Geheimakte Deutschland. Vor 20 Jahren: Wie Europas Politiker die Einheit Deutschlands verhindern wollten, titelte jüngst Der Spiegel.

Denn hinter den Kulissen sah die Welt ganz anders aus, die Großmächte wollten die Einheit verhindern oder zumindest so gut es geht hinauszögern.

Bei den Alliierten gab es keine Freude 1989 über den Fall der Mauer, sie waren alarmiert eine vollständige Einheit mit allen Mitteln zu verhindern, dies belegen bislang unbekannte Dokumente.

Margarethe Thatcher, zuletzt Premierministerin in Großbritannien, war die erste die sich entschieden gegen eine Einheit wehrte, in einem Gespräch mit Michail Gorbatschow fand sie dafür deutliche Worte, Zitat Thatcher:

 „Ich bin entschieden gegen ein vereinigtes Deutschland.“

Mit dieser Haltung stand sie nicht alleine. Thatcher behauptete, sie wisse dass dies der damalige, französische Präsident, François Mitterrand, genauso sieht.

Und nicht nur er, laut sowjetischer Mitschrift erklärte sie sogar, dass angeblich ganz Westeuropa auf ihrer Seite wäre. Die Nato würde zwar in ihren veröffentlichten Kommuniqués das Gegenteil behaupten, aber das möge der Gastgeber bitte „nicht ernst nehmen“.

Denn das was man „öffentlich“ äußert, muß nicht immer der Wahrheit entsprechen, die Wahrheit wird dann lieber hinter verschlossenen Türen besprochen, diese Vorgehensweise wurde natürlich auch bis ins 21. Jahrhundert übertragen.

Die konservative Thatcher verabscheute die sowjetische Diktatur, doch Moskaus Truppen sollten möglichst lange in Ostdeutschland bleiben, Zitat Thatcher:

 „Vielleicht brauchen wir eines Tages die Sowjetunion, um ein vereintes Deutschland in Schach zu halten“.

In dem Gespräch mit der Sowjetunion, so belegen es die Dokumente, stimmt Gorbatschow der britischen Premierministerin zu. Es sei gut, dass sie gesprochen hätten und jetzt beide die Ansichten des anderen in dieser „delikaten Angelegenheit“ kennen würden. Er wolle die deutsche Einheit „genauso wenig wie die Briten“.

Der Spiegel schreibt zu den Einstellungen der beiden Politiker:

„Deutlicher geht es nicht. Es ist eine Allianz gegen Deutschland.“

Diese Anti-Haltung gegenüber der deutschen Einheit war aber nicht nur unter den Siegermächten verbreitet.

Auch Israel, das wohl größte deutschfeindliche Land überhaupt, war absolut gegen eine Einheit Deutschlands.

Der Spiegel hat das Zitat von Jitzchak Schamir nur zusammengefasst, wir veröffentlichen es aber vollständig. Denn der damalige israelische Ministerpräsident Jizchak Schamir sagte in einem Interview mit der amerikanischen Presse am 16. November 1989 über die Wiedervereinigung folgendes:

„Wir haben sehr ernste Zweifel an einer solchen Veränderung im Status Deutschlands.  Es ist zu früh, darüber zu sprechen. Ich glaube nicht, daß sie [die Einheit] kommen wird.

Wir erinnern uns daran, was die Deutschen uns angetan haben, als sie geeint und stark waren, militärisch stark – die große Mehrheit des deutschen Volkes beschloß, Millionen von Juden zu töten, und jeder von uns könnte denken, daß, wenn sie wieder die Gelegenheit hätten, und sie werden das stärkste Land in Europa sein und möglicherweise in der Welt, sie es wieder versuchen werden.“

Weiter geht es, mit Deutschlands sogenannten Freunden. Italiens damaliger Regierungschef Giulio Andreotti warnte vor einem neuen „Pangermanismus“, und der Ministerpräsident der deutschfeindlichen Niederlande Ruud Lubbers stellte sogar das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen in Frage, und Frankreichs Mitterrand hielt Europa sogar gar nicht reif für eine Wiedervereinigung.

Der Zweite Weltkrieg war offiziell nicht wirklich beendet, es fehlte ein Friedensvertrag, und die Uno-Charta erlaubte jedem Mitglied der Vereinten Nationen, zwischen Rhein und Oder einzumarschieren, sollten die Deutschen eine „aggressive Politik“ verfolgen.

