Immer wieder hört man in den Nachrichten, Deutschland sei Führungsmacht in Europa, und man könnte dies noch weiter ausweiten. Dass das natürlich völliger Quatsch ist, und von den Medien übertrieben aufgebauscht wurde, sollte jedem Insider bekannt sein.

Auch wenn Deutschland in den Medien als neue Führungsmacht Europas gilt, so heißt das noch lange nicht, dass sie dieses auch unabhängig sind. Denn das Deutschland niemals eine freie Führungsmacht sondern nur eine Marionette ist, zeigen die nun folgenden Beispiele hier sicher:

Clinton’s Einsatz für eine Führungsrolle Deutschlands kostete ihn sein Amt

Bill Clinton geriet bei den Republikanern schon vor seiner Kandidatur in Verruf. Was hatte er nicht alles vor – die Einführung einer allgemeinen Krankenversicherung zur Beseitigung der Probleme im Gesundheitssystem, die Bekämpfung von Drogenmissbrauch, Waffengewalt und Armut. Außenpolitisch hielt er sich eher bedeckt, wobei er deutlich mehr Vertrauen in andere Nationalstaaten steckte als seinVorgänger.

Und so sprach sich Ex-Präsident Bill Clinton 1994 auch für eine Führungsrolle Deutschlands aus. Er sah Deutschland neben den USA als eine der dominaten Staaten in der Welt, und für ihn war Deutschland die führende Macht Europas, die sich aber noch weiter entwickeln und etablieren müsse.

Dass er sich damit keine Freunde machen würde, war klar. Doch die Reaktionen der weltregierenden Elite fiel noch extremer aus. Einer der Bilderberger, nämlich Henry Kissinger, fand klare Worte für Clinton’s verbalen Ausrutscher.  Denn für ihn sollte Deutschland nie wieder eine dominante Rolle in der Weltpolitik bekommen, die zwei Weltkriege seien eben nur dafür geführt worden, um eine dominante Führung Deutschlands zu verhindern.

So äußerte sich Henry Kissinger 1994 in der Welt am Sonntag kritisch:

‚Präsident Clintons Gedanke von den Führungspartnern USA und Deutschland war nicht gerade weise, denn dies ist eines jener Schlagworte, die nichts Gutes bringen. Tatsächlich treibt dieser Gedanke alle auf die Barrikaden, denn letztendlich wurden zwei Weltkriege geführt, um eben das, eine dominante Rolle Deutschlands, zu verhindern.

 Kissingers Geständnis macht keinerlei Unterschied zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg, und er sagt klar, daß es nicht Deutschlands Herrschaftsanspruch war, der die Alliierten zum Angriff auf Deutschland bewog, sondern die Absicht, Deutschlands dominante Rolle in Europa zu verhindern.

Es ging um die Konkurrenz, um Imperialismus, nämlich um die Weltherrschaft der überstaatlichen Mächte, vor allem der mosaistisch-freimaurerischen. Diesem Streben stand vor allem Deutschland im Wege.

1998 dann machte Bill Clinton Schlagzeilen mit der Lewinsky Äffare, und sein Ruf war für immer ruiniert. Es war klar, dass er nicht wiedergewählt werden würde.

Irgendwie passt das alles gut zusammen, schon zu gut wenn ihr mich fragt. Erst ernennt Clinton Deutschland als Führung in Europa, dann beschwert sich Kissinger darüber, und ein Jahr später wird Clinton mit der Lewinsky-Affäre politisch lahmgelegt. Es ist ja auch in Verschwörungskreisen schon lange ein Thema, dass eventuell die Republikaner bzw. die Bilderberger Clinton die Monika Lewinsky auf den Hals gehetzt haben, aus mehreren Gründen, und es könnte gut möglich sein, dass sein Ernennen Deutschlands zur Führungsmacht einer von diese Gründen gewesen sein könnte.

Nun liegt das Zitat Kissingers schon einige Jahre zurück, man könnte also annehmen, er hätte seine Meinung geändert – Fehlanzeige! Natürlich ist er auch weiterhin gegen ein dominantes, nicht von den US-Imperialisten kontrolliertes Deutschland.

Bilderberger Kissinger auch weiterhin gegen eine Führungsrolle Deutschlands

Denn in einem Artikel der Welt, welcher übrigens von keinem geringeren als Ernst Cramer geschrieben wurde, geht es um die Frage ob Deutschland wieder eine Führungsmacht werden könnte und sollte, und darin kommt Kissinger auch zu Wort. Doch erstmal zum Artikel,  schon die Überschrift ist verräterisch:

„Die schwierigen Deutschen“

Für die Welt am Sonntag hingegen wurde die Überschrift übrigens geändert in:

„Der unausgeglichene Charakter der Deutschen“

Warum sie das geändert haben, ist unklar. Zumindest wird im Artikel erwähnt, dass selbst Konrad Adenauer vor dem „unausgeglichenen Charakter“ der Deutschen gewarnt haben soll. So, unausgeglichen? Kann und darf man denn alle Deutschen charakteristisch pauschalisiernd in eine Ecke stellen?

