Archiv für die Kategorie ‘BILD’

Ist schon etwas länger her, als Oskar Lafontaine diese Aussage getätigt hat, trotzdem ist sie immer noch aktuell. Und so etwas aus dem Munde eines bekannten Politikers zu hören, ist auf jeden Fall schon mal ein Fortschritt.

Und so sagte Oskar Lafontaine in seiner Kolumne in der Bildzeitung am 06.01.2003 folgende, wahre Worte:

[…]“Wenn Washington am Golf Krieg führt, ist Deutschland immer beteiligt, weil es der „Flugzeugträger“ der USA in Europa ist.

WIR SIND KEIN SOUVERÄNER STAAT.

Wir nehmen gezwungenermaßen an Angriffskriegen der Supermacht teil. Die Berliner Debatte über Beteiligung oder Nichtbeteiligung findet im Wolkenkuckucksheim statt.[…]“

 

 Eines kann man mit Sicherheit sagen, Oskar Lafontaine ist sich immer treu geblieben. Auch als er die SPD verlassen hat, denn da fühlte er sich von Schröders neoliberalen Agenda-Politik betrogen.

Und eben für diese Treue und Ehrlichkeit wird er schon seit Jahren von der Presse und anderen Parteien brutal zerrissen und geächtet, warum wohl?

Weil er ein charismatischer Politiker ist, auf den das Volk hört und dem sie vertrauen. Und weil er eben Dinge ausspricht, die eigentlich von keinem (System)Politiker ausgesprochen werden sollten, wie jetzt in diesem Fall.

Denn mit dieser Aussage in der Bildzeitung hat er klar ausgedrückt, dass die BRD kein freier und souveräner Staat ist, sondern nur das brave, hörige Schoßhündchen der Supermacht.

Wie erbärmlich.

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/16/der-zwei-plus-vier-vertrag-ist-betrugerisch/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/11/hans-herbert-von-armin-uber-die-scheindemokratie-in-deutschland/

Werbeanzeigen

Matthias Döpfner, Vorsitzender der Axel Springer AG und wegen seines Einflusses durch die Springer-Medien eigentlich auch ein wichtiges Sprachrohr der Deutschen, äußerte sich sehr herablassend über das deutsche Volk, Zitat:

„Vielleicht ist die Verkorkstheit der Deutschen im Umgang mit ihrem eigenen Land und mit diesen Gefühlen aus historisch sehr erklärbaren Gründen auch eines der Probleme, warum wir Deutschen immer noch in besonderer Weise unberechenbar sind.“

Ihr Selbsthass in allen Ehren, Herr Döpfner, aber wenn Sie die Deutschen für so böse und unberechenbar halten, warum wandern Sie nicht dann nach Israel aus? 

Schließlich sind Sie ja nach eigenen Angaben ein „nichtjüdischer Zionist“, und haben ansonsten auch nur Lob für Israel, also, worauf warten Sie noch? 

Verschonen Sie uns in Zukunft bitte mir ihrem antideutschen Gelaber und ihren unneutralen Springer’schen Hetzblätter und verschwinden Sie so schnell es geht aus Deutschland, bitte!

Achso, und nehmen Sie den Friedman am besten gleich mit…

Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-47282197.html

Siehe auch die anderen Zitate aus der „Zitat der Woche-Rubrik“:

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/04/zitat-der-woche-teil-1-henry-kissinger/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/13/zitat-der-woche-teil-2-michel-friedman/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/16/zitat-der-woche-teil-3-joschka-fischer/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/23/zitat-der-woche-teil-4-ernest-hemingway/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/01/zitat-der-woche-teil-5-mike-nichols/

In einem älteren SPIEGEL-Online Interview sprach der amerikanisch-israelische (jetzt EX-)Inhaber der ProSiebenSat.1 Media AG, Haim Saban sehr offen über seine politischen Beziehungen und den Einfluss der Medien.

Der Multimilliardär kontrollierte einst mit ProSieben, Sat 1, N24 und Kabel 1 die Hälfte des bundesrepublikanischen Privatfernsehmarktes, vor kurzer Zeit hat er zwar das Unternehmen verkauft, trotzdem ist er aber noch gut im Geschäft. Haim Saban ist ein guter Freund von Rupert Murdoch, beide haben auch schon zusammen gearbeitet.