Die Deutschen in Ost und West durften nicht ohne Zustimmung der vier Siegermächte über ihre Grenzen entscheiden, nicht gegen alliierten Willen einen einheitlichen Staat begründen, nicht ohne Placet der Sieger Berlin zur Hauptstadt machen. Die Sowjets behielten sich sogar das Recht vor, bei Bedarf die Vertretung der DDR sowohl international als auch gegenüber der Bundesrepublik zu übernehmen. Wie bei einem Vasallen.

Und wollte ein Bundeskanzler einem amerikanischen Präsidenten das geteilte Berlin zeigen, konnte er gern mit dem US-Staatsoberhaupt in den Westteil reisen – aber als Gast des Amerikaners. Und natürlich flogen Westdeutsche nur in Flugzeugen der Westmächte, also mit Pan Am, British Airways und Air France. Die Alliierten verboten der Lufthansa, von Hamburg, Köln oder München an die Spree zu steuern.

So war Deutschland vor der Wiedervereinigung, offensichtlich nur ein Spielball der Alliierten. Doch wer glaubt, dass heute alles anders ist, der irrt. Deutschland wird auch weiterhin kontrolliert und als Marionette benutzt, nur diesmal passiert das Ganze natürlich im Geheimen. Ein freies Deutschland gibt es auch heute noch nicht.

Auch die Amerikaner verfolgten mit kaltem Blick ihre Interessen und favorisierten dafür ein geeintes Deutschland in der Nato, was sie offen aussprachen. Als der Bonner Nato-Botschafter nachfragte, wie das zu deuten sei, entgegnete ein US-Kollege:

„Diese Forderung enthält ein Element der Warnung an alle Deutschen, die eine Neutralität ihres Landes befürworten.“

Natürlich fürchteten sie alle eine Wiederkehr der Geschichte, oder gar eine ganz neue Revolution Deutschlands, die dann die vollständige Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von den Besatzern fordern könnte, und das wäre dann ein großer Schock für die Siegermächte.

 Aber sie sorgten sich auch um die Wirtschaftskraft eines geeinten Deutschlands, weil sie wie viele Beobachter glaubten, die ostdeutsche Wirtschaft sei ein Rohdiamant, der bei westlicher Pflege bald hell gestrahlt hätte.

Beim EG-Gipfel im Straßburger Kongresspalast war Margaret Thatcher völlig außer sich über die Pläne der Wiedervereinigung, sie faucht, Zitat:

 „Zweimal haben wir die Deutschen geschlagen! Jetzt sind sie wieder da!“

Zwar hatten Bonns westliche Verbündete über Jahrzehnte hinweg erklärt, sie würden eine Wiedervereinigung begrüßen. Das hatte man aber angeblich nur getan, so argumentierte Thatcher, weil man geglaubt hatte, dazu würde es nie kommen.

 Thatcher verlangte – unterstützt von den anderen – ein Bekenntnis Bonns zu den bestehenden Grenzen, und Kohl vermutete zu Recht, dass sie damit auch die Mauer meint, weswegen er wütend und trotzig zu verstehen gab, dass dies nicht mit ihm zu machen sei, Zitat Kohl:

Nein, ich garantiere nichts, ich erkenne die gegenwärtigen Grenzen nicht an.“

Thatcher und Mitterrand trafen sich in Straßburg sogar heimlich. Es ging um die Deutschen, über das der französische Staatspräsident folgendes gesagt hat:

„Das deutsche Volk hat niemals seine wahren Grenzen gefunden.“

Und wenn man sich  eine Landkarte anschaut, auf der man die deutschen Grenzen im Laufe der Jahrhunderte eingezeichnet hat,hat Mitterand damit sogar nicht unrecht.

In Washington trafen sich hohe Beamte der Außenministerien von Bonn, Paris, Washington und London. Von deutscher Seite nahm der Westfale Dieter Kastrup teil.

Der Karrierediplomat empört sich noch heute über die „erheblichen Tendenzen“ der Siegermächte, welche ohne die Deutschen über die Deutschen zu sprachen.

Im Gespräch plädierten die US-Vertreter genauso wie Briten und Franzosen „für Erhaltung der Vier-Mächte-Verantwortung“, denn man wusste nicht, was in der DDR passieren würde, und da sei der Vier-Mächte-Mechanismus „potentiell politisch nützlich“.

Dieter Kastrup war darüber sehr verärgert:

„Es geht nicht an, dass im Jahr 1990 die Alliierten sich zusammensetzen und für uns entscheiden. Wir besitzen ein legitimes Recht, am Spiel teilzunehmen.“

Recht hat er, der Kastrup, nur leider ist dieses legitime Recht auch heute noch mit Einschränkungen verbunden. Denn die BRD ist kein souveräner Staat, auch wenn es als das gerne verkauft wird.

