Gregor Gysi über Stuttgart 21 und einen neuen Zeitgeist

Veröffentlicht: Oktober 26, 2010 in BRD, Bundesregierung, Bundestag, das deutsche Volk, Demonstration, der Volkeswille, Deutschland, Die Linke, EU, Gregor Gysi, Linke, Politik, Politiker, Scheindemokratie, Staatsgewalt, Stuttgart 21, Volksentscheid, Widerstand

Kommentare
  1. Realist sagt:

    Gregor Gysi ist der beste Politiker Deutschlands, das ist schon mal Fakt. Ich habe großen Respekt vor ihn und seiner Arbeit im Bundestag, steht er doch immer vor einer schweren Herausforderung den Systemparteien und Politikern ordentlich Beine zu machen…

    Daumen hoch für Gysi, bitte weiter so Sie sind super!

  2. Melanie sagt:

    Gregor Gysi ist brilliant! Und er ist nicht NUR ein perfekter Rethoriker, sondern er hat auch ein unglaubliches Gespür für die Stimmung der Menschen in unserem Lande.

    Ja, perfekt auf den Punkt gebracht, Hartz 4 wird um jämmerliche 5 Euro erhöht und für Stuttgart 21 werden Milliarden ausgegeben – das ist Politik die am Volke völlig vorbeigeht!!

    Die jetzige Regierung hat den Bezug zum Volke vollständig verloren, aber das Schlimme ist: Es scheint ihnen scheißegal zu sein, weil sie nix daran ändern!

    Das macht mich grad schon wieder richtig sauer…

  3. Nolde sagt:

    Gysi ist bisweilen nicht schlecht (vor allem im Vergleich zu den anderen), hält gute Reden, auch ich habe ihn einmal gewählt, er ist ja hier Direktkandidat und fährt respektable Ergebnisse ein.

    Aber, wir wollen die Kritik nicht vergessen, und da gibt es gewichtiges vorzubringen. Denn, die nationale Frage ist mehr denn je ein Teil der sozialen Frage unseres Volkes geworden, was die einfachen Leute auch so empfinden.

    Hier versagt die Linkspartei wie alle anderen Linken, die zaghaften Vorstöße einst von Gabriele Zimmer oder Oskar Lafontaine sind längst Geschichte.

    Ich habe von Gysi noch nie gehört, daß er sich gegen die Deutschenfeindlichkeit von Seiten jener wendet, die uns die herrschende Klasse als „Kulturbereicherer“ ins Land geschleppt hat und beharrlich weigert, in ihre Heimatländer zurückzuschicken.

    Wo ist sein Mitleid mit all den deutschen Kindern, die da terrorisiert werden? Wo sein Mitfühlen mit den Opfern von Ausländerkriminalität, die Legionen sind?

    Nun, wo unzählige Berichte und Dokumentationen zu lesen und sehen waren, kann keiner mehr behaupten, das wäre rechtsradikale Propaganda.

    Die Überfremdung als nationale Frage? Das sagt ihm nichts. Er muß nicht mit seinen Kindern aus verausländerten Städten und Stadtteilen emigrieren, kennt deren Sorgen und Nöte nicht oder sie sind ihm egal.

    Die horenden Ausgaben, die uns Migration und Integrationsindustrie kosten? Kein Problem, da wird dann lapidar erklärt, das würde auch nichts nützen, wenn man Abermilliarden jedes Jahr einsparen könnte, der Bürger hätte nichts davon.

    Dann braucht er sich allerdings auch nicht über das Banken-Rettungspaket aufregen und Steuergeschenke an die Reichen, Milliarden für Stuttgart 21 usw. usf.

    Wer die nationale Frage – Migration/Überfremdung/Identität/Souveränität – ausblendet und den engen Zusammenhang mit der sozialen Frage (die nicht nur monetär ausgerichtet ist, sondern die gesamten Lebensbedingungen beschreibt) leugnet, dabei noch auf all jene mit der Rassismus- und Nazikeule einschlägt, der das anders sehen, der vertritt andere Interessen. Welche, darüber könnte u. a. folgender Link Aufschluß geben:

    Gregor Gysi und „sein lieber Freund“ (M. Broder):
    http://www.hintergrund.de/20100317759/politik/inland/die-linke-von-innen-umzingelt.html

    Nein, die Linkspartei gehört nicht nur deshalb zum „linken“ Narrensaum des bürgerlichen Systems, weil sie längst sozialdemokratisiert ist, sondern vor allem deshalb, weil die nationale Frage negiert wird und man damit eine Stütze des volksfeindlichen, antideutschen Systems ist.

    Ein wirklich „neuer Zeitgeist“ würde, ja müßte deshalb auch die deutsche Linke, und zwar restlos, es sei denn, ein paar besinnen sich endlich, beiseite fegen, hin zu dem ganzen Überbau dieses Systems, denn davon sind sie ein Teil.

  4. Melanie sagt:

    Natürlich ist die Linkspartei nicht perfekt, trotzdem ist sie die einzigste Partei, die ich wählen würde.
    Eben weil sie sich von den anderen Systemparteien so unterscheidet.

    Und, die Linkspartei ist die einzige Partei die keine Spendengelder aus der Wirtschaft bekommt, alle anderen Parteien hingegen schon, ich finde das sollte einem schon zu denken geben.

    Und ich finde Gysi trotzdem super, er setzt sich für die kleinen Leute ein und nur das zählt.

