Archiv für die Kategorie ‘ARD’

In einem Artikel der Welt von 2009 wird unübersehbar von der Macht und dem Einfluss des Fernsehens geschwärmt, schon die Überschrift verrät die Einstellung des Springerblatts:

„Das Fernsehen, unsere moralische Instanz“

Die moralische Instanz? Wer entscheidet denn was moralisch ist und was nicht? Also ich finde Castingshows in denen untalentierte Menschen vorgeführt und erniedrigt werden, durch und durch eher moralisch fragwürdig.

Aber Springer geht es hier natürlich nicht nur in erster Linie um das Unterhaltungsprogramm, sondern um die Umerziehung und Gehirnwäsche, die durch das propagandistische Fernsehen entsteht. Und das gefällt der Springer-Autorin Klaudia Wick.

Klaudia Wick ist übrigens neben ihrer Tätigkeit als freie Journalistin, man mag es kaum glauben, Fernsehkritikerin, und sie sitzt in der Jury des Deutschen Fernsehpreises. Das sie als ausgewählte Fernsehkritikerin auch auf einen politischen Wert im Fernsehen viel wert legt, ist klar.

Das man deswegen aber so offen über die Rolle des Fernsehens spricht, ist schon ein bißchen seltsam und vor allem ungewohnt:

„Das deutsche Fernsehen ist nur ein kleinwenig jünger als das Grundgesetz. Seit 60 Jahren begleitet die Mattscheibe die Deutschen nun schon durch die Geschichte. Heute wird über das Fernsehprogramm und seine Qualität oft und gern lamentiert. Dabei ist die Glotze wahrscheinlich unser effektivster Erzieher.“

Unser effektivster Erzieher? Das ist wirklich schockierend, aber dabei spricht Frau Wick ja nur die Wahrheit aus. Das Fernsehen ist wahrscheinlich der größte Triumph der Alliierten im Kampf gegen deutsche Selbstbestimmung, ohne das Fernsehen wären Reeducation, Umerziehung und amerikanischer Kulturimperialismus gar nicht möglich gewesen.

Das weiß natürlich auch Frau Wick und der Rest des Springer-Clans, und das war auch von Anfang an der Plan der Alliierten.

Der sozialdemokratischen Politiker Adolf Grimme, der 1948 zum ersten Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) ernannt wurde und vorher Niedersachsens Kulturminister war, ist sich der propagandistischen Wirkung des Fernsehens durchaus bewusst.  Darauf hatte er als SPD-Politiker so lange gewartet, und dann war es endlich so weit: Mit „30.000 Metern Kulturfilm“ will er das deutsche Volk wieder zur Besinnung bringen, Zitat:

„Das Fernsehen hat nur dann eine tiefere Bedeutung, wenn der Mensch auf dem Umweg über das Sehen der Ferne wieder zu sich selbst kommt.“

Auch Klaudia Wick bestätigt die eigentliche Bedeutung des Fernsehens im weiteren Verlauf des Artikels:

„Tatsächlich war der öffentlich-rechtliche Rundfunk wohl das effektivste Reeducation-Instrument, das die Alliierten in den Westzonen installiert hatten. Die britischen Besatzer verfassten den NWDR nach dem Vorbild ihrer BBC als „vierte Gewalt“. „Unabhängig von Partei und Staat“ sollte der Rundfunk sein und frei von kommerziellen Notwendigkeiten.“

Unabhängig von Partei und Staat? Nicht wirklich. Und überhaupt nicht unabhängig und frei von den Besatzern war und ist das Fernsehen auch heute noch. Amerikanischer Kulturimperialismus wo man nur hinsieht – schrecklich. Aber das deutsche Volk wurde über die Jahre hinweg so einer Gehirnwäsche unterzogen, dass sie dies selber schon gar nicht mehr merken.