Derweilen stellte George H. Bush Anfang Dezember 1989 die höchste Hürde auf. Amerika wollte der Einheit nur zustimmen, wenn Gesamtdeutschland zur Nato käme. Britische Diplomaten rätselten, ob das ein Trick war, um „Deutschland einig Vaterland“ ins 21. Jahrhundert verschieben zu können.

Dennoch stimmte Kohl zu. Er war Anhänger einer Dominotheorie: Würde Deutschland neutral werden, würde auch die Nato zerfallen. Ohne den Nordatlantikpakt würden die Amerikaner aus Europa verschwinden, und die Atommächte Frankreich und Großbritannien sich daraufhin enger zusammenschließen. Das konnte sich kein Kanzler für sein Land wirklich wünschen.

Anfang 1990 war der Stand der Dinge dann so:

Die Europäer waren gegen eine Einheit, die Amerikaner verlangten Unmögliches, und die Sowjets blockierten.

Nur durch die Unruhen, die Ausreisen und den friedlichen Protest der Ostdeutschen kam die Einheit ins Rollen, andernfalls wäre der Traum von der Einheit wohl erstmal stangniert.

Doch die Aufbruchstimmung der Deutschen verunsicherten auch die Amerikaner, James Baker machte daraufhin seinen Machtanspruch geltend, und zeigte wer hier wirklich das Sagen hatte (und immer noch hat), Zitat:

„Die Deutschen wollen wohl die Einheit unter sich ausmachen – das läuft nicht!“

Und auch die Angst für einen ehrlichen, linksnationalen und amerikakritischen Politiker macht den Amerikanern Sorge. Die Rede ist von Oskar Lafontaine.

Die Nachricht, Oskar Lafontaine, der Nato-Kritiker würde Kanzlerkandidat werden, wühlte vor allem George Bush auf, O-Ton Bush :

„Alles, was ich über Herrn Lafontaine höre, macht mir Sorge.“

Kein Wunder, ist doch Lafontaine kein typischer Lakaie wie beispielsweise Helmut Kohl, der Amerika blinde Solidarität verspricht, dafür ist er ja ein ausgesprochener NATO-Kritiker.

Aber auch die Deutschen waren gegen die Nato:

Nicht einmal jeder fünfte Westdeutsche befürwortete damals die Nato-Mitgliedschaft eines geeinten Deutschlands, und die Amerikaner fürchteten einen Prozess, an dessen Ende der Rückzug der USA aus Europa stehen hätte können. Dann doch lieber den treuen Kohl mit allen Mitteln unterstützen, werden sich die Amerikaner bestimmt gedacht haben.

Als sich Thatcher und Mitterrand am 20. Januar berieten, jammerten sie zwar, ein geeintes Deutschland würde sicher Ungarn, Polen und die Tschechoslowakei dominieren, und:

 „…für uns bleiben nur noch Rumänien und Bulgarien übrig“.

Doch auch sie räumen ein, dass nur noch Gewalt die Einheit aufhalten könne, und das wollen nicht einmal die beiden Anti-Germanen.

Die europakritische Thatcher verfügt nicht über diese Option. Außer schlechter Stimmung trägt sie fortan wenig zum Spiel bei.

Mitterrand wußte immerhin, was er für Frankreich herausholen wollte. Er verlangte von Kohl, den Euro früher und zu anderen Konditionen einzuführen, als es sich der Kanzler eigentlich gewünscht hatte.

Auch Gorbartschow sah sich aufgrund der finanziellen Lage der DDR und der Probleme im eigenen Land dazu gezwungen, der Wiedervereinigung eine Chance zu geben, wenn auch sehr zögerlich.

Eine Viermächtekonferenz plus die zwei Besiegten gefiel Genscher überhaupt nicht, Zitat:

„Ich werde als deutscher Außenminister bei einer solchen Konferenz nicht erscheinen, schließlich hat jedes Volk seine Würde“.

Für ihn war die Würde allerings nicht verletzt wenn man das Ganze einfach umdreht: Nicht vier Sieger plus zwei Besiegte, sondern Bonn und Ost-Berlin plus die vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs.

Der deutsche Außenminister fürchtete, die Einheit könnte an westlichen Maximalforderungen scheitern. Wie die Teltschik damals vorenthaltenen und jetzt zugänglichen Papiere belegen, deutete Genscher gegenüber Schewardnadse immer wieder Kompromissbereitschaft an, auch in der Architektur der Nato.

