisig zum Schweigen gebracht werden. So wird Sarrazin das Synonym für die Ecke „ganz rechts außen“, und die Ecke „ganz rechts außen“ wird dann gleichzeitig auch mit Nationalismus und Antiglobalismus verbunden – und mit der können und wollen sich die deutschen Bürger nicht identifizieren.

Das ist der Plan der Mächtigen, um nationale und antiglobalistische Kritiker im Keim zu ersticken. Durch Sarrazin Darbietung als rassistischer Wirrkopf wird den deutschen Bürgern suggeriert, dass jeder Widerstand gegen den Antinationalismus und Globalismus eher aus der bösen rechten Ecke kommt, und dessen nationalen Wortführer und Populisten sowieso nur Spinner sind.

Das erinnert mich sehr stark an die NPD, welche vom Geheimdienst MI6 gegründet wurde. Es ist im Grunde genommen derselbe Trick der Mächtigen, denn die NPD wurde ja bewiesenermaßen vom britischen Geheimdienst gegründet, um der Bevölkerung eine böse Bedrohung von rechts vorzugaukeln, und um nationale Kräfte in der vom Staat kontrolliert-gegründeten NPD einzukesseln, damit eine andere nationale Revolution und die freie Enfaltung des Landes vermieden werden konnte.

Aber nur um das nochmal klarzustellen: Ich teile Sarrazin’s Thesen nicht, trotzdem unterstütze ich sein Recht auf Meinungsfreiheit so wie bei jedem anderen auch.

Und obwohl ich Sarrazin’s Äußerungen ablehne, bin ich (links)national eingestellt, das heißt aber nicht, dass man als „Linksnationaler“ auch gegen Muslime und andere Migranten ist – im Gegenteil, für mich gehören nun mal alle Menschen in Deutschland auch zu Deutschland, und nur wir alle können uns gegen Globalisierung, US-Imperialismus, EU-Diktatur und Kapitalismus zur Wehr setzen. Aber wir müssen zusammenhalten. Zumindest wenn wir auch etwas verändern wollen.

Quelle: http://juergenelsaesser.wordpress.com/2010/08/30/thilo-sarrazin-und-kirsten-heisig/

Siehe auch:

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/04/wurde-die-npd-vom-britischen-geheimdienst-gegrundet/

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Der israelische Rabbiner Ovadia Jossef der orthodoxen Schas-Partei wünscht den Palästinensern den Tod. So sagte er in einem öffentlichen Gebet:

„[…]Mögen all die Bösen, die Israel hassen, wie „Abu Masen“ und alle Palästinenser, von unserer Welt verschwinden. Möge die Pest sie befallen.[…]“

Die ultraorthodoxe Schas-Partei, zu der er angehört ist auch Teil der israelischen Regierung. Er selber ist das Oberhaupt dieser Partei, welche der Regierungskoalition von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu angehört.

Sowohl Jossef als auch seine „Partei“ sind sehr einflussreich, und das nicht nur in Israel. Man konnte also davon ausgehen, dass seine Worte, welche er im israelischen Rundfunk getätigt hat, ganz bestimmt nicht auf taube Ohren gestoßen sind. Denn damit hat er nicht nur die israelischen Bürger beeinflusst, sondern schürte auch noch Hass.

Das Ganze wurde dann nochmal besonders untermalt, in dem ein anderer Schah-Abgeordneter im Radio auftrat und Jossef‘ Äußerungen mit der Religion bzw. mit dem Talmud rechtfertigte, Zitat:

“ Unser Rabbiner Jossef hat den Talmud zitiert, um den Wunsch Gottes auszudrücken. Der Wunsch Gottes ist es dass für den Frieden Israels, alle Feinde von der Welt verschwinden müssen.“

Super Propaganda, Respekt! So beeinflusst man also die mehrheitlich sehr gläubigen Israelis, in dem man den Wunsch nach dem Tod der Ungläubigen mit Gott und dem Talmud rechtfertigt, und das auch noch öffentlich!

Es ist übrigens nicht der erste Verbalausfall des Rabbiners, Ovadia Jossef hatte bereits 2001, während des Palästinenser-Aufstands, zur Vernichtung der Araber aufgerufen, allerdings redete er sich später raus und behauptete, er hätte nur Terroristen gemeint.