 Jedenfalls äußerte er sich in dem – zugegebenermaßen etwas veralteten – Interview zu seiner damaligen Übernahme des ProSiebenSat.1 – Medienkonzerns folgendermaßen:

„Mir war immer klar, dass die Medienindustrie eine sehr politisierte Branche ist. Das ist überall so, weltweit. Also habe ich zuallererst den ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Ehud Barak angerufen, er möge bei seinem Freund Gerhard Schröder mal vorfühlen, ob wir als Investoren willkommen wären. Auch mit Edmund Stoiber und seinen Ministern Huber und Wiesheu habe ich mich schon vor dem Deal getroffen, um sicherzustellen, dass sie unser Vorhaben unterstützen. Hätte man mir signalisiert, dass man versucht, das Unternehmen in deutschen Händen zu halten, hätte ich nicht mal ein Gebot abgegeben.“

Schröder soll ihn sogar aktiv zur Übernahme ermuntert haben:

„Er war sehr offen und hat sinngemäß gefragt: Sie wollen Geld ins Land bringen? Nur zu, willkommen. Das hat mir gefallen, so soll- te es sein.“

Und damit nicht genug, in dem Interview schilderte Saban auch noch, dass er darüber nachdenkt, nach dem Vorbild des Springer-Konzerns sämtliche Mitarbeiter zu verpflichten, in ihrer Arbeit die „Lebensrechte des israelischen Volkes“ zu unterstützen. Denn auf die Frage, ob er sich ein ähnliches Grundsatzmodell wie der Springer-Konzern für die ProSiebenSat1Media vorstellen könnte, zieht Saban grinsend die Springer-Grundsätze aus seiner vor ihm liegenden Mappe und antwortet:

„Komisch, dass Sie das fragen. Ich habe sie zu alleroberst in meinen ProSieben-Akten und finde die Idee absolut faszinierend. Aber für mich, als amerikanischen und israelischen Doppelstaatsbürger, der neu auf den Markt kommt, ist das natürlich eine etwas delikatere Frage. Ich muss darüber noch nachdenken und ein paar Meinungen und Ratschläge einholen. Bei uns in den USA könnte man das nicht machen. (Anmerkung deinweckruf: Aber hier im unfreien Betrügerdeutschland ist das natürlich kein Problem…)  Aber die Tatsache, dass ich die Essentials in meiner Mappe habe, zeigt, dass ich intensiv darüber nachdenke. Auf jeden Fall finde ich es großartig, dass Friede Springer und Mathias Döpfner ihr Haus auf diese Art im Sinne des Verlagsgründers weiterführen. Ich kann ihnen dazu gar nicht genug gratulieren.“

(Anmerkung zu Matthias Döpfner: Der Springer-Jünger Matthias Döpfner ist nicht nur ein guter Freund von Haim Saban, sondern er war damals auch noch Mitaktionär und hatte auch die Leitung des Prosieben-Konzerns mitübernommen.)

Die Springer-Grundsätze sind das Pendant für absolut parteiischen, abhängigen und unfreien Journalismus. Das damit dann auch eine halbwegs objektive Berichterstattung über die Menschenrechtsverletzungen durch Israelis an den Palästinenser ausbleiben wird, sollte jedem klar sein.

 Wer die Grundsätze nicht kennt für den poste ich sie nochmal:

  • Das unbedingte Eintreten für den freiheitlichen Rechtsstaat Deutschland als Mitglied der westlichen Staatengemeinschaft und die Förderung der Einigungsbemühungen der Völker Europas.
  • Das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen, hierzu gehört auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes.
  • Die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika.
  • Die Ablehnung jeglicher Art von politischem Totalitarismus.
  • Die Verteidigung der freien sozialen Marktwirtschaft.
  •  Sie sollen – Zitat: „keine Meinungen vorgeben, definieren aber gesellschaftspolitische Grundüberzeugungen“ – hmm, gesellschaftspolitische Grundüberzeugungen definieren zwar nicht unbedingt eine Meinung, aber dafür eine ideologische Ausrichtung. Und diese ideologische Ausrichtung, nämlich vermutlicherweise die eines Liberalen oder eines Neocons, sind definitiv an den Grundsätzen festzumachen. 

    Bin ich eigentlich der einzige, dem auffällt wie eng die einzelnen Medien und deren Imperatoren zusammenarbeiten? Von Rupert Murdoch, über Haim Saban, bis hin zu Matthias Döpfner, sie alle scheinen irgendwie miteinander verbunden zu sein.