Im Rückblick wird deutlich, dass Genscher die Härte Gorbatschows in den Verhandlungen überschätzt hat; am Ende gab Moskau in wesentlichen Fragen nach. Und ganz sicher hätte sich der FDP-Mann in keiner dieser Fragen gegen Kohl durchsetzen können.

In den Zwei-plus-Vier-Verhandlungen dominierten die Sowjets mit ihren Forderungen die Gespräche. Es ging nicht nur über Grenzen oder Viermächte-Status, sondern auch über das Verbot von Neonazis oder die Entschädigung sowjetischer Zwangsarbeiter.

Kastrup und US-Verhandlungsführer Zoellick drückten hingegen aufs Tempo: kurze Tagesordnung, schnelle Gespräche, rasche Einheit.

Laut Verhandlungsprotokoll versuchte Moskau immer wieder, einen (rangniederen) Sonderstatus für das geeinte Deutschlands festzuschreiben. Etwa als die Runde über einen Verzicht von Atomwaffen sprach. In der Sache war dieser Verzicht unumstritten.

Nur: Sollte der Verzicht als souveräner Akt der Deutschen erfolgen, die das dann öffentlich erklären? Oder sollte es eine gemeinsame Stellungnahme aller Verhandlungspartner geben, aus der sich ein Mitspracherecht der Alliierten ableiten ließe?

Nach einigen Monaten hatte sich die Runde gerade einmal auf eine Liste mit jenen 20 Punkten geeinigt, bei denen man sich nicht einig war.

Aber sie übersahen dabei Artikel 23 des Bonner Grundgesetzes. Den hatte seit 40 Jahren niemand beachtet, aber da studierten sie ihn alle mit großer Aufmerksamkeit. Artikel 23 erwies sich nämlich als ein großer Joker.

Denn er sieht vor, dass die Ostdeutschen jederzeit der Bundesrepublik beitreten können. Ein Beschluss der Volkskammer genügt. Und seit den freien Wahlen in der DDR am 18. März, bei der die einheitsbefürwortenden Parteien mehr als zwei Drittel der Stimmen erhielten, saßn dort ausreichend Abgeordnete, die den Beitritt angestrebt haben.

Ende Mai flog Gorbatschow nach Washington, und zur Überraschung der Gastgeber, die nicht mit einem derart frühen Einknicken rechneten, erklärte er plötzlich mitten in einer ziemlich wirren Diskussion mit Bush, die Deutschen hätten das Recht, über die Mitgliedschaft in einem Bündnis selbst zu entscheiden. Die Amerikaner glaubten, sich verhört zu haben. Wie Zeitzeugin Rice berichtete, drängten einige Berater den Präsidenten, er sollte Gorbatschow das wiederholen lassen.

Sechs Wochen später klärten Kohl und Genscher während eines Besuchs bei Gorbatschow die anderen großen Fragen:

Wann wird Deutschland souverän? – Zeitgleich mit der Einheit. (Anm.: Haha, Witz komm raus!) 

Wann ziehen die sowjetischen Truppen ab? – In maximal vier Jahren.

 Welchen militärischen Status bekommen die neuen Bundesländer? – Normales Nato-Gebiet, nur dürfen dort keine ausländischen Nato-Truppen und keine Atomwaffen stationiert werden.

Dafür mußte Deutschland seine eigenen Streitkräfte reduzieren! Und auch Gebiete opfern, die Oder-Neiße-Linie ist die öffentliche Ost-Grenze.

Doch das Schärfste kommt noch: Für die Wiedervereinigung mußte Deutschland natürlich blechen. Schlußendlich beliefen sich die Finanzleistungen an die Sowjetunion,  die im Zuge der Wiedervereinigung anfielen, auf rund 55 Milliarden Mark!

Fakt ist, dass die Einheit von keinem der Alliierten wirklich gewollt war, nicht wie Guido Knopp in seinen Dokumentationen immer so schön sagt „sie ließen der Geschichte ihren Lauf“. Die Einheit war ein langwieriger Prozess, voller Kompromisse und Pflichten, denen die Deutschen auch heute noch nachkommen müssen, das beweist nicht nur der betrügerische Zwei Plus Vier Vertrag, sondern auch die deutschfeindlichen Einstellungen der Alliierten.

Ein Kompromiss war das Deutschland nie wieder ein souveräner, und freier Staat wird, deswegen hört auf zu träumen, Deutschland steht nämlich auch heute noch unter dem Willen ihrer Besatzer von 1945.