Ja ja, hätte ein Palästinenser, ein Deutscher oder sonst wer derartige Äußerungen über Israelis gemacht, wäre sicherlich die halbe Welt aus allen Wolken gefallen, aber als Jude hingegen passiert einem sowas natürlich nicht, ein Mensch „jüdischen Glaubens“ darf ja bekanntlich alles. Danke, Holocaust.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,714442,00.html

Also was sich der NPD-Blog dabei gedacht hat ist mir immer noch ein Rätsel…Schon alleine wegen dem Titel „Träume vom Hitler-Stalin-Pakt“ sollten bei jedem Systemkenner eigentlich die Alarmglocken läuten, weil man über den Sinn dieses lächerlichen Artikels schon Bescheid weiß.

Doch zuerst sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass der Artikel von Volker Weiß stammt und erst in der Frankfurter Rundschau erschienen ist, allerdings hat ihn NPD-BLOG.INFO kommentarlos übernommen deswegen werde ich nicht nur Weiß sondern auch sie hier benennen.

Nun gut, fangen wir an. NPD-BlOG.INFO, ein Blog der angeblich „die NPD und ihre menschenfeindlichen Einstellungen dokumentiert“ (Originallaut), und deren Hautpautor der Axel Springer-Preis Gewinner Patrick Gensing ist, sind der Ansicht, dass es zwischen der NPD/den Neonazis, und der Antizionistischen Linken Gemeinsamkeiten gebe. Das heißt, eigentlich schieben sie diese Idee auf die Hamburger NPD, welche der Hamburger Linken „B5“ (Anmerkung: Meine Freundin war in der B5 tätig und war auch beim Boycott des Films „Warum Israel?“ dabei) ein Diskussionsangebot gemacht hat.

Dieses Diskussionsangebot wurde wohl wegen angeblicher Gemeinsamkeiten realisiertt, ich kann ja mal den Text davon hier veröffentlichen:

In der aktuellen Ausgabe der sozialistischen Zeitschrift „der Funke“ ist interessanterweise genau definiert, wie die klaren Ziele der antiimperialistischen Strömung aussehen und wie viele Gemeinsamkeiten mit dem weltanschaulichen Fundament der NPD vorhanden sind. Zu nennen ist unter anderem der politische Kampf für ein freies, soziales und kulturelles Leben innerhalb eines deutschen Volksstaates. Desweiteren wird die Achtung und Erhaltung der Natur und des Tierschutzes aufgeführt. Auch der geistige Widerstand gegen den Kapitalismus, gegen die Ausbeutung sozial benachteiligter Angehöriger unseres Volkes, sowie der Kampf gegen politische Repression, internationale Kriege der USA und die Zersetzung der geistigen und kulturellen Substanz unseres Volkes sind Bestandteile der Forderungen der Zeitschrift, die die NPD Hamburg voll und ganz unterstützt! […] Angesichts dieses Sachverhaltes stellt sich doch die Frage, warum der Dialog zwischen den Vertretern der Antiimperialisten und nationalrevolutionären Kräften aus NPD, JN und freien Kräften nicht zustande kommt. Gerade unsere jungen Aktivisten wären bereit, mit deutschen Jugendlichen von der vermeintlichen „Linken“ zu diskutieren und vom Dialog eventuell positive Akzente für die Zukunft zu erzielen. Das klare Ziel sollte dabei die Zukunftsgestaltung unseres deutschen Volkes und unserer deutschen Nation sein, sowie die Betonung des Antikapitalismus. Die klare Frage für die Zukunft lautet nicht mehr, ob man sich politisch als „links“ oder „rechts“ einordnet, sondern vielmehr, wie man sich zu unserem deutschen Volk und Land positioniert. Daher fordern wir die Betreiber des antiimperialistischen Zentrums auf, sich zu überwinden und auf unser Diskussionsangebot einzugehen.“

So, und darauf haben sie doch schon so lange gewartet, endlich hat man bei proisraelischen Systempresse einen Grund, die antizionistische Linke zu diffarmieren!

