James V. Forrestal war der letzte Marineminister und wurde 1947 zum ersten Verteidigungsminister der USA.

Er hatte eine lange Karriere hinter sich, als Marineminster führte er die Marine durch das Ende des Zweiten Weltkrieges und die darauffolgende Demobilisierung.

Danach arbeitete er beim National Security Act mit bis zu seiner Ernennung als Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten von Amerika.

Interessant sind allerdings seine Äußerungen in dem Tagebuch „The Forrestal Diaries“, darin berichtet er auf Seite 122 über die Auffassung des US-Botschafters in London, Joseph Patrick Kennedy (Vater des Präsidenten):
 

“Weder die Franzosen noch die Briten würden Polen zum Kriegsgrund gemacht haben, wenn es nicht dauernd von Washington gedrängt worden wäre….
Chamberlain, sagte Kennedy, erklärte, daß Amerika und die Juden England in den Krieg gezwungen haben.”

Sehr gewagt, denn das Aussprechen dieser bitteren Wahrheit war natürlich absolut tabu, Joseph Kennedy hätte dies bestimmt nicht so ohne weiteres in der Öffentlichkeit ausgesprochen, doch Forrestal, der sein Land liebte und noch immer naiv an Recht, Freiheit und Gerechtigkeit glaubte, fühlte sich verpflichtet, die Welt darüber aufzuklären. Und so notierte er Kennedys Aussage in seinem Tagebuch.

Das Tagebuch kam in den Staaten erst nur zensiert heraus, bis man sich dann doch dazu entschloss das Tagebuch vollständig zu veröffentlichen.

Eine zensierte Stelle ist da besonders interessant. Und zwar geht es um eine Aussage, die Harry S. Truman, der damalige Präsident der Vereinigten Staaten, getätigt hat.

Und zwar hätte der US-Präsident ein von den Russen dominiertes Europa auch gut gefunden, Zitat:

 

 „The result is we shall have a Slav Europe for a long time to come. I don’t think it is so bad.“

(Deutsche Übersetzung):

„Das Ergebnis ist das wir in Zukunft für längere Zeit ein sowjetisches Europa bekommen werden. Und ich finde das gar nicht so schlimm.“

Schon nachvollziehbar, warum dieser Abschnitt aus dem Tagebuch entfernt wurde, hätte das doch in der damaligen Zeit definitiv einen Riesenskandal ausgelöst.

Doch zurück zu James Forrestal, und seine nach Gerechtigkeit-strebende One-Man-Show. Forrestal war was Nahost und die Juden anging, von Anfang an gegen die Gründung eines jüdischen Staates, eben weil er den dort vorhandenen, islamischen Widerstand als eine Gefährdung der nationalen Interessen der USA sah.

Forrestal war der Mann mit Entscheidungsgewalt in der Truman-Regierung, der zu sagen wagte, dass es für die Interessen von Amerika und der Freien Welt absolut notwendig sei, den Zionisten nicht zu erlauben, die US-Politik im Mittleren Osten zu bestimmen.

Forrestals strategische Ansichten wurden von George C. Marshall, dem Erfinder des Deutschland unterdrückenden Marshallplans geteilt. Nichtsdestotrotz entschloss sich Präsident Truman in der entscheidenden Stunde lieber, den Juden nachzugeben, und diese Handlung zeigt ganz klar und deutlich, wer bei der US-Politik eigentlich das Zepter in der Hand hält.

Als man den Teilungsplan Palästinas plante, notierte sich Forrestal, Zitat:

„Ich wiederholte meinen Vorschlag, den ich schon mehrere Male zuvor gemacht hatte, dass man versuchen sollte, das Palästinaproblem aus der amerikanischen Parteipolitik herauszuheben.

Keine Gruppe in diesem Land sollte in der Lage sein, unsere Politik so zu beeinflussen, dass sie unsere eigene, nationale Sicherheit gefährdet.“

Wie Recht Forrestal doch damit hat, man kann dieses Zitat auch heute noch sowohl für die USA, als auch für Deutschland anwenden, denn es ist auch heute noch von verblüffender Aktualität, und es passt perfekt zu den Israel hörigen Staaten.