Quelle:  http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73989790.html

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/23/deutschland-befindet-sich-seit-1871-mit-england-im-kriegszustand/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/16/der-zwei-plus-vier-vertrag-ist-betrugerisch/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/10/14/betrug-deutschland-steht-auch-weiterhin-unter-dem-besatzungsrecht/

Kommentare
  1. Deniz sagt:

    Die waren nur mit der Wiedervereinigung einverstanden, weil sie wussten, dass sie die Macht über Deutschland nicht verlieren würden…

    Andernfalls hätte es keine Wiedervereinigung gegeben, und ohne die Stange Geld an die Sowjetunion auch nicht.

  2. Klaus sagt:

    @Deniz: Das ist ja gerade der Beweis! Denn bei soviel Widerstand, seitens der Alliierten, kann doch mit der BRD nicht alles mit rechten Dingen zu gehen, da muß doch irgendwo was nicht stimmen!

    Und das ist dann die Nicht-Souveränitat der BRD Bananenrepublik.

  3. Casper sagt:

    Sehr guter Artikel!
    Endlich kommt mal die Wahrheit ans Licht! Schluß mit der verblendeten Knopp’schen Geschichtsbildung – in welcher ich übrigens noch nie von alliierten Gegenstimmen zur Wiedervereinigung gehört habe, im Gegenteil, die guten Amis und Tommies sollen uns die Einheit ja soo gegönnt haben – von wegen!

    Das ist Umerziehung und Gehirnwäsche!

  4. Das Herz schlägt links sagt:

    Natürlich war die Wiedervereinigung gut – aber nicht unter diesen Umständen! Scheiß Imperialisten…

  5. UBasser sagt:

    Hallo,
    man könnte sagen, es hat sich so zugetragen, wäre da nicht das kleine Wort „aber“! Die Darstellung ist nicht korrekt in Bezug der ehemaligen Sowjetunion.Beginnen wir am Anfang (nur eine Stichpunktartige Aufzählung!!!), dem Ende der DDR:
    – die NVA sollte im sollte im Land eingesetzt werden (ich weiß es sehr genau, denn ich diente zu diesem Augenblick). Verdanken können wir den Nichteingriff den Sowjets unter der Führung von Gorbatschow.Er lehnte eine Gewalt ab.
    – als die Dinge ihren Lauf nahmen, konnte Gorbatschow nur einer Wiedervereinigung zustimmen, da es Bestandteil der DDR Verfassung war!
    – die DDR Verfasung wurde durch das Volk beschlossen (wie von den damaligen Alliierten beschlossen)
    – das Grundgesetz ist im Vergleich ein Konstrukt der westlichen Alliierten und nicht vom Volk beschlossen!
    – Die Sowjetunion stellte bei den 2+4 Verhandlungen KEINE Vorderungen für irgendwelche Entschädigungen, da sie sämtliche gestellten Reparationsleistungen von der damaligen OStzone beschlagnahmten!
    – und jetzt kommt der Hammer: die Sowjetunion schlug in den Gesprächen (2+4) vor, wie Deutschland mit seinen Gebieten östlich der Oder-Neiße Grenze verfahren möchte und dass man von Seiten Moskaus nichts gegen einen Anschluss dieser Gebiete hat.

    Diesen Fakt möchte ich wie folgt untermauern: ich lebte in Niederschlesien und nach der Wiedervereinigung konnte man in das heutige Polen fahren, und feststellen: es wurde nichts gemacht! Die Straße notdürftig geflickt, die Häuser heruntergewirtschaftet, die herrliche Gegend verkommen – das war das Fazit! Warum war das so? Polen wußte genau, dass sie dieses Land nicht rechtmäßig erworben hatten und daher wurde auch nichts daran gemacht – gar nichts! Ich habe mich mit vielen Polen unterhalten – jeder wußte im Fall einer wirklichen Wiedervereiningung Deutschland geht Schlesien und Pommern wieder an Deutschland!
    Einzig und allein Königsberg war vorgesehen, dass es in sowjetischer Hand blieb, wie auch westliche Gebiete an Frankreich!

    Es entspricht den Tatsachen, dass die Sowjets darauf bestanden, dass keine internationalen Nato-Truppen in Ostdeutschland stationiert werden. Weiterhin bestanden sie aber auch darauf, das die West_Alliierten ihre Atomwaffen abziehen. Hier wissen wir, das es nicht geschehen ist.

    Heutzutage ist es üblich Russland (aus amerikanischer Sicht!) zu denunzieren. Alle Protokolle dieser Verhandlungen, aber auch weitere deutsche Unterlagen, wie z.B. die Auschwitz-Unterlagen kann man alle im staatlichen Archiv in Moskau einsehen.