Machen wir uns nichts vor, der jüdische Autor Ernst Cramer hatte zu Lebzeiten immer noch Probleme mit den Deutschen. Als einer der engsten Freunde Axel Springers kann man auch nur eine deutschfeindliche Einstellung erwarten.

Deswegen ist der ganze Artikel ein einziges Gehetze gegen die Deutschen, und warum sie nicht zu unkontrollierter Führung fähig wären.

Ernst Cramer musste seinem Freund Lord George Weidenfeld in dem Artikel leider widersprechen, denn für Cramer sind die Deutschen immer noch brandgefährlich:

„Deutschland muss führend sein“, forderte Lord George Weidenfeld am 9. November 2009. Dem muss klar widersprochen werden. „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“, hatte der national-konservative Dichter Emanuel Geibel einmal gesagt. Wohin das führte, konnte die ganze Welt im vergangenen Jahrhundert sehen.  Dass George Weidenfeld, wenn er von Führung spricht, diese nur unter Verantwortung, Gewissenhaftigkeit und Pflichttreue sieht, ist jedem, der den britischen Verleger kennt, selbstverständlich. Aber in der Vergangenheit haben, wenn Deutschland eine führende Rolle übernahm, oft Ethos und Moralität gefehlt. Konrad Adenauer warnte vor dem „unausgeglichenen Charakter“ der Deutschen.

Und über diesen „unausgeglichenen Charakter“ der Deutschen weiß der ja mittlerweile verstorbene Ernst Cramer auch noch mehr zu berichten, Zitat:

„Wenn Lord Weidenfeld wissen möchte, ob die Deutschen bereit sind, in der Weltpolitik eine „größere, bedeutendere Rolle zu spielen“, wenn er gar fragt: „Werden sie einen gesunden Nationalstolz entwickeln?“, dann muss daran erinnert werden, dass sich in der Vergangenheit allzu oft solches Wertgefühl in Anmaßung, Überheblichkeit und Arroganz verwandelte. Von da ist der Weg zum Unrecht nicht mehr weit.“

Wow, das könnte man glatt für unsere „Zitat der Woche“-Rubrik verwenden, denn als antideutsches Zitat macht es schon viel her.

Wir Deutschen dürfen also keinen Nationalstolz entwickeln, weil wir dann Zitat „anmaßend“, „arrogant“ und „überheblich“ werden? Da sollte man sich mal fragen, welches Volk hier wirklich arrogant und überheblich ist, schließlich bezeichnen wir uns nicht als das „auserwählte Volk“.

Und wo wir gerade dabei sind: Sollten nicht gerade Juden Pauschalisierungen und Vorurteile gegenüber anderen vermeiden, eben weil sie auch Opfer von Vorurteilen wurden? Aber da sieht man es mal wieder, mit den Deutschen darf man alles machen, besonders, wenn man jüdischer oder amerikanischer Herkunft ist.

Nun kommen wir aber zu der versprochenen Passage, in der Kissinger seine erneute Ablehnung einer deutschen Führungsrolle Ausdruck verleiht. Da dies nur eine Nacherzählung ist, und Welt Online das komplette Interview bzw. die Diskussionsrunde mit Weidenfeld und Kissinger gelöscht hat, muß ich auch hier den erzählerischen Teil wiedergeben:

„Da Weidenfeld das heutige Großbritannien nicht mehr als Zukunftshoffnung sieht, sucht er dafür Ersatz.

[…]Auf der Suche nach der neuen Ordnungsmacht landete Weidenfeld bei den Deutschen. Henry Kissinger widersprach sofort; er erinnerte an deutsche „Selbstherrlichkeit“ und meinte, das, was Weidenfeld vorschwebe, sei „zu viel verlangt“.“

Soso, wir Deutschen sind also selbstherrlich, Herr Kissinger? Interessant, dass Sie dies so verallgemeinern, und vor allem auch interessant, dass Sie den Deutschen immer noch ihre Vergangenheit nachtragen, denn ansonsten hätten Sie uns nicht als selbstherrlich bezeichnet.

Aber das beweist doch ganz klar, dass Deutschland keine Führungsmacht ist und auch nie eine sein wird. Ja, die Medien und auch die Politik lassen es so aussehen, als sei Deutschland eine Führungsmacht, doch das haben die Bilderberger sehr raffiniert eingefädelt damit der dumme Michel den Anschein bekommt, Deutschland hätte in Europa und im Rest der Welt wirklich etwas zu sagen, die Wahrheit aber ist dass wir nur dumme Marionetten sind, Marionetten in den Händen der bilderbergerischen Eliten.

So ist übrigens auch Cramers Fazit ausgefallen, Zitat:

„Fazit: Die Deutschen müssen in der sich neu ordnenden Welt mehr Verantwortung übernehmen. Das ist richtig. Eine führende Rolle aber sollten sie weder anstreben noch annehmen.“

Ja, Verantwortung übernehmen für die Bilderberger und deren Interessen, denn selbst als Marionette muß man verantwortungsbewusst die Ziele der Strippenzieher ausführen, eigene Interessen hingegen bleiben da auf der Strecke – ohne eigene Identität ist das natürlich auch kein Wunder.