Der jüdische Journalist Drew Pearson war über diese Aussagen so verärgert, dass er zu seinem Kollegen Jack Anderson sagte, Zitat:

„James Forrestal ist der gefährlichste Mann in Amerika. Wenn er nicht aus seinem Amt entlassen wird, wird er einen neuen Weltkrieg beginnen.“

Pearson sah Forrestal als Bedrohung für den in Planung stehenden, neuen Staat Israel. Deswegen startete er eine Schmierenkampagne gegen ihn, die er nach seinem Rücktritt nochmal besonders intensivierte.

Außerdem fand Forrestal noch heraus, dass  jüdische Quellen einen beachtlichen Teil der Spenden zum Nationalen Komitee der Demokratischen Partei beitrugen. Viele dieser Beiträge wurden mit der ausdrücklichen Erwartung gegeben, das die Meinung der Spender zu Problemen wie der aktuellen Palästinafrage gehört und auch in Betracht gezogen würde.  Dazu kam noch der Eindruck unter den Juden, dass die Vereinigten Staaten nicht all das taten was sie tun sollten um in der Vollsammlung Stimmen für die Teilung Palästinas zu werben. Die Juden erwarteten weiter, dass die Vereinigten Staaten jedes Mittel nutzen würden um die Teilungslösung bei der Abstimmung in der UN durchzusetzen, wenn nötig sogar mit Gewalt.

Forrestal aber blieb bei seiner Position und betonte, dass dies nicht nur die Araber im Mittleren Osten betraf, sondern die gesamte islamische Welt ins Spiel bringen könnte.

Er wurde daraufhin zu einem Treffen mit Bernard Mannes Baruch, einem sehr einflussreichen, jüdischen Finanzier und Börsenspekulant eingeladen. Baruch  repräsentierte die wirkliche Macht, wirtschaftlich, politisch und militärisch.

Forrestal notierte zu diesem Treffen folgende, beunruhigende Sätze:

 „Er riet mir, in dieser speziellen Angelegenheit nicht aktiv zu werden. Meine Meinung würe bereits bekannt und wir einigten uns, dass Widerstand gegen die Politik der Vereinten Nationen in Bezug auf Palästina nicht in meinem eigenen Interesse sei. Er sagte, bei einem Versuch, die Politik der Regierung zu ändern, könne die Demokratische Partei nur verlieren.“

Doch aus diesem Rat wurde eine ganz klare Warnung, als wüsste Baruch schon, welches Schicksal Forrestal ereilen könnte, sollte er nicht gehorchen. Er sagte zu Forrestal, dass es nicht in seinem eigenen Interesse sei, zu versuchen, die Palästinafrage aus der lokalen US-Politik herauszunehmen.

Damit wollte Baruch andeuten, dass die Juden im Kongress genug Einfluss hatten, Forrestal die legislative und finanzielle Unterstützung zu entziehen, die er ja nun mal brauchte um das neue Verteidigungsministerium erfolgreich aufzubauen.

Am 31. Dezember, eine Woche nachdem Israel den Waffenstillstand gebrochen und ein Offensive zur Zerstörung der ägyptischen Armee in der Negev begonnen hatte, schrieb Forrestal in sein Tagebuch, dass er von einer unerwarteten Anforderung des Außenministeriums erfahren hätte, 6000 amerikanische Soldaten als „Schutztruppen im Jerusalem zu nutzen, angeblich wohl nur um die Umsetzung des Friedensplanes von Bernadotte zu unterstützen.

Doch Forrestal durchschaute diese Friedenslüge, mit Bitterkeit merkte er an, dass dies ein weiteres Beispiel für unangemessene politische Entscheidungen sei.

Er wiederholte auch seine seit langer Zeit vertretene Ansicht, dass Amerikas Palästinapolitik auf „schmutzigen politischen Gründen“ basierte. Er beendete seinen Eintrag mit der Hoffnung, dass er eines Tages in der Lage sein würde, seine Position in dieser Angelegenheit klarzustellen.

Angewidert von der heuchlerischen, von Hintermännern gelenkten US-Politik, trat Forrestal dann am 28. März 1949 zurück.