    Ich lebte eine Weile in Moskau, daher hatte ich mir vorgenommen, einmal etwas Licht in unsere Geschichte zu bringen…in Russland fand ich viele Antworten, die zugegeben auch auf dieser Seite hier nicht korrekt dargestellt werden. Viele Antworten liefert uns aber zur Zeit auch WikiLeaks, denn da wird offensichtlich, dass nicht nur der Ami versucht hat uns umzudrehen, sondern auch die Franzosen und besonders die Tommys!

    Stellt sich nun die Frage: was haben die Russen in der DDR mit uns gemacht?
    Anwort: wir haben das sogenannte „Rotlicht“ bekommen! Aber unserer Vergangenheit hat man uns nicht beraubt, wir konnten uns hinstellen und rufen: wir sind stolz Deutsche zu sein, wir sind stolz DDR-Bürger zu sein – trotz alledem war nicht wirklich viel in unseren Lehrbüchern im Fach Geschicht über den 2.WK – aber das was wir lernten, deckt sich allemal heute mit der Wahrheit!

    Eine weitere Frage wirft sich nun auf: Warum wird Russland verteufelt, oder immer wieder denunziert? Die Anwort darauf ist in der Vergangenheit, der Geschichte des Landes zu suchen – aber auch in der Gegenwart. In der Vergangenheit: Russland entstand vor ca. 1500 bis 1200 Jahren mit der Gründung des Kiewer Rus – wer waren die Gründer? Die Wikinger, ein Stamm der Germanen! Heute soll man staunen, wieviele germanische Bräuche und Riten überlebt haben! Hinzu kamen damals die Byzantiner. Daraus entstand das heutige russische Volk. Die russische Monarchie war eng mit der deutschen verwoben. Fast jeder russische Monarch hatte deutsche Wurzeln. Natürlich kam in Anbetracht des riesen Reiches deutscher, englischer und französcher Neid auf. Dann kam die Oktoberrevolution, unterstützt durch Deutschland mit 6 Mio Goldmark! Verlierer in jeder Epoche war immer das russische Volk!

    Heute in der Gegenwart kann man sehen, wie Demokratie und Meinungsfreiheit in diesem Land vorhanden sind. In der unsrigen Presse natürlich nicht akzeptiert! Es gibt keine Zensur – in der Presse, Fernsehen und Internet. Allerdings sollte man sich nicht unbedingt mit den Geldhaien anlegen, das endet oft tötlich – siehe WikiLeaks (hier wird es auch nicht anders enden!)
    Wenn man als Deutscher in das LAnd kommt, wird man nicht als Besiegte angesehen, sondern als Gast, als willkommender Gast. Klar, es gibt vieles, worüber wir manchmal ins Grübeln kommen – z. B. die Korruption. Aber die ist nichts anderes, als bei uns. Der Unterschied, auch ein kleiner Bürger kann sich leisten, bei einem Verkehrsverstoß ohne Schaden, mit einem Obulus an den Beamten aus der Sache heraus zu kommen. Oder man benötigt dringende Termin auf dem Amt – da öffnet eine Pralinenschachte oder eine Flasche Sekt schon mal die Türen.

    Ich denke trotz alledem, verfolgen Sie die Veröffentlichungen von WikiLeaks und Sie werden erkennen, wer mit wem bekämpft werden muss. Wer die Feinde der Demokratie und des sozialen Niedergangs sind – die Welt ist nun etwas anderes, weil sich die Wahrheit immer einen Weg sucht! Ich danke Ihne fürs lesen und denken Sie daran: Die Sicht der Dinge sind oft unterschiedlich, aber die Wahrheit bleibt die gleiche!