    Das liegt daran, weil alle Medien gleichgeschaltet sind. Es gibt keine unabhängigen, und auch keine unterschiedlichen Medien mehr, sie alle arbeiten nach dem gleichen Prinzip – Gleichschaltung. Denn aus der Reihe tanzen tut – traurigerweise – schon seit Jahren keiner mehr.

    Abschließen möchte ich diesen Artikel mit einem wunderbar-treffenden Zitat von Mike Nichols aus unserer „Zitat der Woche-Rubrik“:

     „Eine Handvoll Menschen kontrollieren die Medien der Welt. Derzeit sind es etwa noch sechs solcher Menschen, bald werden es nur noch vier sein – und es wird dann alles erfassen: alle Zeitungen, alle Magazine, alle Filme, alles Fernsehen. Es gab einmal eine Zeit, da gab es verschiedene Meinungen, Haltungen in den Medien. Heute gibt es nur eine Meinung, die zu formen vier, fünf Tage dauert – dann ist sie jedermanns Meinung.“

     

    Quellen: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30748468.html

    http://www.axelspringer.de/artikel/Grundsaetze-und-Leitlinien_40218.html

    Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/01/zitat-der-woche-teil-5-mike-nichols/

    https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/01/prozionistische-medien-teil-1-der-axel-springer-verlag/

    http://de.wikipedia.org/wiki/Chaim_Saban

    James Conway, US-Genreral des US Marine Corps stimmt seinem Militärkollegen zu, dass er einen Abzug der Truppen aus Afghanistan ab 2011 für viel zu früh hält:

    „Das könnte den Einsatz für unsere Truppen erschweren. Wir glauben, dass der Feind möglicherweise davon zehrt.“

    Außerdem ist er der Meinung, dass es «ein paar Jahre» dauern werde, bis es die Bedingungen im Lande erlauben, die volle Verantwortung für die Sicherheit an afghanische Truppen zu übergeben:

    „Auch die Marines müssen sich darauf einstellen, dass es noch eine Weile dauern könnte, bis sie wieder nach Hause kommen können.“

    Aber das war noch lange nicht alles, denn die Aussagen des US-Generals geben der New York Times genug Anlass, weiter Öl ins Feuer zu gießen. So ist sich diese nämlich sicher:

    „Dies ist bei weitem der schärfste öffentliche Kommentar eines ranghohen Kommandeurs über den Zeitplan des Weißen Hauses.“

    Das ist – mal wieder – typische Kriegspropaganda. Denn mit diesem Kommentar versucht die New York Times die Wichtigkeit der Aussagen Conway’s nochmal deutlich zu untermalen, so dass den US-Bürgern suggeriert wird, dass Conway die Wahrheit sagt und der Krieg auf jeden Fall noch um einige Jahre verlängert werden muß – mal wieder ein kluger Schachzug der New York Times, muß ich schon sagen.

    Und Springer’s Welt übernimmt die Kriegspropaganda der Times nur zu gerne.

    So manipuliert man die Bürger.

    Quellen: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article9183591/Weiterer-US-General-sieht-Afghanistan-Abzug-skeptisch.html

    http://www.nytimes.com/2010/08/25/world/asia/25military.html?_r=1&scp=2&sq=james%20conway&st=cse

    Gestern haben alle Medien groß über Amerikas Abzug aus dem Irak berichtet, die letzten amerikanische Kampftruppen verlassen angeblich das Land, und bis 2011 soll der Abzug komplett sein. Dafür soll die Zahl privater Sicherheitsleute verdoppelt werden, natürlich immer noch alles gesteuert von der US-Regierung.

    Seltsam nur, dass dies die Menschen im Irak anders sehen, der Sprecher der Widerstandsbewegung „Irakische Patriotische Allianz“ Awni al-Kalemji sagt nämlich etwas völlig anderes:

    „Von Norden bis Süden, von Ost bis West bleiben bis mindestens Ende des Jahres weiterhin 50.000 US-Soldaten im Land. Obama erklärte nur, dass die USA ihre Mission im Irak ändern werden, von der militärischen zu einer so genannten „zivilen Mission“, die dem „irakischen Militär“ zur Seite stehen soll.
    Das heisst, es wird nur das Gesicht geändert. Die Besatzung des Irak aber geht weiter. Es verbleiben über 100.000 Söldner im Auftrag der US-Armee im Land. Diese verfügen genauso über Panzer und andere Waffen“.