Losgelegt wird dann gleich mal bei der radikalen Hamburger Linken „B5“, die man ja schon auf dem Kieker hat, seitdem sie Claude Lanzmann’s zionistischen Film „Warum Israel?“ verhindern wollte. Die gleichgeschaltete Presse war erzürnt damals, und man wusste „da wird noch was kommen.“ – Und jetzt kam auch was, Volker Weiß äußert sich abfällig dazu:

„Das ist pikant, denn die B5 ist die letzte Bastion des stalinistischen Antizionismus, der linken Variante des Antisemitismus. Im „Kampf gegen den Zionismus und US-Imperialismus“ lässt man sich dort nicht beirren.“

Natürlich müssen auch EX-RAFler und sonstige „gefallene Linke“ für die angeblich „linken und rechten Gemeinsamkeiten“ dran glauben, man ist bemüht wirklich jeden EX-Linken oder sonstwie Geläuterten des Systems aufzuzählen, von Horst Mahler über Bernd Rabehl bis hin zu Odfried Hepp , alle sind dabei damit unsere Systemlinge auch ja die bösen, antizionistischen Gemeinsamkeiten beider politischer Gegensätze aufzeigen zu können, Pauschalisierung ist das Wort welches diesen seltsamen Artikel wohl am besten beschreibt.

Denn so zieht man auch Linien zwischen dem Kopp Verlag und der Jungen Welt und ist sich sicher:

 „Beide Medien haben ein ausgesprochenes Faible für antisemitische Verschwörungstheorien im Gewand sogenannter Israel-Kritik.“

Man spricht von “ irritierenden Verästelungen“ zwischen den sonst so „verfeindeten Lagern“ und ist sich dafür auch nicht zu schade, Ulrike Meinhof’s Mutter Ingeborg dafür zu belangen, dass sie während des Zweiten Weltkrieges für den Jenaer Professor Johann von Leers gearbeitet hatte, welcher einer der führenden antisemitischen Publizisten des „Dritten Reichs“ gewesen sein soll. Aber das war längst noch nicht alles, nein, unsere USrael-Journalisten sind sich außerdem noch sicher: Weil die Mutter Meinhofs für von Leers gearbeitet hat, ist Ulrike selber wohl zu einer antizionistischen Palästinenserfreundin geworden – Auweia! Dümmlicher geht’s ja schon fast gar nicht mehr! Das ist nicht nur Bullshit und gerüchtestreuender Boulevardjournalismus, nein das ist auch noch Falschaussage und Manipulation am deutschen Bürger! Denn so wollen sie suggerieren, dass Meinhof ihren Antizionismus von der Mutter bekommen hat, und nicht wie in Wiklichkeit durch die barbarische Politik und den Sechstagekrieg Israels!

Eine weitere Falschaussage ist die Behauptung das die Linkspartei hauptsächlich pro-israelisch wäre und Antizionisten die Minderheit, doch die Wahrheit ist dass es genau andersrum ist, die Pro-Zionisten, auch genannt „Bak Shalom“ in der Linken sind definitiv die kleinere Gruppierung, Antizionisten wie Norman Peach oder Inge Höger hingegen sind (zum Glück) in der Mehrheit.

Ja, wir sind antizionistisch, antiimperialistisch, antiamerikanisch und Globalisierungsgegner, und es mag sein dass es auch Rechtsradikale gibt die diese Ansichten teilen, trotzdem verbindet uns nichts, dafür sind die Unterschiede doch zu groß, deren Ausländerhass und Islamophobie stößt mich und ich denke auch mal viele andere Linke deutlich ab.

Aber um den USA und Israel gerecht dienen zu können, tut man ja alles. Denn diese ganzen pro-amerikanischen und pro-israelischen Journalisten wie Patrick Gensing und Volker Weiß, suchen doch nur einen Grund, um die antizionistische und antiimperialistische Linke irgendwie schlecht zu machen.

Doch das werden sie nicht schaffen. So leicht lassen wir uns bestimmt nicht kleinkriegen.

Quelle: http://npd-blog.info/2010/08/19/traume-vom-hitler-stalin-pakt/

Siehe auch: http://npd-blog.info/2010/08/10/npd-diskussionsangebot-200/

http://www.npd-hamburg.de/aktuelles/nachrichten/diskussionsangebot-10082010_944.html

Das Verwaltungsgericht Hannover hat den Neonazimarsch in Bad Nenndorf erlaubt und eine DGB-Gegendemo verboten. Begründung: Für beides gibt es nicht genug Polizisten, außerdem haben die Rechtsradikalen ihre Veranstaltung wohl zuerst angemeldet – und das Gericht war auch noch der Meinung, dass von den Linken wohl mehr Gefahr ausgehe, nun ist die Empörung groß.