Wie die Umerziehung über die Jahre hinweg aussah, lässt auch der nächste Absatz erahnen:

 „Eine junge Redakteursgeneration setzt bald allerlei Programmexperimente durch: Die Kleinen lernen jetzt mit Kermit aus der „Sesamstraße“ zählen, die Großen mit der US-Serie „Holocaust“ sich erinnern.“

Ja, sie lernten nicht nur sich zu erinnern sondern auch noch sich für alle Ewigkeit schuldig zu fühlen, good job my fellow Americans!

Frau Wick nennt es „Modernisierungsprozess“, ich nenne es Gehirnwäsche:

„So wächst dem Fernsehen die Rolle einer „Vermittlungsagentur gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse“ zu. Es wird zum gesendeten Grundgesetz.“

Das „gesendete Grundgesetz“ hat erzieherische Maßnahmen, und lehrt uns Deutsche, wie unsere Gesinnung ideologisch, politisch, kulturell und moralisch auszusehen hat, nämlich wie die eines Amerikaners. Und wer davon abweicht, gilt als Sonderling und Außenseiter.

So wie es uns das Fernsehen zeigt, so müssen wir sein und so haben wir uns zu verhalten. Kulturelle, nationale Entfaltung? – Fehlanzeige! Sie wollen doch kein Nazi sein, oder?

Das Fernsehen der DDR wird in dem Artikel übrigens als das abgrundtiefe Böse dargestellt. Der Arbeiter-und-Bauern-Staat zeigt sich laut Wick auch beim Fernsehprogramm als ideologisch verbohrt und unfrei, aber zum Glück wird 1989 der Eiserne Vorhang löchrig und dank des Westfernsehens wird durch die fahrenden Ausreisezüge täglich neues Anschauungsmaterial für noch unentschlossene DDR-Bürger vermittelt. Das ist für die Autorin ein Meilenstein, denn sie schwärmt:

„Wieder kann die neue Freiheit im Fernsehen probiert werden.“

Auch zum Schluß scheint Klaudia Wick aus der Schwärmerei gar nicht mehr rauszukommen, so stolz ist sie auf das deutsche Fernsehen und dessen erzieherische und propagandistische Wirkung:

„Als im Sommer 1997 die Schwiegertochter von Queen Elizabeth tödlich verunglückt, sehen in Deutschland rund sechzehn Millionen Menschen die Beisetzung von Lady Diana. Die Quoten verteilen sich zu gleichen Teilen auf ARD, ZDF, RTL und Sat.1. Überall ist das Gleiche zu sehen. Geht es noch demokratischer?“

Ja, geht es! Zum Beispiel wenn man ‚demokratisch‘ nicht an amerikanischen Vorbildern definiert, sondern sich auch als Nation selbst entfalten darf, und nicht zu einem zweiten US-Klon wird. Oder auch wenn man eine völlige Meinungsfreiheit in Deutschland gesetzlich regelt, ohne irgendwelche, gesetzliche Einschränkungen.

Fakt ist doch, dass das Fernsehen als Propagandamaschine Nr. 1 eingesetzt wurde, um die Menschen schön amerikanisch umzuformen. Und wenn man ein Medium so konsequent zur Beeinflussung und Umerziehung einsetzt, dann hat das nichts mehr mit Demokratie zu tun, sondern mit staatlich genehmigter Gehirnwäsche.

Quelle: http://www.welt.de/fernsehen/article3757593/Das-Fernsehen-unsere-moralische-Instanz.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/29/unsere-freie-presse-verrat-wir-verhandeln-im-hinterzimmer-geheime-dinge/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/08/haim-saban-die-medienindustrie-ist-eine-sehr-politisierte-branche/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/22/what-to-do-with-germany/ 

Werbeanzeigen

 Dieses Video bestätigt einmal mehr die nicht vorhandene Pressefreiheit in Deutschland. Zu Anfang sieht man schweigende Journalisten bei der Bundespressekonferenz, die anscheinend weder Fragen zur Chemikalienverordnung haben, noch zum Konjunkturpaket.

Doch der Schein trügt.