    Wie war das nochmal, „Lügen haben kurze Beine…“ – aber wirklich überraschend ist das nicht, denn man kann damit rechnen, dass die Besatzung des Iraks mehrere Jahrzehnte dauern wird, so lange bis die Umerziehung gelungen ist, so wie es bei uns in Deutschland auch der Fall war.

    Trotzdem gibt es massiven Widerstand, wie Awni al-Kalemji von der Irakischen Patriotischen Allianz weiter erzählt:

    Das irakische Volk leidet sehr unter der Besatzung. Wir arbeiten im Widerstand dafür, das Volk voran zu bringen, dass eine Revolution gegen die Besatzung und die irakische Regierung vollbracht wird. Das ist der einzige Weg, um aus dieser Krise herauskommen zu können.
    Der irakische Widerstand erstarkt zur Zeit von Neuem, es gibt Militäraktionen, die Organisationen des Widerstands sind sehr aktiv. Und es finden Demonstrationen im Norden, im Süden, in der Mitte des Irak statt.“
     

     Dass das irakische Volk unter der Besatzung der US-Truppen leidet, ist verständlich. Schließlich ist es doch eine völlig andere Kultur, die da in ihr Land kommt, und mit dieser Kultur soll das irakissch-islamische Volk nun amerikanisiert werden, nachvollziehbar also, dass die Menschen um ihr Vaterland kämpfen und Widerstand leisten.

    Nun ist es aber nicht sehr verwunderlich, dass mit dem angeblichen Abzug die Kriegspropaganda bei deutschen Medien wieder aufflammt, wie zum Beispiel heute bei Springers proamerikanischen Hetzblattes „Die Welt“.

    Diese titelt heute:

    „Die amerikanische Mission im Irak ist unvollendet“

    Und ist sich sicher:

    „Die militärische Präsenz im Irak hätte von Anfang an auf 20 Jahre angelegt sein müssen. Der US-Rückzug kommt für das Land zu früh.“

     Das war aber noch lange nicht alles, der ganze Artikel schreit nur so nach typisch-amerikanischer Kriegspropaganda, so bedauerten wohl laut Welt Online alle irakischen Bürger den Rückzug der US-Truppen, auch alle anderen Medien berichten ähnliches, aber ob das stimmt, darf gerne bezweifelt werden, schließlich wurde ein Abzug im Juni 2009 damals unter großem Jubel gefeiert. Auch ARTE weiß anderes zu berichten, sie spricht über Gespaltenheit bei den irakischen Bürgern:

    Die Iraker stehen dem Abzug der US-Soldaten gespalten gegenüber. Die einen sind froh, dass die Besatzungsmacht nun endlich geht, die anderen fürchten mehr Gewalt, die die irakischen Sicherheitskräfte nicht in den Griff bekommen.“

     Naja, zurück zum Artikel der Welt, dort geht das Gelüge weiter, man lobt den gesamten Krieg und es ist nicht ein(!) kritisches Wort über den US-Terror, den imperialistischen Feldzug, die Morde und die Besatzung des Landes zu hören, das einzige was ihnen missfällt ist das die USA nun angeblich jetzt schon den Irak verlassen wollen, das war’s.

    Dann wird nochmal eine postive Bilanz vom Golfkrieg bis heute gezogen, die USA als einzige „Ordnungsmacht“ gelobt, und es gibt auch wieder Kriegspropaganda at it’s best:

    Und dass endlich auch wir Europäer mehr dafür tun werden – jetzt, da die vermeintlich so unheilvolle US-Besatzung als Ausrede wegfällt, es sich in der bloßen Zuschauerrolle bequem zu machen.“

     Und nachdem ich diesen unglaublich dreisten Goebbels-Propaganda Artikel zuende gelesen habe, und vor allem den letzten Satz den ich hier zitiert habe, fiel mir auf, um was es hier eigentlich geht, nämlich nicht nur der USA in den Hintern zu kriechen und eine durchweg positive Bilanz des Irakkrieges zu ziehen, sondern um auf den nächsten imperialen Krieg, den Krieg gegen den Iran, einzustimmen!

