James Conway sieht US-Afghanistan-Abzug skeptisch – und die New York Times gießt auch wieder Öl ins Feuer!

Veröffentlicht: August 26, 2010 in Afghanistan, Axel Springer AG, BILD, Bilderberg, BRD, Bundeswehr, Deutschland, EU, Globalismus, Imperialismus, Krieg, Kriegsverbrechen, Medien, Meinungsfreiheit, Meinungsmache, NATO, Obama, Opfer, Politik, Propaganda, psychologische Kriegsführung, Soldaten, Systempresse, USA

James Conway, US-Genreral des US Marine Corps stimmt seinem Militärkollegen zu, dass er einen Abzug der Truppen aus Afghanistan ab 2011 für viel zu früh hält:

„Das könnte den Einsatz für unsere Truppen erschweren. Wir glauben, dass der Feind möglicherweise davon zehrt.“

Außerdem ist er der Meinung, dass es «ein paar Jahre» dauern werde, bis es die Bedingungen im Lande erlauben, die volle Verantwortung für die Sicherheit an afghanische Truppen zu übergeben:

„Auch die Marines müssen sich darauf einstellen, dass es noch eine Weile dauern könnte, bis sie wieder nach Hause kommen können.“

Aber das war noch lange nicht alles, denn die Aussagen des US-Generals geben der New York Times genug Anlass, weiter Öl ins Feuer zu gießen. So ist sich diese nämlich sicher:

„Dies ist bei weitem der schärfste öffentliche Kommentar eines ranghohen Kommandeurs über den Zeitplan des Weißen Hauses.“

Das ist – mal wieder – typische Kriegspropaganda. Denn mit diesem Kommentar versucht die New York Times die Wichtigkeit der Aussagen Conway’s nochmal deutlich zu untermalen, so dass den US-Bürgern suggeriert wird, dass Conway die Wahrheit sagt und der Krieg auf jeden Fall noch um einige Jahre verlängert werden muß – mal wieder ein kluger Schachzug der New York Times, muß ich schon sagen.

Und Springer’s Welt übernimmt die Kriegspropaganda der Times nur zu gerne.

So manipuliert man die Bürger.

Quellen: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article9183591/Weiterer-US-General-sieht-Afghanistan-Abzug-skeptisch.html

http://www.nytimes.com/2010/08/25/world/asia/25military.html?_r=1&scp=2&sq=james%20conway&st=cse

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Kommentare
  1. Candy sagt:

    Das ist so krass wie das bei den Medien abläuft! Wohl bleibt der unabhängige, innovative und kritische Journalismus?
    Nein man betreibt Kriegspropaganda und unterstützt die Regierung und die Lobbies auch noch!
    Unglaublich…

  2. Deniz sagt:

    Die arbeiten alle zusammen, Medien, Regierung, Militär – so werden die Menschen manipuliert und auf mehr Krieg gedrillt.

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