Ulrich Deupmann, Journalist bei Springers Propagandablatt „Bild am Sonntag“ klärt uns auf:

„Die wirklich kitzligen Dinge passieren nicht hier bei der Bundespressekonferenz, sondern in Cafes oder Hinterzimmern.“

Solche „Hinterzimmer“ gibt es in Deutschland überall, aber filmen darf das ZAPP-Team da natürlich nicht.

Warum das so ist, dass verrät uns eine Journalistin:

Wir verhandeln geheime Dinge. Wir wollen Politik verstehen, und das muß ein Zuschauer oder Leser nicht erfahren, sondern er muß dann nur verstehen was wir sagen„. (Anmerkung deinweckruf: Und was wir sagen ist Programm, völlig egal ob es die Wahrheit ist oder nicht, wir Journalisten und Medien haben eine Aufgabe, die Bevölkerung so gut es geht zu belügen, betrügen und manipulieren.)

Achso, und ich dachte immer, dass es die Aufgabe der Journalisten wäre, dieses Politikverständnis dem Leser näher zu bringen, aber der Aussage nach scheint wohl das Gegenteil der Fall zu sein – wir werden belogen, manipuliert und verschaukelt.

Die Wahrheit wird die kleinen Bürger nämlich nicht erreichen, denn in den Hinterzimmern wird überlegt, wie man den Menschen bevorstehende, undemokratische Dinge am besten verklickern kann, vom freien Journalismus also und von wahren Informationen kann keine Rede sein.

Zum Schluß verrät uns dann noch eine andere Journalistin:

„Der Mehrwert besteht dann einfach darin das wir die Wahrheit erfahren, und diese dann, so bitter es dann auch ist für manche, nicht schreiben oder senden dürfen.“

So, und wer jetzt immer noch glaubt die Medien würden nicht von Politik u.ä. kontrolliert, dem können wir auch nicht mehr helfen. Dieses Video zeigt doch klar und deutlich, dass man der Mainstreampresse nicht trauen kann weil sie uns manipulieren und verschaukeln will.

Tut uns ja leid, auch wir wünschten es wäre anders, aber die meisten sogenannten Verschwörungstheorien entpuppen sich doch oftmals als Wahrheit.

Und diese Wahrheit ist bitter.

Siehe auch:

 https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/08/haim-saban-die-medienindustrie-ist-eine-sehr-politisierte-branche/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/01/zitat-der-woche-teil-5-mike-nichols/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/01/prozionistische-medien-teil-1-der-axel-springer-verlag/

Bundespräsident Wulff gab dem ARD Morgenmagazin ein Interview, in dem er die Schuld dass Politiker ein schlechtes Image haben, bei den Wählern sieht, Zitat:

„Heute begleitet auch die Politiker viel Häme, viel Spott und viel Misstrauen – mehr als früher, und das kann so nicht bleiben.“

Das kann so nicht bleiben? Wollen Sie die deutschen Bürger demnächst etwa dazu zwingen, Sie zu mögen, Herr Wulff?

Aber das war noch lange nicht alles. Desweiteren stört ihn nämlich noch, dass jeder Politiker angeblich als  Karrierist verhöhnt werde. Tia, woran das wohl liegt, denn schaut man sich die heutigen Politiker mal genauer an, so beschleicht einen doch das ungute Gefühl, dass keiner von ihnen wirklich „ein Mann aus dem Volke“ ist. Im Gegenteil, denen geht es doch nur um Macht, Geld und um Schleimerei damit das Ansehen bei zwei bestimmten Staaten steigern wird, ich denke mal ihr wisst, wen ich damit meine…

Doch das der Wulff sich so im Ton vergriffen hat, gefällt der CDU-lastigen ARD gar nicht. Und so wird das Interview für die Mediathek dementsprechend gekürzt, die gesagten Passagen fehlen nämlich komplett.

Glaubt ihr nicht? Dann schaut doch selbst mal nach. Im heutigen Betrügerstaat BRD ist sowas alles möglich.

Quellen: http://www.focus.de/politik/deutschland/bundespraesident-wulff-beunruhigt-misstrauen-gegenueber-politikern_aid_543290.html

http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/5221266?pageId=487890&moduleId=435054