    Denn wenn die (Mainstream)Medien durchweg postitiv vom Irakkrieg berichten, ist es für die allgemeine Bevölkerung auch leichter zu glauben dass der Krieg der Iran auch sinnvoll und nötig ist und das die USA mit diesem Krieg auch keinerlei böse imperiale Absichten haben!

    Jaja, schon sehr raffiniert. ist nur traurig zu sehen, dass dieses Spiel heutzutage alle Medien mitmachen, vor 40 Jahren hingegen war es hauptsächlich die Springerpresse, die wegen ihrer verbindlichen Grundsätze pro-USA und Israel sein mußte! Heute aber haben sich alle auf diesen Kurs eingestimmt, traurig aber wahr.

    Man darf also gespannt sein wie sie den Irankrieg an die Bevölkerung verkaufen wollen (nicht vorhandene Atomwaffen, der ach so phöse Islam etc), und wie der Widerstand dann aussehen wird. Eine Diskussion darüber wird es aber auf jeden Fall geben.

    Quellen: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article9126337/Die-amerikanische-Mission-im-Irak-ist-unvollendet.html

    http://die-rote-fahne.eu/headline22431.html

    Siehe auch das Video „Keine Massenvernichtungswaffen – Warum wurde der Irak dann angegriffen?

    Der frühere kubanische Staatschef zitierte am Mittwoch in der kommunistischen Zeitung «Granma» ausführlich das im Jahr 2006 erschienene Buch «Die wahre Geschichte der Bilderberger».

    Der Autor, Daniel Estulin, sei hervorragend informiert, lobte Castro in einem drei Seiten langen Artikel, der vor allem aus Auszügen des Buches bestand.

     Daniel Estulin sieht die Bilderberg-Gruppe als Repräsentant der Finanzoligarchie. Anfang Juni äußerte er sich folgendermaßen dazu:

    „Sie vertreten die Ideologie eines „Eine-Welt-Unternehmens mit beschränkter Haftung“.  Die Eliten aus Europa und Nordamerika habenn ein gigantisches Kartell geschaffen, um die Welt zu kontrollieren.“

    Castro ist derselben Meinung wie Estulin, und hält die Bilderberger für den Ursprung des Globalismus, die NATO zum Beispiel sei durch die Bilderberger gegründet, und der israelisch-arabische Krieg 1973 auch von ihnen eingefädelt worden, um an die Ölfelder zu kommen. Desweiteren sieht er Hitler ebenso als Werk der Bilderberger, Zitat:

    „Hitler, die Bestie, wurde durch dieselben geschaffen, die heute an den Zusammenkünften des Clubs Bilderberg teilnehmen.“

    Auch die Popkultur kriegt (endlich!) ihr Fett weg, Castro meint dass MTV und Co geschaffen wurden, um die Jugend zum Hedonismus und hemmungslosen Konsum zu verleiten, außerdem drohe ein atomarer Holocaust, von dem die Popkultur ablenken soll.

    Tia, man kann von Castro halten was man will, aber im Grunde genommen hat er doch recht: Die Bilderberger entscheiden über die Welt und streben eine Weltregierung an, die Popkultur, mit all ihren Facetten soll Politikverdrossenheit fördern, um von den politisch-fragwürdigen Zielen der Mächte abzulenken – dies alles ist nun mal die Wahrheit, über die die Mainstreampresse konsequent schweigt, oder eben sich darüber lustig macht.

    So ziehen einige Blätter hämisch über Castro her, halten ihn für einen alten Wirrkopf, bezeichnen ihn als ‚wunderlich‘ und ‚esoterisch‘ – so auch geschehen bei der „Financial Times„, die sich um ihr Wirtschaftswesen und deren „Big Spender“ sorgt und somit versucht, nicht nur Castro sondern auch noch den Kopp-Verlag undVerschwörungstheoretiker so gut es geht lächerlich zu machen, hier ein paar Zitate aus dem Artikel:

    „[…]Im Alter wird der kubanische Revolutionsführer wunderlich. Er macht sich Verschwörungstheorien über die sogenannte Bilderberg-Gruppe zu eigen.[..]“

    „[…]Verschwörungstheorien sind eigentlich etwas für wirre Geister.[…]“

    „[…]Links- und Rechtsextreme machen den Prominentenzirkel für die großen Linien des Weltgeschehens verantwortlich.[…]“

