Ja, da könnte man wirklich sagen das ist ein Gespräch mit drei Witzfiguren aus der Muppetshow, wenn man sich die Interviewpartner  mal genauer anguckt:

Hans-Dietrich Genscher, Joschka Fischer und Wolfgang Schüssel, „drei erfahrene Ex-Außenminister“, so titelt zumindest das Portal für europäische Nachrichten EurActic.de, sprechen gemeinsam im Interview über den neuen europäisch-auswärtigen Dienst.

 

Angefangen mit Hans-Dietrich Genscher, der dann gleich auch mal für die Abschaffung der Nationalstaaten plädiert, in dem von nur „einer“ Autorität spricht, anstelle von 27, Zitat:

„Der Dienst muss natürlich mit einer Autorität sprechen können, die nicht durch 27 andere Autoritäten in Frage gestellt wird. Das heißt, der Dienst wird seine Wirksamkeit nur entfalten können, wenn er eine gemeinsame europäische Politik vertritt und nicht 27 Politiken.“

Na, das ist doch mal eine tolle Einleitung! Man bereitet die Europäer jetzt also auf den großen Wechsel vor. Denn dieser Wechsel ist gut vorbereitet, d.h. er wird nicht mit einem großen Knall passieren, sondern langsam und vorsichtig.

Erst der Lissabon Vertrag, dadurch immer mehr Einmischungen der EU in nationale Angelegenheiten, dann die ZDF-Propagandashow – es geht also voran.

Außerdem schreibt das europäische, propagandistische Nachrichtenmagazin im Namen Genschers:

Zur Zeit entstehe eine neue Weltordnung. Über Jahre hinweg sei die Diskussion überschattet worden durch eine amerikanische Administration, die geglaubt habe, dass die bipolare Ordnung, bestehend aus den Machtzentren Washington und Moskau, durch eine unipolare abgelöst sei. Die Welt sei sozusagen fokussiert auf die Vereinigten Staaten von Amerika und von dort dominiert.“

Die Neue Weltordnung, für die wir immer nur müde belächelt wurden, wird also mehr und mehr zur traurigen Gewissheit.

Doch es geht noch weiter:

„Das ist aber eine Illusion. Wir treten in eine Weltordnung ein – und sind schon mittendrin –, die bestimmt wird durch große Länder und durch den Zusammenschluss von mittleren und kleineren Ländern, wie es die EU ist.“ Die EU sei von diesen Zusammenschlüssen derjenige Zusammenschluss, der am weitesten integriert sei. Der Trend der Welt gehe in Richtung regionale Kraftzentren.“

Allerdings halte ich diese These für Augenwischerei. Denn es soll einem damit die EU sozusagen „schmackhaft“ gemacht werden, dass nicht nur die USA in der Welt das Sagen haben, sondern auch noch „wir“, also die EU. In Wirklichkeit aber ist diese Behauptung eine (Not)Lüge, da es zum Schluss doch nur auf eine Weltregierung hinauslaufen soll.

Das sich die Vereinigten Staaten gerne in die Europa-Politik einmischen, findet Genscher natürlich nicht:

„Die Amerikaner hätten immer sehr offen ihre Meinung zur Entwicklung in Europa gesagt.  Genscher habe das nie als Einmischung betrachtet.“

 

Jetzt wechseln wir zu Joschka Fischer, unserem Deutschhasser par Excellence, und dieser weiß auch schon, wer hier eigentlich wirklich das Sagen hat:

„Mein Eindruck ist der, dass Außenpolitik bei uns zunehmend nur noch als Außenwirtschaftspolitik verstanden wird. Meine Analyse: Wichtige Dinge laufen nur noch in Brüssel. Ob Nahost, ob Russland, die strategischen Fragen, was auch immer.“

Im Klartext heißt das also – wofür braucht es noch nationale Staaten, wenn doch sowieso alles in Brüssel läuft? Gut gemacht, Joschka, brav.

Einziger, kleiner Lichtblick in der Muppetshow ist Wolfgang Schüssel, der den Vertrag von Lissabon kritisiert:

Wir haben einige schwere Mängel im Lissabon-Vertrag. Der erste war, die Außenminister aus dem Europäischen Rat praktisch hinauszuwerfen. Ein schwerer Fehler! Denn eigentlich haben die Außenminister meiner Meinung nach eine klassische Funktion als Europaminister – dass sie eben die Kontinuität im allgemeinen Rat sicherstellen können.“

Trotzdem spricht er die wirklichen Mängel, nämlich die EU-Diktatur und Einmischungen in nationale Angelegenheiten natürlich nicht an. Wahrscheinlich wurde sich nur ein nicht so kontroverser Fehler des EU-Diktats herausgesucht, um authentisch zu bleiben, zuzutrauen wäre es unseren korrupten, scheinheiligen System-Politikern allemal.

Und somit endet unsere kleine Muppetshow schon wieder, denn die ersten kleinen Schritte haben unsere Marionetten-Politiker schon getan, um die Menschen auf Veränderungen vorzubereiten und um eine kommende, neue Weltordnung einzuleiten.

Quelle: http://www.euractiv.de/zukunft-und-reformen/artikel/ead-und-europa-schweigt-dazu-003659

Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/13/das-zdf-wirbt-schon-mal-fur-die-abschaffung-der-nationalstaaten/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/16/zitat-der-woche-teil-3-joschka-fischer/

https://deinweckruf.wordpress.com/2010/09/16/der-zwei-plus-vier-vertrag-ist-betrugerisch/

Kommentare
  1. Melanie sagt:

    Erstmal sehr guter Artikel, Respekt!

    Und ich finde diese EU-Propaganda und NWO-Scheiße einfach nur widerlich…
    Da beteiligen sich drei Deutsche am Mord der deutschen Nation, ist denen das gar nicht klar??

    Boah ich könnte kotzen beim Gedanken an unsere „Politiker“…

  2. Infokrieger sagt:

    ZITAT GENSCHER:
    [i]„Der Dienst muss natürlich mit einer Autorität sprechen können, die nicht durch 27 andere Autoritäten in Frage gestellt wird. Das heißt, der Dienst wird seine Wirksamkeit nur entfalten können, wenn er eine gemeinsame europäische Politik vertritt und nicht 27 Politiken.“[/i]

    – Krass, das ist EU-Propaganda und die Werbung für eine Abschaffung der Nationalstaaten! Einfach nur unglaublich…

    Und selbst von einer NEUEN WELTORDNUNG spricht er!
    Also wer uns jetzt immer noch als Verschwörungstheoretiker bezeichnet, der hat entweder Tomaten auf den Augen (und in den Ohren), ist naiv-dümmlich oder steht auf der Seite dieser verbrecherischen NWO-Bande!😉

    Das ist aber eine Illusion. Wir treten in eine Weltordnung ein – und sind schon mittendrin -, die bestimmt wird durch große Länder und durch den Zusammenschluss von mittleren und kleineren Ländern, wie es die EU ist.“ Die EU sei von diesen Zusammenschlüssen derjenige Zusammenschluss, der am weitesten integriert sei. Der Trend der Welt gehe in Richtung regionale Kraftzentren.“

  3. […] war und ist immer noch ein Verfechter der Neuen Weltordnung und eines gemeinsamen EU-Bundesstaats, wie man hier in einem anderen Artikel von uns nachlesen kann. Darin philosophiert er auch über die Neue Weltordnung, hier ein Zitat: „[…]Wir treten in […]

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