Daraufhin wurde natürlich sofort die Antisemitismusmaschinerie in Gang gesetzt, um das öffentliche Bild des ehemaligen Verteidigungsministers zu beschädigen, eine Schmierenkampagne, die heutzutage bestimmt noch krasser ausgefallen wäre.

Dazu wurde eine angebliche Geisteskrankheit erfunden, Forrestal sei paranoid, und das obwohl Paranoia nie in den offiziellen Untersuchungen seines Geisteszustandes erwähnt wurden war.

Sie erfanden diese Geschichte um seine Aussagen, er würde von israelischen Geheimagenten verfolgt und abgehört, als unwahr darstellen zu können. Dabei wurde später bekannt, dass  auch andere Regierungsbeamte mit ähnlichen Ansichten über Israel wie Forrestal beschattet wurden.

Fünf Tage nach seinem Rücktritt ging er in das Bethesda Marinehospital. Sein Zustand wurde offiziell als körperliche und geistige Erschöpfung beschrieben. Forrestal schien auf dem Weg der Erholung, als sein Körper am Morgen des 22. Mai am Dach des dritten Stockes gefunden wurde, unterhalb der Küche im 16.Stock, die am selben Korridor lag wie sein Zimmer.

Der Leichenbeschauer nannte dies wenige Stunden nach dem Tod einen Selbstmord. Die offizielle Untersuchungskommission der Marine schloß ihre Anhörungen am 31 Mai ab, verzögerte die Freigabe ihres zusammenfassenden Berichtes aber bis zum 12. Oktober. Die Ankündigung sagte nur, dass Forrestal durch den Sturz aus einem Fenster gestorben war. Sie sagte nichts über die Ursache des Falls oder über den Gürtel eines Bademantels, der um seinen Hals geknotet war. Es gab Berichte von Paranoia und von unfreiwilliger Einlieferung ins Krankenhaus, sowie Vermutungen über die Details und Umstände seines Todes, die zu verschiedene Verschwörungstheorien führten.

Weitere Zweifel wurden durch die Freigabe der Marineuntersuchung im Jahr 1004 gestreut. Einer der Unterschiede zwischen dem Bericht und den wesentlichen Biographien von Forrestal war, dass zerbrochenes Glas in Forrestals Bett gefunden worden war.

Im Jahr 1975 erzählte eine Krankenschwester, die mit unheilbarem Krebs im Sterben lag, einen Journalisten, dass sie am Tag des Selbstmordes im Krankenhaus gearbeitet hatte. Sie sah zwei Männer in Forrestals Zimmer gehen. Danach gab es eine angeregte Diskussion, und dann Stille. Die zwei Männer  gingen weg, und Minuten später wurde sein Körper gefunden, nachdem er angeblich aus dem Fenster gesprungen war.

Es wurde außerdem noch eine letzte Nachricht von ihm gefunden, die Teil eines Gedichtes ist. Das eigentlich Seltsame daran ist aber, dass es nicht von Forrestal geschrieben sein konnte, da die Handschrift eine völlig andere ist.

Hier mal der Vergleich:

 

Hier ein Originalschreiben von Forrestal an Harry Truman zum Vergleich: Und hier das angeblich letzte Schreiben, das Abschiedsgedicht von Forrestal, welches offensichtlich die Selbstmordtheorie verstärken soll:

 

Es ist wohl selbst für Laien offensichtlich, dass die Handschrift nicht identisch ist und der Abschiedsbrief somit nicht von Forrestal sein kann.

Fakt ist, der Name James Forrestal wird heutzuztage von Politik und Medien gänzlich totgeschwiegen – warum? Weil er als einzigster, regierender US-Politiker die im Hintergrund agierenden Strippenzieher nicht nur benannt, sondern auch noch kritisiert hatte. Denn sein Verständnis von Recht, Gerechtigkeit und Demokratie war nun mal ein anderes, und dafür mußte er bezahlen.

Nicht nur mit Rufschädigung und öffentlicher Demütigung, sondern auch mit seinem Leben.