     „[…]Fidel Castro bezieht sich auf Estulins Buch „Die wahre Geschichte der Bilderberger“, das in Deutschland vom Kopp Verlag herausgebracht wurde, der auf angeblich „unterdrückte Informationen“ spezialisiert ist. Auch illustre Figuren wie Erich von Däniken und Eva Herman gehören zu den Autoren des Verlags.[…]“

     Aha, so versucht sich also die Financial Times bei ihren Geldgebern und Bilderbergerbonzen einzuschmeicheln, in dem man Castro und seine Aussagen versucht ins Lächerliche zu ziehen, dabei darf natürlich auch der Hinweis auf Rechts-u. Linksextreme, den Kopp-Verlag und Eva Herman nicht fehlen, um Fidel Castro und Daniel Estulin in den Dreck zu ziehen.

     

    Auch Verschwörungstheoretiker kriegen ihr Fett weg und werden als verrückt dargestellt.

    Sehr raffiniert liebe Financial Times, muß ich schon sagen, doch auch mit eurer Häme könnt ihr eines nicht kaputt machen – nämlich die Wahrheit.

    Und diese hat dank Castro und Estulin jetzt viele Menschen erreicht.

    Quelle: http://www.ftd.de/politik/international/:esoterische-gedanken-castro-wittert-die-grosse-weltverschwoerung/50158632.html

    Hartz IV kommt dem Staat teuer zu stehen. Seit der Einführung mussten 50 Milliarden Euro aufgewendet werden, um Niedriglöhne aufzustocken. Linkspartei-Chef Klaus Ernst kritisierte die Verschwendung von Steuergeldern und forderte unterdessen die Einführung eines Mindestlohns:

    „Die Bundesregierung blockiert seit Jahren den gesetzlichen Mindestlohn und verschwendet das Geld der Steuerzahler.“

    Die Linke selber fordert einen Mindeststundenlohn von 10 Euro.

    Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hingegen meint, die Zahl der Aufstocker sei kein Beleg für unsoziale Arbeitsbedingungen. Sie meinen das gesetzliche Mindestlöhne die Zahl der Aufstocker kaum senken würde:

    „Sie würden nur dazu führen, dass viele Aufstocker ihren Arbeitsplatz verlieren und zu reinen Fürsorgeempfängern werden, die ausschließlich von sozialen Transferleistungen leben.“

    Und die schwarz-gelbe Regierung steht ihr diesbezüglich natürlich zur Seite, die beiden Arbeitgeber-Parteien lehnen einen gesetzlichen Mindestlohn weiterhin ab. Johannes Vogel, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion äußerte sich dazu folgendermaßen:

    „Die Forderung der Linken geht an den Problemen der Menschen vorbei. Ein gesetzlicher Mindestlohn kostet Arbeitsplätze und ist auch keine Hilfe für Arbeitslose.“

    Nun ja, Herr Vogel, diese Aussagen entsprechen nicht wirklich der Wahrheit. Denn in anderen europäischen Ländern, wie zB Großbritannien oder auch Frankreich, in denen der Mindestlohn schon lange aktiv und durchaus erfolgreich ist, gibt es keinerkei nennenswerte negative Auswirkungen für die Wirtschaft oder für den Arbeitsmarkt.

    Warum also wehrt sich unsere schwarz-gelbe Regierung so vehement gegen den gesetzlichen Mindestlohn, wo doch der Vergleich mit anderen europäischen Ländern durchaus positiv ist?

    Das liegt daran, dass sowohl die CDU als auch die FDP Knechte des Finanzwesens sind. Aber Grüne und SPD sind auch nichts besser, um das mal klarzustellen.

    Und die ihnen dazu auch noch dienenden Medien helfen natürlich gerne dabei mit, den Mindestlohn so gut es geht schlecht zu machen, ganz vorn dabei natürlich mal wieder Springers Hetzblatt Nr.1, Die Bild:

    Ganz ehrlich? Ich glaube nicht mehr an einen gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland. Dafür wird viel zu sehr dagegen gehetzt, und die Politiker sind ja selber auch nur Marionetten der BRD-GmbH.


    Deswegen können wir auch weiterhin wohl nur von einem gerechten Mindestlohn träumen, und dabei zusehen, wie Deutschland immer mehr verarmt…

    Quelle: http://www.stern.de/politik/deutschland/debatte-um-hartz-iv-aufstocker-wenn-der-lohn-zum-leben-nicht-reicht-1592579.html