Oliver Stone – zuviel Wahrheit tut weh

Veröffentlicht: August 1, 2010 in Hollywood, Holocaust, Israel, Israellobby, Juden, Krieg, Opfer, Politik, USA

Präsident von Sony Pictures Michael Lynton, Präsident von Warner Bros Barry Meyer, Präsident von Universal Studios Jeff Zucker, und Präsident von MGM Harry Sloan

Ja, wie soll ein Hollywoodregisseur eigentlich sein? Nach den Vorstellungen des jüdisch-dominierten Hollywood erwartet man ganz sicher einen zweiten Steven Spielberg, der zu Hauf jüdische Schauspieler für seine Filme engagiert und in seinen Filmen immer schön den Shoah-Kult zelebriert.

Nicht so bei Oliver Stone. Der, selber jüdischer Abstammung, ist die Lügerei und Heimlichtuerei ziemlich leid. So findet er in einem Interview mit der britischen Sunday Times deutlich klare Worte, auf die Frage, warum der Holocaust um einiges mehr thematisiert wird als andere Kriegsverbrechen:

 „Das ist die jüdische Dominanz in den Medien. Da gibt es eine große Lobby in den Vereinigten Staaten. Sie sind fleißige Arbeiter. Sie sind ganz oben bei den Kommentaren, die mächtigste Lobby in Washington.“

Von jüdischen Verbänden kritisiert und als Antisemit (da ist ja die Keule wieder…) beschimpft, rudert er nun zurück und muß sich entschuldigen:

„Bei dem Versuch, die deutschen Kriegsverbrechen in einem breiteren historischen Kontext einzuordnen, habe ich eine plumpe Bemerkung über den Holocaust gemacht, die mir leid tut und die ich bereue.“

Vermutlich mit dem Ende seiner Karriere bedroht, da Hollywood – so wie die mächtigste Lobby in Amerika – von Juden dominiert wird, nimmt er seine Äußerungen nun zurück, Zitat:

„Juden kontrollieren natürlich nicht die Medien oder irgendeine andere Branche. Der Umstand, dass der Holocaust heutzutage noch immer ein sehr wichtiges und präsentes Thema ist, ist das Verdienst einer hart arbeitenden Koalition von Leuten, die sich der Erinnerung an diese Gräueltat verpflichtet haben – und es war eine Gräueltat.“

Natürlich war der Holocaust eine Gräueltat, doch man darf sich ruhig mal fragen, warum der Holocaust so schön vermarktet und ausgeschlachtet wird während andere „Gräueltaten“ bzw. Kriegsverbrechen hingegen fast vollständig verschwiegen werden…

Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,708757,00.html

Siehe auch:

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Kommentare
  1. Patrick Zimmermann sagt:

    Ich habe großen Respekt vor Oliver Stone, dass er so ehrlich ist und sich nicht blenden lässt. Aber seine Entschuldigung ist enttäuschend, und nur so zu erklären, dass er um seine Karriere fürchtet.

  2. […] Siehe auch: https://deinweckruf.wordpress.com/2010/08/01/oliver-stone-zuviel-wahrheit-tut-weh/ […]

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