Wolfgang Thierse (SPD), der mit einer aus meiner Sicht ziemlich lächerlichen Sitzblockade am ersten Mai auf sich aufmerksam gemacht hat, kritisierte das Urteil folgendermaßen:

„Auf beunruhigende Weise parteiisch.“

Olaf Lies, Chef der SPD in Niedersachsen sagte über den Richterspruch:

„Das Urteil ist nicht nachvollziehbar und schlecht für unsere Demokratie.“

Die DGB selber ist natürlich auch stinkig und will sogar bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, falls das Oberverwaltungsgericht das Verbot der Gegendemonstration bestätige.

Vielleicht habe ich ja ein anderes Demokratieverständnis, aber ich bin der Meinung dass jeder in einer Demokratie das Recht auf Meinungs-und Versammlungsfreiheit haben sollte, auch die ungeliebten Nazis. Man muß Neonazis mit ihrer extrem ausländerfeindlichen Einstellung nicht mögen (ich tu’s auch nicht) aber wenn wir andere Faschisten, wie zB unsere verkappten Antideutschen demonstrieren lassen, dann sollten dies die Neonazis auch tun dürfen. Genauso sollte aber natürlich auch die Gegendemonstration erlaubt sein.

Doch darum geht es hier gar nicht. Was wir hier mal wieder zu sehen bekommen, ist das alte Spiel, welches aufrecht erhalten wird, um den Menschen in Deutschland eine Demokratie vorzugaukeln um von den anderen „Bösen“ abzulenken.

Der Marsch wurde genehmigt, die verhassten Nazis dürfen marschieren, nur diesmal darf es keine Gegendemo geben, die Empörung ist groß, es hagelt Proteste, Kritik, und es wird über Demokratie geredet – genau SO und nicht anders hält man eine Scheindemokratie am Laufen, genau SO dreht sich das Karussell schon seit Jahren!

Alex Jones hat es in dem Video schon wunderbar erklärt, durch diesen ewigen Kreislauf aus bösen Neonnazis vs. die Demokratiehüter bleibt die Scheindemokratie bestehen, und dank dieser Hüter, die die Scheindemokratie am Laufen halten, wird es wohl nie zu einer deutschen Revolution kommen, denn dafür spielen die Systemlinken dieses Spiel nur allzu gut mit… Fakt ist, es wurde eine Scheinwelt aufgebaut, und die funktioniert natürlich nur, wenn jeder Bürger brav mitspielt. Und das tun sie ja auch, wie man am Beispiel Neonnazimarsch mal wieder sehen kann. Der Böse ist gefunden wurden, und dagegen wird jetzt gekämpft.

Achso, da fällt mir doch glatt noch ein Zitat von Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden, zum Thema Meinungs/u. Versammlungsfreiheit ein:

„Und das sollte in der Zukunft eines der wichtigsten Fragen für den Zentralrat sein: Dass Meinungs- und Versammlungsfreiheit auch eine Grenze haben muss.“

Ich glaube das braucht man nicht mehr kommentieren, oder?

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,711734,00.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/04/wurde-die-npd-vom-britischen-geheimdienst-gegrundet/

Und zu Charlotte Knobloch’s Zitat geht’s hier:  http://www.welt.de/politik/deutschland/article7586554/Knobloch-warnt-vor-linkem-Antisemitismus.html

Zur Fußball-WM rufen antinationale Vandalen zum Diebstahl von Deutschland-Fahnen auf. Benannt haben sich die Täter nach dem Fußballspieler Kevin-Prince Boateng, den sie dafür heroisieren, dass er ein Foul am deutschen Fußballspieler Michael Ballack begangen hat, bei dem Michael Ballack ernsthaft verletzt wurde. Stolz verkünden die Täter auf der von zionistischen Rechtsextremisten kontrollierten Internetplattform de.indymedia.org, bereits 1657 Fahnen gestohlen zu haben.

