Wir Deutsche kennen unsere Geschichte meist nur noch aus Schulbüchern und den Darstellungen der Massenmedien. Demnach hat unser Land die Welt in zwei schreckliche Kriege geführt. Unsere Großväter haben fürchterliche Verbrechen begangen, an die wir durch Medien, Monumente und Politik auch ständig erinnert werden.
Unsere schreckliche Deutsche Vergangenheit macht jeden Deutschen, uns, unsere Kinder, unsere Enkel, zu Massenmördern, zu Mitschuldigen an unmenschlichen Verbrechen.

Und wenn es nach Michel Friedman ginge, sollte das auch für alle Ewigkeit so bleiben, zumindest dieser Aussage nach zu urteilen, welche er vor einigen Jahren getätigt hat:

„Versöhnung ist ein absolut sinnloser Begriff. Den Erben des judenmordenden Staates kommt gar nichts anderes zu, als die schwere historische Verantwortung auf sich zu nehmen, generationenlang, für immer.“

Und es ist nicht nur ein Michel Friedman, der so denkt. Nein, die weitläufige, öffentliche Meinung ist ganz genau so aufgebaut, dass wir Deutschen für immer beschämt und mit gesenktem Kopf durchs Leben laufen sollen. Aber Deutschland ist doch bei weitem nicht das einzige Land, welches in der Vergangenheit schwere Kriegsverbrechen begangen hat, das Vereinigte Königreich, die USA und auch Frankreich haben genauso Blut an den Händen wie wir.

Also, woran kann das liegen, dass wir uns immer noch schämen und schuldig fühlen müssen, und das, obwohl wir die „12 dunklen Jahre“ gar nicht miterlebt haben?

Die öffentliche Meinung in den Medien spielt hierbei auch eine große Rolle. Denn dort wird jede abweichende Meinung, Darstellung und Fragestellung dieses offiziellen Geschichtsbildes kriminalisiert, und man bekommt einen Maulkorb.

Warum aber ist das so?

Nun, die BRD hat, entgegen der offiziellen Darstellung, keinesfalls volle Souveränität über ihre inneren und äußeren Angelegenheiten.

Verschiedene Bestimmungen des sogenannten Überleitungsvertrages von 1954 bleiben auch nach dem Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 weiterhin in Kraft (siehe BGBl. 1990 Teil II, S. 1386 ff). Das heißt, grundsätzliche Bestimmungen des alliierten Besatzungsrechtes gelten weiterhin!
Für obige Frage ist hier insbesondere Artikel 7 (1) interessant. Dieser besagt nämlich folgendes, Zitat:

„deutsche Gerichte und Behörden … alle Urteile und Entscheidungen“ aus den Nürnberger Prozessen „in jeder Hinsicht als rechtskräftig und rechtswirksam … zu behandeln haben.“

Zu den Entscheidungen des Gerichts gehörten die „Feststellungen“ zum Ablauf der Ereignisse, die zum Kriege führten. Sie stehen in den Urteilsbegründungen. Die Urteile konnten nach Maßgabe des Gerichts auch ohne Beweiserhebung oder gegen die Beweisführung der Verteidigung zustande kommen.

Dadurch waren der subjektiven Sicht der Siegermächte Tür und Tor geöffnet und die besiegten Deutschen per Gerichtsbeschluß verpflichtet, diese Sicht zu übernehmen.
Zu den Behörden, die diese so zustande gekommenen Feststellungen in jeder Hinsicht als rechtswirksam zu behandeln haben, gehören die Kultusministerien der Länder, die die Aufsicht über den Inhalt der Geschichtsbücher an den Schulen führen. Die forschenden Beamten sind per Diensteid an diesen Artikel 7 des Deutschlandvertrags gebunden und damit an eine Lesart von „Geschichte“ , die in Nürnberg verbindlich festgeschrieben worden ist.

1990 wurde der Überleitungsvertrag durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag abgelöst, und die Siegermächte bestanden dabei darauf, daß der besagte Artikel 7 (1) des Vertrags von 1954 weiterhin Bestand hat. In der „Vereinbarung vom 27/28. September 1990 zum Deutschlandvertrag und zum Überleitungsvertrag“, die den Zwei-plus-Vier-Ver­trag begleitet, wurde das noch einmal von deutscher Seite schriftlich zugesichert.

Dieser Hintergrund erklärt auch die Tabuisierung  für eine Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit.