 

Quellen: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article6075767/Die-schwierigen-Deutschen.html

http://www.welt.de/die-welt/debatte/article5290039/Der-unausgeglichene-Charakter-der-Deutschen.html

http://www.welt.de/die-welt/politik/article5151650/Als-Kissinger-einmal-ueberrascht-war.html

Siehe auch: Artikel mit der Aussage George Weidenfeld „Deutschland muß endlich wieder führen“ vom 15.11.2009 wurde vom Springerblatt enfernt: http://suche.welt.de/woa/result.html?cpi=9&query=henry+kissinger&timeframe=&fromDate=tt.mm.jjjj&toDate=tt.mm.jjjj&sort=date&source=&fsk=0

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Kommentare
  1. Invisible sagt:

    Ich halte die These Lewinsky-Äffare = Clinton für deutsche Führung für etwas zu weit hergeholt. Obwohl ich auch mehrere Theorien kenne, die besagen dass die Republikaner und die Bilderberger die Lewinsky ins Weiße Haus geschleust haben, um Clinton zu entmachten, allerdings bezweifel ich, dass das dominante Deutschland dafür eine Rolle gespielt hat, sondern eher andere innen-u. außenpolitische Ziele. Aber vielleicht war es auch ein kleiner, ausschlaggebender Punkt, wer weiß? 😉

    Sicher ist das Deutschland, solange es noch in den US-Fesseln gefangen ist, niemals eine unabhängige Führungsrolle übernehmen darf, wie man es auch aus Cramers zionistischem Mund mal wieder hören konnte.

  2. Skeptiker sagt:

    „…dann muss daran erinnert werden, dass sich in der Vergangenheit allzu oft solches Wertgefühl in Anmaßung, Überheblichkeit und Arroganz verwandelte.“

    – Heißt im Klartext dass wir Deutschen alle charakterlose Schweine sind oder was? 😦
    Gehts noch?!
    Der Axel Springer Verlag -> antideutsche Hetze!

  3. Realist sagt:

    Ich finde es schon skandalös, dass solche Menschen wie Kissinger und Weidenfeld die Welt regieren, bei dem Gedanken daran werde ich wütend, ich meine, wie schaffen wir es bloß uns aus diesen Ketten der Bilderberger Elite zu befreien? Dafür müssten wir doch erstmal alle Parteien aus Deutschland hinausfegen, oder? (Ja, Anspielung war bewusst^^)

    Denn unsere Parteien taugen doch alle nichts. Die unterscheiden sich kaum, und sie wollen Deutschland nichts Gutes.

    Wir brauchen auf jeden Fall bald mal einen Plan, sonst sitzen wir in zehn Jahren noch hier und debattieren, Leute.

  4. totoweise sagt:

    Der Morgenthauplan geht seiner Vollendung entgegen.
    Ausgeplündert,belogen,betrogen und entehrt, von Psychopathen den“wir“ nie ein Haar gekrümmt haben.
    Das Ziel der Psychopthen ist nun die Beseitigung des deutschen Volkes!,der Austausch findet gerade statt, zumindest versuchen sie es gerade.

  5. […] Immer wieder hört man in den Nachrichten, Deutschland sei Führungsmacht in Europa, und man könnte dies noch weiter ausweiten. Dass das natürlich völliger Quatsch ist, und von den Medien übertrieben aufgebauscht wurde, sollte jedem Insider bekannt sein. Auch wenn Deutschland in den Medien als neue Führungsmacht Europas gilt, so heißt das noch lange nicht, dass sie dieses auch unabhängig sind. Denn das Deutschland niemals eine freie Führungsmacht s … Read More […]

  6. […] gegeben!"Die strahlenden Prinzen – Churchill, Roosevelt, Bush und Co sind alle miteinander verwandt!Bilderberger gegen deutsche Führungsrolle: Deutschland wird nie wieder eine unabhängige Führungsm…Das Märchen der Paketbomben und ihr Nutzen für die Elite – Ablenkung, Propaganda, Geld für […]

  7. Melanie Gatzke sagt:

    @realist
    Zitat: Wir brauchen auf jeden Fall bald mal einen Plan, sonst sitzen wir in zehn Jahren noch hier und debattieren, Leute-
    ——–
    Gegen diese Mächte kommt die nächste Zeit niemand an. Pläne schmieden könnnen sie, aber Erfolg werden sie keinen haben.
    Es ist eine alte Erfahrung- nur wenn das Alte zusammenkracht, kann Neues entstehen.
    Solange die Finanzhoheit bei denen liegt, ist jede Mühe vergebens.
    In ferner Zukunft könnte sich das allerdings ändern. Denn , der Euro geht seinem Ende entgegen.
    Aber dazu muß erst die Merkel weg. Auch deren Ende ist absehbar.

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