In der Neuköllner Sonnenallee hängt an einer Hauswand in unmittelbarer Nähe der Zio-Treff “Tristeza”, dessen antideutsches Publikum für das Schüren von ethnisch-religiösen Spannungen durch unbegrenzte Solidarität mit den Verbrechen des faschistischen Regimes von Israel berüchtigt ist, zur Fußball-WM die größte Deutschland-Fahne Berlins. Aufgehängt hat sie ein gebürtiger Libanese, dessen Cousin Berliner Lokalpolitiker der CDU ist. Zweimal haben unbekannte Vermummte die große Fahne bereits durch Diebstahl und Brandstiftung vernichtet, doch der Besitzer hat sie ersetzt. Auf der Webseite des Tristeza wird derweil eine Veranstaltungsreihe mit den Worten “Ist nun der Zeitpunkt gekommen, die antideutsche Position in eine antinationale zu transformieren?” angepriesen.

Es braucht nicht viel Grips, um zu erkennen, dass hinter den flaggenbezogenen Straftaten der rechtsextreme Mob der Israel-Lobby steht, dessen Mitglieder sich meist als antideutsche Antifa bezeichnen und ihren ziofaschistischen Rassismus als historische Pflicht zur Solidarität mit allen Verbrechen des Apartheidstaates Israel zu kaschieren versuchen. In Neukölln ist schließlich auch eine anonym agierende Gruppierung namens Autonome Neuköllner Antifa für ihre Unterstützung ziofaschistischer Aufmärsche berüchtigt.

Die Presse berichtet inzwischen national und international über die rassistischen Straftäter, die dem libanesischen Immigranten in Neukölln seine große Deutschlandfahne nicht gönnen. Dabei nutzt die Presse die Möglichkeit, die Linke zu diskreditieren, in dem die Täter als verblendete Linke und nicht – wie es zutreffend wäre – als ziofaschistische Antideutsche, gegen deren Vereinnahmungsversuche sich den Menschenrechten verbundene Linke immer wieder zur Wehr setzen, dargestellt werden.

Ein besonders augenfälliges Beispiel für diese Art, Linke mit Straftaten von Rechtsextremisten zu diskreditieren, liefert Israels guter Freund Jörg Lau im zionistisch-antikommunistischen Kriegshetzerblättchen “Die Zeit” unter dem Titel “Nachtwache an der Sonnenallee“. Obwohl offensichtlich ist, dass es sich bei den Tätern um einen antideutschen Mob von Anhängern des israelischen Rechtsextremismus handelt, nennt er die Täter “Autonome”, “Angehörige der sogenannten linksautonomen Szene”, “Linksradikale” sowie “linke Grüppchen” und ihre Straftaten “Anfeindungen von links außen”. Von links angestrichenen antideutschen Rechtsextremisten, die praktisch nebenan ihr Neuköllner Hauptquartier haben, erfahren Leser von Jörg Lau nichts, obwohl das sogar dem Publikum von Indymedia aufgefallen ist, wo jemand kommentierte:

„Wer Menschen mit Migrationshintergrund in Neukölln oder anderswo beschimpft, beleidigt, bedroht…weil sie nicht seiner extremen politischen Meinung sind, ist nicht links, sondern ein Fascho!“

Als Krönung findet man bei Jörg Lau dafür noch diese Worte:

„Gleich am ersten Tag, nachdem Bassal und sein Kumpel Khaled Husseini die Flagge am Dach montiert und über drei Balkone nach unten hatten flattern lassen, kam eine junge Frau in typischer schwarzer Autonomen-Kluft vorbei und stellte die beiden zur Rede, wie Bassal erzählt: »Wir sollten lieber eine Palästina-Flagge aufhängen, hat sie gesagt. Wieso Palästina? Ich bin Libanese, ich liebe die deutsche Mannschaft, und die Palästinenser spielen, soweit ich weiß, nicht bei der WM mit.“

Damit bekommen die Leser obendrein noch suggeriert, bei den Tätern handele es sich um pro-palästinensische Aktivisten, obwohl alles auf pro-israelische Rechtsextremisten hindeutet. Die Manipulation ist perfekt und total: aus Rechtsextremisten werden so in der Presse Linksextremisten und die Straftaten des Mobs der Israel-Lobby pro-palästinensichen Aktivisten in die Schuhe geschoben.