Kein Wunder also, weshalb die restlichen US-Politiker seit nun schon über 60 Jahren dieses hinterhältiges Schmierentheater immer noch mitspielen.

Quellen: http://www.dcdave.com/article4/041120a.html

http://en.wikipedia.org/wiki/James_Forrestal

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/01/oliver-stone-zuviel-wahrheit-tut-weh/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/10/israel-droht-un-kommission-mit-boykott/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/07/17/fluch-kollektivschuld-fur-immer-in-israels-hand/

Kommentare
  1. Perlensammler sagt:

    Heftig! Und das Witzige ist – ihr habt Recht! Ich habe von dem Typen und dem seltsamen (Selbst)mord vorher noch nie was gehört, doch jetzt weiß ich auch warum…

    Denn das dies SOO offensichtlich und eindeutig nach kalkuliertem Mord schreit, das haben selbst die Mörder gemerkt. Deswegen schweigen sie es lieber tot.

    Gruß, der Perlensammler (Sammler wohlgemerkt, NICHT Taucher!)

  2. Sabrina sagt:

    Das ist ja wohl mehr als offensichtlich, dass der umgebracht wurde. Eben weil er gegen einen eigenen Staat für die Juden war, dafür mußte er büßen – unglaublich, in was für einer verlogenen, scheinheiiligen Welt wir doch leben…

    Und kaum einer merkt es – leider.

  3. Deniz sagt:

    Krass – der Forrestal tut mir richtig leid. Der arme Kerl wollte nur das Beste für sein Land und auch für die islamischen Palästinenser und dann mußte er dafür mit seinem Leben bezahlen – ganz ehrlich? Ich hasse Israel mittlerweile. Nicht die einfachen, normalen Menschen dort, denn die können da ja nichts für, sondern deren Regierung und der Mossad, das sind ganz große Verbrecher, und die Amerikaner haben sich von ihnen als ihre treu ergebenen Handlanger benutzen lassen.

    Was der Kennedy Vater sagte ist schockierend. Ich meine, er gibt da völlig unverblümt zu, dass England von den Juden und Amerikanern zum Krieg gezwungen wurde! DAS ist DER Beweis für die Macht USraelis!

  4. alraune 19 sagt:

    Ach, Deniz, wie oft und mit wie vielen (grösstenteils nachweisbaren) Argumenten musst Du, ich oder wer auch immer noch kommen, um eine bewusst phlegmatische gehaltene „Menschheit“ auf nachweisbare Fakten hinweisen zu können, ohne
    1. Als Verschwörungstheoretiker lächerlich gemacht zu werden
    2. Als Spinner bezeichnet zu werden, der zur (ihrer) realen Welt keinen Bezug hat, der mehr oder weniger nur fantasiert
    3. Als Wahrheitssuchender mit der Faschismuskeule bedroht wird, die in diesem demokratischen Staatskonstrukt „BRD“ mit Strafen bewehrt sind, die diejenigen von Vergewaltigern, Mördern und Kinderschändern bei weitem übertreffen
    4. Und die sich dann nicht zu schäbig sind, Staaten wie der Islamischen Republik Iran oder der Volksrepublik China, der Volksrepublik (Nord-)Korea oder anderen Vorschriften über“Menschenrechte“(? also bitte!!!) machen zu wollen
    Wer hieran ein Interesse hat, sollte das auch begründen können! Auf diese Begründung warte ich noch immer, und auf diese (sollte sie jemals erfolgen), bin ich gespannt…!
    Gruss Alraune 19

  5. critica_radical sagt:

    Hallo,

    kannst du mich mal kurz anmailen? Ich würde gerne mit den Blog-Machern in Verbindung treten.

    viele Grüße

  6. alraune 19 sagt:

    Nö, werde ich nicht tun. Weshalb auch? Ich habe nicht unbedingt vor, mir wegen meiner Weltanschauung in diesem Staatskonstrukt rechtliche Schwierigkeiten einzuhandeln, hoffentlich siehst Du das ein?!
    Gruss Alraune 19

  7. Ungläubiger sagt:

    Sehr guter Artikel!
    Armer Forrestal, er mußte dran glauben weil er die Wahrheit aussprach!

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