  6. Heidelore sagt:

    Der 2. Weltkrieg war offiziell nicht wirklich beendet, es fehlte ein Friedensvertrag, und die UNO Charta erlaubte jedem Mitglied der Vereinten Nationen, zwischen Rhein und Oder einzumarschieren, sollten die Deutschen eine „aggressive Politik“ verfolgen.
    Zwischen 1920 und 1945 war Ostpreußen durch den polnischen Korridor vom übrigen Deutschland geographisch abgetrennt. Durch das Potsdamer kam das nördliche Ostpreußen 1945 unter vorläufige Verwaltung der UdSSR und das südliche Ostpreußen
    unter polnische Verwaltung. Eine endgültige Regelung wurde einem gesamtdeutschen
    Friedensvertrag vorbehalten. De facto wurde Ostpreußen völkerrechtswidrig administrativ der Volksrepublik Polen bezw. der UdSSR eingegliedert. Wobei die angestammte deutsche Bevölkerung vertrieben wurde.
    Im Zwei Plus Vier Vertrag erklärten die Vertragspartner die Außengrenze der DDR und der BRD als endgültig für das vereinte Deutschland.
    Ein brisantes Dokument besagt: Moskau brachte nach Spiegel Informationen während der Gespräche zur deutschen Einheit Gespräche über den sowjetischen Teil Ostpreußens ins Spiel. Doch die deutsche Seite wehrte ab. Der sowjetische General Baten signalisierte 1990 gegenüber einem Bonner Diplomaten Interesse über Verhandlungen über den sowjetischen Teil Ostpreußens.(geheimes Fernschreiben Vom 2. 7. 1990.) Joachim Arnim der Leiter des politischen Referats der Botschaft, der sich mit Batin traf, antwortete ihm: „Die deutsche Haltung sei bekannt.“ „Wenn die
    Sowjetunion Probleme mit der Entwicklung des nördlichen Ostpreußens habe, so sei das ihre Sache.“
    Aus dem Nachlaß des Russischdolmetschers Ernst Albrecht Nagorny: Gorbatschow
    antwortete 1990 auf die Frage einer Angliederung der deutschen Ostgebiete:
    „ja, das wollte ich…aber bei den 2 plus 4 Verhandlungen mußte ich zu meinem Erstaunen feststellen daß Kohl und Genscher dies ablehnten, die deutschen Ostgebiete
    Ostpreußen, Pommern und Schlesien gar nicht wollten. Die Polen seien bereit gewesen,
    die deutschen Provinzen an Deutschland zurückzugeben. Aber Genscher beharrte an der Oder- Neisse- Linie.“
    Davor hatten sie (Thatcher, Mitterand u. a.) also Angst. Vor einem wiedererstarkten
    Deutschland bis an die Grenze über die Oder- Neisse- Linie hinaus.
    Und der „deutsche“ Kanzler Kohl der der jüdischen B’nain B’rain Loge verpflichtet war und ist, und der daher gegen die Interessen Deutschlands gehandelt hat.
    Zu den Aussagen Shamirs: Amalek und die Amalekiter als wiederkehrende Figuren in der
    jüdischen Geschichte. Hitler und die Deutschen galten prominenten Juden als Amalekiter. Einige Rabbiner gehen sogar soweit bestimmte Völker mit den Amalekitern zu identifizieren, wie z. B. der Gaon von Wilna auf den sich Rabbi Yosef Hain Sonnenfeld berief, als er sich 1898 weigerte Kaiser Wilhelm II bei seinem Palästinenserbesuch zu
    begrüßen, da die Deutschen von den Amalekitern abstammen.
    Zitat von Jahwe, dem Herrn: „Denn ich will Amalek unter dem Himmel austilgen, daß man seiner nicht mehr gedenke.“
    Ich entnehme dem aish.com Espanol 15. 12. 2010/ Tora Lesung: VAVECHI
    Eine Frage der Rasse.
    Diese Woche lesen wir im Anschluß an die Lesung von Parschat Truma, einen besonderen Abschnitt der Tora:
    „Dieser Abschnitt schildert das Gebot Amalek auszulöschen. Das ist wohl die wichtigste Thora Lesung des Jahres. Das moralische Argument gegen Völkermord ist sicherlich zwingend (Du sollst nicht morden,das Gott am Berg Sinai Moses verkündet hat) Daher sehen viele Juden eine Schwierigkeit mit dem Gebot Amalek zu vernichten.“

  7. UBasser sagt:

    @Heidelore,
    soweit kann ich der Geschichte absolut zustimmen, nur bei der „Bereitschaft der Polen deutsche Gebiete“ wieder zurück zugeben, ist eine kleine Unstimmigkeit. Den Polen lief der „Arsch auf Grundeis“ gut deutsch gesagt, aber letztendlich hatte die ehem. Sowjetunion den Vorschlag unterbreitet…und mit der Abwiegelung Kohls und Genscher (unter amerikanischer Flagge handelnd!)mit Wohlwollen hingenommen. Stimmt, die Vertreibung der deutschen Bevölkerung ist kein „Kriegsverbrechen“! Egal ob im Osten oder Westen des Landes…vertrieben wurde auf beiden Seiten.
    Es kam auch nie zur Sprache, wieviel deutsche Soldaten in den amerikanischen Gefangnenlagern durch Befehl verhungerten!
    Sorry, aber ich möchte nochmals von Russland schreiben: dort findet zur Zeit die Aufarbeitung des II WK statt, man erfährt immer wieder, welche Kriegsverbrechen von den Russen, den Deutschen, den Amerikanern und den Engländern verübt wurden. Man zeigt sich sehr enttäuscht darüber, dass man von den westlichen Mächten und auch der deutschen Regierung, den deutschen Medien dem Volke eine Kollektivschuld und einen Minderwertigkeitskomplex einredet. Man geht auf spezielle deutsche Sendungen und Zeitschriften ein – die eine absolute Lüge über den 2. WK und der Rolle Deutschlands darstellen. Man geht sogar soweit zusagen, das es absoluter Zynismus ist und man rätselt darüber, wie lange sich das einst so dynamische und ideenreiche deutsche Volk weiter verblöden und sich alles gefallen lässt! Man spricht auch darüber, dass die wissenden Generationen bald ausgestorben ist, und Deutschland ein absoluter Vasallenstaat der USA/England bleibt! Man ist aber auch in der Hoffnung, dass dieses einst so starke Volk bald erkennen wird, wie man mit ihnen spielt! Und dieser Hoffnung bin ich auch!