    • Nolde sagt:

      Ich würde sie wohl nicht mehr wählen, grad weil sie sich von den anderen Systemparteien in wesentlichen Punkten immer weniger unterscheidet.

      Wo hat sich Gysi für die im eigenen Land diskriminierten und terrorsierten Deutschen eingesetzt und Rückführung statt Integrationswahnsinn gefordert?

      Wenn Du nicht weißt, worum es geht, lese das aktuelle Buch von Udo Ulfkotte.

      • Melanie sagt:

        „Ich würde sie wohl nicht mehr wählen, grad weil sie sich von den anderen Systemparteien in wesentlichen Punkten immer weniger unterscheidet.“

        Das stimmt ja gar nicht! Die Linkspartei ist die einzige Partei die sich von den anderen im Bundestag 100%ig unterscheidet! Und zwar in fast allen Fragen, die Linken legen meistens als einzigste Partei ihr Veto ein, die Grünen und die SPD hingegen als angeblich soziale Parteien schweigen da lieber!

        „Wo hat sich Gysi für die im eigenen Land diskriminierten und terrorsierten Deutschen eingesetzt und Rückführung statt Integrationswahnsinn gefordert?“

        Gysi und der Rest der Linkspartei haben sich bei der Sarrazin-u. Integrationsdebatte dezent zurückgehalten, falls du das nicht gemerkt hast. Moralapostel spielten da nur SPD und Grüne!
        Und selbst in der Linken gibt es genug Leute, die die Integration kritisch sehen. Ich bin mir zB sicher dass ein Oskar Lafontaine dem Sarrazin in einigen Dingen zustimmen würde, schließlich hat Lafontaine, auch als linker Politiker, schon mehrfach Fremdarbeiter kritisiert, die den Deutschen die Arbeit wegnehmen würden. (Trotzdem würde er bestimmt eher mit den Muslimen arbeiten als gegen sie.)

        Problem bei der Linkspartei ist das sie die nationale Frage nur antiimperialistisch und für die Außenpolitik anwendet, innenpolitisch stecken sie da wohl noch in den Kinderschuhen.
        Und trotzdem ist die nationale Einstellung, sich nicht von der EU, USA und anderen Ländern beherrschen zu lassen + sich auf die nationale Frage zu konzentrieren definitiv ein Fortschritt für eine linke Partei!

        „Wenn Du nicht weißt, worum es geht, lese das aktuelle Buch von Udo Ulfkotte.“

        Ich weiß wohl, worum es geht, aber ich glaube nicht, dass es ein Ulfkotte tut. Denn er konzentriert sich doch nur auf seine Islamophobie, was aber ist mit den wirklichen Volksschädlingen, den USA und Israel, dazu hat sich ein Ulfkotte noch nicht geäußert, und ich glaube auch nicht, dass er wirklich gegen diese Länder und ihren Einfluss ist, ihm geht es doch nur um den Islam.

        Und ich sage dir, diese ganze Islamdebatte wird nur benutzt, um von den wahren Volksschädlingen abzulenken.

  5. Nolde sagt:

    Die Linkspartei schweigt über dieses schreiende Unrecht, hält sich „dezent zurück“ und bekämpft mit ihrem „Antifa“-Anhang all jene mit der Faschismuskeule, die für eine nationale d. h. Politik im Interesse der deutschen Volksmassen eintreten, womit sie „100%ig“ auf der Linie der anderen im Bundestag vertretenen Parteien sich befindet.

    Die Mehrheit der Deutschen wollen keinen sich ausbreitenden Einwanderungsislam in ihrem Land, kennen zudem mehr und mehr die horenden Kosten die uns Migranten bescheren und die Ausländerkriminalitätsstatistik, auch hier wieder Angehörige der „Religion des Friedens“ vorneweg, läßt sich auch nicht mehr beschönigen.

    Das interessiert die Leute vor Ort, und zwar viel mehr als außenpolitische Themen, die für viele zu abstrakt sind. Sie fühlen sich fremd im eigenen Land, wissen, daß sie gegenüber Migranten diskriminert werden und all das hat Udo Ulfkotte zusammengetragen und Lösungen aufgezeigt.

    Diese müßten von einer volksverbundenen Linken längst aufgegriffen und popularisiert worden sein, statt sich darüber zu beschweren, daß es wieder einmal Nicht-Linke sind, die eminent wichtige nationale Fragen thematisieren und die Islamdebatte von den „Falschen“ für dies oder das „benutzt“ wird.

    Fakt ist, die Islamisierung ist wie die Überfremdung überhaupt eine nationale Frage, mit all dem, was sich daran anschließt (Diskriminerung von Deutschen in ihrem eigenen Land, Ausländerkriminalität, Finanzierung dieses Wahnsinns auf Kosten unseres Volkes, vor allem der kleinen Leute usw.).

    DAS ist ein linker, sozialistischer Standpunkt:

    http://detlefnolde.wordpress.com/2010/09/22/ueberfremdung-als-nationale-frage/

    Und überhaupt, in Sachen „Zionismus“ hat doch Gysi klar gemacht, siehe auch meinen Link zu dieser Thematik, wo Du geflissentlich drüber hinweggegangen bist, daß sich die Linkspartei auch diesbezüglich „100%ig auf der Linie der anderen im Bundestag vertretenen Parteien befindet.“

    Eine Reise wie die von Holger Apfel (NPD) http://www.npd-loebau-zittau.de/?p=2306 zum Zionistenstaat würde man deshalb von der Linkspartei niemals zu hören bekommen, da hat die Lobby nämlich längst Fuß gefaßt.

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