Fast sämtliche Nachkriegsausgaben von Akten und historisch relevanten Publikationen wurden von amerikanischen, englischen und französischen Wissenschaftlern und Archivaren zusammengestellt und herausgegeben.

Der durch die Alliierten beschlossene und noch immer stattfindende Umerziehungsprozeß (re-education) der Deutschen, den wir hier auch schon mal thematisiert hatten, durchzieht unsere Kultur, die Medien und unsere Köpfe. Die ständige, pausenlose Wiederholung dunkelster Deutscher Vergangenheit hält alle Deutschen in einen schuldbewußten, komplexbehafteten, zukunftslosen Dämmerzustand. Dieser spaltet das Volk, und lässt uns keinen klaren Gedanken mehr fassen, vor allem nicht wenn es um das Erkennen falscher Verbündeter geht, die eigentlich nichts gutes für unser Land wollen.

Und das Festhalten an der vorgeschriebenen Geschichtsdarstellung der Siegermächte, die strafrechtliche Unterbindung jeder Zeitgeschichtsforschung zum Thema,  schafft Mißtrauen und Zweifel. Es entsteht der Eindruck, als Deutscher belogen zu werden.

Um diesen Zustand zu ändern, bedarf es des unerschrockenen Mutes, die Dinge beim Namen zu nennen, sich aus dem ewigen Schuldkomplex befreien aber dafür trotzdem noch Respekt für die Opfer des Nationalsozialismus zu haben, Zweifel auszusprechen und vermeintliche Verbündete kritisch zu hinterfragen.

Es wird Zeit, dass sich nach 65 Jahren Schuldkomplex endlich mal etwas ändert.

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/17/georg-franz-willing-uber-eine-weltregierung-durch-umerziehung/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/22/what-to-do-with-germany/

Kommentare
  1. Asterix sagt:

    Ich bin diesen Schuldkult auch sowas von leid…Ehrlich irgendwann reichts!

  2. Mandy sagt:

    Das erste Bild ist ja geil!😉
    Nee aber ihr habt vollkommen recht. Irgendwann muß auch mal Schluß sein.

    Und das heißt ja nicht, dass wir kein Mitgefühl mit den Opfern haben, aber die Amis zB trauern doch auch nicht mehr um die Indianer, die sie ausgerottet haben, oder? – JA ABER WARUM MÜSSEN WIR DAS DANN?!?

  3. Raoul Duke sagt:

    Sehr guter Artikel, und voll und ganz auf den Punkt gebracht!

    Das die Amerikaner noch 1990 die Macht hatten, die Geschichtsschreibung in Deutschland festzulegen, ist ein Skandal!

    Aber wenn die Menschen nicht endlich aufwachen, wird das auch noch in 100 Jahren so weitegehen, leider…😦

  4. Jonas sagt:

    Tia, so kennt man unsere Bananenrepublik. Dieser Schuldkult ist einfach nur noch lächerlich.

  5. Frage sagt:

    Naja aber wir sind doch schuldig, schließlich hat Deutschland damals furchtbare Verbrechen begangen!

    • Hulk sagt:

      @Frage: ja klar, wir sind total schuldig, denn wir haben ja auch die Juden höchstpersönlich in die Gaskammer gesteckt, stimmt’s?

      Mein Gott was für eine dämliche Frage.

  6. […] hinter den vereilteten PaketbombenanschlägenAngela Merkel – mit harter Hand gegen das Volk!Das schwere Erbe der deutschen GeschichtePläne des Grauens – Gasangriffe auf DeutschlandBundesrepublik Deutschland gibt zu: "Uns hat es nie […]

  7. alraune19 sagt:

    @frage: Im Menschen- und Völkerrecht, dass zu jener Zeit geholten hat und übrigens auch heute noch gilt, gibt es keine Kollektivschuld. Das heisst, jeder Mensch ist nur für die Taten verantwortlich, die er selbst begangen (oder unterlassen) hat. Oder käme heute irgend jemand auf die aberwitzige Idee, die Nachkommen von bspw.Kinderschändern gleich mit in den Knast zu stecken? Was bitte können diese für die Untaten ihrer Eltern?
    Hulk hat recht! Eine wirklich dämliche Frage. Erst mal nachdenken und dann schreiben, würde ich vorschlagen. Und sich über die darausfolgenden Konsequenzen des von Dir geschriebenen klarwerden…
    Gruss Alraune19

  8. coltmotion sagt:

    Firiedmann, wer ist schon Friedmann, ein NICHTS.

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