  8. Heidelore sagt:

    @UBasser
    Es gibt ein Buch im Buchhandel mit dem Titel „Der geplante Tod“
    Deutsche Kriegsgefangene in amerikanischen und französischen Lagern 1945/1946
    von James Bacque
    Auf Befehl Eisenhowers wurden die Versorgungsgüter des internationalen Roten Kreuzes nicht an die Gefangenen weitergegeben, so daß die Soldaten in den Lagern verhungerten.
    Im Zuge der Umerziehung des deutschen Volkes wurde den Deutschen von den Westallierten die Alleinschuld am II Weltkrieg aufgezwungen. Diese Form der (allierten) Geschichtsdarstellung wird an allen Schulen Deutschlands und Österreichs gelehrt.
    Die Deutschen wurden stigmatisiert: Sie seien ein verbrecherisches Volk, das für seine Untaten bis in die nächsten Generationen zu büßen habe. (Kollektivschuld) Diese Form der Geschichtsdarstellung ist meines Wissens verfassungsrechtlich festgelegt.
    Ich glaube, daß die (längst fällige) Revision der Geschichtsschreibung die Folge der Aufarbeitung des II WK von russischen Historikern sein wird.
    Eine Annäherung Rußland an Deutschland wäre sehr zu begrüßen, und die
    einzige Möglichkeit sich aus der Umklammerung der zionistischen Lobby diesseits und jenseits des Atlantik zu lösen. Solange die bundesdeutsche Politik in den Händen
    von Politikern liegt die 1:1 die Vorgaben der oben beschriebenen Lobby umsetzt,
    wird sich an den bisherigen Zuständen nichts ändern. Es sei denn, das deutsche Volk
    besinnt sich auf seine traditionellen Werte, seine Kultur,seinen Forschergeist und seine Geschichte.

  9. alraune 19 sagt:

    Solange die Deutschen sich einreden lassen (von den Zionisten und den Freimaurern/Bilderbergern/Trilateralen usw.), ein in der Historie einmaliges Verbrechen (aber nur deshalb „einmalig“, weil es angeblich am „auserwählten Volk Gottes“ begangen wurde), verübt zu haben, wird sich an der Realität nichts ändern. Und sollte sich in einem absehbaren Zeitraum tatsächlich die WAHRHEIT und nicht die zweckgebundenen Lügen durchsetzen, dann stellen SIE es als historische Gegebenheit dar, deren Revision nicht möglich wäre, mit einem ökonomisch zu hohen Aufwand verbunden wäre, und in einem vereinten Europa (lach….) eh nur Probleme verursachen würde. Die Dummen, die Verlierer, das sind immer die Völker, die Nationen, der Arbeiter, die Klassen.
    Und in diese suchen sie die Menschen zu spalten, um IHREN Machtanspruch aufrecht zu erhalten!
    Jetzt gelingt EUCH das noch vorzüglich. Aber treibt es nicht zu weit. Wenn die Völker, die Klassen, die Individuen, begreifen, von wen sie für welche abscheulichen Absichten missbraucht wurden und werden, wird es für EUCH keine Zukunft mehr geben!
    Mein Wort darauf! Gruss Alraune 19

  10. Hubert Klaus sagt:

    sehr gut !!!

  11. Jerry sagt:

    Sehr guter Artikel, weiter so!!!

  12. Doris sagt:

    Mehr davon!!!

  13. robertknoche sagt:

    Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Wer glaubt, das wir seit 1990 wider die deutsche Einheit haben, der irrt gewaltig! Deutschland wird nicht nur von Alliierten strengstens überwacht, sondern auch mit aller Macht von Asylanten unterwandert. Das Ziel ist eindeutig, Deutschland soll entgültig vernichtet werden!

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